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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.02.2026

Highlights der Inselgruppe im Nordmeer

MARCO POLO Reiseführer Lofoten & Vesterålen
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Die Lofoten sind leider kein Geheimtipp mehr und da ich dieses Jahr zur Hauptsaison im Sommer dorthin möchte, muss ich gut vorbereitet sein. Mehr als einmal habe ich in diesem Reiseführer von Staus und ...

Die Lofoten sind leider kein Geheimtipp mehr und da ich dieses Jahr zur Hauptsaison im Sommer dorthin möchte, muss ich gut vorbereitet sein. Mehr als einmal habe ich in diesem Reiseführer von Staus und Gedränge gelesen, von Overtourism, ich bin gespannt, wie es tatsächlich wird.

Leider wird es an Orten, die schön sind, immer schnell voll und davon gibt es viele auf den Lofoten und den benachbarten Inseln.

Der Marco Polo ist handlich und passt gut in jedes Reisegepäck und bietet noch eine Faltkarte zur Orientierung und Urlaubsvorbereitung.

Gleich auf den ersten Seiten bekomme ich Tipps für Unternehmungen und Shopping und überlege gerade, ob es mir gelingt, eine Lampe aus Seeigelschalen heil nach Haus zu transportieren 😉. Außerdem möchte ich von der Ziegenwurst kosten und kann auf dem Ökohof auch lernen, wie diese Delikatessen entstehen.

Nach einer kurzen Einführung in die Entstehungsgeschichte erwarten mich schöne Bilder und wertvolle Tipps über Essen, Shoppen und Sport in der Region. Und danach geht es endlich los und verschiedene Inseln mit ihren Orten werden vorgestellt. Über einige hatte ich bereits gelesen, aber immer wieder musste ich mir Sachen notieren und ich habe festgestellt, es gibt mehr zu sehen als nur die atemberaubende Landschaft.

Wo statte ich mich am besten mit Proviant aus, bevor es in den kleineren Orten womöglich an Auswahl fehlt, wo kann ich die Mitternachtssonne am besten genießen und wo gehe ich hin, wenn es regnet?

Die größte Holzkirche Nordnorwegens, Kunst-Postkarten als Souvenir, Wanderungen, Aussichtshügel und Strände oder eine Fahrt mit dem Wikingerschiff, hier wird mir bestimmt nicht langweilig.

Wo kann ich das Postschiff der Hurtigruten vor Anker sehen und von einer Schifffahrt träumen? Wo kann ich das größte Murals der Welt sehen und wo kann ich lecker essen?

Ich habe jede Menge Tipps bekommen, freue mich noch mehr auf meine Reise und kann diesen Reiseführer von Marco Polo daher gerne weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Schwabenkrimi Nummer 5

Schwabenbrand
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Ich bin inzwischen bei dem fünften Band der Reihe angekommen und fühle mich schon fast zur Familie Brander zugehörig.

Kriminalhauptkommissar Andreas Brander hat es wieder einmal nicht leicht. Zuhause ...

Ich bin inzwischen bei dem fünften Band der Reihe angekommen und fühle mich schon fast zur Familie Brander zugehörig.

Kriminalhauptkommissar Andreas Brander hat es wieder einmal nicht leicht. Zuhause gerät gerade alles außer Kontrolle, die Pflegetochter Nathalie ist aufmüpfig, seine Frau Cecilia brächte mehr von seiner Unterstützung und dann soll die Polizeidirektion von Tübingen auch noch nach Esslingen versetzt werden. Ob das bewährte Team dann noch in der bisherigen Besetzung zusammenarbeiten kann, steht in den Sternen. Aber ein Todesfall fordert die Aufmerksamkeit des Teams und lässt mal wieder wenig Zeit für Branders Privatleben.

Ich stürze mich ebenfalls in die Ermittlungen, lerne eine Unterweltgröße kennen, die ich fast sympathisch finde, freue mich über das Gefrotzel der Kollegen und auf ein Wiedersehen mit Karsten, dem etwas speziellen Freund von Brander, der mit ihm gemeinsam immer mal wieder einen guten Whisky zu schätzen weiß und darüber hinaus mit Rat und Tat zur Seite steht.

Obwohl jeder Band natürlich problemlos einzeln zu lesen ist, genieße ich es, die Reihe nacheinander zu lesen und so tiefer in die persönlichen und familiären Verstrickungen der Protagonisten einzutauchen. Dadurch fühle ich mich mit den handelnden Personen verbunden und leide mit ihnen.

Sybille Baecker schreibt authentische Schwabenkrimis, gut recherchiert und mit ganz viel Herz für ihre Protagonisten. Ich freue mich schon auf die nächsten Fälle und empfehle diese Reihe sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Spannender Auftakt einer neuen Krimi-Reihe in der Provence

Mord à la Lavande
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Seitdem in unserem ersten Provence-Urlaub unsere Autoscheibe eingeschlagen und das gesamte Gepäck geklaut wurde, besuche ich die Provence lieber nur noch in Büchern. Gemeinerweise wurden mir sogar ein ...

Seitdem in unserem ersten Provence-Urlaub unsere Autoscheibe eingeschlagen und das gesamte Gepäck geklaut wurde, besuche ich die Provence lieber nur noch in Büchern. Gemeinerweise wurden mir sogar ein paar Provence-Krimis gestohlen.

Ich liebe die Landschaft und genieße es, dass mich der Autor mitnimmt in den Luberon und nach Aix-en-Provence. Ich begleite Maxim Marchal auf den Markt, genieße die Auswahl an frischem Obst, Gemüse und Meeresfrüchten und fühle mich gleich nach Frankreich versetzt. Maxim schreibt bevorzugt seine Krimis in einem kleinen Bistro, lässt sich von den vorbeiziehenden Passanten inspirieren zu neuen Geschichten. Als in unmittelbarer Nähe ein Mensch von einem Elektroauto überfahren wird, ist die Neugierde von Maxim geweckt und gemeinsam tauchen wir ein in die Welt des Lavendels. Ich erfahre, wie aufwendig die Produktion von echtem Lavendelöl ist und dass Lavendel viel mehr ist als nur ein nettes Mitbringsel aus dem Urlaub.

Robert de Paca nimmt mich mit auf eine spannende Reise und führt mich immer wieder auf falsche Spuren. Dabei erfahre ich so ganz nebenbei, wie teuer es wird, wenn ich in Frankreich mit dem Handy am Steuer erwischt werde, zum Glück verhalte ich mich da immer regelkonform.

Mir gefällt diese Mischung aus „savoir vivre“ die Maxim und seine Freunde ausstrahlen, interessantem Hintergrundwissen und spannenden Ermittlungsarbeiten und ich freue mich schon auf viele weitere Fälle des sympathischen Protagonisten.

Daumen hoch und eine unbedingte Leseempfehlung für „Mord a la Lavande“.

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Wahnwitziger München-Krimi

Knödelmord im Sperrbezirk
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Bestatter Konstantin ist schon ein sehr spezieller Protagonist. Er ist Dauerpatient bei einer Psychotherapeutin, hört die Stimme seiner toten Großtante und bei Frauen hat er auch keine großen Erfolge zu ...

Bestatter Konstantin ist schon ein sehr spezieller Protagonist. Er ist Dauerpatient bei einer Psychotherapeutin, hört die Stimme seiner toten Großtante und bei Frauen hat er auch keine großen Erfolge zu verzeichnen, was nicht zuletzt auch an seinem Beruf liegt. Und trotzdem schleicht er sich unbemerkt in mein Herz und ich begleite ihn gerne in seinem Leben.

Gemeinsam mit seinem Freund, dem Leichen-Franz machen wir uns auf die Jagd nach dem Rotkäppchen, welches dem Konstantin an Fasching den Kopf verdreht hat, ermitteln in einem Todesfall und landen plötzlich im Sperrbezirk und natürlich heißt die Betreiberin Rosi, was mir sofort den Hit der Spider Murphy Gang als Ohrwurm beschert 😉.

Dieses Buch kann man nicht beschreiben, man muss es selbst erleben bzw. erlesen. Es ist so herrlich skurril und bei jeder Seite warten neue Überraschungen auf mich, dass ich nicht aufhören kann zu lesen. Wunderbar komisch, chaotisch und mit viel Herz punktet „Knödelmord im Sperrbezirk“ und ich habe jetzt Lust auf ein paar Knödel von der Tammy.

Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne und bin bereit für weitere Fälle mit Konstantin und seinen unkonventionellen Freunden.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Ein Weihnachtskrimi für das ganze Jahr

Der Weihnachtsmannmord
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Kann man „Der Weihnachtsmannmord“ auch noch im Februar lesen? Aber definitiv.

Das Autorinnen-Duo überrascht mit vielen Protagonisten, die mir ans Herz wachsen. Der Kaufhausdetektiv, der eine Abmahnung ...

Kann man „Der Weihnachtsmannmord“ auch noch im Februar lesen? Aber definitiv.

Das Autorinnen-Duo überrascht mit vielen Protagonisten, die mir ans Herz wachsen. Der Kaufhausdetektiv, der eine Abmahnung erhält, weil er eine Ladendiebin nicht anzeigt, Eddi, der Weihnachtsmann mit der kriminellen Vergangenheit, der die Herzen der Kinder höherschlagen lässt, die Putzfrau Magda, der Hausmeister Elyas oder die Buchhalterin Silja. Sie alle arbeiten im Traditionskaufhaus Härtling und sind Zeuge, als der Weihnachtsmann zu Tode stürzt.

Während mir der Glühweinduft des Weihnachtsmarktes in die Nase steigt, ermittelt Kaufhausdetektiv Kurt und die Auflösung sorgt nicht nur bei mir für große Überraschung.

Was für eine wunderbar warmherzige Geschichte mit Menschen, für die Weihnachten nicht nur Konsum bedeutet, sondern Gemeinschaft, Zusammenhalt und Würstchen mit Kartoffelsalat 😉. Oder um Martha zu zitieren: „Aber Geld macht nicht glücklich.“

Da ja glücklicherweise nicht der echte Weihnachtsmann gestorben ist, sondern „nur eine Aushilfe“, können wir uns auch dieses Jahr wieder über kleine Wunder in der Weihnachtszeit freuen.

Mir hat dieser Weihnachtskrimi sehr gut gefallen, der sich wie eine wärmende Decke um mich legt und die Nachrichten dieser verrückt gewordenen Welt für ein paar Stunden vergessen lässt.

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