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Jasmin96Isa

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.02.2026

Ein Hoch auf das Schnabeltier!

Phineas und Ferb - Monstermarathon
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Monster Marathon – Phineas und Ferb ist genau das Richtige für alle, die die Serie lieben. Wer mit Phineas, Ferb und Dr. Doofenshmirtz aufgewachsen ist, wird sich sofort wieder zuhause fühlen. Für mich ...

Monster Marathon – Phineas und Ferb ist genau das Richtige für alle, die die Serie lieben. Wer mit Phineas, Ferb und Dr. Doofenshmirtz aufgewachsen ist, wird sich sofort wieder zuhause fühlen. Für mich war das Lesen vor allem ein nostalgisches Erlebnis, da ich die Serie als Kind sehr gerne geschaut habe – umso schöner war es, das Comic jetzt gemeinsam mit unserem siebenjährigen Sohn zu entdecken.

Die Illustrationen orientieren sich stark am Stil der Serie und transportieren den bekannten Humor und die Dynamik sehr gut ins Comicformat. Unser Sohn war sofort begeistert und blättert auch nach dem ersten Durchlesen immer wieder darin – ein gutes Zeichen dafür, dass die Geschichten ankommen.

Inhaltlich enthält der Band zwei Abenteuer. Die erste Geschichte hat mir persönlich etwas weniger gefallen, während die zweite deutlich stärker an den typischen, schrägen Humor der Serie erinnert, den ich besonders mag. Insgesamt sind beide Geschichten actionreich und fantasievoll.

Ein kleiner Kritikpunkt ist die Schriftgröße – sie hätte für jüngere Leserinnen und Leser ruhig etwas größer sein dürfen. Dennoch überwiegt klar der positive Eindruck.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Zwischen Erinnerung, Identität und Meer – ein intensiver Roman

Alma
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Schon die ersten Seiten von Alma zeigen die besondere Stärke dieses Romans: eine ruhige, dichte Sprache und eine starke atmosphärische Verankerung. Federica Manzon erzählt Triest und die Insel nicht nur ...

Schon die ersten Seiten von Alma zeigen die besondere Stärke dieses Romans: eine ruhige, dichte Sprache und eine starke atmosphärische Verankerung. Federica Manzon erzählt Triest und die Insel nicht nur als Schauplätze, sondern als erinnerungsgeladene Räume, in denen persönliche Geschichte, politische Umbrüche und familiäre Prägungen untrennbar miteinander verwoben sind. Früh wird spürbar, dass hier ein stiller, intensiver Roman über Identität, Verlust und die Frage nach Zugehörigkeit entsteht.

Der Einstieg verlangt jedoch Aufmerksamkeit. Häufige Zeitsprünge und wechselnde Familienkonstellationen machen das Lesen zunächst anspruchsvoll und bremsen den Lesefluss. Erst nach etwa einem Viertel des Buches ordnen sich die Beziehungsebenen klarer, die Sprünge werden nachvollziehbarer und die Geschichte gewinnt deutlich an Zugkraft.

Im Zentrum stehen Vili und Alma – zwei Figuren, die man über viele Jahre begleitet und die beide auf der Suche nach sich selbst sind. Ihre innere Zerrissenheit, das Fehlen einer stabilen Identität und die Prägung durch Herkunft und Familie werden eindringlich und sehr bildhaft beschrieben. Gerade in emotionalen Momenten gelingt es dem Roman, Gefühle, Gedanken und Beweggründe spürbar zu machen, sodass man sich tief in die Figuren einfühlen kann.

Besonders gelungen ist auch die Einbindung alter Fotografien, die Erinnerungsräume öffnen und die Vorstellungskraft zusätzlich unterstützen. Dadurch entsteht ein vielschichtiges Erzählen, das sich wie eine Sammlung ineinander verschachtelter Geschichten entfaltet – geprägt von Meer, Wind, Grenzen und dem Gefühl, nirgends ganz zu Hause zu sein.

Alma ist kein schneller Roman, sondern einer, der Geduld verlangt. Wer sich darauf einlässt, wird jedoch mit einer nachdenklichen und lange nachwirkenden Geschichte belohnt. Ein stilles, intensives Buch, das man nicht nur liest, sondern erlebt.

Triggerwarnung: in dem Buch geht es unter anderem um Krieg. Es werden teilweise grausame Szenen beschrieben. Kinder, Frauen, Männer sterben. Verstümmelung, Vergewaltigung, Massengräber.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Düster, spannend und voller unerwarteter Wendungen

Nightweaver
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Nightweaver startet direkt sehr spannend und zieht einen schnell in seine düstere Welt hinein. Das Meer als Schauplatz, die geheimnisvollen und gefährlichen Nightweaver sowie Asters persönliche Geschichte ...

Nightweaver startet direkt sehr spannend und zieht einen schnell in seine düstere Welt hinein. Das Meer als Schauplatz, die geheimnisvollen und gefährlichen Nightweaver sowie Asters persönliche Geschichte sorgen von Beginn an für eine intensive Atmosphäre. Besonders berührend ist ihr Verlust und der Wunsch nach Rache – und dann ausgerechnet die Begegnung mit einem Nightweaver, dem sie vielleicht vertrauen muss. Diese Mischung aus Dunkelheit, Spannung und emotionalem Knistern macht einen großen Reiz der Geschichte aus.
Im Verlauf bleibt das Buch insgesamt sehr fesselnd und entwickelt einen starken Sog, der zum Weiterlesen motiviert. Gleichzeitig gibt es jedoch auch Stellen, an denen sich die Handlung etwas in die Länge zieht oder inhaltlich schwer nachzuvollziehen ist. Einige Szenen wirken zudem überraschend brutal und stellenweise deutlich härter, als ich es erwartet hätte. Auch dass Figuren ungewollt zu Antagonisten werden und dadurch sterben, empfand ich persönlich als eher belastend.
Die Nightweaver erinnern in ihrer Darstellung teilweise an klassische Vampirmotive, was einerseits vertraut wirkt, andererseits aber gut in die düstere Stimmung passt. Trotz der genannten Kritikpunkte bleibt die Geschichte sehr spannend und atmosphärisch dicht erzählt.

Besonders das Ende macht große Lust auf die Fortsetzung und lässt viele Fragen offen, die neugierig auf Band 2 machen. Insgesamt eine packende Romantic Fantasy.

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Veröffentlicht am 24.05.2025

Eine Enttabuisierung des Stillens, gesellschaftlich beleuchtet und durch fachlich fundierte Aspekte gestärkt

Unstillbar
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Das Buch „Unstillbar - The Boobie Trap“ widmet sich dem sonst eher tabuisierten Thema des Stillens.
Hier werden viele Themen über das Stillen aufgegriffen und auch faktisch diskutiert und belegt.
Das ...

Das Buch „Unstillbar - The Boobie Trap“ widmet sich dem sonst eher tabuisierten Thema des Stillens.
Hier werden viele Themen über das Stillen aufgegriffen und auch faktisch diskutiert und belegt.
Das Buch ist in meinen Augen ein interessantes Sachbuch, welches aber durchaus in einer sehr angenehmen Atmosphäre und einem schönen Schreibstil die Vor- und Nachteile, sowie gesellschaftliche Aspekte über das Stillen begutachtet. An einigen Stellen schwenkt es mir etwas zu weit aus, aber das ist ja Geschmacksache.

Ich habe das Buch gerne gelesen und fühlte mich in vielen Situationen verstanden und durch die fundierten Informationen auch unterstützt. Es bietet auf alle Fälle eine gute Grundlage für die Entscheidung, ob man nach der Geburt stillen möchte oder eben nicht - und es zeigt viele Situationen auf, auf die man sich vorbereiten könnte.
Ich wünschte, ich hätte dieses Buch bereits in der Schwangerschaft gelesen, nicht erst jetzt, 8 Jahre später.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Ein verständlicher Leitfaden zu Körpersignalen – informativ, aber nüchtern

Die Stimme unseres Körpers
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In Die Stimme unseres Körpers vermittelt Prof. Dr. Ingo Froböse fundiertes Wissen rund um körperliche Gesundheit, Bewegung und Prävention. Das Buch richtet sich an ein breites Publikum und ist insgesamt ...

In Die Stimme unseres Körpers vermittelt Prof. Dr. Ingo Froböse fundiertes Wissen rund um körperliche Gesundheit, Bewegung und Prävention. Das Buch richtet sich an ein breites Publikum und ist insgesamt gut verständlich geschrieben, auch für Leserinnen und Leser ohne medizinische Vorkenntnisse.

Besonders positiv hervorzuheben ist der klare Aufbau. Ein Register ermöglicht das schnelle Nachschlagen einzelner Themen, was das Buch auch als Nachschlagewerk nutzbar macht. Zahlreiche Abbildungen unterstützen das Textverständnis und lockern die Inhalte sinnvoll auf. Zusätzlich sind zentrale Aussagen und wichtige Informationen in gestrichelten Kästen hervorgehoben, wodurch Kernaussagen schnell erfasst werden können. Inhaltlich deckt das Buch viele relevante Aspekte ab und wirkt dadurch weitgehend vollständig. Viele der dargestellten Tipps lassen sich direkt in den Alltag integrieren; einige Anregungen nehme ich konkret für mich und meine Familie mit.

Kritisch zu sehen sind einzelne Ernährungsempfehlungen, etwa der Verzehr von Toastbrot oder Energiegels. Diese Hinweise erscheinen aus einer möglichst wenig verarbeiteten Ernährungsweise heraus nicht überzeugend und stehen für mich im Widerspruch zu einem ganzheitlichen Gesundheitsverständnis. Zudem ist der Stil durchgehend sehr sachlich. Ein gelegentlicher Einsatz von Humor oder eine persönlichere Ansprache hätten das Lesen stellenweise angenehmer machen können.

Insgesamt ist Die Stimme unseres Körpers ein informatives und gut aufbereitetes Sachbuch, das durch Struktur und Verständlichkeit überzeugt, inhaltlich jedoch Raum für unterschiedliche gesundheitliche Bewertungen lässt.

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