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Veröffentlicht am 27.02.2026

Zurückgespultes Leben

You and Me - Die zweite erste Liebe
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Der Roman „You and Me – Die zweite erste Liebe“ von Josie Lloyd und Emlyn Rees ist eine romantische Komödie mit Tiefgang, die mich überraschend emotional abgeholt hat – und deshalb von mir verdiente 4 ...

Der Roman „You and Me – Die zweite erste Liebe“ von Josie Lloyd und Emlyn Rees ist eine romantische Komödie mit Tiefgang, die mich überraschend emotional abgeholt hat – und deshalb von mir verdiente 4 Sterne bekommt.

Die Grundidee mit der Zeitreise hat mich sofort neugierig gemacht: Was würden wir in der Vergangenheit verändern, um heute glücklicher zu sein? Würden kleine Änderungen zu einem anderen Leben führen?

Als Adam und Jules sich kennenlernen ist es für beide die große Liebe. Doch 35 Jahre später sieht die Realität anders aus: Alltagstrott, Kinder, Jobs, Verpflichtungen haben die damaligen Glücksgefühle abflauen lassen.

Mithilfe eines alten Kassettenrecorders gelingt es ihnen nach einem heftigen Streit, in die Anfangszeit ihrer Beziehung zurückzureisen. Hier ist es ihnen sogar möglich, die Vergangenheit zu ändern, was natürlich Folgen hat.

Die Szenen aus dem Familienalltag haben sich für mich sehr authentisch angefühlt – mit all den kleinen Spannungen, unausgesprochenen Erwartungen und dieser leisen Sehnsucht nach dem Gefühl von damals. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Dadurch bekommt man ein rundes Bild von ihrer Beziehung und versteht beide Seiten.

Natürlich ist das Zeitreise-Element ein bisschen verspielt und sorgt für einige turbulente Momente, vor allem als Gegenwart und Vergangenheit zunehmend durcheinandergeraten. Aber gerade diese Mischung aus Romantik, Humor und einer Prise Chaos macht den Charme des Buches aus.

Was mich am meisten berührt hat: die Erkenntnis, wie schnell Zeit vergeht. Dass wir oft erst im Rückblick verstehen, wie glücklich wir eigentlich waren. Und dass man manche Momente nicht konservieren oder wiederholen kann – egal wie sehr man es sich wünscht.

Der Roman ist stellenweise sehr bewegend und mit einer schönen Botschaft über zweite Chancen – nicht nur in der Liebe, sondern auch im Blick auf das eigene Leben.

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Italienische Lebenswege im Wandel der Zeit

Villa Rivolta
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Der Autor, Daniel Speck entführt uns ins Italien der goldenen Sechziger, zwischen Dolce Vita, wirtschaftlichem Aufbruch und gesellschaftlichem Umbruch, und verwebt private Schicksale geschickt mit historischer ...

Der Autor, Daniel Speck entführt uns ins Italien der goldenen Sechziger, zwischen Dolce Vita, wirtschaftlichem Aufbruch und gesellschaftlichem Umbruch, und verwebt private Schicksale geschickt mit historischer Realität.

Im Mittelpunkt stehen Piero, der Sohn eines reichen Automobilunternehmers, und Valeria, die Tochter des Dienstmädchens – zwei Kinder aus unterschiedlichen Welten, die sich ewige Freundschaft versprechen. Ihre Beziehung, voller Nähe, unausgesprochener Gefühle und innerer Konflikte, fand ich besonders spannend.

Speck erzählt in wechselnden Perspektiven und Zeitebenen, was die Geschichte lebendig und spannend macht. Sein Stil ist angenehm flüssig, die Figuren wirken greifbar und emotional, und man fühlt sich schnell in die Atmosphäre Mailands hineingezogen. Besonders gelungen ist, wie beiläufig historisches Wissen – etwa zur italienischen Autogeschichte und zum gesellschaftlichen Wandel – vermittelt wird.

Ein kleiner Wermutstropfen für mich war das Ende: Es kam recht abrupt, einige Entwicklungen wurden schnell abgehandelt, und ein paar Fragen blieben offen, bei denen ich mir mehr Raum oder Klarheit gewünscht hätte. Trotzdem bleibt die Geschichte im Kopf – gerade wegen ihres Themas von Nähe und Abschied, von Lebenswegen, die sich trennen, obwohl eine tiefe Verbundenheit bleibt.

Insgesamt ein atmosphärischer, vielschichtiger Roman, der Fans von Familiengeschichten und Italienliebhaber:innen gleichermaßen begeistern dürfte.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Italienische Lebenswege im Wandel der Zeit

Villa Rivolta
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Der Autor, Daniel Speck entführt uns ins Italien der goldenen Sechziger, zwischen Dolce Vita, wirtschaftlichem Aufbruch und gesellschaftlichem Umbruch, und verwebt private Schicksale geschickt mit historischer ...

Der Autor, Daniel Speck entführt uns ins Italien der goldenen Sechziger, zwischen Dolce Vita, wirtschaftlichem Aufbruch und gesellschaftlichem Umbruch, und verwebt private Schicksale geschickt mit historischer Realität.

Im Mittelpunkt stehen Piero, der Sohn eines reichen Automobilunternehmers, und Valeria, die Tochter des Dienstmädchens – zwei Kinder aus unterschiedlichen Welten, die sich ewige Freundschaft versprechen. Ihre Beziehung, voller Nähe, unausgesprochener Gefühle und innerer Konflikte, fand ich besonders spannend.

Speck erzählt in wechselnden Perspektiven und Zeitebenen, was die Geschichte lebendig und spannend macht. Sein Stil ist angenehm flüssig, die Figuren wirken greifbar und emotional, und man fühlt sich schnell in die Atmosphäre Mailands hineingezogen. Besonders gelungen ist, wie beiläufig historisches Wissen – etwa zur italienischen Autogeschichte und zum gesellschaftlichen Wandel – vermittelt wird.

Ein kleiner Wermutstropfen für mich war das Ende: Es kam recht abrupt, einige Entwicklungen wurden schnell abgehandelt, und ein paar Fragen blieben offen, bei denen ich mir mehr Raum oder Klarheit gewünscht hätte. Trotzdem bleibt die Geschichte im Kopf – gerade wegen ihres Themas von Nähe und Abschied, von Lebenswegen, die sich trennen, obwohl eine tiefe Verbundenheit bleibt.

Insgesamt ein atmosphärischer, vielschichtiger Roman, der Fans von Familiengeschichten und Italienliebhaber:innen gleichermaßen begeistern dürfte.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Trauer, Freundschaft und ein dunkles Geheimnis

Gänsehaut in Hovenäset 2. Sternengrab
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„Sternengrab“ von Kristina Ohlsson hat mich von der ersten Seite an gepackt. Im Mittelpunkt steht diesmal Alva, die seit fast tausend Tagen mit einer quälenden Frage lebt: Was ist damals wirklich passiert, ...

„Sternengrab“ von Kristina Ohlsson hat mich von der ersten Seite an gepackt. Im Mittelpunkt steht diesmal Alva, die seit fast tausend Tagen mit einer quälenden Frage lebt: Was ist damals wirklich passiert, als ihr Vater starb? Während ihre Mutter ein Café in einem neu gekauften Bootshaus eröffnen will, häufen sich merkwürdige Ereignisse – das Bootshaus scheint ein dunkles Geheimnis zu haben.

Die Atmosphäre ist durchgehend spannend und zunehmend unheimlich. Eine Katze, die Alva auf Schritt und Tritt verfolgt, nächtliche Geräusche vor ihrer Zimmertür und das Gefühl, dass ihr Vater irgendwie präsent ist, sorgen für echten Gruselfaktor. Die Auflösung wird nur Stück für Stück preisgegeben, was die Spannung konstant hoch hält. Besonders gelungen fand ich, wie Ohlsson erneut mysteriöse und leicht übernatürliche Elemente einbaut, ohne dass die Geschichte ins Absurde kippt.

Neben all der Spannung gibt es aber auch ruhige, hoffnungsvolle Momente. Themen wie Freundschaft, Verlust und Trauerbewältigung werden sensibel und nachvollziehbar aufgearbeitet, was dem Buch etwas Tiefe verleiht. Positiv ist auch, dass „Sternengrab“ zwar die Fortsetzung der Hovenäset-Reihe ist, aber problemlos ohne Kenntnis von „Flammenrad“ gelesen werden kann.

Kleine Abzüge gibt es für mich dennoch: Die Geschichte schürt stellenweise eine gewisse Angst vor Katzen, was ich nicht so gelungen fand. Außerdem ist mir das Buch für Kinder ab etwa 11 Jahren stellenweise fast schon zu gruselig geraten.

Unterm Strich ist „Sternengrab“ ein spannender Jugendroman mit Gänsehaut-Garantie und emotionaler Tiefe – absolut lesenswert, wenn man sich gern ein wenig gruselt.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Federleicht, lustig, lehrreich

Detektiv Spatz und die gebrochene Feder
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"Detektiv Spatz und die gebrochene Feder“ ist ein fröhlich-bunter Comic-Krimi, der von Anfang an Spaß macht. Die Geschichte ist leicht, humorvoll und spannend erzählt und eignet sich auch super für jüngere ...

"Detektiv Spatz und die gebrochene Feder“ ist ein fröhlich-bunter Comic-Krimi, der von Anfang an Spaß macht. Die Geschichte ist leicht, humorvoll und spannend erzählt und eignet sich auch super für jüngere Leser.

Besonders gut gefällt mir der Mix aus lustiger Detektivstory und echten Infos über Stadtvögel. Die Autoren vermitteln interessantes Wissen über die heimische Tierwelt, ohne dass es sich nach Lernen anfühlt. Man taucht einfach mit rein in diese witzige Vogelgemeinschaft und nimmt nebenbei spannende Fakten mit.

Die Illustrationen sind farbstark und kindgerecht, perfekt für die jüngeren Comic-Fans. Die Sachseiten bieten etwas mehr Text, liefern dafür aber richtig gute Hintergrundinfos – ideal für neugierige Kids, die mehr erfahren wollen. Diese Kombination aus Wissen und Comic ist mutig, funktioniert aber sicher auch recht gut bei Lesemuffeln.

Unterm Strich ein gelungenes Kinderbuch, das Unterhaltung und Wissen locker unter einen Hut bringt.

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