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Veröffentlicht am 18.02.2026

Schöner Abschluss der Hawaii-Love-Reihe

This could be forever
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Nachdem mir die ersten beiden Bände der Hawaii Love-Reihe von Lilly Lucas total gut gefallen haben, war ich natürlich gespannt auf das Finale. In "This could be forever" kehren wir ein letztes Mal auf ...

Nachdem mir die ersten beiden Bände der Hawaii Love-Reihe von Lilly Lucas total gut gefallen haben, war ich natürlich gespannt auf das Finale. In "This could be forever" kehren wir ein letztes Mal auf die Insel zurück, um die Geschichte von Chip und seiner Exfreundin Millie zu verfolgen.

​Der Schreibstil von Lilly Lucas ist auch in diesem Band wieder gewohnt locker, flüssig und so angenehm zu lesen, dass ich förmlich durch die Seiten geflogen bin. Auch das Setting wird wieder so lebendig beschrieben, dass man beim Lesen das Gefühl hat, die salzige Meeresluft und die warme Sonne Hawaiis direkt auf der Haut zu spüren. Das Urlaubsfeeling war auf jeden Fall sofort wieder da! 🌴🌊

​Im letzten Band begleiten wir Millie, die für einen Job als Regisseurin in ihre hawaiianische Heimat zurückkehrt und dort wieder auf ihre erste große Liebe Chip trifft. Ich fand die Grundidee der Geschichte echt toll und war gespannt, mehr über die Vergangenheit der beiden zu erfahren und was genau letztlich zu ihrer Trennung geführt hat, die auch Jahre später noch an beiden nagt.

Und auch wenn ich beide Protagonisten eigentlich total sympathisch fand, war mir Millies schroffe und unhöfliche Art Chip gegenüber manchmal etwas too much. Klar, die beiden haben eine schwierige Vergangenheit und Millie ist immer noch sehr verletzt, aber sich vor ihren Kollegen so zu benehmen war schon sehr unprofessionell und anstregend. Umso glücklicher war ich, als die beiden sich endlich nähergekommen sind – denn die Chemie zwischen ihnen war auf jeden Fall da und deutlich zu spüren. 🔥

Insgesamt ist "This could be forever" ein schöner Abschluss der Hawaii Love-Reihe, die mich sehr gut unterhalten hat. Besonders toll fand ich auch das Wiedersehen mit den Charakteren aus den vorherigen Bänden, die ich alle liebgewonnen habe. Ich werde die Clique und auch Hawaii auf jeden Fall vermissen. 🥹

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Eine süße Story für zwischendurch

Die kleine Inselbibliothek
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Der Klappentext zu "Die kleine Inselbibliothek" von Savannah Carlisle konnte mich direkt überzeugen – nicht zuletzt, weil mich die Story an "E-Mail für dich", eine meiner liebsten RomComs der späten 90er, ...

Der Klappentext zu "Die kleine Inselbibliothek" von Savannah Carlisle konnte mich direkt überzeugen – nicht zuletzt, weil mich die Story an "E-Mail für dich", eine meiner liebsten RomComs der späten 90er, erinnert hat. Eine kleine Buchhandlung, eine Brieffreundschaft über den lokalen Bücherschrank und das Ganze im sonnigen Florida auf Heron Isle? Das klang für mich nach einer perfekten Leseauszeit! 🏝️✨

​Carlisles Schreibstil ist sehr locker, flüssig und atmosphärisch, weshalb ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Die Autorin schafft es, den Küstenort so bildhaft zu beschreiben, dass man beim Lesen das Gefühl hat, selbst dort zu sein und dem Rauschen des Meeres zu lauschen. Besonders gut gefallen hat mir die Idee mit den anonymen Briefchen in den Büchern der "Little Free Library". Das hat beim Lesen ein total wohliges Gefühl ausgelöst. 😊

​Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der beiden Protagonisten Lucy und Logan, die mir beide direkt sympathisch waren. Beide könnten dabei nicht unterschiedlicher sein. Lucy gehört die lokale Buchhandlung und mag Veränderungen überhaupt nicht. Als Finanzexperte kommt Logan jedoch genau dafür nach Heron Isle – nämlich um das Örtchen weiterzuentwickeln und finanziell abzusichern. Entsprechend prallen zwei Welten aufeinander. 🤭

Die Enemies-to-Lovers-Dynamik zwischen den beiden hat mir anfangs total gut gefallen und ich mochte das Knistern und die Kabbeleien zwischen den beiden sehr. Allerdings wurde mir das etwas zu sehr in die Länge gezogen, weshalb ich die Story als recht konstruiert empfand. Vor allem Lucy war lange Zeit sehr uneinsichtig und anstregend, was mich im Mittelteil etwas genervt hat.

Insgesamt ist "Die kleine Inselbibliothek" ein schönes Buch für zwischendurch, das mich vor allem mit der Storyline rund um die versteckten Nachrichten im Bücherschrank in seinen Bann gezogen hat. Wer Lust auf eine süße Geschichte am Meer mit viel Kleinstadt-Charme hat, wird hier trotz ein paar Längen gut unterhalten. 💕

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Schönes Wohlfühlbuch

My Highland Heart
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Nachdem mir die "Because of You"-Trilogie von Nadine Kerger total gut gefallen hat, war ich natürlich wahnsinnig gespannt auf ihre neue Highland Feelings-Dilogie. In "My Highland Heart" nimmt uns die Autorin ...

Nachdem mir die "Because of You"-Trilogie von Nadine Kerger total gut gefallen hat, war ich natürlich wahnsinnig gespannt auf ihre neue Highland Feelings-Dilogie. In "My Highland Heart" nimmt uns die Autorin dieses Mal mit in den hohen Norden auf die Isle of Skye.

​Kergers Schreibstil ist wieder gewohnt locker, flüssig und so angenehm zu lesen, dass ich förmlich durch die Seiten geflogen bin. Besonders toll fand ich auch wieder das Setting: Die Autorin hat es einfach drauf, dieses so bildhaft und atmosphärisch zu beschreiben, dass man beim Lesen das Gefühl hat, selbst dort zu sein und den schottischen Wind sowie den Duft der Highlands direkt einzuatmen. Einfach cozy und zum Wohlfühlen! 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿⛰️

Auch die Ausgangssituation fand ich sehr vielversprechend: ​Denn in der Geschichte begleiten wir Summer, die nach dem Tod ihres Bruders erfährt, dass sie einen kleinen Neffen in Schottland hat – weshalb sie kurzentschlossen auf die Isle of Skye reist, um den kleinen Tristan kennenzulernen. Weniger gefallen hat mir allerdings, dass Summer nicht mit offenen Karten spielt, sondern sich als Tristans neue Nanny ausgibt – und diese Lüge auch ziemlich lange aufrecht erhält. Das hat für mich an vielen Stellen einfach keinen Sinn ergeben und die Story hat sich dadurch doch recht konstruiert angefühlt. 😬

Dennoch mochte ich sowohl Summer als auch Duncan, den anfangs doch sehr grumpy Highlander, als Protagonisten sehr. Ich habe ihre Enemies-to-Lovers-Dynamik von Anfang an geliebt und fand, dass das Knistern die ganze Zeit sehr zu spüren war. 🔥 Generell mochte ich auch den Familienzusammenhalt der MacKenzies sehr, da beim Lesen ein richtig wohliges Gefühl bei mir aufgekommen ist. 😊

​Insgesamt ist "My Highland Heart" ein schöner Roman, der mich vor allem durch seine tolle Kulisse und die Dynamik zwischen Summer, Duncan und auch Tristan gut unterhalten hat. Wer sich an Summers Nanny-Lüge nicht allzu sehr stört, darf sich hier auf eine richtig herzliche Geschichte fürs Gemüt freuen. 💕

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Veröffentlicht am 30.10.2025

Schöne Fortsetzung in traumhaftem Setting

A Dancer's Kiss (Broken Artists, Band 2)
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Nachdem ich den Auftakt der Broken Artists-Reihe von Rebekka Weiler sehr geliebt habe, konnte ich es kaum erwarten, mit "A Dancer's Kiss" den zweiten Band und damit die Geschichte von Mats und Nele zu ...

Nachdem ich den Auftakt der Broken Artists-Reihe von Rebekka Weiler sehr geliebt habe, konnte ich es kaum erwarten, mit "A Dancer's Kiss" den zweiten Band und damit die Geschichte von Mats und Nele zu lesen. Und was soll ich sagen? Die Story hat mich wieder direkt abgeholt! 😍

Als sich Nele zwei Monate nach ihrem One-Night-Stand mit Mats wieder bei ihm meldet, fahren die beiden zusammen in das Ferienhaus von Mats auf einer der Schäreninseln. Es wird schon früh deutlich, dass Nele ihr Päckchen mit sich herumträgt, und ich habe mich gefragt, was ihr wohl Schlimmes passiert ist, dass sie jetzt so unsicher und mehr oder weniger "kaputt" ist.

Erzählt wird die Story abwechselnd aus Sicht von Nele und Mats, was mir gut gefallen hat, da man so mehr über die Gedanken und Gefühle beider Protagonisten erfährt. Mats kristallisiert sich dabei recht schnell als absolute Green Flag heraus, der so verständnisvoll und eine wichtige Stütze für Nele ist – und das, obwohl die beiden sich eigentlich kaum kennen.

Weilers Schreibstil ist gewohnt gefühlvoll und flüssig, weshalb ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Ernste Themen wie Traumata und Selbstfindung werden realistisch und einfühlsam beschrieben und es war wunderschön mitzuerleben, wie Nele in Mats' Nähe langsam wieder Vertrauen fasst und ihre Liebe zum Tanzen wiederentdeckt.

Allerdings hatte ich aber auch ein wenig das Gefühl, dass Nele Mats' liebenswerte Art und seine Gefühle manchmal unbewusst ein wenig ausnutzt, um sich selbst zu therapieren. Das fand ich Mats gegenüber nicht immer fair. Außerdem kam mir das Ende dann etwas zu plötzlich; hier hätte ich mir etwas mehr Raum für die Auflösung gewünscht.

Insgesamt ist "A Dancer's Kiss" eine berührende und intensive Liebesgeschichte mit Tiefgang, die mit sympathischen Charakteren und einem traumhaften Setting begeistert. Ich freue mich schon sehr auf Linus' Geschichte im letzten Band der Reihe. 😍

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Veröffentlicht am 24.10.2025

Wohlfühlbuch im eisigen Nirgendwo

The Penguin Paradox
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In "The Penguin Paradox" entführt uns Greta Milán in die Antarktis – genauer gesagt in eine Forschungsstation, in der die beiden Protagonisten Emerie und Beckett mehrere Monate auf engstem Raum miteinander ...

In "The Penguin Paradox" entführt uns Greta Milán in die Antarktis – genauer gesagt in eine Forschungsstation, in der die beiden Protagonisten Emerie und Beckett mehrere Monate auf engstem Raum miteinander verbringen müssen, und das, obwohl Emerie Beckett absolut nicht ausstehen kann. Wenn das mal keine interessante Ausgangssituation ist... 🤭

Miláns Schreibstil ist gewohnt flüssig und mitreißend, weshalb ich ab der Seiten in der Story war und nur so durch die Seiten geflogen bin. Und oh mein Gott, was habe ich das Setting geliebt! Die Station irgendwo im eisigen Nirgendwo, die Gruppendynamik und die Pinguine waren einfach so einzigartig, dass ich am liebsten selbst dort gewesen wäre. Einfach schön und cozy! 😍❄️

Gut gefallen haben mir auch die Charaktere, die alle auf ihre eigene Art sympathisch waren – auch wenn es mir Emerie mit ihrer übertriebenen Abneigung gegenüber Beckett anfangs nicht leicht gemacht hat, sie zu mögen. Je mehr ich sie aber kennengelernt habe, desto mehr mochte ich sie.

Trotz Emeries anfänglicher Abgeneigtheit gegenüber Beckett war das Knistern zwischen den beiden von Anfang an zu spüren. Ihre Annäherung im Laufe der Story war so schön und ich hatte beim Lesen mehrfach ein Lächeln im Gesicht – nicht zuletzt, weil es auch schön zu sehen war, wie sich Emerie weiterentwickelt.

Das Drama am Ende fand ich allerdings etwas kindisch und unnötig. Störend war für mich auch, dass die Frauenfiguren zum Teil klischeehaft und problematisch als entweder kalt und rational, hinterlistig oder mannstoll dargestellt wurden. Zum Glück wird dies gegen Ende aber noch etwas relativiert.

Insgesamt ist "The Penguin Paradox" trotz ein paar kleinerer Schwächen ein schönes Wohlfühlbuch für kalte Tage, das durch einen tollen Schreibstil, ein einzigartiges Setting und sympathische Charaktere überzeugt. 😍🐧

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