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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2026

Hat mir sehr gut gefallen

Als der Himmel fiel
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Ophelia und Franka sind Cousinen und Freundinnen,  schon ihr ganzes Leben lang. Als die Beiden nach Amerika gehen,  scheint das auch so weiter zu gehen,  bis etwas passiert,  das die Freundschaft in Gefahr ...

Ophelia und Franka sind Cousinen und Freundinnen,  schon ihr ganzes Leben lang. Als die Beiden nach Amerika gehen,  scheint das auch so weiter zu gehen,  bis etwas passiert,  das die Freundschaft in Gefahr bringt.

Die Beiden sind charakterlich total verschieden.  Ophelia ist zielstrebig und diszipliniert.  Franka eher sprunghaft.  Sie war mir mit ihrem Egoismus und aufdringlichen Anhänglichkeit anfangs auch nicht sympathisch.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen.  Die Charaktere sind interessant. Der Schreibstil flüssig.

Gut beschrieben sind auch die Geschehnisse des 11. September,  die nicht zu sehr thematisiert werden,  aber trotzdem deutlich machen,   wie die Menschen dadurch beeinflusst wurden.

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Ein Buch voller Einsamkeit

Der andere Arthur
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Arthur ist dick,  sehr dick.  Er hat das Haus aus diesem Grund schon sehr lange nicht mehr verlassen.  Seine Tage verbringt er mit essen und lesen.
Den einzigen Kontakt den er hat,  ist eine Brieffreundschaft ...

Arthur ist dick,  sehr dick.  Er hat das Haus aus diesem Grund schon sehr lange nicht mehr verlassen.  Seine Tage verbringt er mit essen und lesen.
Den einzigen Kontakt den er hat,  ist eine Brieffreundschaft mit einer ehemaligen Studentin von ihm.

Charlene lebt mit ihrem Sohn Kel alleine.  Kel's Vater hat die Beiden vor vielen Jahren verlassen.  Charlene ist Alkoholikerin und kaum noch lebensfähig. Kel möchte gerne Profi-Baseballer werden, gut genug dazu wäre er. Als seine Mutter stirbt,  weiß Kel nicht was er tun soll. Er ist gerade mal 18 Jahre, total überfordert und  orientierungslos. Dazu kommen noch die Selbstvorwürfe,  die er sich macht.

Liz Moore beschreibt ausführlichen und berührend die Lebensituationen von Arthur und Kel. Die Einsamkeit der beiden war greifbar.  Der Schreibstil ist ruhig und intensiv.

Diese Buch ist ganz anderes,  als "Der Gott des Waldes", aber genauso empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Eine wichtige Freundschaft

Eine Maus namens Merlin
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Die 83jährige Helen kehrt in ihren Geburtsort zurück,  nachdem sie nun ganz alleine ist. Doch sie kennt niemanden mehr und so sind ihre Tage trist und die einzige Unterhaltung sind das Radio, ...

Die 83jährige Helen kehrt in ihren Geburtsort zurück,  nachdem sie nun ganz alleine ist. Doch sie kennt niemanden mehr und so sind ihre Tage trist und die einzige Unterhaltung sind das Radio, der Fernseher und ein wöchentlicher Ausflug in den Supermarkt.  Sie wartet eigentlich nur noch darauf zu sterben.

Das ändert sich als sie sich aus Versehen eine Maus ins Haus holt.  Anfangs überlegt sie fieberhaft wie sie den Mäuserich wieder loswerden kann,  doch dann wächst er ihr sehr ans Herz. Er darf bleiben und erhält den Namen Merlin.

Durch Merlin kommt Helen wieder in Kontakt mit anderen Menschen und gewinnt die Freude am Leben zurück.

Eine leichte,  anrührende Geschichte, die sich flüssig lesen lässt. Das Cover passt perfekt zu dem Buch.

Die ein oder andere Handlung fand ich jedoch überspitzt und unglaubwürdig, deshalb nur drei Sterne.

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