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Veröffentlicht am 23.03.2026

Ich kann Dinge tun, die du nicht kannst, du kannst Dinge tun, die ich nicht kann; gemeinsam können wir Großes erreichen

Pina fällt aus
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Nach „Ava liebt noch“ darf der Leser hier ein weiteres sehr ergreifendes und warmherziges Buch der Autorin lesen. Ich habe großes Respekt vor alleinerziehenden Elternteilen, vieles geschieht hinter verschlossenen ...

Nach „Ava liebt noch“ darf der Leser hier ein weiteres sehr ergreifendes und warmherziges Buch der Autorin lesen. Ich habe großes Respekt vor alleinerziehenden Elternteilen, vieles geschieht hinter verschlossenen Türen und wie groß, vielfältig, physisch und psychisch Belastend, die zu bewältigenden Aufgaben sind kommt meistes für andere erst zum Vorschein, wenn jemand ausfällt. Wie schwerwiegend, beängstigend und belastend wohl der Gedanke ist, was ist, wenn ich als Elternteil ausfalle, das ist sicherlich ein Gedanke, den man gerne vor sich herschiebt, bis er plötzlich Realität wird.
Viele Nachbarn kennen sich heutzutage gar nicht mehr, leben aneinander vorbei, genauso ist es hier in diesem Buch. Eine Hausgemeinschaft wo jeder sein eigenes Leben lebt, mit eigenen Probleme und Sorgen, doch dann geschieht eine Situation die es erfordert das sie zusammenrücken müssen. Pina bricht mitten auf der Kreuzung zusammen und sie hat nur einen Gedanken wer kümmert sich nun um Leo? Leo ist Autist und lebt in seiner ganz eigenen Welt, mit vielen Herausforderungen und spezifischen Bedürfnissen die auf einen Außenstehenden zunächst verwirrend wirken dürften. Oft ist es ja so, dass man in der Not über sich hinauswächst, dass man Lösungen finden muss, weil es die Situation erfordert. Und auch in diesem Buch wachsen die Personen über sich hinaus, und sehen dann auch für sich selber ganz neue Möglichkeiten. Das Buch ist in einer sehr warmherzigen, offenen und nie übertriebenen Weise geschrieben. Die Protagonisten wirken authentisch, man fühlt als Leser wie sie zusammenwachsen und sicherlich jeder für sich auch positives aus der Situation mitnimmt. In einer anderes Rezension hatte jemand geschrieben, ein Buch was leise kommt und lange bleibt, das kann ich nur bejahen, eine klare Leseempfehlung, ein tolles Buch was vielleicht auch zum Nachdenken anregt, sehen wir doch öfter mal links und rechts neben uns, ein Chance mehr zu finden als sich selbst. Liebe Grüße

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Veröffentlicht am 04.03.2026

„O schaurig ist's übers Moor zu gehen“

Spiegelland
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Moore werden literarisch oft als gespenstisch, neblig und gefährlich, aber auch als faszinierende Naturlandschaften dargestellt. Der Schauplatz dieser Geschichte ist das Teufelsmoor. Als Teufelsmoor bezeichnet ...

Moore werden literarisch oft als gespenstisch, neblig und gefährlich, aber auch als faszinierende Naturlandschaften dargestellt. Der Schauplatz dieser Geschichte ist das Teufelsmoor. Als Teufelsmoor bezeichnet man die Niederung nördlich von Bremen bis Bremervörde auch nahe des Künstlerdorfes Worpswede. Wie tief musst du graben, um die Wahrheit zu finden, heißt es im Klappentext, wie tief also, oder liegen die Dinge an der Oberfläche? Das Buch dreht sich um Elisas, um seine Familie, um Gewalt, um Dinge, die sich leider immer wieder zu wiederholen scheinen. Ein sehr alter gewebter Teppich, der im Haus quasi mahnend an einer Wand hängt und zunächst Rätsel aufwirft, hat aber eine lange Geschichte zu erzählen, die in diesem Buch über drei Zeitebenen beschrieben wird. Wenn die Zeiten doch unterschiedlich waren, einige Dinge ereignen sich wohl immer wieder, als könnten wir nie so richtig dazulernen. Zunächst hatte ich den Eindruck die Seiten ziehen sich ein wenig, in keine Epoche konnte man so richtig eintauchen, aber genau das war es letztendlich, was das Buch spannend machte und die Geschichte getragen hat. Die Autorin ließ die Spannungsfäden geschickt ineinanderlaufen, sodass zum Ende hin eine warmherzige und doch erschreckende Geschichte entstand. Ich möchte hier natürlich nichts vorwegnehmen, ich kann aber sagen, ein Buch auf das man sich einlassen sollte, was leider stellenweise sehr belastend sein kann, letztendlich aber eine Geschichte erzählt, die ich sehr gerne gelesen habe und an dieser Stelle weiterempfehlen möchte, es lohnt sich. Liebe Grüße

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Nur wer selbst Narben auf der Seele hat, kann die der anderen auch spüren, sehen und begreifen

Narbenmädchen
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Psychische Erkrankungen sind leider in Unserer Gesellschaft immer noch ein Tabuthema und tragen den Makel versagt zu haben, warum eigentlich möchte man sich fragen. Wenn man sich einen Arm bricht, weil ...

Psychische Erkrankungen sind leider in Unserer Gesellschaft immer noch ein Tabuthema und tragen den Makel versagt zu haben, warum eigentlich möchte man sich fragen. Wenn man sich einen Arm bricht, weil man durch Unachtsamkeit oder Albernheit gestürzt ist, denkt da nicht einer auch nur ein paar Minuten drüber nach wie dumm das war. Ich denke immer diejenigen, die sich bei psychischen Problemen Hilfe holen, zeigen dass sie Verantwortungsvoll mit sich selber umgehen, erkannt haben, dass sie ein Problem haben und den Mut aufbringen das anzugehen. So wie auch die Protagonistin in diesem Buch, die vier Wochen in eine Klinik für verhaltensauffällig Jugendliche gehen soll. Sicherlich entsteht auch durch ihre Ablehnung gegen dem Aufenthalt und die Nichtkenntnis was sie dort erwartet ein Missverstehen. Therapien setzten auch etwas darauf, das sich Menschen untereinander kennen lernen, in Gespräch kommen, sehen, dass es anderen genau so geht um dann zu merken, dass es ganz normal ist wie man eben ist und jeder seinen Weg erst finden muss. Sicherlich ein Langer und schwieriger Weg, aber wie hier im Buch geht Lara ihn ja nicht alleine. Sie lernt Neo und Finn kennen und schafft es dadurch in ihre Geschichte zu gehen und letztendlich Änderungen zuzulassen. Ein sehr ehrliches, emotional packendes Buch, was sowohl Jugendliche, als auch Erwachsene begeistern wird. Ein Buch, was über seelische Verletzungen, Selbstzweifeln, aber auch der heilende Kraft von Freundschaft erzählt, und letztendlich aufzeigt, wie wichtig Verständnis und echtes Zuhören heutzutage ist. Ich habe das Buch sehr gerne Gelesen, finde solche Geschichten Mutig und wichtig, niemand sollte das Gefühl haben alleine zu sein, alleine mit seinen Gefühlen, Gedanken und Sorgen. Liebe Grüße

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Veröffentlicht am 20.02.2026

Morgen war gestern heute, aber morgen ist heute gestern

Marie und die Woche ohne Donnerstag
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Die meisten Menschen wünschen sich sicherlich ein T-Shirt um den Montag wegzuzaubern, aber was für ein toller Gedanke einen Tag den man einfach nicht möchte, weil man wie Marie hier zum Zahnarzt muss einfach ...

Die meisten Menschen wünschen sich sicherlich ein T-Shirt um den Montag wegzuzaubern, aber was für ein toller Gedanke einen Tag den man einfach nicht möchte, weil man wie Marie hier zum Zahnarzt muss einfach verschwinden zu lassen. Marie entdeckt auf dem Wochenmarkt einen seltsamen Verkaufsstand, was es dort alles zu sehen gibt, glitzernde Silberringe, schillernde Stoffarmbänder, doch am meisten interessiert Marie ein merkwürdiges T-Shirt, was in herrlichen Farben leuchtet, der Mann, dem der Verkaufsstand gehört sagt ihr, dass es magische Shirts sind und holt noch weitere dazu, es sind genau sieben, sieben Shirts für sieben Tage der Woche und er sagt, dass sie immer genau den Tag anziehen soll, der gerade eben ist. Doch irgendwie gelingt Marie das nicht so richtig und irgendwann steckt sie zwischen den Tagen fest, was Marie letztendlich tun muss, damit alles wieder so ist wie es eben ist kann man in diesem mit viel Wortwitz geschrieben und schön Illustrierten Buch für Kinder ab 7 Jahren entdecken. Ich fand es etwas schade, das die Bilder in schwarz weiß sind, bunte Bilder hätten die ganze Geschichte und vor allem die magischen Momente angenehm umspielt. Dennoch ein cooles Buch für coole Kinder, allen Kindern viele magische Momente beim Lesen. Liebe Grüße

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Wenn man erst einmal einen Namen hat, ist es ganz egal, wie man heißt

Die Namen
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Unser Name ist ein wichtiger Teil unserer Identität und zeigt uns wie wir uns selbst und von anderen wahrgenommen werden, daher ist er sehr prägend für unser Leben welchen Namen wir tragen. Studien zeigen ...

Unser Name ist ein wichtiger Teil unserer Identität und zeigt uns wie wir uns selbst und von anderen wahrgenommen werden, daher ist er sehr prägend für unser Leben welchen Namen wir tragen. Studien zeigen welche Namen wo auftauchen, zum Beispiel gibt es an Universitäten wenig Sandy und Mandys, Kevin und Jason, dafür aber Franziska, Charlotte und bei den Herren Oliver, David, Andreas und so weiter. Auch bei Familiennamen öffnen bekannte Namen Türen, man ist das Kind von … ohne sich zunächst beweisen zu müssen. Ein Name der aus der Feder der Standesbeamtin fließt, wie fühlt er sich an und welchen Einfluss wird er haben. Bear, Julian oder Gordon Atkin, wie klingen diese Namen und welche Folgen werden sie im jeweiligen Leben haben. Das Buch beschreibt in drei Erzählsträngen verschiedene Lebenswege, die sich über die Kapitel hinweg entfalten. Der Schreibstil ist einfach, manchmal emotional fesselnd, allerdings fand ich die verschiedenen Perspektivwechsel zeitweise verwirrend. Die Autorin schafft es aber in jedem Abschnitt die genaue Dosis zu schreiben, das hält das Buch spannend, man möchte es gar nicht aus der Hand legen. Das Buch setzt sich auch mit der Auswirkung emotionaler Gewalt und patriarchischen Strukturen auseinander und sollte deswegen mit einer Triggerwarnung unterstützt werden. Fazit ein sehr gelungener Debütroman, der zum Nachdenken und reflektieren einlädt und ich freue mich jetzt schon auf eine weiteres Buch der Autorin, das Buch ist sehr gelungen und ich habe es sehr gerne gelesen. Liebe Grüße

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