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Marie2406

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.03.2026

Was wäre wenn? - eine Alternative Geschichte

Die Iden von Rom
2

Das Buch ist wirklich spannend gemacht und der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut.
Am Anfang waren die Namen etwas verwirrend, aber dafür gäbe es glücklicherweise am Anfang eine Übersicht.
Man ...

Das Buch ist wirklich spannend gemacht und der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut.
Am Anfang waren die Namen etwas verwirrend, aber dafür gäbe es glücklicherweise am Anfang eine Übersicht.
Man wird sofort in die Geschichte um Cesar, einige Monate vor der geplanten Ermordung, geworfen. Hier lernt man alle wichtigen Personen kennen, so wie ihre Motive und ihre Antriebe, was für den weiteren Verlauf sehr wichtig ist.
Nach circa einem Drittel im Buch ist es dann so weit, die Iden des März 44 v. Christus. Wird Cesar sterben? In diesem Buch nicht und das macht es besonders spannend, denn der Autor zeigt auf was ein vereitelter Mordanschlag mit einem Herrscher/Tyrannen macht und wie er möglicherweise darauf reagiert, welchen Einfluss andere dann auf ihn nehmen können oder nicht und es zeigt sehr offensichtlich wer am besten taktieren kann.
Und wer ist am Ende die größte Überraschung? Nun das lest selber, ich wäre nie darauf gekommen und der Autor schafft es großartig zu überraschen mit den Ausgang des Buches. Ich habe es sehr genossen und finde, dass dieses Gedankenexperiment in dem Buch sehr fachkundig und gut gemacht wurde.
Besonders Rom wurde so toll beschrieben, dass man sich sehr gut vorstellen konnte selbst dort zu sein. Aber auch Alexandria, sowie die Lebensgewohnheiten sind toll rüber gekommen. Gerade auch die Unterschiede zwischen Ägypten (denn auch Kleopatra spielt eine wichtige Rolle) und Rom.
Ich denke jeder der historische Romane, die im alten Rom spielen mag, sollte diesem Buch eine Chance geben.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Endlich fühlt man sich ernst genommen

Migräne Doc
0

Ich habe seit fast 29 Jahren Migräne und habe schon einige Bücher und Artikel zu dem Thema gelesen, aber so gut wie die chronische Erkrankung in dem Buch erklärt wird habe ich es noch nie gelesen.
Auch ...

Ich habe seit fast 29 Jahren Migräne und habe schon einige Bücher und Artikel zu dem Thema gelesen, aber so gut wie die chronische Erkrankung in dem Buch erklärt wird habe ich es noch nie gelesen.
Auch mit Vorwissen kann man unglaublich viel aus dem Buch mitnehmen. Vor allem, dass man nicht allein damit ist, es besser werden wird und man Hilfe bekommen kann.
Zusätzlich habe ich anhand auch der vielen unterschiedlichen Geschichten von Patienten erfahren, dass ich mit manchen merkwürdigen Symptomen meiner Migräne nicht allein bin und vieles wurde angesprochen was mir die eigene Angst nehmen konnte.
Ich glaube das wichtigste was in diesem Buch vermittelt wird und was man nie vergessen darf, auch nicht in schlechten Phasen: Du bist nicht Schuld!
Jeder kennt die typischen gut gemeinten Tips, wie du musst nur genug trinken, aber hilft das? Klare Antwort: Für die Migräne nein, außer man dehydriert sich komplett, dann wird es schwierig, wie mit dann allen anderen Körperfunktionen.
Das Buch ist toll aufgeteilt und bringt einen tollen Überblick, vor allem das Kapitel über die Art und Weise, wie sich Migräne bei Kindern zeigt hat mich sehr zum nachdenken gebracht.
Das vorletzte Kapitel mit den tollen Tipps und Wundermitteln hat mich doch sehr zum schmunzeln gebracht, denn hier zeigt sich auch einmal mehr der charmante Charakter der Autorin.
Ich kann dieses Buch jedem mit Migräne und den Angehörigen nur empfehlen. Auch wenn es nicht toll ist sich mit Krankheiten zu beschäftigen, etwas darüber zu wissen hilft damit umzugehen, allen die irgendwie davon betroffen sind.

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Veröffentlicht am 20.02.2026

Sie ist zurück!

Fortellas Geschichten
0

Zum dritten mal nun beehrt uns Fortella mit ihrer Anwesenheit und bringt tolle Geschichten mit, die zum nachdenken, schmunzeln, laut lachen und mitfühlen anregen.
Die Bekannte Form des Buches also kleine ...

Zum dritten mal nun beehrt uns Fortella mit ihrer Anwesenheit und bringt tolle Geschichten mit, die zum nachdenken, schmunzeln, laut lachen und mitfühlen anregen.
Die Bekannte Form des Buches also kleine Erläuterungen von Fortella (gestrickt mit bitten nach Keksen) und dann die kurzweiligen Geschichten sind einfach eine tolle Mischung und auch diesmal haben sie mich sehr gut unterhalten, sowie in staunen versetzt und die ein oder andere war auch etwas traurig, wenn auch mit Hoffnung gespickt.
Es macht immer wieder spaß in diese kleinen Geschichten einzutauchen und so lernt man viele fantastische Wesen kennen.
Außerdem ist es super um abends noch ein paar Seiten zu lesen, da die Geschichten nicht nur kurzweilig, sondern auch kurz sind und man so, wenn es auch immer schwer fällt Pause zu machen, doch gut auch mal unterbrechen kann.
Ich leibe diese Bücher sehr und hoffe, dass Fortella auch ein viertes mal unterwegs sein wird.

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Veröffentlicht am 31.01.2026

Die legendäre Pharaonin in neuem Licht

Kleopatra
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Das Buch von Saara El-Arifi ist ein großartige Neuinterpretation der berühmten letzten Pharaonin Ägyptens, die nicht nur Julius Cesar sondern auch Marcus Antonius für sich gewinnen konnte.
In diesem Buch ...

Das Buch von Saara El-Arifi ist ein großartige Neuinterpretation der berühmten letzten Pharaonin Ägyptens, die nicht nur Julius Cesar sondern auch Marcus Antonius für sich gewinnen konnte.
In diesem Buch erzählt sie ihre Geschichte selbst, wodurch sich manchmal Blicke in die Zukunft dazwischen schieben und sie auch selber einordnet was man hätte besser machen können.
Es sind keine Entschuldigen, aber Erklärungen für Entscheidungen, die sie getroffen hat.
Insgesamt wird ein Mythos dadurch zu einem Menschen aus Fleisch und Blut, mit Gefühlen, Ängsten, Schwächen und Stärken.
Der Schreibstil ist schön bildlich und man kann sich alles sehr gut vorstellen, manchmal denkt man die ägyptische Sonne zu spüren.
Es wird vieles an Mythen um diese Frau aufgegriffen und erläutert wann und wie diese entstanden sind. Auch wenn hier viele historische Momente und Verleumdungen dieser Frau aufgegriffen werden ist es keine Geschichtsstunde, sondern eine sehr gut geschriebene Lebensgeschichte eine beeindruckenden Frau, die aus Sicht der Autorin ein Erbe antritt welches sie nicht wollte, aber trotzdem ihr bestes gegeben hat.
Man kann die Frau hinter der Pharaonin und Göttin neu kennen lernen und das gezeichnete Bild ist nicht rein positiv, sondern komplex, so wie Menschen es nun einmal sind.
Für mich einer der besten historischen Romane der letzten Jahre.

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Veröffentlicht am 23.11.2025

Eine spannendes Abenteuer mit tollen Protagonisten

Das Rabenmädchen von Norestir
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Erst einmal angefangen konnte ich diese Buch nicht aus der Hand legen.
Der Schreibstil der Autorin ist so einnehmend und gut beschreibend, dass man sofort komplett in diese Welt eintauchen kann und gar ...

Erst einmal angefangen konnte ich diese Buch nicht aus der Hand legen.
Der Schreibstil der Autorin ist so einnehmend und gut beschreibend, dass man sofort komplett in diese Welt eintauchen kann und gar nicht wieder raus kommen möchte.
Titel und Cover haben mich sofort angesprochen und auch der Fakt, auch wenn ich es nun schade finde, dass es ein Einzelband ist.
Es gibt in diesem Buch eine tolle Hauptprotagonistin, die noch recht unerfahren ist, aber ihr Herz am rechten Fleck hat und durch die Erziehung ihres Ziehvaters Kjell, die richtigen Werte mitbekommen hat, sowie die Fähigkeit im Kampf zu bestehen.
Moira macht es einem sehr leicht auf diese Reise mit ihr zu gehen und die Geschichte hat eine tolle Geschwindigkeit, ohne das man als Leser überfordert ist oder einem langweilig wird.
Auch Konrad, der Rabe, ist mir sofort ans Herz gewachsen, vor allem da er ein bisschen frech ist, aber auch sehr mutig im Kampf gegen die Vampire. Er unterhält sich mit Moira und spricht ihr Mut zu, außerdem hilft es ihr sehr, nicht ganz allein zu sein.
Ihre Verbindung zu den Menschen um sich rum und die aufblühende Liebe zu Taro machen sie sehr sympathisch.
Viele der Ereignisse und Wendungen haben mich doch sehr überrascht und ich finde die Art und Weise wie damit umgegangen wird sehr ansprechend, da die Kämpfe natürlich Thema sind, aber nicht bis ins kleinste Detail beschrieben werden. Es ist genau so viel, wie es braucht um die Protagonisten zu verstehen und den Schrecken von Vampiren und anderen Monstern darzustellen, aber nicht mehr, was mir sehr gefällt.
Ich habe das Buch sehr schnell gelesen und werde die Autorin auf jeden Fall weiter beobachten um noch mehr von ihr zu lesen.

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