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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Twilight Hunter

Twilight Hunter
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"Twilight Hunter" war man erstes Buch von Kait Balinger.

Jace ist als Werwolf-Jäger unterwegs und dieses Mal auf der Jagd nach einem besonders grausamen Täter, der es ausnahmslos auf junge Mädchen, an ...

"Twilight Hunter" war man erstes Buch von Kait Balinger.

Jace ist als Werwolf-Jäger unterwegs und dieses Mal auf der Jagd nach einem besonders grausamen Täter, der es ausnahmslos auf junge Mädchen, an der Schwelle zum Frausein abgesehen hat und diese auf bestialische Art und Weise tötet. In einer Nacht kommt er dem Täter extrem nahe, doch dann kreuzt ein anderer Wolf seinen Weg. Dieser Werwolf entpuppt sich ausgerechnet als verführerische Frau und mit einem Mal steht Jace komplette Weltanschauung Kopf.

Der Autorin entwirft in ihrer Geschichte ein recht interessantes Szenario und hat durchweg gute Ideen, die sie ganz gut umsetzt.

Mich hat die Geschichte relativ gut unterhalten, aber länger im Gedächtnis wird sie mir wohl nicht bleiben. Zu vieles war mir aus ähnlichen Geschichten einfach schon bekannt, weswegen die Handlung keine große Überraschungen geboten hat und auch die Figuren haben mich nicht wirklich mitgenommen.

Für mich eine nette, wenn auch etwas, durchschnittliche Geschichte und der Einstieg in eine Reihe, die ich nicht weiterverfolgen werde.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein letzter Tanz

Ein letzter Tanz
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Dank einer Leserunde durfte ich "Ein letzter Tanz" von Judith Lennox lesen.

Im Jahr 1974 feiert Esme ihren 75. Geburtstag und anlässlich dieses besonderen Tages nimmt sie den Leser mit zu einer Rückschau ...

Dank einer Leserunde durfte ich "Ein letzter Tanz" von Judith Lennox lesen.

Im Jahr 1974 feiert Esme ihren 75. Geburtstag und anlässlich dieses besonderen Tages nimmt sie den Leser mit zu einer Rückschau in ihre Vergangenheit und die ihrer Familie. Im Jahr 1917 begegnet Devlin während eines Fronturlaubs der charismatischen Camille und verfällt ihr sofort. In dem Glauben mit der jungen Frau verlobt zu sein schleppt er sich durch die restlichen Wirren des 1. Weltkriegs und kehrt desillusioniert, aber hoffnungsvoll nach Südengland zurück. Seine "große Liebe" hat ihn inzwischen vergessen und sich einem anderen zugewandt. Eine höfliche Geste und ein Tanz führen ihn an Esmes Seite, Camilles kleiner und unscheinbarer Schwester. Wirrungen und Zufälle machen aus Esme und Devlin ein Ehe- und Elternpaar, doch dauerhaftes Glück ist ihnen nicht beschieden. Und auch die nächste Generation scheint unter einem Unglücksstern geboren zu sein...

Die Autorin entführt in ihrem Roman ins frühe 20. Jahrhundert und schildert vor Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche die Geschichte einer Familie.

Mich lässt "Ein letzter Tanz" zwiespältig zurück. Einerseits gelingt es der Autorin das gesellschaftliche Setting und die Atmosphäre der Zeit, in der ihre Geschichte spielt gut einzufangen und mich damit wirklich gut zu unterhalten. Auf der anderen Seite bin ich mit den Charakteren der Geschichte einfach nicht warm geworden. Da war eine beständige Distanz, die mir ebenso wie manche erzählerischen Längen in der Geschichte das Lesen wirklich erschwert haben.

So bleibt für mich nur das Fazit, dass das Buch und ich wohl nicht so wirklich zueinander gepasst haben. Und ich hoffe, dass die Geschichte andere Leser findet, die sie mehr begeistert als mich.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Keltische Nächte

Keltische Nächte
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Die Rezi bezieht sich auf den ungekürzten Hörbuch-Download von Audible.

Die Autorin Ria Wolf hat mit „Keltische Nächte“ eine Lovestory mit dem Thema Zeitsprung geschrieben, die recht kurzweilige Lesestunden ...

Die Rezi bezieht sich auf den ungekürzten Hörbuch-Download von Audible.

Die Autorin Ria Wolf hat mit „Keltische Nächte“ eine Lovestory mit dem Thema Zeitsprung geschrieben, die recht kurzweilige Lesestunden bereitet.

Der offiziellen Beschreibung des Inhalts will ich gar nicht mehr hinzufügen

Die Geschichte hat mich recht gut unterhalten, wenn auch der letzte Funke nicht komplett übergesprungen ist. Irgendetwas hat mir gefehlt, wobei ich nicht so recht in Worte fassen kann, woran es schlussendlich genau gelegen hat.

Die Charaktere, besonders Mikael und Ellen sind schön ausgearbeitet und wachsen einem im Lauf der Geschichte schnell ans Herz. Auch die Nebenfiguren sind abwechslungsreich und unterhaltsam beschrieben. Besonders das mittelalterliche Setting und die damit verbundene Atmosphäre hat die Autorin für mich gut eingefangen.

Die erste Hälfte des Hörbuchs hatte für mich leider einige Längen und zwischendurch empfand ich den Sprung von einem in das andere Kapitel etwas abgehackt. Im 2. Teil des Hörbuchs bzw. im letzten Drittel der Geschichte steigt die Spannung und das Ende hat dann auch einige für mich offene Fragen aus der Handlung geklärt.

Die Sprecherin Claudia Adjei hat für mich leider nicht ganz zu der Geschichte gepasst bzw. ihre Art das Hörbuch vorzutragen lag mir leider nicht zu 100 %.

Alles in allem eine nette Geschichte mit kleinen Schönheitsfehlern, die von mir 3 Bewertungssterne bekommt

Veröffentlicht am 15.09.2016

Alytenfluch

Alytenfluch
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Dank einer Leserunde durfte ich "Alytenfluch" von Regina Meißner lesen.

Die Idee von "Alytenfluch" hat ganz viel Potenzial und bietet tolle neue Impulse.
Alyten sind geheimnisvolle Frauen mit Flügeln ...

Dank einer Leserunde durfte ich "Alytenfluch" von Regina Meißner lesen.

Die Idee von "Alytenfluch" hat ganz viel Potenzial und bietet tolle neue Impulse.
Alyten sind geheimnisvolle Frauen mit Flügeln und einem bezaubernden Wesen, deren Lebensziel einzig darauf ausgerichtet ist einen bestimmten Mann zu töten.

Lyra, eine siebzehnjährige junge Frau fällt aus allen Wolken als ihr plötzlich Flügel sprießen und sie sich im Internat Penumbra wiederfindet. Als sie dann noch erfährt, dass sie laut einer geheimnisvollen Prophezeiung die Auserwählte ist und Jared, ein Junge, von dem sie schon öfter geträumt hat, plötzlich leibhaftig vor ihr steht, weiß sie gar nicht mehr wo ihr der Kopf steht.

Wie gesagt, die Autorin hatte eine wirklich tolle Idee und die Geschichte ist auch recht spannend erzählt, aber ein paar Punkte in der Umsetzung konnte mich nicht zu 100 % überzeugen.
Auf der einen Seite hatte ich mit Lyra als Hauptcharakter zu kämpfen. Sie ist während eines Großteils der Handlung lethargisch, zögerlich und wenig kämpferisch, lässt sich oft von den äußeren Umständen treiben und ich habe sie bzw. ihr Verhalten nicht immer verstanden. Das ein oder andere erklärt sich zwar im Lauf der Geschichte, aber irgendwie hätte ich mir manchmal einfach "mehr" gewünscht. Klingt seltsam, aber irgendwie fehlen mir gerade die richtigen Worte dafür.
Und dann hätte ich mir mehr Hintergrund zu den Alyten, ihrer Welt, ihrer Aufgabe, ihrem Fluch gewünscht. Da war ich meist ähnlich ratlos wie Lyra und stand oft vor "feststehenden Tatsachen", die ich nicht verstanden habe.

Trotz meiner Kritik hatte ich mit "Alytenfluch" einige vergnügliche Lesestunden und die Autorin hat mich mit ihrem Potenzial neugierig auf weitere Werke von ihr gemacht.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Angels of the Dark - Verruchte Nächte

Verruchte Nächte
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Mit "Angels of the Dark - Verruchte Nächte" startet eine neue Reihe von Gena Showalter.

Zacharel ist ein eiskalter Typ und das im wahrsten Sinn des Wortes...wem rieselt schon Schnee aus den Flügeln!?! ...

Mit "Angels of the Dark - Verruchte Nächte" startet eine neue Reihe von Gena Showalter.

Zacharel ist ein eiskalter Typ und das im wahrsten Sinn des Wortes...wem rieselt schon Schnee aus den Flügeln!?! Als Anführer einer Schar von Engeln, die alle kurz davor stehen ihre Flügel zu verlieren, setzt er alles daran Dämonen, wo auch immer er sie aufspüren kann zu vernichten.
Bei einer dieser Missionen trifft er auf Annabelle, eine menschliche Frau. Die junge Frau wird von allen für eine heimtückische Mörderin gehalten und ist zutiefst verletzt und misstrauisch, zumal ihr keiner glaubt, dass sie Dämonen sehen kann.
Zacharel ist wider besseren Wissens von der jungen Frau fasziniert und obwohl es eigentlich seine Pflicht wäre sie zu töten, entführt er sie fortan kämpfen sie erst gegeneinander und dann miteinander..

Die Geschichte hat mir mit ihrer Idee von den Engeln, die kurz vor ihrem Fall stehen und alle ein schweres Los haben oder hatten, ganz gut gefallen. Die Umsetzung war soweit recht unterhaltsam, aber zwischendurch gab es die ein oder andere Länge, die dazu geführt hat, dass sich meine Gedanken auf andere Pfade begeben haben.
Zacharel und Annabelle sind schön gezeichnete Figuren, die sich im Lauf der Handlung langsam annähern und sich einander nur behutsam öffnen. Diese Wandlung war unterhaltsam und schön beschrieben.

Das Gesamtpaket ist aus meiner Sicht noch steigerungsfähig und ich bin gespannt, was in den Folgebänden auf mich wartet.