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Melaniekmsr

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2024

Sprachlich einfach schön

Wir sitzen im Dickicht und weinen
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„Wir sitzen im Dickicht und weinen“ - was für ein schöner Titel. Und was für ein schönes Buch. Sprachlich ganz stark und wunderbar gezeichnet, diese Beziehung zur Mutter, die man irgendwie nicht ganz erklären ...

„Wir sitzen im Dickicht und weinen“ - was für ein schöner Titel. Und was für ein schönes Buch. Sprachlich ganz stark und wunderbar gezeichnet, diese Beziehung zur Mutter, die man irgendwie nicht ganz erklären kann, die mal so und dann mal so ist. Verschiedene Generationen lernen wir in verschiedenen Zeiten kennen, was dazu führt, dass wir jede Mutter ein bisschen mehr verstehen können. Und auch die Väter spielen eine kleine Rolle, denn wieso ist das Verhältnis einfacher und die Ansprüche an jene so viel geringer? Manchmal war mir der Geschehenswechsel ein wenig zu viel, und ich konnte nicht mehr einordnen, wer denn nun wer ist (in dem Stammbaum). Das fand ich ein wenig schade, weil der Überblick da finde ich schon wichtig ist, um auch die Verwandten besser zu verstehen. Vielleicht habe ich da aber auch einfach nicht so gut aufgepasst. Alles in allem ein sehr empfehlenswerter Debüt-Roman und ich freue mich auf alles, was noch folgt. Schön!

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Veröffentlicht am 05.05.2023

Fantastisch!

22 Bahnen
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Das war so ein Buch, durch das man einfach durchfliegt. Die Seiten flatterten nur so vor sich hin, und bevor ich es bemerkte habe, war die Geschichte schon zu Ende. Der Schreibstil ist wunderbar. Tilda ...

Das war so ein Buch, durch das man einfach durchfliegt. Die Seiten flatterten nur so vor sich hin, und bevor ich es bemerkte habe, war die Geschichte schon zu Ende. Der Schreibstil ist wunderbar. Tilda bei ihrem Leben und ihren Gedanken zu begleiten, war ein Genuss. Die Themen die in diesem Buch angesprochen werden, sind nicht einfach. Vor allem geht es um Alkoholismus und Missbrauch von Kindern. Das sollte man auf jeden Fall wissen, bevor man das ganze liest. Trotzdem war die ehrliche Darstellung, die ehrlichen Gedanken von Tilda so realistisch, dass man einfach weiterlesen möchte. Auch Ida habe ich absolut ins Herz geschlossen. Ist die Veränderung, die sie innerhalb des Buches an den Tag legt, realistisch? Ich weiß es nicht. Aber es ist Fiktion, weshalb der Spielraum da definitiv größer ist. Viktor konnte ich nicht ganz so gut einschätzen, genau wie Tilda. Einen Stern Abzug gibt es, weil die Geschichte doch nicht ganz so rund für mich ist. Vielleicht soll es aber genau so sein. „22 Bahnen“ von Caroline Wahls ist auf jeden Fall ein fantastischer Debütroman.

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Veröffentlicht am 07.03.2023

Super Auftakt!

Der Strand: Vermisst
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Ich hatte ja gehofft, dass mir der Thriller hier gefallen würde. Trotzdem war ich dann überrascht, als es wirklich so war. Ein gelungener Auftakt einer Trilogie, mit interessanten Personen und vielen Intrigen. ...

Ich hatte ja gehofft, dass mir der Thriller hier gefallen würde. Trotzdem war ich dann überrascht, als es wirklich so war. Ein gelungener Auftakt einer Trilogie, mit interessanten Personen und vielen Intrigen. Die Geschichte hat bestimmt ihre Längen, aber genau das mochte ich auch irgendwie. Das Ermittler-Duo gefiel mir auch gut. Wie das ganze zwischen den beiden endet, weiß ich noch nicht. Generell weiß ich noch kaum etwas, was vielleicht ein bisschen frustrierend ist, da das Buch nur noch mehr Fragen aufwirft, als welche zu beantworten. An manchen Stellen fragt man sich: Was hat das eigentlich mit dem Fall zutun? Es sind irgendwie so viele Personen und Perspektiven, dass man da auch schnell mal durcheinander kommen kann, weshalb ich einen Stern abgezogen habe. Ich bin gespannt, was da noch so kommt, kann diesen Auftakt aber auf jeden Fall empfehlen, wenn man kein Problem mit Längen hat.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Drei sind eine zu viel

Spielverderberin
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In „Spielverderberin“ sind drei eine zu viel. Die Geschichte rund um Sophie, Lotte und Romy wird in zwei Zeitsträngen erzählt und das schafft auf jeden Fall Interesse, herausfinden zu wollen, wieso diese ...

In „Spielverderberin“ sind drei eine zu viel. Die Geschichte rund um Sophie, Lotte und Romy wird in zwei Zeitsträngen erzählt und das schafft auf jeden Fall Interesse, herausfinden zu wollen, wieso diese Freundinnenschaft nicht mehr das ist, was sie mal war (oder ob sie überhaupt mal eine Freundschaft war). Ich konnte viele Gefühle verstehen und es erinnerte mich manchmal schmerzlich daran, wie das Erwachsenwerden sich anfühlen kann. Das Gegenüberstellen von Großstadt und Dorf fand ich interessant. Vor allem, wenn man sich als junge Person fragt, wie viel das zum eigenen Wesen beigetragen hat. Aber irgendwie war es dann doch wiederholend und zu gleichbleibend. Ich bin großer Fan von dünnen Büchern, weil in wenigen Seiten schon so viel stecken kann. Hier habe ich mir mehr Seiten gewünscht. Ich wollte Lotte besser verstehen und Romy ist mir auch sehr fern geblieben.

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Veröffentlicht am 25.01.2025

Tolle Plot-Idee

Love Letters to a Serial Killer
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Ein Thriller-Debüt, auf das ich mich sehr gefreut habe. Das Buch habe ich im englischsprachigen Raum nämlich schon häufiger gesehen. Das könnte an der sehr interessanten Plot-Idee liegen: Hannah schreibt ...

Ein Thriller-Debüt, auf das ich mich sehr gefreut habe. Das Buch habe ich im englischsprachigen Raum nämlich schon häufiger gesehen. Das könnte an der sehr interessanten Plot-Idee liegen: Hannah schreibt einem vermeintlichen Serienmörder Briefe, und zieht dann mit ihm zusammen. Die Investigation nimmt sie selbst in die Hand, und will herausfinden, was wirklich geschehen ist. Die Plottwists und Geschehnisse in dem Buch sind sehr spannend und teilweise saß ich nur so da und dachte „was zur Hölle?“. Leider kommt der Hauptcharakter aber nicht so gut bei mir an, da viele Entscheidungen von ihr für mich unverständlich waren und ich auch nicht so richtig mit ihr warm wurde. Auch die Briefe hätten für mich mehr Tiefe gebraucht, um auch wirklich nachvollziehen zu können, was und warum das geschieht. Mein liebster Teil war vermutlich die Gerichtsverhandlung.

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