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Redrose

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Cosy Crime im Norden

Tod zur Teetied
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Wer schon immer einmal Plattdeutsch lernen wollte, ist hier genau richtig. Im Strickzirkel, dessen Teilnehmer gleich zu Beginn vorgestellt werden, ist unter anderem Gunda vertreten und die sorgt mit ihrer ...

Wer schon immer einmal Plattdeutsch lernen wollte, ist hier genau richtig. Im Strickzirkel, dessen Teilnehmer gleich zu Beginn vorgestellt werden, ist unter anderem Gunda vertreten und die sorgt mit ihrer Vorliebe für Plattdeutsch für Fragezeichen in meinen Augen, mit ihrer direkten Art aber auch für viel Heiterkeit. Glücklicherweise gibt es am Ende des Buches auch noch einige Übersetzungen, denn auch wenn ich mir einiges zusammenreimen kann, bei „Doon deit lehren“, muss ich leider passen 😉.

Teil 1 der Reihe habe ich leider verpasst, aber man kann problemlos auch mit Band 2 einsteigen.

Derk, pensionierter Kriminalhauptkommissar hofft darauf, endlich seiner Jugendfreundin Sefa etwas näherzukommen. Immerhin ist er ihr zuliebe sogar dem Strickzirkel beigetreten, auch wenn er sich mit dem Stricken ähnlich talentiert anstellt wie ich 🤣, das mit dem Maschen fallenlassen haben wir beide gut drauf.

Glücklicherweise wird in dem Strickzirkel nicht nur gestrickt, sondern die Teilnehmer beschäftigen sich auch gerne als Hobbyermittler und als das Firmenoberhaupt einer Immobilienfirma plötzlich verstirbt, wittern die Norddeicher Mord. Der Typ war auch so unsympathisch, dass es gleich jede Menge Verdächtige gibt.

Sefa und Derk bleibt also nicht viel Zeit für romantische Sonnenuntergänge, sondern sie starten gleich in ihre Befragungen, sehr zum Leidwesen von Derks Tochter Pauline und ihren Kollegen, die Kommissare schätzen die Einmischungen von Zivilisten nicht.

Aber der Strickzirkel ist mal wieder schneller als die Polizei erlaubt. Dazwischen bleibt auch Zeit für gemütliches Tee trinken und wer jetzt auch Lust auf Gundas Krintstuut bekommen hat, der darf das Rezept am Ende des Buches gerne selbst ausprobieren.

Mir hat der Einstieg in diese gemütliche Reihe sehr gut gefallen und ich bin schon gespannt, was als Nächstes auf unseren Strickzirkel im hohen Norden wartet.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Humorvoller Familienroman

Das letzte Kind hat Fell
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Tessa Hennig schreibt Geschichten, die aus dem Leben gegriffen sind. Ihre Protagonisten sind liebenswert mit kleinen Eigenheiten und manchmal erkennt man sich selbst darin.

Angelika und Hans haben beschlossen, ...

Tessa Hennig schreibt Geschichten, die aus dem Leben gegriffen sind. Ihre Protagonisten sind liebenswert mit kleinen Eigenheiten und manchmal erkennt man sich selbst darin.

Angelika und Hans haben beschlossen, im Rentenalter nach Portugal auszuwandern, wo die Lebenskosten deutlich niedriger sind. Doch statt Sonne, Strand und Meer gemeinsam zu genießen, stellt Angelika fest, dass ihr Hans seine Nase am liebsten zwischen Buchdeckel steckt und nur wenig Interesse daran hat, gemeinsam ihre neue Heimat zu erkunden. Zum Glück läuft ihnen Mischlingshündin Fellina zu und stellt ihr Leben auf den Kopf. Als dann auch noch Tochter Sandra und Enkel Finn zu Besuch kommen, ist das Chaos perfekt.

Seite für Seite schleicht sich die gesamte Familie in mein Herz, allen voran natürlich Fellina.

Immer wieder muss ich herzhaft lachen, ich liebe den Humor von Tessa Hennig und ehe ich mich versehe, ist die Geschichte leider schon wieder beendet.

„Nichts war schöner, als im Leben einen Grund zu haben, sich auf etwas zu freuen.“ und diesen Satz der Autorin leihe ich mir und hoffe, dass es schon bald ein neues Buch von Tessa Hennig gibt, über welches wir uns freuen können.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Elvis und King rocken jeden Fall

Vier Hunde und ein Todesfall
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Band 2 dieser sympathischen Reihe aus Bad Kissingen, den Ort in Bayern, den ich mir jetzt vorgenommen habe, auch unbedingt einmal zu besuchen. Vielleicht treffe ich dann auch Willi und ihren Freund Bruno, ...

Band 2 dieser sympathischen Reihe aus Bad Kissingen, den Ort in Bayern, den ich mir jetzt vorgenommen habe, auch unbedingt einmal zu besuchen. Vielleicht treffe ich dann auch Willi und ihren Freund Bruno, das charmante Rentner-Paar oder Nicht-Paar, welches sich mit Ermittlungen fit hält.

Mit dabei ist natürlich wieder Medizinstudentin und Teilzeit-Putzfrau Lenka sowie für die IT-Unterstützung ihr Freund Lukas.

Dass Elvis Imitator und Privatdetektiv Elvis immer noch keine Frau gefunden hat, müssen wir ändern, vielleicht klappt es ja dieses Mal. Und sein Bühnen-Partner King ist ebenfalls wieder mit dabei, der als Hauptkommissar seine übereifrigen Freunde schon manches Mal aus der Gefahrenzone retten musste.

Hauptdarsteller ist dieses Mal Hound Dog, Elvis Hund, der dazu beitragen soll, im Fall der verschwundenen Luxus-Hündchen zu ermitteln. Wie fies ist das denn? Älteren Damen den geliebten Hund zu stehlen, da muss die ganze Bande ran und mit Hound Dog als Lockmittel sollte ja eigentlich nichts schief gehen, oder?

Mein erster Preis für den witzigsten Nebendarsteller geht dieses Mal an Dr. Valentin, der mal wieder jede Menge zu tun bekommt mit meinen Freunden aus Bad Kissingen.

Diese Reihe lebt durch ihre sympathischen Protagonisten, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Sie alle haben ihre liebenswerten Eigenheiten und sorgen dafür, dass ich einfach nicht aufhören kann zu schmunzeln. Trotzdem hat die Geschichte auch einen ernsten Hintergrund. Die vielen älteren Damen, meistens verwitwet, da die Lebensdauer der Männer heutzutage immer noch deutlich kürzer ist als die der Frauen, die in ihrer Einsamkeit ihr Herz an ein Hündchen hängen, welches sie schrecklich verwöhnen und deswegen auch nicht mehr artgerecht halten. Hier blutet mein Herz für die Hunde wie für ihre vereinsamten Frauchen.

„Vier Hunde und ein Todesfall“ ist ein amüsanter Cosy Crime, den ich in einem Rutsch durchlesen musste. Gekonnt legt die Autorin falsche Fährten und führt nicht nur mich an der Nase herum.

Sehr gerne vergebe ich verdiente 5 Sterne und freue mich schon auf weitere Abenteuer mit der Rasselbande aus Bad Kissingen.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Frühlingsgefühle an der Nordsee

Nordseewellen und Frühlingszauber
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Julia K. Rodeit entführt mich in ihrer neuen Reihe an die Nordsee. Genauer gesagt nach Greetsil, einem idyllischen Fischerdorf, welches ich vor vielen Jahren auch schon einmal besucht habe. Und dieses ...

Julia K. Rodeit entführt mich in ihrer neuen Reihe an die Nordsee. Genauer gesagt nach Greetsil, einem idyllischen Fischerdorf, welches ich vor vielen Jahren auch schon einmal besucht habe. Und dieses Buch macht Lust, Greetsil wieder einmal zu erkunden. Ich sehe mich schon mit einem Krabbenbrötchen wie Svea und Thies am idyllischen Hafen spazieren oder von den Zwillingsmühlen den Blick in die Landschaft schweifen lassen.

Aber wer sind eigentlich Svea und Thies? Svea ist nach Greetsil gereist, um ihre Oma zu unterstützen und trifft dabei auf ihre alten Jugendfreunde, die Brüder Eric und Thies. Aber war die Jugendzeit wirklich so idyllisch, wie sie es in Erinnerung hatte?

Die Rivalität der Brüder setzt sich im Erwachsenenleben fort und ich drücke die Daumen, dass Svea die richtige Entscheidung trifft.

Die Geschichten der Autorin sind wie aus dem Leben gegriffen. Wer kennt nicht die Frauen, die bei Beförderungen gerne zugunsten von Männern übergangen werden? Wenn Beziehungen stärker gewichtet werden als Leistung? Und trotzdem trifft der Begriff Wohlfühlroman hier absolut zu.

Wenn es draußen kalt und windig ist, dann träume ich mich mit Julia K. Rodeit an die Nordsee, lass mich von Oma Anni mit selbstgemachter Limonade, frischem Kakao und roter Grütze verwöhnen und beobachte amüsiert den Balztanz von Eric und Thies 😉. Hach, ist das schön hier.

Und weil es mir so gut gefallen hat, freue ich mich schon sehr darauf, auch den Sommer in dieser Jahreszeiten-Reihe zu erleben.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Nostalgischer Südtirolkrimi

Commissario Tasso auf dünnem Eis
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Commissario Tasso ist mir gleich sympathisch. Der Römer und ich mögen beide keinen Schnee. Blöd nur für Tasso, dass er in Südtirol ermittelt, dem verschneiten Winterparadies schlechthin.

1962 liefen die ...

Commissario Tasso ist mir gleich sympathisch. Der Römer und ich mögen beide keinen Schnee. Blöd nur für Tasso, dass er in Südtirol ermittelt, dem verschneiten Winterparadies schlechthin.

1962 liefen die Ermittlungen noch etwas anders, der technische Fortschritt hat seither viele Änderungen gebracht. Und auch die Rolle der Frau bei der Polizei hat sich gewandelt, sie sind nicht mehr nur Sekretärinnen, die Kaffee kochen dürfen 😉.

Nur mürrisch akzeptiert Tasso, dass er sich um die junge Mara kümmern soll, die Tochter des Bürgermeisters darf ihm als Praktikantin ein wenig über die Schulter schauen. Und als Tasso in einem Mordfall in einem Hotel in Meran ermitteln muss, ist Mara mittendrin.

Toll finde ich, wie die beiden voneinander lernen und ihre gegenseitigen Vorbehalte überwinden, ein ungewöhnliches, aber interessantes Team.

Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ich freue mich schon auf weitere. Schon nach wenigen Seiten hat sie mich gepackt und in die Geschichte gezogen. Ich schaudere bei den eisigen Wetterbedingungen und ziehe meine Decke ein wenig höher. Ermitteln von der Couch aus ist definitiv ein Vorteil gegenüber dem richtigen Polizeialltag 😉

Sympathische Protagonisten, ein spannender Mordfall und das Winterwonderland Südtirol, welches auch kulinarisch punkten kann, mir hat dieser Einstieg in die Reihe richtig gut gefallen und ich freue mich schon auf weitere Morde in Südtirol, nur in Büchern selbstverständlich 🤣.

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