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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2026

Hat mich nicht komplett überzeugt

Das White Octopus Hotel
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Zum Inhalt:
als Eve, die junge Kunstgutachterin, in ihren Büro einem Herrn die Hand schüttelt, hat sich das Gefühl, diese schon mal gehalten hat, hat aber keine Erinnerung daran wann und wo. Als sie vom ...

Zum Inhalt:
als Eve, die junge Kunstgutachterin, in ihren Büro einem Herrn die Hand schüttelt, hat sich das Gefühl, diese schon mal gehalten hat, hat aber keine Erinnerung daran wann und wo. Als sie vom geheimnisvollen White Octopus Hotel erfährt, beschließt sie den Ort aufzusuchen und findet sich plötzlich in einem Belle-Epoque-Hotel zu seiner Glanzzeit wieder und wieder begegnet ihr ein Mann, dem sie nicht das erste Mal begegnet ist.
Meine Meinung:
Vielleicht hatte ich eine falsche Erwartungshaltung, aber irgendwie hat mich das Buch nicht komplett überzeugt. Zeitreiseromane finde ich grundsätzlich erstmal spannend, aber sie müssen dann auch gut umgesetzt werden. Es ging zwar zunächst gut und spannend los, aber irgendwann ging für mich die Spannung etwas verloren und ich war nicht mehr gefesselt vom Buch, was ich eigentlich schade fand. Insgesamt für mich eine Geschichte mit guten Elementen, aber leider nicht durchgängig spannend.
Fazit:
Hat mich nicht komplett überzeugt

Veröffentlicht am 24.02.2026

War nicht so ganz meins

Unser Haus mit Rutsche
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Zum Inhalt:
Laylas Eltern sind glamourös. Ihr Irakischer Vater hat ständig neue Geschäftsideen, die aber immer wieder grandios scheitern. Er verspricht der Familie die dollsten Dinge, löst aber eigentlich ...

Zum Inhalt:
Laylas Eltern sind glamourös. Ihr Irakischer Vater hat ständig neue Geschäftsideen, die aber immer wieder grandios scheitern. Er verspricht der Familie die dollsten Dinge, löst aber eigentlich nie etwas ein. Die französische Mutter rebelliert zwar gegen ihr Elternhaus, trägt aber trotzdem Chanel-Parfum. Als der Golfkrieg ausbricht, wird Laylas Vater, eingeholt von der Realität wie ein Fremder.
Meine Meinung:
Ich weiß nicht so recht, was ich von dem Buch halten soll. Einerseits hat es ein recht angenehmen Schreibstil und dem Klappentext nach hätte das Buch auch sehr interessant sein können, aber irgendwie hat mich das Buch nicht so richtig einfangen können. Die Schilderung der Vergangenheit hat mir auf jeden Fall besser gefallen als die der Gegenwart. Dieses Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Kulturen hat mir gefallen. Aber insgesamt hat mich die Geschichte nicht nicht gepackt.
Fazit:
War nicht so ganz meins

Veröffentlicht am 19.02.2026

Ganz okay

Schwarzer September
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Zum Inhalt:
Der zwölfjährige Gigio interessiert sich brennend für die Schachweltmeisterschaft und natürlich die olympischen Spiele in München. Doch als die dreizehnjährige Astel mit ihrer Mutter in die ...

Zum Inhalt:
Der zwölfjährige Gigio interessiert sich brennend für die Schachweltmeisterschaft und natürlich die olympischen Spiele in München. Doch als die dreizehnjährige Astel mit ihrer Mutter in die benachbarte Strandkabine zieht, ist plötzlich was ganz anders interessant. Doch dann wird der Vater von Astel ermordet und Gigios Vater soll die Verteidigung der unter Verdacht stehenden Ehefrau übernehmen. Und in München ereignet sich der Anschlag auf die israelitische Mannschaft.
Meine Meinung:
In den siebziger Jahren war ich etwas jünger als die Protagonisten Gigio und Astel, kann mich aber noch sehr gut an so manches Ereignis oder auch die Musik der Zeit erinnern, das war ein bisschen wie nochmal in die Vergangenheit zu reisen. Das hat mir schon gefallen, dennoch hat mich das Buch nicht so richtig gefesselt. Warum das so war, kann ich gar nicht so genau sagen. Vielleicht weil es ein Buch ist, dass eher so vor sich hin plätschert ohne große Highlights. Zum Glück war das Buch aber gut geschrieben, so dass man das Buch leicht lesen konnte. insgesamt kein großes Highlight aber gut lesbar.
Fazit:
Ganz okay

Veröffentlicht am 16.02.2026

Nicht so meins

Die Reise ans Ende der Geschichte
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Zum Inhalt:
Anfang der neunziger Jahre steht die Welt vor einem hoffnungsvollem Neuanfang. Während Jakob Dreiser als junger Dichter gefeiert wird, muss Dieter Germeshausen als Geheimdienstmitarbeiter und ...

Zum Inhalt:
Anfang der neunziger Jahre steht die Welt vor einem hoffnungsvollem Neuanfang. Während Jakob Dreiser als junger Dichter gefeiert wird, muss Dieter Germeshausen als Geheimdienstmitarbeiter und Doppelagent untertauchen. Und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt wo er verliebt ist. Er braucht einen Plan und um ihn umzusetzen benötigt er Jakob Dreiser als perfekte Tarnung.
Meine Meinung:
Ich habe irgendwann völlig den Bezug zur Story verloren, spätestens als die Story nach Kasachstan wechselte, war ich irgendwie raus. Lag aber vermutlich auch daran, dass ich etwas völlig anderes vom Buch erwartet hatte. Ich hatte eher trotz der Friedensbemühungen in den neunziger Jahren und des Klappentextes einen spannenden Agentenroman erwartet, aber irgendwie war das Buch so völlig anders und hat mich irgendwie nicht eingefangen. Dennoch fand ich Teile des Buches nicht schlecht. Gerade Jakob fand ich als Figur nicht schlecht.
Fazit:
Nicht so meins

Veröffentlicht am 15.02.2026

Keine leichte Lektüre

Liefern
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Zum Inhalt:
Filmom arbeitet ohne Arbeitserlaubnis unter falschem Namen in Tel Aviv als Lieferant. Geflüchtet aus Eritrea will er genug Geld verdienen, um seiner Frau und Tochter nach Berlin zu folgen. ...

Zum Inhalt:
Filmom arbeitet ohne Arbeitserlaubnis unter falschem Namen in Tel Aviv als Lieferant. Geflüchtet aus Eritrea will er genug Geld verdienen, um seiner Frau und Tochter nach Berlin zu folgen. Seine Frau und Tochter lernen Deutsch bei Nina im Bildungszentrum. Nina reist nach Delhi zu einem Auslandssemester, wo sie sich in dem Argentinier Ramon verliebt. Diese und weitere Episoden umfasst das Buch.
Meine Meinung:
Das Buch verlangt schon einiges von einem ab, denn es ist kein klassischer Roman, sondern ein zum Teil verwirrendes Werk, dass für den Leser extrem herausfordernd ist. Immer wieder hatte ich auch das Gefühl, etwas verpasst zu haben, weil mir plötzlich was fehlte, aber genau das führt auch dazu, dass man sich intensiv mit der Lektüre befassen muss. Thematisch ist es ein Buch, dass auch aufrüttelt, weil der Finger auf Wunden gelegt wird, über die man vorher nicht mal nachgedacht hat. Würde ich das Buch empfehlen? Schwierig, da bestimmt nicht massenkompatipel, aber nicht uninteressant.
Fazit:
Keine leichte Lektüre