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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2026

interessante Psychologie

Tödliches Angebot
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Wenn die Haussuche nach zu vielen gescheiterten Versuchen irgendwann zur Obsession wird. Was würdest du für dein Traumhaus tun? Ein Thema, das ziemlich aktuell ist und bei dem man sich vielleicht denkt, ...

Wenn die Haussuche nach zu vielen gescheiterten Versuchen irgendwann zur Obsession wird. Was würdest du für dein Traumhaus tun? Ein Thema, das ziemlich aktuell ist und bei dem man sich vielleicht denkt, ach ein bisschen nachhelfen kann nicht schaden.
Das Cover gefällt mir leider so gar nicht, die Farben beißen sich total, das finde ich nicht besonders schön anzusehen. Außerdem fehlt mir da ein bisschen die Aussagekraft.
Inhaltlich fand ich es ganz interessant zu lesen, wie schnell da die Grenzen verschwimmen zwischen ach was ist da schon dabei bis hin zu dem Punkt, an dem die Protagonistin völlig in ihrer Obsession versinkt und jegliche Grenzen überschreitet. Also wirklich spannend, was da psychologisch passiert. Und was hier wirklich gut gelungen ist, ist wie mit der Sympathie und dem Verständnis, das man für die Protagonistin hat, gespielt wird.
An manchen Stellen waren es mir aber ein bisschen zu viele Wiederholungen und ich hatte ein bisschen das Gefühl, dass man sich thematisch im Kreis dreht. Ein wenig Kürzung hätte da nicht geschadet.
Auf jeden Fall mal was Spannendes für zwischendurch. Und vor allem geeignet für Leser, die sich für die Psychologie der Charaktere interessieren. Da gibt es bei dieser Protagonistin wirklich einiges zu holen.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Hogwarts und Panem Vibes

The Ordeals
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„The Ordeals“ war ein ganz nettes Fantasy Buch für zwischendurch, wo ich mich fast wieder ein bisschen nach Hogwarts zurück versetzt gefühlt hab.
Was mir besonders gut gefallen hat war, dass einige Fantasy ...

„The Ordeals“ war ein ganz nettes Fantasy Buch für zwischendurch, wo ich mich fast wieder ein bisschen nach Hogwarts zurück versetzt gefühlt hab.
Was mir besonders gut gefallen hat war, dass einige Fantasy Elemente eingebaut wurden, die ich so noch nie oder nur selten gelesen habe. Das war ein wirklich schönes und gut durchdachtes Worldbuilding. Und natürlich hat mir der Spiele und Prüfungscharakter sehr gefallen. Seit der Panem Era bin ich immer auf der Suche nach Büchern, die diesen Trope gut umsetzen können und das ist hier meiner Meinung nach gut gelungen.
Mein Kritikpunkt war aber ganz klar, dass es mir vorkam, als wäre Plot mäßig ein bisschen viel gewollt und das war einfach zu viel für die Umsetzung. Manche Details haben mir das Gefühl gegeben, nicht wirklich zu wissen, wo es jetzt eigentlich hingehen soll und als wären manche Themen auf Teufel komm raus noch mit rein gepresst worden. Das ist etwas, das mich beim Lesen immer eher irritiert.
Wer den Spiele/Prüfungscharakter solcher Bücher gerne mag und Dark Academia Fan ist, dem könnte "The Ordeals" auf jeden Fall gefallen.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

gut aber nichts Besonderes

The Woman in Suite 11
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Dieses Buch hat mich so mittelmäßig überzeugt. Es ist ein ganz guter Thriller, der mich jetzt aber vom Spannungsbogen her nicht übermäßig begeistert hat. Teilweise wirkt er leider etwas langwierig, was ...

Dieses Buch hat mich so mittelmäßig überzeugt. Es ist ein ganz guter Thriller, der mich jetzt aber vom Spannungsbogen her nicht übermäßig begeistert hat. Teilweise wirkt er leider etwas langwierig, was die Spannung einfach ein bisschen rausnimmt.
Das Buch hängt thematisch mit "The Woman in Cabin 10" zusammen, lässt sich aber auch unabhängig davon lesen. Man trifft auf jeden Fall alte Bekannte wieder, die unerwartet wieder aufeinander treffen und sich schon allein deswegen wieder in einer ziemlich verzwickten Situation befinden.
Ich muss sagen, mir gefällt Ruth Wares Schreibstil wirklich gut der lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen, das habe ich bei dieser Geschichte sehr genossen.
Das Cover finde ich auch sehr überzeugend gewählt, vor allem in Kombination mit dem ersten Teil, die wirken beide sehr stimmungsvoll und ergänzen sich sehr gut.
Empfehlen würde ich es Lesern, die Fan des ersten Teils oder der Verfilmung davon waren.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

an den Haaren herbeigezogen

Das Signal
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Ich bin ein wirklich großer Fan von den Poznanski Büchern und konnte es kaum abwarten mit diesem Buch zu beginnen. Leider wurde ich dieses Mal ziemlich enttäuscht.
Eine junge Frau hat einen Unfall und ...

Ich bin ein wirklich großer Fan von den Poznanski Büchern und konnte es kaum abwarten mit diesem Buch zu beginnen. Leider wurde ich dieses Mal ziemlich enttäuscht.
Eine junge Frau hat einen Unfall und wacht im Krankenhaus mit einem amputierten Bein auf. Ihr Ehemann kümmert sich absolut liebenswert um sie. Das allein scheint schon verdächtig genug zu sein um ihn zu tracken. Gerade zu Beginn der Geschichte wirkt alles so an den Haaren herbeigezogen, fast ein bisschen so, als hätte die Autorin keine Idee gehabt, wie sie ihre Protagonistin an den Punkt bringen soll, an den sie kommen muss, um die Spannung mal ins Rollen zu bringen.
Nach einem holprigen Start kommt dann schon irgendwann Spannung auf und ich hatte eine recht gute Zeit beim Lesen, aber mit den bisherigen Büchern kann dieser Titel leider absolut nicht mithalten.
Den Charakteren fehlt es leider auch ziemlich an Tiefe, wodurch es schwer wird mit irgendwem großartig mitzufühlen.
Hier hat man ein wirklich tolles Konzept, das perfekt in die aktuellen technischen Entwicklungen passt, aber die Umsetzung war eher okay als gut. Total schade.

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Veröffentlicht am 17.01.2026

das Leben ist kurz

Jetzt gerade ist alles gut
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Eine kurze Erinnerung, vielleicht auch ein Weckruf daran, dass das Leben kurz ist und sich schöne Momente nicht aufschieben lassen.

Literarisch gesehen muss ich sagen hat mich dieser Titel jetzt nicht ...

Eine kurze Erinnerung, vielleicht auch ein Weckruf daran, dass das Leben kurz ist und sich schöne Momente nicht aufschieben lassen.

Literarisch gesehen muss ich sagen hat mich dieser Titel jetzt nicht umgehauen, es war ganz nett, aber nichts sehr besonderes, vielleicht auch weil es einfach sehr kurz ist.

Inhaltlich muss ich aber sagen gefällt mir die Botschaft sehr gut. Der Protagonist, knapp am Tod vorbei geschrammt, stellt fest, dass sich aufschieben nicht lohnt. Und vor allem, dass man auch viel mehr auf die kleinen Dinge im Leben achten muss, die es so schön und lebenswert machen. Ich denke, dass ist eine Botschaft, die jeder ab und an mal hören muss um wieder daran zu denken. Für jeden könnte theoretisch heute der letzte Tag sein und da ist sicher noch so viel was man noch erleben wollte, also warum nicht gleich jetzt.

Eine tiefgründige Empfehlung, gerade auch für Leute, die sonst nicht so oft die Muse zum Lesen haben.

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