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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.03.2026

Das Gehemnis zwischen uns

Bridgerton – Penelopes pikantes Geheimnis
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Eigentlich gilt Penelope Featherington mit ihren 28 Jahren bereits als alte Jungfer. Bereits seit Jahren ist sie heimlig in Colin Bridgerton verliebt, doch selbst ihre beste Freundin Eloise, Colins Schwester, ...

Eigentlich gilt Penelope Featherington mit ihren 28 Jahren bereits als alte Jungfer. Bereits seit Jahren ist sie heimlig in Colin Bridgerton verliebt, doch selbst ihre beste Freundin Eloise, Colins Schwester, weiß nichts von dieser heimlichen Schwärmerei.

Doch Penelope trägt noch ein weiteres Geheimnis mit sich herum. Seit über 10 Jahren veröffentlicht sie unter dem Pseudonym Lady Whistledown eine regelmäßig erscheinende Kolumne, die die Londoner Gesellschaft aufs Korn nimmt. Schon lange fragt sich die feine Gesellschaft, wer wohl dahinter steckt.

Als Colin mal wieder von einer Reise zurückkehrt und er auf Penelope trifft, scheint sich etwas verändert zu haben. Er lernt es zu schätzen, mit ihr tiefgründige und interessante Gespräche zu führen. Und irgendwie scheinen sich bei ihm langsam Gefühle zu entwickeln. Jetzt könnte alles so wunderbar sein, wenn da nicht Penelopes kleines Geheimnis wäre.

Der vierte Teil der Bridgerton-Reihe von Autorin Julia Quinn dreht sich zum einen um Penelope Featherington, die durch den grausigen Modegeschmack ihrer Mutter genötigt wird, und immer mehr zum hoffnungslosen Fall der aktuellen Ballsaison avanciert. Zum anderen dreht sich die Geschichte um Colin Bridgerton, den drittältesten Sohn, der schon immer durch seinen besonderen Charme aufgefallen ist. In dieser Geschichte gewährt die Autorin den beiden die Chance zu beweisen, dass sie mehr sind, als das was alle in ihnen sehen. Und so merken die beiden, dass sie einander wesentlich mehr bedeuten, als nur Freunde zu sein.

Wer die Geschichte von Penelope und Colin schon in der Netflix-Serie geliebt hat, sollte sich das Buch nicht entgehen lassen.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Eine zeitlose Liebe

Das White Octopus Hotel
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Im Fokus des Romans "Das White Octopus Hotel“ von Alexandra Bell steht das gleichnamige Grandhotel, das den Ruf hat, dass man dort auf besondere Rätsel und Magie trifft.

Eve arbeitet als Kunstgutachterin ...

Im Fokus des Romans "Das White Octopus Hotel“ von Alexandra Bell steht das gleichnamige Grandhotel, das den Ruf hat, dass man dort auf besondere Rätsel und Magie trifft.

Eve arbeitet als Kunstgutachterin in einem Auktionshaus. Als eines Tages ein alter Mann auftaucht und ihr einen mysteriösen Gegenstand in die Hand drückt. Als er sich als Max Everly vorstellt, versteht Eve die Welt nicht mehr. Sollte es sich wirklich um den Komponisten Max Everly handeln, dürfte er längst nicht mehr leben. Als er Eve vom White Octopus Hotel erzählt, fühlt sich alles irgendwie vertraut an. Und noch dazu fordert Max sie auf, in das Hotel zurückzukehren.

Anfangs noch etwas zögerlich, macht sich Eve doch auf den Weg in die Schweiz in ihrer Tasche ein geheimnisvoller Schlüssel. Dort angekommen, wo das Hotel stehen sollte, findet sie nur noch eine Ruine. Doch plötzlich findet sie sich im Jahr 1935 wieder, der Blütezeit des Hotels. Und neben vielen mysteriösen Gegenständen trifft sie hier wieder auf Max Everly.

Kann Eve das Geheimnis um das Hotel lösen und so auch einen Weg finden, sich von den Schatten ihrer Vergangenheit zu befreien? Und welche Rolle spielt Max in dieser Geschichte?

Der Klappentext hat mich sofort fasziniert und ich wollte dieses Buch unbedingt lesen. Und ich habe es nicht bereut. Die Geschichte hat mich mit jeder Seite mehr begeistert. Bei der Gestaltung des Covers wusste ich zwar zuerst nicht so recht, wie es zur Geschichte passen sollte, aber jetzt kann ich sagen, dass es diese Geschichte in einer bestechenden Klarheit wunderbar trifft.

Der Schreibstil der Autorin hat mich beim Lesen auf Anhieb gefesselt, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Eine Schnitzeljagd führt zu einem Ende, das ich so definitiv nicht erwartet hätte.

Die beiden Protagonisten Eve und Max wechseln sich in den Erzählebenen ab und wandern wie selbstverständlich durch die Zeit. Und das erlebt man als Leser ganz besonders lebendig. Aber auch die Magie des Hotels nimmt einen sofort gefangen. Die Autorin hat das Bild ihrer Geschichte sehr überzeugend gezeichnet, dass beim Lesen die wunderbarsten Bilder vor dem inneren Auge entstehen.

„Das White Octopus Hotel“ ist eine Geschichte, die mich voll und ganz überzeugt hat. Definitiv mein Jahreshighlight! Ich kann hier nur sagen, lasst Euch dieses Buch nicht entgehen!

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Spannend bis zum Schluss

Wer das Vergessen stört
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Ich war sehr gespannt auf den ersten Krimi der Autorin, da mir diese auch schon unter anderen Pseudonymen bekannt war. Die Autorin Marita Spang, die auch als Marie Lacrosse mit ihren historischen Romanen ...

Ich war sehr gespannt auf den ersten Krimi der Autorin, da mir diese auch schon unter anderen Pseudonymen bekannt war. Die Autorin Marita Spang, die auch als Marie Lacrosse mit ihren historischen Romanen bekannt ist, beschreitet als Tessa Duncan jetzt das Krimi-Genre.

Die Story ist von der ersten Seite an packend, wie man es von der Autorin kennt. Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven aus der Sicht von Lily, Vera und Samantha erzählt.

Als Vera tot aufgefunden wird, ist für Lily sofort klar, dass es sich nicht um einen Selbstmord handeln kann. Doch wie kommt sie darauf? Da Vera nach der bereits abgeschlossenen Therapie nochmals Kontakt mit Lily aufnimmt, ist sie sofort davon überzeugt, dass hier mehr dahintersteckt. Und so macht sich Lily auf die Suche nach der Wahrheit und begibt sich dabei selbst in Gefahr.

Der zweite Erzählstrang rund um Samantha erzählt von den Leiden rund um ihren gewalttätigen Ehemann. Die Autorin schafft es auch dieses brisante Thema nahbar zu erzählen. Es ist nur schwer vorstellbar, wie manipulativ und brutal Partner in einer Beziehung sein können, wenn man sich doch mal geliebt hat.

Die Auflösung des Falles rund um den mutmaßlichen selbstmord von Vera ist einfach nur wirklich gut gelungen und war definitiv lange nicht vorhersehbar. Aber mehr möchte ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Für mich steht definitiv fest, ich bin schon gespannt darauf, mehr zu lesen von der Autorin Tessa Duncan.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Die Macht der Worte

Die Reise der verlorenen Worte
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„Die Reise der verlorenen Worte“ von Jule Wengenroth erzählt von Janne. Nachdem ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind, wächst die 8jährige Janne bei ihrem Großvater auf. Die beiden haben ...

„Die Reise der verlorenen Worte“ von Jule Wengenroth erzählt von Janne. Nachdem ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind, wächst die 8jährige Janne bei ihrem Großvater auf. Die beiden haben ein sehr kompliziertes Verhältnis, das durch Verlust und Trauer geprägt ist. Jedoch finden die beiden nicht so recht den Zugang zu ihrer Hilflosigkeit. Eines Tages kommt es zum Bruch zwischen den beiden, Janne zieht aus und der Kontakt zwischen den beiden bricht ab.

Janne ist Postbeamtin, aber nicht eine, die klassische Fließbandarbeit bei der Post macht. Nein, sie sitzt zusammen mit Kollegen in einem Kellerbüro und führt Recherchearbeiten durch, um Briefe, die nicht zugestellt werden können, doch noch ihr Ziel zu geben. Viele Menschen wissen nicht, dass es eine solche Abteilung bei der Post gibt.

So wie ihre Arbeit ist, führt auch Janne eher ein Leben im Verborgenen. Sie wohnt zurückgezogen und ihr Leben erscheint für den Leser eher grau in grau. Doch dann landet ein Brief auf ihrem Schreibtisch, zwar sind Absender und Empfänger Fremde, aber der Mut, um Verzeihung zu bitten, berührt sie. Und eines Tages ändert sich alles, als plötzlich ein Brief auf ihrem Tisch landet, der an ihren Großvater gerichtet ist...

Die Magie handgeschriebener Briefe bekommt in diesem Buch einen besonderen Platz. Die Autorin erzählt die Geschichte der Protagonistin mit Sanftmut und Empathie. Doch gesteht sie dem Mut, um Verzeihung zu bitten eine besondere Rolle zu. In schönen Dialogen beschreibt die Autorin das schwierige Verhältnis zwischen den beiden Generationen, den unausweichlichen Bruch und auch die sanfte Annäherung. Man merkt als Leser schnell, dass Blut immer dicker als Wasser ist. Jedoch ist der Schritt aufeinander zuzugehen nicht immer der einfachste.

„Die Reise der verlorenen Worte“ ist ein emotionaler und tiefgründiger Roman, der zu Herzen geht und den Blick dafür öffnet, was im Leben wirklich wichtig ist. Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 21.02.2026

Erzählt mit einer besonderen Leichtigkeit!

Der Sommer, der uns blieb
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In „Der Sommer, der uns blieb“ erzählt die Autorin Greta Herrlicher die Geschichte von drei Freunden und einer alten Schuld. Und dann kommt der Sommer, der alles verändert.

In einer idyllischen Kleinstadt ...

In „Der Sommer, der uns blieb“ erzählt die Autorin Greta Herrlicher die Geschichte von drei Freunden und einer alten Schuld. Und dann kommt der Sommer, der alles verändert.

In einer idyllischen Kleinstadt gab es einst eine Freundschaft, die nichts zu trennen vermochte. So dachten es sich Britta, Pia und Martin, als sie eine Jugend voller Abenteuer und kindlicher Träume erlebten. Doch ein verhängnisvoller Sommer reißt die enge Freundschaft der drei auseinander.

Doch zwanzig Jahre später kreuzen sich die Wege der drei wieder. Soviel steht zwischen den dreien, doch werden sie den Mut haben, die Vergangenheit zu überwinden?

Was zwischen den Freunden steht, will ich an dieser Stelle nicht verraten. Doch die Autorin hat ein Buch geschaffen, das ehrlich, authentisch und sehr gefühlvoll ist. Auch scheut sie sich nicht, schwierige Themen wie Betrug oder Tod zu thematisieren. Aber dennoch hat das Buch eine besondere Leichtigkeit geschaffen, zu der man schon durch dieses besondere Cover Zugang gewinnt.

„Der Sommer, der uns blieb“ ist ein bewegender Roman, der noch lange in Erinnerung bleibt. Absolute Leseempfehlung!

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