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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.10.2022

Da hat man sogleich Hunger!

Weber's Wintergrillbibel
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Wir besitzen schon das ein oder andere Webers Kochbuch. Auch die Wintergrillbibel durfte daher sehr gerne bei uns einziehen. Der Winter steht vor der Tür und man verbindet mit ihm normalerweise nicht direkt ...

Wir besitzen schon das ein oder andere Webers Kochbuch. Auch die Wintergrillbibel durfte daher sehr gerne bei uns einziehen. Der Winter steht vor der Tür und man verbindet mit ihm normalerweise nicht direkt ein entspannten Grillabend. Dieses Buch überzeugt den Leser jedoch restlos davon!
Die Bilder sehen fantastisch aus und man möchte sofort losgrillen!
Die Rezepte sind wirklich mal was anderes und dennoch wirken sie recht einfach zum Nachmachen, so soll es doch sein 😊.
Die Größe des Buches finde ich perfekt, klar sticht es bei meinen Kochbüchern etwas heraus, da es etwas größer ist. Aber das hat sich die Wintergrillbibel auch verdient.
Auch der unterschiedliche Mix der Gerichte konnte mich überzeugen, da ist wirklich für jeden was dabei.
Fazit: Ich freue mich jetzt schon auf den (mit Sicherheit kommenden) winterlichen Grillabend, um endlich einige Gerichte auszuprobieren! Daher gibt es von mir 4 von 5 Sternen.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.05.2026

Die Dark Forces – es geht weiter!

Bulletproof
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Ich sag’s wie es ist: Die Dark Forces bleiben einfach ein einziges Desaster— im absolut besten Sinne. Chaos, Spannung, toxische Entscheidungen und Menschen mit Kommunikationsfähigkeiten einer angezündeten ...

Ich sag’s wie es ist: Die Dark Forces bleiben einfach ein einziges Desaster— im absolut besten Sinne. Chaos, Spannung, toxische Entscheidungen und Menschen mit Kommunikationsfähigkeiten einer angezündeten Mülltonne? Genau dafür bin ich hier. ✨

Diesmal bekommt die Reihe zusätzlich noch einen kleinen Small-Town-Vibe verpasst und ehrlich? Das hätte ich so bei der Reihe nicht erwartet. Aber genau diese Mischung aus düsterer Dark-Romance-Eskalation und Kleinstadt-Flair hat für mich überraschend gut funktioniert. Dieses Buch lebt einfach von seinen extremen Gegensätzen — und ich hab’s geliebt.

Briar und Roman mochte ich wirklich gern. Die beiden hatten einige Dialoge, bei denen ich grinsend weiterlesen musste und andere Szenen, die tief ins Herz gingen.
ABER Für mich kamen sie dynamisch leider nicht an Emery und Cameron aus den Vorbänden ran. Roman war mir teilweise zu wankelmütig und Briar war stellenweise so naiv, dass ich sie gern kurz geschüttelt hätte. Trotzdem hatte ihre Geschichte definitiv Suchtpotenzial und ich hing wieder komplett an den Seiten fest.

Die letzten 100 Seiten haben mich dann allerdings etwas verloren. Die Wendungen wirkten auf mich nicht ganz nachvollziehbar und dadurch haben einige Schockmomente leider nicht die Wirkung gehabt, die sie wahrscheinlich haben sollten. Auch manche Entscheidungen der Charaktere konnte ich nur bedingt verstehen. Da hätte ich mir einfach mehr Erklärung und Tiefe gewünscht.
Was mich zusätzlich etwas rausgerissen hat: Leider haben sich einige Übersetzungsfehler eingeschlichen. Manche Sätze wirkten holprig oder ergaben keinen Sinn und teilweise passten Dialoge nicht richtig zusammen. Das hat meinen Lesefluss zwischendurch leider gestört — besonders, weil die Story eigentlich so viel Tempo hat.

Fazit: Insgesamt hatte ich Spaß mit dem Buch, habe mitgefiebert und mitgelitten. Also eigentlich genau das, was man von den Dark Forces erwartet. 😂 Doch leider ist es für mich bisher der schwächste Band der Reihe.
Von mir gibt es⭐️ 4/5 Sterne — mit kleinen Abzügen für die Übersetzung und die etwas schwächeren letzten Seiten. Trotzdem definitiv eine Reihe, die mich weiterhin komplett im Griff hat!

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Veröffentlicht am 19.03.2026

Deadly Games – count me in! 🎯 … dachte ich zumindest am Anfang

The Crane and the Nightjar
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Meine Erwartungen waren ehrlich gesagt ziemlich hoch, wurden aber leider nicht ganz erfüllt. Was mich direkt gestört hat: Es hat sehr lange gedauert, bis wir endlich bei der eigentlichen Situation aus ...

Meine Erwartungen waren ehrlich gesagt ziemlich hoch, wurden aber leider nicht ganz erfüllt. Was mich direkt gestört hat: Es hat sehr lange gedauert, bis wir endlich bei der eigentlichen Situation aus dem Klappentext angekommen sind. Das ist etwas, womit ich generell struggle, weil man ja schon grob weiß, worauf alles hinausläuft – und sich der Weg dahin dann unnötig zieht.
Als der Wettkampf dann endlich gestartet ist, war ich aber total drin! 🔥 Die Spannung, die Dynamik – das hat mir richtig gut gefallen und hat mich definitiv ans Buch gefesselt.
Was für mich allerdings gar nicht funktioniert hat, war die Liebesgeschichte zwischen Crane und Zara. Ich habe die beiden einfach nicht gefühlt, da hat mir irgendwie die Tiefe oder Chemie gefehlt.
Umso überraschender: Die Nebencharaktere haben für mich viel mehr rausgeholt! Mit ihnen habe ich mitgefiebert, und sie haben mich auch öfter zum Lachen gebracht.
Fazit: Insgesamt ein Buch mit starken Momenten, aber auch einigen Schwächen. ⭐️ 3/5 Sterne

Veröffentlicht am 12.03.2026

Willkommen im Nachtreich 🌙 … aber lohnt es sich?

Der Prinz des Nachtreichs 1. Midnight Spy
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Die Grundidee fand ich wirklich toll und auch die ersten Kapitel von Der Prinz des Nachtreichs konnten mich direkt überzeugen und in ihren Bann ziehen. Leider hat es danach immer wieder gehakt.
Ein großes ...

Die Grundidee fand ich wirklich toll und auch die ersten Kapitel von Der Prinz des Nachtreichs konnten mich direkt überzeugen und in ihren Bann ziehen. Leider hat es danach immer wieder gehakt.
Ein großes Problem waren für mich die vielen Wiederholungen. Dieselben Sätze oder Gedanken tauchten immer wieder auf, sodass es irgendwann einfach zu viel wurde. Dazu kam, dass die Welt sehr häufig in inneren Monologen erklärt wird. Das ist etwas, das ich persönlich nicht besonders mag. Ich möchte die Welt lieber gemeinsam mit den Figuren entdecken und erleben, statt lange Erklärungen darüber zu lesen.
Leider hat sich das Buch im Verlauf der Handlung auch in einige inhaltliche Widersprüche verstrickt. Ab diesem Punkt fiel es mir zunehmend schwerer, in der Geschichte zu bleiben, und ich musste mich stellenweise etwas durch die Seiten kämpfen.
Fazit: Von mir gibt es noch 3 von 5 Sternen ⭐⭐⭐ für die wirklich gute Grundidee und für einige Situationen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Trotzdem bleibe ich am Ende leider etwas enttäuscht zurück.

Veröffentlicht am 21.02.2026

Guter Ansatz, doch es ging mir zu schnell

Nightweaver
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Mit „Nightweaver“ liefert die Autorin eine wirklich spannende Grundidee, die mich sofort gepackt hat. Die Ausgangssituation hatte großes Potenzial, doch leider hat die Geschichte für mich schnell gestockt.
Wenn ...

Mit „Nightweaver“ liefert die Autorin eine wirklich spannende Grundidee, die mich sofort gepackt hat. Die Ausgangssituation hatte großes Potenzial, doch leider hat die Geschichte für mich schnell gestockt.
Wenn man sich vorstellt, die eigenen Eltern hätten einem das gesamte Weltbild erklärt, man hat es selbst erlebt – ohne Zweifel, ohne Alternativen – und dann taucht der vermeintliche Feind auf und behauptet, alles sei ganz anders. Dann erwarte ich innere Konflikte, Widerstand, Wut, Verwirrung. Doch genau hier lag für mich das Problem: Es ging mir schlicht zu schnell.
Die Enthüllungen, die eigentlich alles erschüttern müssten, werden erstaunlich rasch akzeptiert. Kaum jemand scheint ernsthaft zu zweifeln oder sich zu wehren. Diese schnelle Anpassung an die neue „Wahrheit“ wirkte auf mich unrealistisch und nahm der Geschichte viel von ihrer emotionalen Wucht. Gerade bei einem so fundamentalen Umbruch hätte ich mir mehr innere Zerrissenheit und echte Auseinandersetzung gewünscht.
Aster als Protagonistin hat mir grundsätzlich gut gefallen. Sie bringt Stärke mit, ist entschlossen und eigentlich nicht naiv. Will hingegen fungiert als ihr klarer Gegenpol – ruhiger, kontrollierter, anders geprägt. Ihre Dynamik hatte definitiv ihren Reiz und einige Szenen zwischen ihnen waren wirklich gelungen. Trotzdem habe ich ihnen ihre Entwicklung nicht vollständig abgekauft. Die Beziehung wirkte für mich eher konstruiert als organisch gewachsen, und dieses Gefühl zog sich leider durch das gesamte Buch.
Besonders irritiert hat mich zudem, wie schnell sich Asters Familie mit den neuen Gegebenheiten abfindet. In den ersten Kapiteln werden sie als kämpferisch, stolz und unbeugsam dargestellt. Umso befremdlicher war es, wie rasch diese Haltung scheinbar aufgegeben wird. Das passte für mich nicht zu dem zuvor erstellten Charakterbild.
Fazit: Insgesamt bleibt es für mich eine gute Idee mit spannenden Ansätzen, die jedoch zu wenig Raum zur Entfaltung bekommen hat. Mehr Tiefe, mehr Widerstand, mehr emotionale Konsequenzen – das hätte „Nightweaver“ deutlich stärker gemacht. Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.