Ich habe mich extrem auf „To cage a wild bird gefreut“, weil ich dystopische Geschichten wie „Die Tribute von Panem“ sehr gerne gelesen habe.
Besonders positiv ist mir aufgefallen, wie gut die Figuren ...
Ich habe mich extrem auf „To cage a wild bird gefreut“, weil ich dystopische Geschichten wie „Die Tribute von Panem“ sehr gerne gelesen habe.
Besonders positiv ist mir aufgefallen, wie gut die Figuren ausgearbeitet sind. Raven ist am Anfang etwas schwer zugänglich, aber je mehr man über ihre Vergangenheit erfährt, desto klarer wird, wie viel Schmerz und Schuldgefühle sie mit sich trägt. Sie liebt ihren Bruder sehr und setzt ihr eigenes Leben aufs Spiel, um ihn aus Endlock zu befreien. Dabei handelt es sich um einem Ort, aus dem niemand zurückkehrt. Auch die Nebenfiguren sind sehr gut ausgearbeitet. Vale ist geheimnisvoll und ruhig, aber auch leidenschaftlich. August ist recht still, aber stark und Perri hat eine sehr coole Art und ein riesiges Herz. Die Beziehungen zwischen den Figuren entwickeln sich außerdem alle sehr authentisch.
Den Schreibstil der Autorin fand ich auch super. Ich bin schnell in die Geschichte reingekommen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Deshalb kann ich das Buch auch auf jeden Fall weiterempfehlen.
Das Cover des Buchs hat mich direkt angesprochen, weil es mir vor allem farblich sehr gut gefällt.
Elsie Silver hat einen lebendigen, modernen Schreibstil, der stark von direkter Sprache, Ironie und Emotionen ...
Das Cover des Buchs hat mich direkt angesprochen, weil es mir vor allem farblich sehr gut gefällt.
Elsie Silver hat einen lebendigen, modernen Schreibstil, der stark von direkter Sprache, Ironie und Emotionen geprägt ist. Die Kapitel wechseln zwischen den Protagonisten Billie und Vaughn. Man sieht dadurch, wie beide dieselben Situationen auf ganz unterschiedliche Weise erleben und bekommt zugleich Einblicke in ihre verletzlichen, unausgesprochenen Gedanken. Der Schreibstil ist außerdem pointiert und dialogreich. Es gibt selten lange Beschreibungen, sondern eher kurze Szenen mit Beobachtungen und Sinneseindrücken. Humor spielt auch eine große Rolle. Er entsteht oft aus Situationskomik, sarkastischen Kommentaren oder den bissigen Schlagabtauschen zwischen den Figuren. Es gibt außerdem mal mehr mal weniger subtile Andeutungen von körperlicher Anziehung, die mit Ironie gebrochen werden. Auch der Gebrauch von Alltagsfloskeln, Schimpfwörtern und inneren Kommentaren macht die Sprache und die Geschichte selbst authentisch und modern.
Billie ist von Anfang an eine Figur, die auffällt. Durch ihre Energie, ihre Eigenständigkeit und ihren Humor. Sie wirkt geerdet, praktisch veranlagt und lässt sich von Autoritäten nicht einschüchtern. Sie ist direkt, manchmal frech, aber nie respektlos, Außerdem hat sie eine klare Vorstellung davon, was sie kann und was sie will. In den Beschreibungen merkt man, dass sie mit ihrer Umgebung, den Pferden, der Ranch und der Arbeit, stark verbunden ist.
Vaughn ist auf den ersten Blick das Klischee des reichen, arroganten Erben. Er ist kontrolliert, zynisch und hat eine Spur Verachtung für alles, was nicht in sein Weltbild passt. Aber die Autorin schreibt ihn nicht als eindimensionalen Bad Boy . Schon in der früh zeigen seine inneren Monologe, dass er müde von der Öffentlichkeit, dem Druck der Familie und der eigenen Rolle ist. Er ist verletzlich, aber überspielt es mit Härte. Der Tod seines Großvaters, der Skandal um die Rennpferde und das Gefühl, ständig beobachtet zu werden, haben ihn verbittert gemacht. In seinen Momenten der Wut oder Gereiztheit klingt immer ein Rest Trauer mit. Man merkt, dass er eigentlich nach etwas Echtem sucht und genau das verkörpert Billie. Sie ist das Gegenteil von all den glattpolierten Menschen in seiner Welt. Die beiden müssen jedoch zusammenarbeiten und wohl oder übel lernen, einander zu vertrauen.
Ich habe die Dynamik zwischen den beiden richtig gerne gemocht und die Autorin hat die Geschichte wunderbar aufgebaut. Ich bin schon sehr gespannt auf die anderen Bände der Reihe.
Für mich war die Graphic Novel eine richtige Zeitreise. „Kiss Me Once“ war eines der ersten New-Adult-Bücher, die ich gelesen habe und ich war gespannt, wie sich die Geschichte im Bildformat anfühlen wird. ...
Für mich war die Graphic Novel eine richtige Zeitreise. „Kiss Me Once“ war eines der ersten New-Adult-Bücher, die ich gelesen habe und ich war gespannt, wie sich die Geschichte im Bildformat anfühlen wird. Viele Szenen habe ich sofort wiedererkannt, aber sie wirken durch die Illustrationen emotionaler, lebendiger und teilweise sogar humorvoller.
Die Zeichnungen sind wahnsinnig gut gelungen. Jede Mimik, jede kleine Bewegung der Figuren ist erkennbar. Man merkt, dass eine Menge Herzblut in dem Projekt steckt.
Die Geschichte selbst ist sehr leicht, romantisch und macht einfach Spaß zu lesen. Ivy und Ryan harmonieren perfekt und auch die Nebencharaktere geben der Geschichte sehr viel.
Besonders toll fand ich auch den Bonus am Ende des Buches. Dort findet man Skizzen, frühe Konzeptzeichnungen und Einblicke in die Entstehung der Graphic Novel. Diese Einblicke fand ich extrem interessant.
Mit „Die letzte Stunde“ findet Stella Tacks Ever & After-Reihe ihren würdigen Abschluss. Er ist emotional, magisch und mit genau der richtigen Portion Chaos, die man von ihr erwartet. Schon die ersten ...
Mit „Die letzte Stunde“ findet Stella Tacks Ever & After-Reihe ihren würdigen Abschluss. Er ist emotional, magisch und mit genau der richtigen Portion Chaos, die man von ihr erwartet. Schon die ersten Seiten fühlen sich an wie ein Wiedersehen mit alten Freunden, und doch ist alles intensiver, ernster und vor allem endgültiger.
Rain und Cole stehen diesmal vor ihrer größten Prüfung. Nicht nur im Kampf gegen dunkle Mächte, sondern auch gegen ihre eigenen Zweifel. Besonders Rain hat mich sehr beeindruckt, denn aus der unsicheren Träumerin ist eine entschlossene Kämpferin geworden, deren Mut und Herz den Ton dieses Finales bestimmen. Cole bleibt ihr perfekter Gegenpol. Er ist stark, loyal, aber verletzlich genug, um nahbar zu bleiben.
Stella Tack schafft es, Humor und Herzschmerz sowie Action und Zärtlichkeit so zu verweben, dass keine Seite leer wirkt. Ihr Schreibstil ist lebendig und bildhaft, voller Emotionen und Tempo. Man spürt, wie viel Liebe und Detail in der Welt steckt, die sie erschaffen hat.
Nun habe ich die Reihe endlich vollständig in meinem Regal stehen und kann mich noch lange an der wunderschönen Optik erfreuen.
„Heart of the Damned“ von Julia Pauss spielt in einem düsteren Königreich mit Magie, Geheimnissen und tödlicher Intrigen. Der Schreibstil ist flüssig, die Dialoge hitzig, und das Erzähltempo sehr hoch. ...
„Heart of the Damned“ von Julia Pauss spielt in einem düsteren Königreich mit Magie, Geheimnissen und tödlicher Intrigen. Der Schreibstil ist flüssig, die Dialoge hitzig, und das Erzähltempo sehr hoch. Außerdem hat mich die Tiefgründigkeit der Figuren immer wieder überrascht.
Die Protagonistin Scarlett ist eine geschickte Gestaltwanderin und Diebin und kommt bei einem riskanten Einbruch im Schloss von König Ren in große Gefahr. Daraufhin bietet Ren ihr einen ungewöhnlichen Deal an und eine Geschichte voller Spannung, Geheimnisse und unvermeidlicher Nähe zwischen den beiden komplexen Charakteren beginnt.
Die Stärke des Buches liegt für mich vor allem in der Atmosphäre. Das Königreich Lethia wirkt lebendig, bedrohlich und faszinierend zugleich. Die Autorin versteht es, düstere, aber auch gefühlvolle Momente zu verknüpfen, sodass die Handlung durchgehend fesselnd bleibt. Scarletts Mut und Schlagfertigkeit und Rens Pflichtbewusstsein und innere Konflikte sorgen zusätzlich für eine packende Dynamik.
Ich brauche ganz dringend die Fortsetzung nach dem Cliffhanger am Ende und kann das Buch wärmstens weiterempfehlen.