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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.05.2026

Das etwas andere Backbuch - vor allem für Gen Z und evtl. Millenials

Sunny Baking Time
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„Sunny Baking Time“ von Theresa Haubs ist sehr unterhaltsam zu lesen. Sie teilt mit uns Rezepte aus ihrer Familie, dazu noch viele Tipps zum Backen allgemein. Das ganze in einer lockeren Sprache, die wohl ...

„Sunny Baking Time“ von Theresa Haubs ist sehr unterhaltsam zu lesen. Sie teilt mit uns Rezepte aus ihrer Familie, dazu noch viele Tipps zum Backen allgemein. Das ganze in einer lockeren Sprache, die wohl am meisten die Gen Z anspricht. Das Buch hat einen schönen Einband, ist optisch wirklich ansprechend und enthält tolle Bilder der Rezepte. Die meisten Rezepte enthalten eher klassische Inhaltsstoffe, die man nicht in exotischen Läden suchen muss und zum Teil sowieso zuhause hat. Viele Rezepte enthalten Tipps für vegan, laktosefrei und manchmal auch glutenfrei. Wenn man sich streng glutenfrei ernähren muss würde ich allerdings lieber ein entsprechendes Buch nehmen. Alles in allem ein sehr gelungenes und locker-lustiges Kochbuch mit ansprechenden Rezepten, die nicht zu schwierig sind und sehr lecker schmecken. Empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 14.05.2026

Tolles Buch mit wertvollen Tipps für den Alltag

Dein Endometriose-Alltagshelfer
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Lena Düsterhus leidet an Endometriose. Lange hat sie auf eine Diagnose gewartet. In „Dein Endometriose Alltagshelfer“ gibt sie eine Übersicht über die Erkrankung, ihren Weg zur Diagnose und stellt verschiedenste ...


Lena Düsterhus leidet an Endometriose. Lange hat sie auf eine Diagnose gewartet. In „Dein Endometriose Alltagshelfer“ gibt sie eine Übersicht über die Erkrankung, ihren Weg zur Diagnose und stellt verschiedenste Therapie-Methoden vor - sowohl aus der Schulmedizin als auch aus der Alternativmedizin. Das Buch ist sehr ansprechend gestaltet. Der Einband ist ein solides Softcover. Das Layout ist sehr ansprechend, zum Teil etwas bunt gehalten, mit verschiedenen Schriftarten und versetzten Texten. Unterstrichen wird das ganze mit Know-how von Dr.med. Kirsten Hübner, Gynäkologin und Spezialistin für Endometriose. Ich hatte nicht die höchsten Erwartungen an das Buch und wurde extrem positiv überrascht. Das Buch ist sehr umfassend, einfach zu verstehen, übersichtlich und hat mir einige mir bisher noch nicht bekannte Therapieoptionen vorgestellt! Ich empfehle dieses Buch vor allem Frauen, die gerade frisch diagnostiziert sind und sich noch durch den Dschungel an Informationen kämpfen. Hier wird jeder noch etwas dazulernen.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Ruhige, poetische Lebensgeschichte in 6 Tagen

Tage des Lichts
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Ivy wächst in den 1920ern in einer kleinen Künstlergemeinde in South Downs (Sussex) auf. Ihr grosser Bruder Joseph und das Hausmädchen Anne sind ihre engsten Bezugspersonen. Sie hat eine starke Verbindung ...

Ivy wächst in den 1920ern in einer kleinen Künstlergemeinde in South Downs (Sussex) auf. Ihr grosser Bruder Joseph und das Hausmädchen Anne sind ihre engsten Bezugspersonen. Sie hat eine starke Verbindung zur Natur. Ihre Eltern sind Künstler und führen ein relativ freizügiges Leben. Sie wird häufig als die "Normale" oder die "Untalentierte" angesehen, während der grosse Bruder das Wunderkind ist, das zur Privatschule geht und danach in Oxford studiert. An einem Ostersonntag 1938, Ivy ist gerade 19, kehrt Joseph vom gemeinsamen Schwimmen im nahegelegenen Fluss nicht zurück. Die Leiche wird nie gefunden. Fortan ist Ivys Leben in ein Davor und Danach geteilt...

Das Buch verfolgt Ivy durch ihr ganzes Leben, die Autorin pickt jedoch 6 Tage heraus, alle im Frühling bzw. mit lockerem Bezug zu Ostern, an denen die Geschichte jeweils erzählt wird. Dazwischen passiert vieles und es gibt dementsprechend immer wieder Zeitsprünge, manches bleibt ungesagt, vieles wird impliziert. Manches scheint Ivy nicht zu reflektieren oder es bleibt ungesagt. Zum Beispiel fand ich die Beziehung zu ihren Töchtern nicht besonders gut beschrieben, hier fehlt die Tiefe. Auch die Art, wie Ivy mit ihrem viel älteren Ehemann "Bear" zusammenkommt, am Tag der Beerdigung ihres Bruders, ist eigentlich eine red flag.

Die Erzählung ist relativ ruhig obwohl hier ein ganzes Leben mit sehr vielen Veränderungen erzählt wird. Die Sprache ist wunderbar poetisch, ich habe das Lesen dadurch ausserordentlich genossen. Hier auch ein Lob an die Übersetzerin, Judith Schwaab, die Übersetzung ist hervorragend. Fazit: ein poetisches, ruhiges Buch, das ich sehr gerne gelesen habe. Ich bin gespannt, was von der Autorin als nächstes kommt.

Veröffentlicht am 18.02.2026

Wunderbar liebevolle Geschichte über das miteinander reden

Obacht!
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Eines Tages liegt plötzlich ein grosses, schlafendes, schwarzes Tier vor der Stadt und versperrt den Zugang. Keiner kann mehr rein oder raus. Obacht! Was können die Stadtbewohner tun? Eine Decke darüber ...

Eines Tages liegt plötzlich ein grosses, schlafendes, schwarzes Tier vor der Stadt und versperrt den Zugang. Keiner kann mehr rein oder raus. Obacht! Was können die Stadtbewohner tun? Eine Decke darüber legen, eine Brücke darüber bauen, eine Strasse rundherum… Alle Massnahmen bleiben ohne Erfolg. Die Dorfbewohner haben Angst und sind verzweifelt. Aber das Mienchen hat eine Idee…

Ein wunderschönes Buch über das Miteinander reden und dass man für alles eine Lösung finden kann. Mienchen bleibt offen und glaubt an das Gute, auch im Falle des unbekannten schlafenden Tieres. Das Buch enthält wunderbare, detailreiche Illustrationen, die überwiegend in Orange-Grau-Schwarz gehalten sind. Es gibt viele kleine Details zu entdecken und bringt auch mich als Erwachsene zum Nachdenken. Ein sehr gelungenes Kinderbuch für neugierige, offene Kinder und ihre Eltern.

Veröffentlicht am 15.01.2026

Im Zoo gibt es viel zu entdecken

Sachen suchen: Besuch im Zoo
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Clara und Nick gehen mit ihren Eltern und dem kleinen Geschwisterchen in den Zoo. Bollerwagen, Kuscheltiere und Snacks dürfen da nicht fehlen! Der Zoo ist richtig gross, mit ordentlich Platz für viele ...

Clara und Nick gehen mit ihren Eltern und dem kleinen Geschwisterchen in den Zoo. Bollerwagen, Kuscheltiere und Snacks dürfen da nicht fehlen! Der Zoo ist richtig gross, mit ordentlich Platz für viele verschiedene Tiere. Und auch neben den Tieren gibt es ganz viel zu entdecken… Findest du die abgebildeten Gegenstände?

„Sachen suchen: Besuch im Zoo“ wird ab 2 Jahren empfohlen. Die Seiten sind aus robustem Karton. Viele bunte, detaillierte Illustrationen laden zum entdecken ein. Die Suchbilder zeigen allerlei Tiere, Menschen, Pflanzen und Gegenstände. Der Zoo hat neben den üblichen Tieren auch ein grosses Aquarium und ein Regenwaldhaus: da kommt jeder auf seine Kosten! Auch für ältere Kinder gibt es noch exotische Tiere zu entdecken, zB den Tapir oder den Ameisenbär. Das Buch ist sehr gelungen und gefällt unserem Kind super, es entdeckt immer wieder was Neues. Es eignet sich auch gut als Mitbringsel.

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