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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2026

Portugiesisches Flair

Die Tote von Nazaré
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Schon das schön gestaltete Cover versetzt einen an die portugiesische Küste und macht sofort Lust auf das Buch und seine Geschichte. Maren möchte dort eigentlich nur Urlaub machen und sich von einer im ...

Schon das schön gestaltete Cover versetzt einen an die portugiesische Küste und macht sofort Lust auf das Buch und seine Geschichte. Maren möchte dort eigentlich nur Urlaub machen und sich von einer im Dienst als deutsche Kommissarin erlittenen Kopfverletzung und Teilamnesie erholen. Aber schon am ersten Tag stolpert sie förmlich über eine Leiche und ist damit mitten in einem komplizierten Kriminalfall. Die Beteiligung sowohl verschiedener deutscher Polizeieinheiten und natürlich der portugiesischen Polizei macht es für sie nicht einfacher. Als Leser bin ich Maren und der Geschichte sehr gerne gefolgt und einiges über Land und Leute an der Atlantikküste lernt man dabei natürlich auch. Die Handlung bleibt bis zum Ende spannend und findet dann ein zwar überraschendes, aber dennoch schlüssiges Ende. Hat Spaß gemacht und wir dürfen uns schon jetzt auf den nächsten Band mit Maren freuen!

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Guter Start der Reihe

TINTE und SCHWERT
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Mir hat dieser erste Band der geplanten Trilogie sehr gut gefallen. Die Hauptfiguren wirken authentisch, und man folgt Anna und Jacob gerne auf ihrem Weg durch die Wirren des beginnenden 30jährigen Krieges ...

Mir hat dieser erste Band der geplanten Trilogie sehr gut gefallen. Die Hauptfiguren wirken authentisch, und man folgt Anna und Jacob gerne auf ihrem Weg durch die Wirren des beginnenden 30jährigen Krieges in Böhmen. Darüber hinaus gewinnt der Leser einen guten Eindruck darüber, wie sich der Alltag zu diesen Zeiten abgespielt haben könnte. Man erfährt dabei vieles über die damalige Handwerkerschaft, über die schon bestehenden medizinischen Möglichkeiten, aber auch über die weit verbreitete Hexenverfolgung und die Rolle der katholischen Kirche dabei. Den Erzählstil des Autors finde ich flüssig und unverschnörkelt und der kleine Verlag hat sich mit der Gestaltung des Einbands und dem Lektorat sehr viel Mühe gegeben. Insofern von meiner Seite eine klare Leseempfehlung, und ich freue mich bereits auf den zweiten Band der Reihe.

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Veröffentlicht am 27.11.2025

Sehr stark!

Das Antiquariat am alten Friedhof
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Ich habe schon die ersten drei Romane über das graphische Viertel in Leipzig sehr genossen, und auch dieser vierte Band hat mich überzeugt. Bei Kai Meyer stimmt einfach alles: Die spannende Krimihandlung, ...

Ich habe schon die ersten drei Romane über das graphische Viertel in Leipzig sehr genossen, und auch dieser vierte Band hat mich überzeugt. Bei Kai Meyer stimmt einfach alles: Die spannende Krimihandlung, die stimmigen Charaktere und der historische Hintergrund. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Zeitebenen ist ebenfalls sehr gut gelungen, als Leser hat man keine Mühe die jeweilige Handlung zu verfolgen und auch der Zusammenhang ist jederzeit klar. Historisch finde ich die Schilderung der unmittelbaren Nachkriegszeit besonders spannend, die Rolle der verschiedenen Geheimdienste ist so sicher nicht vielen Leuten bekannt. Das Buch ist „Pflichtlektüre“ für Krimileser, für Liebhaber historischer Romane und natürlich für Freunde historischer Bücher, auch darüber erfährt man wieder viel Interessantes.
Das Buch gehört definitiv unter viele Weihnachtsbäume!

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Originell!

Über die Toten nur Gutes
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Ein Trauerredner als Detektiv und damit die Hauptfigur eines Kriminalromans, eine sehr originelle Idee!!

Neben Mads Madsen begegnen dem Leser im Verlauf der Geschichte noch viele andere liebevoll gezeichnete ...

Ein Trauerredner als Detektiv und damit die Hauptfigur eines Kriminalromans, eine sehr originelle Idee!!

Neben Mads Madsen begegnen dem Leser im Verlauf der Geschichte noch viele andere liebevoll gezeichnete Charaktere (allen voran sein schrulliger Vater), irgendwie gewinnt man sie fast alle lieb (ausgenommen natürlich die „Bösen“ und allein deswegen macht das Buch sehr viel Vergnügen.

Aber auch die Story selber ist durchaus spannend erzählt und bietet einige Facetten, obwohl mit vielen Klischees gespielt wird und es dadurch manchmal dann doch ein wenig überzeichnet wirkt, aber das konnte ich sehr leicht verschmerzen.

Insgesamt also ein „etwas anderer“ Krimi, der bei der Lektüre sehr viel Freude bereitet. Von mir deswegen eine klare Leseempfehlung!
Und natürlich bin ich schon sehr gespannt auf den nächsten Fall, den Mads, Fiete, Fridtjof und der geheimnisvolle Herr Barnardy zusammen lösen….

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Veröffentlicht am 24.08.2025

Lebendige Geschichte

Der Barmann des Ritz
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Der Autor nimmt uns mit nach Paris in die Zeit des zweiten Weltkriegs. Fast alle Personen der Handlung haben wirklich gelebt, die historischen Fakten sind korrekt wiedergegeben, und das Buch schildert ...

Der Autor nimmt uns mit nach Paris in die Zeit des zweiten Weltkriegs. Fast alle Personen der Handlung haben wirklich gelebt, die historischen Fakten sind korrekt wiedergegeben, und das Buch schildert dann als Fiktion, wie die konkreten Begegnungen und Beziehung sich abgespielt haben könnten.

Diese Mischung ergibt eine faszinierende Geschichte mit faszinierenden Persönlichkeiten. Diese Persönlichkeiten werden dabei sehr differenziert dargestellt, die „Guten“ sind nicht nur gut und die „Bösen“ nicht nur böse.

Der Leser wird spannend unterhalten und fiebert insbesondere mit Frank Meier und Blanche Auzello mit. Die eigentliche Geschichte lässt ihr endgültiges Schicksal offen, der sehr gelungen kleine Dokumentarteil (mit Fotos) am Ende des Buches verrät dann mehr.

Fazit: Sowohl Literaturfreunde als auch geschichtlich Interessierte kommen hier auf ihre Kosten, klare Leseempfehlung!

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