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janaj

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.10.2025

eine Reise voller Geheimnisse, Erkenntnisse und Veränderungen

Wo Worte zu Wegen werden
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„Wo Worte zu Wegen werden“ ist nicht einfach nur ein Buch, sondern eine besondere Reise – eine Reise voller Geheimnisse, Erkenntnisse und Veränderungen. Es geht um Menschen, die viel Zeit miteinander verbringen ...

„Wo Worte zu Wegen werden“ ist nicht einfach nur ein Buch, sondern eine besondere Reise – eine Reise voller Geheimnisse, Erkenntnisse und Veränderungen. Es geht um Menschen, die viel Zeit miteinander verbringen und dabei beginnen, einander – und sich selbst – auf neue Weise zu verstehen.

Im Mittelpunkt stehen drei Schwestern: Adele, Hattie und Raegan. Eine wichtige Rolle spielt auch ihre Mutter Luella Farrow sowie ein junger Mann namens Micah.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt – aus der Sicht von Raegan und Micah. Dieses Wechselspiel fand ich sehr gelungen, da man so beide Seiten und ihre Gedanken besser nachvollziehen konnte.
Gemeinsam unternehmen die drei Schwestern, ihre Mutter und Micah einen Roadtrip in einem alten Tourbus. Micah ist der Fahrer, doch er hat auch ein persönliches Ziel: Er möchte mehr über seine verstorbene Mutter erfahren – und noch einige andere Dinge, die ich hier nicht verraten möchte. Luella war nämlich einst eng mit Lynn, Micahs Mutter, befreundet. Während der Reise liest Micah in alten Tagebüchern seiner Mutter – und stößt dabei auf Dinge, die alles verändern könnten.

Raegan, die Jüngste der Schwestern, liebt das Schreiben. Ihr Traum ist es, Romanautorin zu werden – doch mit dieser Reise hat sie nicht gerechnet. Über ihre Familie soll ein Enthüllungsbuch erscheinen, von dem niemand etwas weiß – außer ihr. Sie will die anderen nicht beunruhigen, besonders nicht während des Roadtrips. Doch wie lange kann sie ihr Geheimnis für sich behalten?

Ich fühlte mich mitten im Geschehen, als säße ich selbst im Tourbus. Die Charaktere sind unterschiedlich, aber auf ihre eigene Weise liebenswert. Adele war mir manchmal etwas anstrengend – aber genau das macht sie realistisch. Besonders mochte ich, dass immer wieder neue Geheimnisse ans Licht kamen. Dadurch blieb die Spannung bis zum Schluss erhalten, und keine Seite war langweilig. Der Schreibstil war angenehm und flüssig, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Mein Fazit: Ein wunderbarer Roman für alle, die Geschichten über Familie, Geheimnisse und Selbstfindung lieben – und Lust haben, auf einem alten Tourbus mitzufahren, auf dem Weg zu neuen Erkenntnissen.

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Veröffentlicht am 05.03.2026

besitzt eine besondere Tiefe

Die Ufer der Zeit
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„Die Ufer der Zeit“ hat ein wunderschönes Cover. Es fällt sofort ins Auge, und die Farben harmonieren sehr gut miteinander. Es passt perfekt zum Buch.

Die Geschichte handelt von Jan Petersen, dem Hauptprotagonisten. ...

„Die Ufer der Zeit“ hat ein wunderschönes Cover. Es fällt sofort ins Auge, und die Farben harmonieren sehr gut miteinander. Es passt perfekt zum Buch.

Die Geschichte handelt von Jan Petersen, dem Hauptprotagonisten. Er wird in verschiedene Epochen der Geschichte versetzt – mal ins Mittelalter, mal in die Zeit des Dritten Reiches oder in die Ära Napoleons. Seine Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen sind spannend und eindrucksvoll.

Eigentlich wollte Jan nur zum Geburtstag seiner Großmutter nach Helgoland reisen. Doch ein Sturm zieht auf, und plötzlich findet er sich im Jahr 1792 wieder – in einem abgeschiedenen friesischen Fischerdorf. Dort beginnt die Reise durch die verschiedenen Zeitepochen…

Die Geschichte ist intensiv und ein echtes Abenteuer. Durch die verschiedenen Zeitepochen gewinnt sie immer mehr Spannung und Dynamik. Der Glaube zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch und nimmt einen wichtigen Platz ein. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, und trotz der vielen Zeitsprünge behält man stets den Überblick.

Eine solche Art von Geschichte habe ich, glaube ich, bisher noch nicht gelesen. Gerade deshalb war es eine tolle und sehr interessante Leseerfahrung.

Dieses Buch ist nicht nur spannend und voller Abenteuer, sondern besitzt auch eine besondere Tiefe.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

ehrlich, sensibel und zutiefst berührend

Die Apotheke der Hoffnung
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Dieser Roman geht unter die Haut. Er berührt tief und hallt noch lange nach.

Im Mittelpunkt steht die junge Apothekerin Zosia Lewandowska, die ein glückliches und erfülltes Leben führt – bis der Krieg ...

Dieser Roman geht unter die Haut. Er berührt tief und hallt noch lange nach.

Im Mittelpunkt steht die junge Apothekerin Zosia Lewandowska, die ein glückliches und erfülltes Leben führt – bis der Krieg alles zerstört. Plötzlich wird ihr vertrautes Leben auseinandergerissen. Ihre jüdischen Nachbarn werden in das Krakauer Ghetto verschleppt, und Zosia versucht mit allem, was ihr möglich ist, ihnen zu helfen.

Dann ist da noch Hania Silbermann, die Tochter einer Arztfamilie. Ihr Alltag ist von Angst geprägt, von Unsicherheit und der ständigen Bedrohung. Als sich die Wege der beiden Frauen wieder kreuzen, entsteht zwischen ihnen eine tiefe Verbundenheit. Doch schließlich stehen sie vor einer Entscheidung, die ihr Leben kosten könnte …

Besonders erschütternd ist, dass diese Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht. Sie zeigt auf eindringliche Weise, wie grausam diese Zeit war, etwas, das wir uns heute oft nur schwer vorstellen können. Das Thema ist keine leichte Kost. Manchmal musste ich beim Lesen bewusst Pausen einlegen, bevor ich weiterlesen konnte.

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, aus der von Zosia und von Hania. Dadurch lassen sich ihre Gefühle, Gedanken und Erlebnisse besonders gut nachvollziehen, und man wird noch stärker in das Geschehen hineingezogen.

Der Schreibstil ist eindrucksvoll: ehrlich, sensibel und zutiefst berührend. Die Autorin findet Worte, die direkt ins Herz treffen.

Ein herzzerreißender und bewegender Roman, der lange im Gedächtnis bleibt.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Geschichte über Zweifel, Verluste, Leid und Hoffnung

Wenn das Wunder ausbleibt
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In dieser Geschichte geht es viel um Leid, Zweifel, Verluste – aber auch um Hoffnung. Giana nimmt uns ganz persönlich mit auf ihre Reise.

Ich fand es sehr bewegend, ihre Gedanken und Gefühle mitzuerleben ...

In dieser Geschichte geht es viel um Leid, Zweifel, Verluste – aber auch um Hoffnung. Giana nimmt uns ganz persönlich mit auf ihre Reise.

Ich fand es sehr bewegend, ihre Gedanken und Gefühle mitzuerleben und besser kennenzulernen. In manchen Punkten konnte ich sie gut nachvollziehen. Besonders ihr Ringen mit Gott ist eindrücklich und authentisch dargestellt. Die Geschichte macht deutlich, dass nicht immer alles rosig ist, Gott jedoch trotzdem da ist und uns hindurchträgt, auch wenn wir nicht verstehen, warum bestimmte Dinge geschehen.

In der Mitte des Buches befinden sich zudem einige Bilder, was ich als schöne Ergänzung empfunden habe.

Besonders gut gefallen hat mir, dass Giana kein Blatt vor den Mund nimmt, sondern ihre Gedanken und Gefühle ehrlich und offen teilt.

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Veröffentlicht am 05.02.2026

Über Mut

Unerschrocken hoffnungsvoll
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In diesem Buch steht das Thema Mut im Mittelpunkt. Mut wird dabei aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, und man erfährt viel über Angst, Vertrauen, Hoffnung, Freude und weitere damit verbundene Themen.

Das ...

In diesem Buch steht das Thema Mut im Mittelpunkt. Mut wird dabei aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, und man erfährt viel über Angst, Vertrauen, Hoffnung, Freude und weitere damit verbundene Themen.

Das Buch ist vielschichtig aufgebaut und enthält praktische Tipps, Beispielgeschichten sowie hilfreiche Hintergrundinformationen.

Insgesamt ist dieses Buch sehr mutmachend. Besonders schön fand ich die vielen Zitate am Rand, die zum Innehalten einladen und die ich mir gern markiert habe.

Zwei Zitate sind mir dabei besonders wichtig geworden:

„Mut ist nicht, keine Angst zu haben, sondern die eigene Angst zu überwinden.“ (S. 21)

„Wir sind dazu berufen, Gott nicht nur in einfachen Zeiten zu dienen, sondern auch in schwierigen.“ (S. 50)

Diese Zitate – und das Buch insgesamt – haben mich zum Nachdenken angeregt und mich auf vielfältige Weise ermutigt und gestärkt.

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