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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.06.2026

Potenzial wie ein Drache. Flughöhe wie ein Huhn. 🐉 🫠

Dragon Cursed – Zeig keine Gnade
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Ich habe schon einiges von der Autorin gelesen und bin deshalb mit ziemlich hohen Erwartungen an „Dragon Cursed“ herangegangen. Vielleicht lag genau da auch das Problem: Am Ende gab es für mich einige ...

Ich habe schon einiges von der Autorin gelesen und bin deshalb mit ziemlich hohen Erwartungen an „Dragon Cursed“ herangegangen. Vielleicht lag genau da auch das Problem: Am Ende gab es für mich einige Höhen, aber eben auch einige Tiefen.
Kurz zur „Deluxe“-Ausgabe: Ja, sie sieht hübsch aus. Aber wenn man ehrlich ist, wurde der Schutzumschlag hier hauptsächlich durch etwas mehr Pappe ersetzt. Da hatte ich nach dem ganzen Hype ehrlich gesagt etwas Besonderes erwartet.
Richtig spannend fand ich dagegen das Tribunal. Die dreiwöchige Prüfung, die aufdecken soll, wer zu Vingard gehört und wer drachenverflucht ist, sorgt für ordentlich Druck. Vor allem, weil Isola nicht nur bestehen muss, sondern gleichzeitig ihr eigenes Geheimnis verstecken muss. Diese Passagen haben mich definitiv am meisten gefesselt.
Auch die Welt hat Potenzial: Vingard als letzte sichere Bastion der Menschheit, während draußen Drachen und Gefahren lauern, erschafft eine angenehm düstere Atmosphäre. Besonders die Idee, dass die Drachen aus den verfluchten Menschen hervorbrechen, ist stark umgesetzt und teilweise wirklich eindrucksvoll beschrieben.
Mein größtes Problem war allerdings die Protagonistin. Isola trifft teilweise so unüberlegte Entscheidungen, dass ich mehr als einmal mit den Augen rollen musste. Für mich wirkte vieles eher konstruiert als nachvollziehbar.
Und dann die Romance … Erst passiert gefühlt gar nichts, und plötzlich rast die Entwicklung im Eiltempo durchs Ziel. Da fehlte mir einfach die emotionale Entwicklung dazwischen.
Insgesamt steckt hier für mich die Grundlage einer richtig guten Fantasy-Geschichte drin. Die Welt, das Tribunal und die Drachenidee haben mich neugierig gemacht. Aber sowohl bei den Figuren als auch beim Worldbuilding hätte ich mir deutlich mehr Tiefe gewünscht. Es war nicht schlecht – nur leider nicht so mitreißend, wie ich es mir erhofft hatte.
Fazit: Gute Ideen, spannende Ansätze und coole Drachenmomente, aber der Funke wollte bei mir einfach nicht überspringen. Daher gibt es von mir ⭐⭐⭐☆☆ 3/5 Sternen.

Veröffentlicht am 28.05.2026

Starker Anfang, enttäuschende Umsetzung…

Crown of War and Shadow
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Puh… ehrlich? Ich bin leider ziemlich enttäuscht. 😅
Die Leseprobe hat mich komplett abgeholt und ich war wirklich überzeugt, dass das ein neues Highlight für mich werden könnte. Der Einstieg war spannend, ...

Puh… ehrlich? Ich bin leider ziemlich enttäuscht. 😅
Die Leseprobe hat mich komplett abgeholt und ich war wirklich überzeugt, dass das ein neues Highlight für mich werden könnte. Der Einstieg war spannend, atmosphärisch und hat direkt Lust auf mehr gemacht. Umso frustrierender war es dann, dass die Geschichte danach für mich immer mehr an Spannung verloren hat, weil vieles unnötig gestreckt wirkte. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass Szenen künstlich in die Länge gezogen wurden, ohne der Handlung wirklich etwas zu geben – und genau das hat mich beim Lesen zunehmend genervt.
Auch die angekündigten Spicy-Szenen konnten mich leider überhaupt nicht überzeugen. Nach dem Klappentext hatte ich erwartet, dass die Chemie zwischen den Figuren intensiv und mitreißend wird, aber bei mir kam davon fast nichts an. Die Szenen wirkten eher unangenehm als spannend und haben mich emotional komplett kaltgelassen.
Zusätzlich gab es leider einige Übersetzungsfehler, die meinen Lesefluss immer wieder unterbrochen haben. Teilweise haben bestimmte Szenen dadurch kaum Sinn ergeben oder wirkten verwirrend, was mich komplett aus der Geschichte gerissen hat.
Sorrel mochte ich am Anfang tatsächlich sehr. Ihre Hilfsbereitschaft und die Tatsache, dass sie sich für andere selbst in Gefahr bringt, fand ich stark und sympathisch. Aber sobald es mehr Interaktionen mit Merc gab, hatte ich oft das Gefühl, als hätte sie plötzlich ihren gesamten Verstand verloren. Viele Entscheidungen wirkten einfach unlogisch und haben für mich überhaupt nicht zu ihrem Charakter gepasst.
Und Merc? Ja, geheimnisvoll und düster ist er definitiv – aber zwischenmenschlich leider eine absolute Katastrophe. 😭 Die Dynamik zwischen den beiden hat für mich einfach nicht funktioniert. Dazu kommt dann noch das ständige Misscommunication-Trope und spätestens da war ich leider komplett raus.
Fazit: Ich wollte dieses Buch wirklich lieben, weil die Grundidee und der Anfang so vielversprechend waren. Aber am Ende blieb für mich leider eher Frust als Begeisterung zurück. 📚💭 Daher gibt es von mir 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 19.03.2026

Deadly Games – count me in! 🎯 … dachte ich zumindest am Anfang

The Crane and the Nightjar
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Meine Erwartungen waren ehrlich gesagt ziemlich hoch, wurden aber leider nicht ganz erfüllt. Was mich direkt gestört hat: Es hat sehr lange gedauert, bis wir endlich bei der eigentlichen Situation aus ...

Meine Erwartungen waren ehrlich gesagt ziemlich hoch, wurden aber leider nicht ganz erfüllt. Was mich direkt gestört hat: Es hat sehr lange gedauert, bis wir endlich bei der eigentlichen Situation aus dem Klappentext angekommen sind. Das ist etwas, womit ich generell struggle, weil man ja schon grob weiß, worauf alles hinausläuft – und sich der Weg dahin dann unnötig zieht.
Als der Wettkampf dann endlich gestartet ist, war ich aber total drin! 🔥 Die Spannung, die Dynamik – das hat mir richtig gut gefallen und hat mich definitiv ans Buch gefesselt.
Was für mich allerdings gar nicht funktioniert hat, war die Liebesgeschichte zwischen Crane und Zara. Ich habe die beiden einfach nicht gefühlt, da hat mir irgendwie die Tiefe oder Chemie gefehlt.
Umso überraschender: Die Nebencharaktere haben für mich viel mehr rausgeholt! Mit ihnen habe ich mitgefiebert, und sie haben mich auch öfter zum Lachen gebracht.
Fazit: Insgesamt ein Buch mit starken Momenten, aber auch einigen Schwächen. ⭐️ 3/5 Sterne

Veröffentlicht am 12.03.2026

Willkommen im Nachtreich 🌙 … aber lohnt es sich?

Der Prinz des Nachtreichs 1. Midnight Spy
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Die Grundidee fand ich wirklich toll und auch die ersten Kapitel von Der Prinz des Nachtreichs konnten mich direkt überzeugen und in ihren Bann ziehen. Leider hat es danach immer wieder gehakt.
Ein großes ...

Die Grundidee fand ich wirklich toll und auch die ersten Kapitel von Der Prinz des Nachtreichs konnten mich direkt überzeugen und in ihren Bann ziehen. Leider hat es danach immer wieder gehakt.
Ein großes Problem waren für mich die vielen Wiederholungen. Dieselben Sätze oder Gedanken tauchten immer wieder auf, sodass es irgendwann einfach zu viel wurde. Dazu kam, dass die Welt sehr häufig in inneren Monologen erklärt wird. Das ist etwas, das ich persönlich nicht besonders mag. Ich möchte die Welt lieber gemeinsam mit den Figuren entdecken und erleben, statt lange Erklärungen darüber zu lesen.
Leider hat sich das Buch im Verlauf der Handlung auch in einige inhaltliche Widersprüche verstrickt. Ab diesem Punkt fiel es mir zunehmend schwerer, in der Geschichte zu bleiben, und ich musste mich stellenweise etwas durch die Seiten kämpfen.
Fazit: Von mir gibt es noch 3 von 5 Sternen ⭐⭐⭐ für die wirklich gute Grundidee und für einige Situationen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Trotzdem bleibe ich am Ende leider etwas enttäuscht zurück.

Veröffentlicht am 21.02.2026

Guter Ansatz, doch es ging mir zu schnell

Nightweaver
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Mit „Nightweaver“ liefert die Autorin eine wirklich spannende Grundidee, die mich sofort gepackt hat. Die Ausgangssituation hatte großes Potenzial, doch leider hat die Geschichte für mich schnell gestockt.
Wenn ...

Mit „Nightweaver“ liefert die Autorin eine wirklich spannende Grundidee, die mich sofort gepackt hat. Die Ausgangssituation hatte großes Potenzial, doch leider hat die Geschichte für mich schnell gestockt.
Wenn man sich vorstellt, die eigenen Eltern hätten einem das gesamte Weltbild erklärt, man hat es selbst erlebt – ohne Zweifel, ohne Alternativen – und dann taucht der vermeintliche Feind auf und behauptet, alles sei ganz anders. Dann erwarte ich innere Konflikte, Widerstand, Wut, Verwirrung. Doch genau hier lag für mich das Problem: Es ging mir schlicht zu schnell.
Die Enthüllungen, die eigentlich alles erschüttern müssten, werden erstaunlich rasch akzeptiert. Kaum jemand scheint ernsthaft zu zweifeln oder sich zu wehren. Diese schnelle Anpassung an die neue „Wahrheit“ wirkte auf mich unrealistisch und nahm der Geschichte viel von ihrer emotionalen Wucht. Gerade bei einem so fundamentalen Umbruch hätte ich mir mehr innere Zerrissenheit und echte Auseinandersetzung gewünscht.
Aster als Protagonistin hat mir grundsätzlich gut gefallen. Sie bringt Stärke mit, ist entschlossen und eigentlich nicht naiv. Will hingegen fungiert als ihr klarer Gegenpol – ruhiger, kontrollierter, anders geprägt. Ihre Dynamik hatte definitiv ihren Reiz und einige Szenen zwischen ihnen waren wirklich gelungen. Trotzdem habe ich ihnen ihre Entwicklung nicht vollständig abgekauft. Die Beziehung wirkte für mich eher konstruiert als organisch gewachsen, und dieses Gefühl zog sich leider durch das gesamte Buch.
Besonders irritiert hat mich zudem, wie schnell sich Asters Familie mit den neuen Gegebenheiten abfindet. In den ersten Kapiteln werden sie als kämpferisch, stolz und unbeugsam dargestellt. Umso befremdlicher war es, wie rasch diese Haltung scheinbar aufgegeben wird. Das passte für mich nicht zu dem zuvor erstellten Charakterbild.
Fazit: Insgesamt bleibt es für mich eine gute Idee mit spannenden Ansätzen, die jedoch zu wenig Raum zur Entfaltung bekommen hat. Mehr Tiefe, mehr Widerstand, mehr emotionale Konsequenzen – das hätte „Nightweaver“ deutlich stärker gemacht. Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.