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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.02.2026

Ein Unwetter mit vermissten Personen hält Alexa Jahn und Bernhard Krammer in Atem

Grenzfall – Ihr Grab in den Fluten
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Im 6. Fall der Reihe ermitteln Alexa Jahn und Bernhard Krammer während eines verheerenden Unwetters. Alexa Jahn ist zunächst mit dem Einsatz während des Unwetters beschäftigt. Menschen müssen evakuiert ...

Im 6. Fall der Reihe ermitteln Alexa Jahn und Bernhard Krammer während eines verheerenden Unwetters. Alexa Jahn ist zunächst mit dem Einsatz während des Unwetters beschäftigt. Menschen müssen evakuiert und untergebracht werden. Nachdem eine der Evakuierten von einem Schrei einer Frau und weiteren Ungereimtheiten berichtet, versucht sie das Rätsel zu lösen. Auch Bernhard Krammer ist gut beschäftigt. Er hat zwei Aufträge, um die er sich kümmern muss. Beide Aufträge hängen miteinander zusammen.

Das Ermittlerduo Jahn und Krammer von Anna Schneider ist mir im Laufe der Vorgänger-bände ans Herz gewachsen. Ich finde sie sympathisch und authentisch.
Das Hintergrundgeschehen mit dem Unwetter hat mich sofort in den Bann gezogen. Ich konnte mich sehr gut in die Situation hineinversetzen. Insgesamt hat mich das alles an die eine oder andere Flutkatastrophe erinnert. Durch die bedrohliche und zerstörerische Kraft des Wassers wird ein düsteres Szenario veranschaulicht. Der Schreibstil der Autorin ist auch in diesem Band flüssig und gut zu lesen. Geschickt erzeugt Anna Schneider Spannung durch die abwechselnde Beschreibung der unterschiedlichen Ermittlungsteams und deren Arbeit. Was mir auch immer sehr gut gefällt ist die Länge der einzelnen Kapitel. Sie kommen meinem Lesefluss sehr entgegen.

Fazit: Der 6. Band ist ein solider Krimi, wie ich sie immer gerne lese. Er hat mich gut unterhalten und mir schöne Lesestunden bereitet. Ich freue mich schon auf den 7. Fall des Ermittlerduos.

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Veröffentlicht am 12.12.2025

Eine tolle Geschichte mit wunderschönen Illustrationen für Kinder und Erwachsene

Ins hohe Gras
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Trevor Noahs Buch „Ins hohe Gras“ handelt von einem kleinen Jungen, der mit seinem Teddy vor den Regeln seiner Mutter entkommen möchte. Er fühlt sich missverstanden von seiner Mutter und möchte seine eigenen ...

Trevor Noahs Buch „Ins hohe Gras“ handelt von einem kleinen Jungen, der mit seinem Teddy vor den Regeln seiner Mutter entkommen möchte. Er fühlt sich missverstanden von seiner Mutter und möchte seine eigenen Entscheidungen treffen.

Trevor Noah ist eine tolle Geschichte gelungen, die ein Kind auf seinem Weg zum Erwachsen werden schildert. Das Cover ist mir sofort ins Auge gestochen, da es wunderschön illustriert ist. Die Geschichte des Jungen hat mich sehr berührt. Ich konnte mich richtig gut in den kleinen Jungen hineinversetzen. Die Geschichte wird aus der Sicht des Teddys Walter erzählt, der eines Morgens von dem Jungen geweckt wird. Walters Aufgabe ist es, den Jungen an so manche Regeln seiner Mutter zu erinnern. Trevor Noah erzählt in einem leicht zu lesenden und verständlichen Schreibstil den Abnabelungsprozess des Jungen. Kinder möchten manchmal ihren eigenen Kopf durchsetzen und lehnen sich gegen Regeln der Erwachsenen auf. Sie wollen ihre eigenen Entscheidungen treffen. Dabei ist es manchmal sinnvoll, wenn man eine Situation von unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet, um die richtige Entscheidung zu treffen. Dabei muss man auch lernen mit den Konsequenzen der Entscheidung umzugehen, egal ob positiv oder negativ.

Ganz besonders gut hat mir der Satz gefallen
„Manchmal trifft man die richtige Entscheidung, und es geht schief, dann wieder trifft man die falsche Entscheidung, und alles geht gut.“
Was für eine tolle Aussage.

Das Buch von Trevor Noah ist wunderschön von Sabina Hahn illustriert, so dass es ein echter Hingucker zusätzlich zur Geschichte und somit ein echtes Lesevergnügen ist. Die tollen Zeichnungen sind mit ansprechenden Farben gemalt, so dass man sich die Geschichte vor seinem inneren Auge noch besser vorstellen kann.
Das Buch ist in 4 Teile untergliedert, so dass es für Kinder nicht zu lange zum Zuhören wird. Teilweise erstrecken sich die Zeichnungen über eine Doppelseite und man kann in Ruhe die Bilder betrachten.

Fazit: Trevor Noah ist eine tolle Geschichte mit wunderschönen Illustrationen von Sabina Hahn gelungen. Eine herzerwärmende Geschichte für Kinder und Erwachsene. Es eignet sich zum Vorlesen und zum selbst lesen. Definitiv ist es ein Buch, das man nicht nur einmal liest. Mich hat das Buch sehr berührt und es wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben.

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Veröffentlicht am 19.11.2025

Ein hilfreiches Buch für Migräne geplagte Menschen.

Heute nicht, ich hab Migräne
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In dem Buch „Heute nicht, ich hab Migräne“ berichtet Ute Woltron über ihre eigene Leidensgeschichte und ihre Erfahrungen mit der Erkrankung Migräne.

Ute Woltron geht zunächst darauf ein, was Migräne ...

In dem Buch „Heute nicht, ich hab Migräne“ berichtet Ute Woltron über ihre eigene Leidensgeschichte und ihre Erfahrungen mit der Erkrankung Migräne.

Ute Woltron geht zunächst darauf ein, was Migräne überhaupt ist und wie es diagnostiziert wird. Bereits am Anfang des Buches hat mich die Autorin emotional abgeholt. Ich habe mich verstanden gefühlt. Wie oft ist es mir selbst so ergangen, dass man auf ärztlicher Seite nicht verstanden wird, bis man dann den richtigen Arzt für sich gefunden hat. Die Autorin beschreibt ihre eigenen Erfahrungen mit einem flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil. Es fiel mir nicht schwer, mich in ihre Situation hineinzuversetzen, da ich selbst (wenn auch zum Glück nicht ganz so heftig) betroffen bin. Gleichzeitig habe ich einige Informationen zum Thema Migräne erhalten, die mir noch nicht bekannt waren. Diesen für mich neuen Erkenntnissen werde ich nachgehen. Interessant fand ich auch die unterschiedlichen Arten und auch Ausprägungen von Migräne. Dass es da Unterschiede gibt war mir bewusst, denn in meiner Familie leiden einzelne Mitglieder an Migräne mit unterschiedlicher Stärke und Häufigkeit. Trotz allem fand ich diesen Bereich spannend.
Fast schon schmunzeln musste ich, als die Autorin über die Trigger und Trigger - Mythen berichtet. Wie oft habe ich selbst schon gewisse Ratschläge von „gesunden“ Menschen bekommen, die einfach nichts bewirken. Am besten hört man selbst auf seinen Körper und findet heraus, was einem gut tut und was nicht.
Insgesamt habe ich durch die Lektüre dieses Buches mitgenommen, dass Migräne eine sehr individuelle Erkrankung ist, bei der jeder Einzelne für sich den besten Weg finden muss.

Fazit: Der Autorin ist ein tolles Buch über Migräne gelungen, indem eigene Erfahrungen gemischt mit fachlich fundiertem Wissen zur Sprache kommen. Als Leserin habe ich mich sofort verstanden gefühlt und für mich neue Erkenntnisse gewinnen können. Dieses Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung für Menschen, die sich genauer mit dem Thema Migräne auseinandersetzen wollen.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Ein wunderbares Buch über Freundschaft und einen Neuanfang

Das Licht in den Birken
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In dem Roman „Das Licht in den Birken“ von Romy Fölck geht es um Thea, die mit Mitte fünfzig einen Neuanfang in ihrem Leben wagt. Auf einem idyllischen Hof in der Lüneburger Heide möchte sie zusammen mit ...

In dem Roman „Das Licht in den Birken“ von Romy Fölck geht es um Thea, die mit Mitte fünfzig einen Neuanfang in ihrem Leben wagt. Auf einem idyllischen Hof in der Lüneburger Heide möchte sie zusammen mit ihren beiden Ziegen zur Ruhe kommen und mit ihrer Vergangenheit Frieden schließen. Dort lernt sie den Hofbesitzer Benno kennen, der sich für Tiere und Pflanzen sehr einsetzt. Mit Menschen hat er allerdings ein wenig Probleme.

Romy Fölck hat mit „Das Licht in den Birken“ einen wunderschönen Roman mit 3 tollen Protagonisten geschaffen. Einfühlsam erzählt sie die unterschiedlichen Schicksale und wie sie auf dem Hof von Benno zusammentreffen. Thea wagt in der Lüneburger Heide einen Neuanfang, nachdem sie einige Jahre in Portugal verbracht hat. Bei Benno auf dem Hof findet sie ein neues Zuhause. Thea ist mir sehr ans Herz gewachsen. Ich bewundere ihren Mut mit Mitte fünfzig einen Neuanfang zu wagen. Aber auch Benno hat mein Herz erobert. Etwas mürrisch und eigenwillig hat er sich auf seinem Hof zurückgezogen. Er beschäftigt sich lieber mit seinen Tieren und Pflanzen. Zu sehr hat ihn sein Schicksal in Bezug auf die Menschen geprägt. Sein Lebensinhalt ist sein Gnadenhof, auf dem Tiere ein Zuhause gefunden haben, die sonst oftmals keiner haben möchte. Doch der Hof steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Die 3. Protagonistin Juli strandet verletzungsbedingt auf dem Hof und wird auf ihrer Wanderung nach Amsterdam zu einer Zwangspause gezwungen. Juli und Thea setzen nun alles daran den Hof gemeinsam mit Benno zu retten.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Dabei beschreibt die Autorin lebendig die einzelnen Schicksale und Gegebenheiten. Ich konnte mich sehr gut in das Leben auf dem Hof hineindenken. Am liebsten hätte ich bei der Hofarbeit mitangepackt und mich um die Tiere gekümmert. Hut ab vor Benno, der sein Leben ganz für die Versorgung der Tiere und den Hof opfert. Durch die abwechselnden Erzählperspektiven wurde der Spannungsbogen durchgängig aufrechterhalten. Innerhalb kürzester Zeit habe ich dieses tolle Buch gelesen.

Fazit: Romy Fölck ist ein wunderbares Buch über Freundschaft, Zusammenhalt, Mut und Neuanfang gelungen. Die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und hat mir viele schöne Lesestunden bereitet. Ich freue mich schon auf weitere Geschichten von der Autorin.

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Mein neues Lieblingsbuch. Eine wundervolle Geschichte von Mut, Hoffnung und Freundschaft

Nu Jork, Nu Jork!
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In dem Buch „Nu Jork, Nu Jork“ von Alexandra Lüthen geht es um das Huhn Henni, das einen großen Traum hat. Henni möchte unbedingt fliegen lernen. Um ihren Traum zu verwirklichen nimmt Henni jede Schwierigkeit ...

In dem Buch „Nu Jork, Nu Jork“ von Alexandra Lüthen geht es um das Huhn Henni, das einen großen Traum hat. Henni möchte unbedingt fliegen lernen. Um ihren Traum zu verwirklichen nimmt Henni jede Schwierigkeit in Kauf. So macht sie sich auf nach New York, in die Stadt, in der alles möglich ist.

Das Buch von Alexandra Lüthen ist ein absolut wundervolles Buch! Einfühlsam und mit Humor erzählt die Autorin die Geschichte von Henni und ihrem Traum. Man kann eigentlich gar nicht anders, als Henni in sein Herz zu schließen. Bewundernswert setzt Henni all ihre Kraft und ihren Mut ein, um ihr Ziel zu erreichen. Auf ihrem Weg nach New York trifft sie auf andere Tiere und Menschen, die sie bei ihrem Vorhaben unterstützen. Mutig und unerschrocken hält Henni an ihrem Traum fest.
Das Buch ist kein Buch, das man innerhalb kürzester Zeit lesen sollte. Ich habe jede Seite, jedes Kapitel und auch die tollen Illustrationen von Peter Gaymann in vollen Zügen genossen. Dieses Buch ist Balsam für die Seele. Es ermuntert einen, an seinen Träumen festzuhalten, nicht aufzugeben und voller Mut für die Umsetzung seiner Träume zu kämpfen. Henni ist dabei ein toller Charakter, der auch ein offenes Ohr für seine Umwelt hat. Der Schreibstil der Autorin ist gefühlvoll, flüssig und leicht zu lesen. Besonders gefallen haben mir dabei die Interpretationen von Henni für „englische Begriffe“. Traumhaft schön wurde das Buch von Peter Gaymann illustriert. Dadurch wird dieses Buch zu einem ganz besonderen Highlight und Schatz! Voller Begeisterung habe ich auch immer wieder die Zeichnungen betrachtet und konnte mich oftmals nicht sattsehen. Die relativ kurzen Kapitel verführen den Leser zum schnellen Lesen des Buches. Ich habe mir allerdings für dieses tolle Buch ganz bewusst Zeit genommen, um diese Geschichte mit den Bildern richtig zu würdigen! Mich hat dieses Buch in vollen Zügen begeistert!

Fazit: Ich habe ein neues Lieblingsbuch gewonnen. Die wunderschöne, emotionale Geschichte von Henni, ihrem Mut, ihren Träumen, ihrer Hoffnung und der Freundschaft hinterlässt bei mir große Faszination! Für mich ist diese Geschichte einzigartig mit unvergesslichen Illustrationen! Bitte mehr davon! Von mir bekommt das Buch eine klare Leseempfehlung. Am liebsten würde ich diesem Werk 6 Sterne geben!

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