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Veröffentlicht am 25.09.2025

Eun Buch für zwischendurch

43 Gründe, warum es aus ist
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Die Geschichte 43 Gründe, warum es aus ist, beschreibt das Ende einer Liebesgeschichte. Das Buch handelt von Min Green und Ed Slaterton, die sich trennen. Doch statt einer einfachen Erklärung gibt Min ...

Die Geschichte 43 Gründe, warum es aus ist, beschreibt das Ende einer Liebesgeschichte. Das Buch handelt von Min Green und Ed Slaterton, die sich trennen. Doch statt einer einfachen Erklärung gibt Min ihrem Ex-Freund eine Kiste voller Erinnerungsstücke und einen Brief, in dem sie 43 Gründe aufzählt, warum ihre Beziehung gescheitert ist.

Der Autor nutzt eine besondere Erzählstruktur: Das Buch ist wie ein langer Brief geschrieben, in dem Min die Beziehung reflektiert, während jedes Kapitel ein Erinnerungsstück beschreibt.

Min ist eine filmliebende, kluge und kreative Erzählerin, die ihre Gefühle durch Filmreferenzen ausdrückt. Im Gegensatz dazu steht Ed, der eher der typische Highschool-Sportler ist: charmant, aber auch oberflächlich und unreif.

Das Buch zeigt die Dynamik einer ungleichen Beziehung und die Schwierigkeiten, sich selbst treu zu bleiben. Min fühlt sich anders als die „typischen“ Mädchen an Eds Schule, während Ed sich nicht vollständig auf ihre Welt einlassen kann.

Besonders hervorzuheben sind die schönen Illustrationen von Maira Kalman für jedes Erinnerungsstück. Das gibt der Geschichte eine greifbare Tiefe.

43 Gründe, warum es aus ist ist ein außergewöhnliches Jugendbuch, das auf kreative Weise eine Trennung analysiert. Es gibt allerdings während der gesamten Geschichte keine nennenswerten Höhepunkte oder Tiefpunkte. Wer unerwartete Plottwists möchte, ist hier falsch. Trotzdem habe ich das Buch insgesamt ganz gern gelesen.

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  • Handlung
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Veröffentlicht am 25.09.2025

Lektüre für zwischendurch

43 Gründe, warum es aus ist
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Die Geschichte 43 Gründe, warum es aus ist, beschreibt das Ende einer Liebesgeschichte. Das Buch handelt von Min Green und Ed Slaterton, die sich trennen. Doch statt einer einfachen Erklärung gibt Min ...

Die Geschichte 43 Gründe, warum es aus ist, beschreibt das Ende einer Liebesgeschichte. Das Buch handelt von Min Green und Ed Slaterton, die sich trennen. Doch statt einer einfachen Erklärung gibt Min ihrem Ex-Freund eine Kiste voller Erinnerungsstücke und einen Brief, in dem sie 43 Gründe aufzählt, warum ihre Beziehung gescheitert ist.

Der Autor nutzt eine besondere Erzählstruktur: Das Buch ist wie ein langer Brief geschrieben, in dem Min die Beziehung reflektiert, während jedes Kapitel ein Erinnerungsstück beschreibt.

Min ist eine filmliebende, kluge und kreative Erzählerin, die ihre Gefühle durch Filmreferenzen ausdrückt. Im Gegensatz dazu steht Ed, der eher der typische Highschool-Sportler ist: charmant, aber auch oberflächlich und unreif.

Das Buch zeigt die Dynamik einer ungleichen Beziehung und die Schwierigkeiten, sich selbst treu zu bleiben. Min fühlt sich anders als die „typischen“ Mädchen an Eds Schule, während Ed sich nicht vollständig auf ihre Welt einlassen kann.

Besonders hervorzuheben sind die schönen Illustrationen von Maira Kalman für jedes Erinnerungsstück. Das gibt der Geschichte eine greifbare Tiefe.

43 Gründe, warum es aus ist ist ein außergewöhnliches Jugendbuch, das auf kreative Weise eine Trennung analysiert. Es gibt allerdings während der gesamten Geschichte keine nennenswerten Höhepunkte oder Tiefpunkte. Wer unerwartete Plottwists möchte, ist hier falsch. Trotzdem habe ich das Buch insgesamt ganz gern gelesen.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Authentisch aber ohne roten Faden

Anschlussfehler
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Anschlussfehler ist eine Geschichte, die mit Präzision die Risse im Alltag nach dem Ableben eines nahen Menschens offenlegt. Florentin Schumacher schafft es, mit klarer Sprache und feinem Gespür für Zwischentöne ...

Anschlussfehler ist eine Geschichte, die mit Präzision die Risse im Alltag nach dem Ableben eines nahen Menschens offenlegt. Florentin Schumacher schafft es, mit klarer Sprache und feinem Gespür für Zwischentöne eine Geschichte zu erzählen, die gleichzeitig unspektakulär und berührend ist.

Im Zentrum steht ein Protagonist, der sich in einer Welt wiederfindet, in der nichts mehr so recht zusammenzupassen scheint, weder Beziehungen noch Erwartungen noch das eigene Selbstbild.

Stilistisch überzeugt das Buch durch seine nüchterne Sprache, die jedoch trotzdem Gefühle beim Leser weckt. Die Dialoge wirken authentisch, die Figuren greifbar. Besonders beeindruckend ist die subtile Art, mit der Schumacher große Themen wie Identität, Kommunikation und Einsamkeit behandelt. Lediglich der rote Faden fehlt über die gesamte Länge des Buches. Die schnell wechselnden Szenen und Gedanken passen jedoch gut zum Gefühlsleben des Protagonisten.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Verwirrend

Die Probe
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In Die Probe wird die Geschichte einer Schauspielerin mittleren Alters erzählt, die von dem jungen Schauspielschüler Xavier kontaktiert wird. Er glaubt, sie sei seine Mutter. Einige Hinweise scheinen das ...

In Die Probe wird die Geschichte einer Schauspielerin mittleren Alters erzählt, die von dem jungen Schauspielschüler Xavier kontaktiert wird. Er glaubt, sie sei seine Mutter. Einige Hinweise scheinen das zu bestätigen, doch die Schauspielerin weiß mit Sicherheit, dass sie nie ein Kind hatte. Trotz dieses Irrtums entsteht eine ungewöhnliche Verbindung zwischen den beiden, beruflich und zeitweise auch persönlich.



Die namenlose Hauptfigur bleibt bis zum Ende anonym, was irritiert, da alle anderen Figuren klar benannt werden. Besonders im Fokus stehen ihre Arbeit auf der Bühne sowie die ambivalente, aber von Zuneigung geprägte Beziehung zu ihrem Mann Tomas.



Der Schreibstil ist anspruchsvoll und erfordert etwas Geduld, entfaltet aber eine gewisse Sogwirkung. Insbrsondere fällt es oft schwer zuzuordnen wer gerade spricht. Leider verliert der Roman im zweiten Teil deutlich an Klarheit. Er wird zunehmend abstrakt, wodurch sich vieles nicht mehr erschließt.



Ein Buch mit spannendem Ansatz und atmosphärischer Dichte, dessen Potenzial sich letztlich jedoch nicht vollständig entfaltet.

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Veröffentlicht am 20.02.2026

Zwischen Anspruch und Orientierungslosigkeit

M VS F
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Leider bin ich nur schwer in M VS F hineingekommen. Der Einstieg hat es mir wirklich nicht leicht gemacht, so sehr, dass ich mehrfach überlegt habe, das Buch abzubrechen. Die Handlung wirkt von Beginn ...

Leider bin ich nur schwer in M VS F hineingekommen. Der Einstieg hat es mir wirklich nicht leicht gemacht, so sehr, dass ich mehrfach überlegt habe, das Buch abzubrechen. Die Handlung wirkt von Beginn an sprunghaft und eher wie eine Abfolge einzelner Szenen als eine klar strukturierte Geschichte.

Venni und Isabella reisen zwar von Kontinent zu Kontinent, doch ein roter Faden, der ihre Entwicklung oder ihr Ziel wirklich greifbar macht, fehlt aus meiner Sicht.

Auch durch den gewählten Schreibstil oder die Art der Storyline wollte bei mir keine echte Spannung aufkommen. Statt mitzufiebern, blieb ich emotional eher auf Distanz. Schade, denn die Grundidee hätte definitiv Potenzial gehabt.

Zusätzlich muss ich sagen, dass auch Der Titel und das Cover für mich eher gewöhnungsbedürftig sind. Es hat mich optisch nicht wirklich angesprochen und spiegelt für mich die Geschichte nicht klar wider, was den Zugang zum Buch leider nicht erleichtert hat.

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