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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.03.2026

Schön erzählt, nicht ganz mitreißend

Die Jagd nach den magischen Münzen
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Die Jagd nach den magischen Münzen ist für mich ein schönes Hörbuch gewesen, das sich gut nebenbei hören lässt und insgesamt solide unterhalten hat.

Der Einstieg ist mir leicht gefallen. Ich war schnell ...

Die Jagd nach den magischen Münzen ist für mich ein schönes Hörbuch gewesen, das sich gut nebenbei hören lässt und insgesamt solide unterhalten hat.

Der Einstieg ist mir leicht gefallen. Ich war schnell in der Geschichte drin und konnte mich gut im Setting orientieren. Gerade am Anfang hat mich die Geschichte direkt abgeholt und neugierig gemacht, wie sich alles weiterentwickelt.

Die Vertonung hat mir ebenfalls gut gefallen. Sie passt zur Geschichte und unterstützt das Hörerlebnis, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Dadurch ließ sich das Hörbuch angenehm und flüssig hören.

Im Mittelteil hatte ich dann das Gefühl, dass die Geschichte etwas an Spannung verliert. Sie bleibt zwar durchgehend solide, konnte mich aber nicht ganz so mitreißen, wie ich es mir erhofft hatte.

Das Ende hat mich dafür wieder positiv überrascht. Es war unerwartet, spannend umgesetzt und hat der Geschichte nochmal einen schönen Abschluss gegeben.

Insgesamt ist Die Jagd nach den magischen Münzen ein gelungenes Hörbuch, das mich gut unterhalten hat, auch wenn es für mich kein Highlight war.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Mumien, Masken und viele Fakten

Im Zeichen der Kobra
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Da ich die Reihe rund um die Zeitdetektive des Autors richtig gerne mag, bin ich mit ziemlich hohen Erwartungen in diese neue Geschichte gestartet. Vielleicht waren sie sogar ein bisschen zu hoch.

Der ...

Da ich die Reihe rund um die Zeitdetektive des Autors richtig gerne mag, bin ich mit ziemlich hohen Erwartungen in diese neue Geschichte gestartet. Vielleicht waren sie sogar ein bisschen zu hoch.

Der Einstieg fiel mir nämlich überraschend schwer. Ich habe nicht so richtig ein Gefühl für die Geschwister Yana, Yamon und Anouk bekommen, und auch das erste Setting konnte mich nicht direkt in seinen Bann ziehen. Das hat mich etwas irritiert, weil ich von den anderen Büchern des Autors gewohnt bin, schneller in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil war allerdings typisch für den Autor und von Beginn an angenehm zu lesen.

Auch die große Entdeckung zu Beginn hätte für meinen Geschmack spannender inszeniert sein können. Danach zog sich die Handlung erst einmal etwas, bevor sie endlich Fahrt aufnahm. Spätestens als die Maske und die Mumie gestohlen wurden, wurde es deutlich spannender. Ab diesem Moment ließ sich die Geschichte schnell lesen und entwickelte eine angenehme Dynamik.

Mit den Charakteren bin ich dennoch nicht ganz warm geworden. Sie blieben für mich etwas auf Distanz, sodass ich emotional nicht richtig mitgehen konnte.

Das Finale war dann wieder spannend und unterhaltsam. Besonders gut gefallen hat mir das Setting in Kairo und die vielen historischen Fakten, die in die Geschichte eingebunden sind. Genau das schätze ich an den Büchern des Autors: Man bekommt nicht nur ein Abenteuer, sondern auch viel Wissen vermittelt. Auch hier lernt man einiges über das alte Ägypten, die Pharaonen und sogar über das moderne Ägypten und aktuelle Herausforderungen.

Insgesamt ist Im Zeichen der Kobra nach einem eher zähen Einstieg eine spannende Geschichte mit viel historischem Hintergrund. Sie hat mich gut unterhalten, auch wenn sie für mich nicht ganz an die vorherigen Bücher des Autors heranreicht.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Ein Hörbuch, das direkt packt

Midwatch – Schule der unerwünschten Mädchen
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Schon Titel und Klappentext haben mich komplett angesprochen. Thematisch fällt das Buch mit seinem Institut, das im Alltag wie ein Internat für die Mädchen funktioniert, den Ermittlungen und den eigenwilligen ...

Schon Titel und Klappentext haben mich komplett angesprochen. Thematisch fällt das Buch mit seinem Institut, das im Alltag wie ein Internat für die Mädchen funktioniert, den Ermittlungen und den eigenwilligen Charakteren genau in mein Beuteschema. Entsprechend neugierig bin ich in die Geschichte gestartet.

Für mich war das Hörbuch eine sehr gute Wahl. Die Vertonung ist gelungen und hat es mir leicht gemacht, mich beim Hören in die Atmosphäre fallen zu lassen. Gerade bei einer Geschichte mit mehreren Figuren und einem besonderen Setting hat das für mich richtig gut funktioniert.

Der Einstieg fiel mir leicht. Ich konnte mich schnell im Institut zurechtfinden und habe rasch Zugang zu den Charakteren bekommen. Die Handlung nimmt zügig Fahrt auf, und schon bald überschlagen sich die Ereignisse. Besonders die kriminalistischen Elemente haben mir gut gefallen. Die Untersuchung ist spannend angelegt, bietet Raum zum Miträtseln und bleibt durchgehend handlungsreich, sodass keine Langeweile aufkommt. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und konnte richtig mitfiebern.

Ganz überzeugt hat mich das Finale nicht. Es war weiterhin unterhaltsam, ließ für mich aber noch etwas Luft nach oben. Insgesamt sehe ich in der Geschichte noch Potenzial, weshalb ich bei der Bewertung ein kleines bisschen abziehe.

Trotzdem bleibt Midwatch (1) – Schule der unerwünschten Mädchen für mich eine spannende Geschichte mit starkem Setting und viel Unterhaltungswert.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Ein Bilderbuch zum Innehalten

Der kleine rote Panda und die Achtsamkeit
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Der kleine Panda und die Achtsamkeit hat mir insgesamt gut gefallen. Es ist ein Buch, das nachdenklich macht und zum Innehalten einlädt, mich am Ende jedoch nicht vollständig überzeugen konnte.

Besonders ...

Der kleine Panda und die Achtsamkeit hat mir insgesamt gut gefallen. Es ist ein Buch, das nachdenklich macht und zum Innehalten einlädt, mich am Ende jedoch nicht vollständig überzeugen konnte.

Besonders positiv hervorheben möchte ich den Zeichenstil. Die Illustrationen gefallen mir sehr gut, sowohl die Darstellung der Tiere als auch die Farbwahl sprechen mich sehr an. Die Bilder wirken ruhig, harmonisch und unterstreichen die achtsame Grundstimmung des Buches. Gerade bei einem Bilderbuch ist das für mich ein entscheidender Punkt, und hier wurde ich definitiv abgeholt.

Die Texte lassen sich sehr angenehm vorlesen. Sie sind flüssig formuliert und bieten viele Anknüpfungspunkte für Gespräche. Genau das finde ich bei dieser Art von Büchern besonders wichtig: Sie regen zum Austausch an und bieten Raum, gemeinsam über Gefühle, Wahrnehmung und Achtsamkeit zu sprechen. Die Thematik ist gut verpackt und klar erkennbar – das Buch vermittelt deutlich, worum es geht.

Was mich jedoch nicht ganz überzeugen konnte, war die kaum vorhandene Handlung. Ich habe ein wenig nach einem Ziel oder einer Entwicklung gesucht, doch letztlich bleibt es bei einem Spaziergang und einzelnen Momentaufnahmen. Auch wenn es sich um ein Bilderbuch handelt und kein großes Abenteuer erwartet werden sollte, hat mir ein kleiner Spannungsbogen oder eine erkennbare Entwicklung gefehlt.

Emotional konnte mich das Buch daher nicht vollständig erreichen. Dennoch sehe ich durchaus einen Wiederlesewert, gerade wegen der gelungenen Illustrationen und der vielen Gesprächsanlässe, die sich beim gemeinsamen Lesen ergeben.

Insgesamt ist es ein gelungenes Bilderbuch mit schöner Botschaft und stimmiger Gestaltung. Für mich kein absolutes Highlight, aber durchaus empfehlenswert – besonders als ruhiger Impulsgeber rund um das Thema Achtsamkeit.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Solide, aber kein Reihen-Highlight

A Spark of Time - Ein Treffen in den Highlands
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Nachdem mir die ersten beiden Bände der Reihe wirklich gut gefallen haben und ich ein großer Fan von Zeitreisegeschichten bin, habe ich mich sehr auf diese Fortsetzung gefreut. Entsprechend hoch waren ...

Nachdem mir die ersten beiden Bände der Reihe wirklich gut gefallen haben und ich ein großer Fan von Zeitreisegeschichten bin, habe ich mich sehr auf diese Fortsetzung gefreut. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen. Besonders das neue Setting nach der Titanic und der Zeit von Jane Austen fand ich sehr gelungen gewählt und äußerst reizvoll. Auch diesmal schafft es die Autorin wieder, den historischen Hintergrund stimmungsvoll und detailreich in die Handlung einzubetten – das ist eine ihrer großen Stärken und hat mir schon in den Vorgängern besonders gut gefallen.

Die Atmosphäre habe ich in diesem Band zwar etwas weniger intensiv wahrgenommen als zuvor, dennoch blieb das Setting insgesamt stimmig und gut ausgearbeitet. Mit der Handlung bin ich allerdings nicht ganz so warm geworden. Schon zu Beginn hat mich eine bestimmte Charakterentwicklung irritiert, auf die ich aus Spoilergründen nicht näher eingehen möchte. Diese Entwicklung hat meinen Lesefokus verschoben und mich eher beschäftigt als begeistert.

Dadurch entstand für mich unnötiges Drama, das mich teilweise genervt, gleichzeitig aber auch emotional stark berührt hat. Die Autorin hat es also definitiv geschafft, Gefühle in mir hervorzurufen – nur hätte ich mir in diesem Band einen anderen Schwerpunkt gewünscht. Das eigentliche Abenteuer war wieder spannend erzählt und grundsätzlich gut umgesetzt, rückte für mich jedoch zu sehr in den Hintergrund.

Trotzdem bleibt es eine solide Fortsetzung, die mich neugierig auf den nächsten Band macht. Auch wenn dieser Teil für mich nicht ganz mit den ersten beiden mithalten konnte, freue ich mich darauf zu erfahren, wie sich die Situation am Ende weiterentwickeln wird.

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