Dupin auf Urlaub ..
Bretonisches LeuchtenGeorge Dupin ist auf Anraten des Arztes, seiner Freundin Claire und der Kollegen für zwei Wochen zu einem Urlaub verdonnert. Doch
„Nichts war Dupin unerträglicher als Müßiggang.“ (S.10) der umtriebige ...
George Dupin ist auf Anraten des Arztes, seiner Freundin Claire und der Kollegen für zwei Wochen zu einem Urlaub verdonnert. Doch
„Nichts war Dupin unerträglicher als Müßiggang.“ (S.10) der umtriebige Inspektor hält es kaum auf dem Strandtuch seiner Liebsten aus.
Doch er wäre nicht George Dupin, wenn er nicht einen Ausweg aus diesem Dilemma fände. Denn als sein Beruf offenkundig wird, erzählt man ihm von allerlei Ungereimtheiten wie z.B. dem Dienstahl einer Heiligenfigur, dem Anschlag auf eine Politikerin mittels Stein und, dann gibt es plötzlich eine echte Tote. Ermitteln streng verboten!
Die Bretonen, allesamt irgendwie miteinander verwandt oder zumindest verschwägert, versorgen Dupin allerdings mit Nachrichten und Infos, so dass er heimlich doch ermitteln und den Fall lösen kann.
Meine Meinung:
Mir gefällt die ruhige Art dieser Krimi-Reihe. Es muss nicht immer hektische Verfolgungsjagden und/oder Schießereien geben.
Gut gelungen ist das Herumlavieren des Zwangsurlaubers, um seine heimlichen Tätigkeiten zu verbergen. Als er dann draufkommt, dass seine Claire via Mobiltelefon Arbeitsanweisungen in ihrer Klinik gibt, musste ich herzlich schmunzeln.
Ein bisschen haben mir seine Mitarbeite Riwal, Kadeg und vor allem Nolwenn gefehlt. Diese Personen bereichern durch ihre unterschiedlichen Charaktere die Krimis.
Fazit:
Ein Urlaubskrimi, der durch die Beschreibung von Land und Leuten so richtig Lust auf die Bretagne macht.