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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.06.2019

Trotz Kritikpunkten lesenswert, besonders und unterhaltsam

Prophezeiungen für Jedermann
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Meinung:
„Prophezeiungen für Jedermann“ ist definitiv ein sehr interessanter Fantasyroman mit spannender Grundthematik und einer anderen Entwicklung, als ich mir das gedacht hatte. Somit im Großteil auf ...

Meinung:
„Prophezeiungen für Jedermann“ ist definitiv ein sehr interessanter Fantasyroman mit spannender Grundthematik und einer anderen Entwicklung, als ich mir das gedacht hatte. Somit im Großteil auf jeden Fall nicht vorhersehbar und mit neuen Ideen gespickt.

Nur die Gewichtung der einzelnen Teile fand ich nicht immer ganz rund. Der eher ruhige Beginn hat mir gut gefallen, man hat genügend Zeit Protagonist Zach und seine Welt kennenzulernen. Dabei ist sie auf dem ersten Blick und in vielen Punkten unserer recht ähnlich, in anderen aber wieder überhaupt nicht.

Der größte Unterschied ist natürlich, dass es Magie gibt und diese unterdrückt wird. Aber die Leben sind auch sehr durchstrukturiert und durchgeplant, sogar die Schrittlänge der Menschen ist gleich. Unser Protagonist versucht sein Leben auch so zu leben, wie es von ihm erwartet wird, aber so wirklich passt er da nicht hinein. Denn, er hat eine nicht normale Phobie vor Insekten, außerdem ist er eher ängstlich und tollpatschig und er sorgt sich auch schnell um andere.

Deshalb ist es klar, dass sein Leben durch die Prophezeiung gehörig durcheinandergeworfen wird. Aber wie gesagt, viel mehr und auf andere Weise, als erwartet.

Auf seiner Suche geht es eher weniger um Abenteuer, als um Zachs persönliche Weiterentwicklung. Diesem Aspekt wird viel Zeit gewidmet und diese Entwicklung ist auch wirklich gut gelungen. Nur war es für mich manchmal ein bisschen zu davon. Auch von der eher negativen Grundstimmung, den persönlichen Rückschlägen und skurrilen Begegnungen, die Zach erleben muss.

Dabei lässt sich seine Entwicklung gut und ohne Durststrecken begleiten und die Seiten fliegen auch nur so dahin. Aber vor allem vor dem Aspekt, dass handfeste Action erst die letzten 50 Seiten aufkommt und sich dann plötzlich alles überschlägt und man kaum noch hinterherkommt, hätte ich mir gewünscht, dass man sich dann fürs Ende etwas mehr Zeit genommen hätte.

So ist der Abschluss zwar durchaus zufriedenstellend, da es am Ende auch noch ein paar Erklärungen zu früheren und aktuellen Entwicklungen gibt, aber es bleiben doch auch noch ein paar Fragen offen, auf die ich gerne noch die eine oder andere Antwort gehabt hätte.

Fazit:
„Prophezeiungen für Jedermann“ ist ein interessanter und lesenswerter Einzelband mit neuen Ideen und unerwarteten Entwicklungen. Mir persönlich war es etwas zu viel Fokus auf die persönliche Weiterentwicklung des Protagonisten, wobei es auch heftige Rückschläge und etwas zu skurrile Begegnungen gab. Aber, auch wenn ich finde, dass es am Ende etwas zu schnell ging und ich gerne noch ein paar Antworten mehr gehabt hätte, bin ich in der Gesamtbetrachtung doch zufrieden damit und habe diese besondere Geschichte gern gelesen. Deshalb vergebe ich auch trotz der vorhandenen Kritikpunkte noch 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 15.05.2026

Interssant, hat aber gedauert, bis ich damit warm geworden bin - 3,5 Sterne

Ungelöst – Die erste Zeugin
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Meinung:
Ich habe mich sehr auf das neue Buch von Arno Strobel gefreut. Und mit Luisa Menkhoff gibt es eine Protagonistin mit bekanntem Namen, denn ihr Vater Bernd Menkhoff kam ja schon in mehreren Büchern ...

Meinung:
Ich habe mich sehr auf das neue Buch von Arno Strobel gefreut. Und mit Luisa Menkhoff gibt es eine Protagonistin mit bekanntem Namen, denn ihr Vater Bernd Menkhoff kam ja schon in mehreren Büchern des Autors vor.

Dennoch muss ich sagen, dass ich mich zu Beginn etwas schwer getan habe, so richtig in die Geschichte zu finden. Es ging mir einerseits irgendwie zu schnell, dass der Fokus auf persönliche Sympathien unter den Figuren gelegt wurde und ich es nicht wirklich glaubwürdig fand, dass Luisa, als eigentlich Außenstehende, so schnell in den Fall integriert wurde. Aber andererseits fand ich den Start recht langgezogen, da so wenig passiert ist und der Fall hat mich anfangs nicht so wirklich fesseln können.

Dabei war die Ausgangslage ziemlich interessant, nicht nur weil die bekannte Figur von Bern Menkhoff durch seine Tochter nochmal mehr Konturen und Tiefe bekommt, sondern auch, weil Luisa ja mit 5 Jahren entführt wurde und nun auch in den neuen Fall persönlich verstrickt ist. Und auch ihre Fähigkeit des fotografischen Gedächtnisses ist eigentlich total interessant, aber hier fand ich die Erinnerungen/Erzählungen irgendwie zu langgezogen, um mich wirklich mitzuziehen.

Gebessert hat sich das eigentlich erst im Mittelteil, als die Sache konkreter und gleichzeitig durch einige unerwartete Wendungen auch undurchsichtiger wird. Da bin ich kurz auch mal ins Überlegen gekommen, ob da was anderes dahinter stecken könnte, habe aber doch auch immer im Hinterkopf gehabt, dass eine Täuschung möglich wäre. Hier hat der Autor seine falschen Fährten geschickt gelegt und interessant verpackt.

Was mir mit der Zeit auch immer besser gefallen hat, war das Zusammenspiel der Ermittler und ja, irgendwie hat dann auch Luisa gut dazu gepasst. Deshalb könnte ich mir vorstellen, dass ein 2. Fall mich dann schneller/besser mitziehen könnte.

Das Ende fand ich ok und prinzipiell zufriedenstellend, auch wenn ich das allzeit beliebte Rundum-Geständnis des Täters langsam schon etwas plump finde. Auch wenn so ein Geständnis natürlich viele offene Fragen auf einfachem Weg beantwortet.

Sprecher Dietmar Wunder hat wieder einen soliden Job gemacht und auch gut zu Polizist Ramin gepasst. Zu Luisa eher nicht so und da er auch eher langsam, betont und tiefgründig liest, aber die Spannung nicht unbedingt total erhöht, kann das wahrscheinlich auch etwas dazu beigetragen haben, dass ich etwas länger gebraucht habe, um wirklich in die Geschichte zu finden.

Fazit:
Interessante Ausgangslage, dennoch hab ich anfangs doch recht lange gebraucht, um wirklich in die Geschichte zu finden und sie spannend zu finden. Im Mittelteil hat es sich gebessert, da kamen einige interessante und undurchsichtige Wendungen hinzu und der Fall hat dann auch mehr Fahrt aufgenommen und ich mochte das Zusammenspiel der unterschiedlichen Charaktere. Das Ende fand ich ok, auch wenn es mal wieder ein praktisches Rundum-Geständnis des Täters gab. Insgesamt würde ich 3,5 Sterne vergeben, sehe aber schon, dass das Ermittlerteam Potential hat, das in weiteren Fällen gut passen könnte.

Veröffentlicht am 29.03.2026

3,5 Sterne - unterhaltsame Grundidee, aber recht oberflächlich beschrieben

Darkly
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Meinung:
Die Kurzbeschreibung hat mich sofort angesprochen. Als ich dann realisiert habe, dass ich von der Autorin mit „Niemalswelt“ bereits ein Buch gelesen habe, was mich leider gar nicht überzeugen ...

Meinung:
Die Kurzbeschreibung hat mich sofort angesprochen. Als ich dann realisiert habe, dass ich von der Autorin mit „Niemalswelt“ bereits ein Buch gelesen habe, was mich leider gar nicht überzeugen konnte, wollte ich erste Meinungen abwarten, aber die Neugier hat gesiegt.

Den Start in die Geschichte fand ich gar nicht ganz so einfach. Da man mitten rein geworfen wird, in Protagonistin Dia´s etwas eigenartige Welt, habe ich etwas gebraucht um zu verstehen, weshalb sie eine „Oma“ ist und um was es überhaupt geht. Dia ist recht speziell und ziemlich flapsig unterwegs. Etwas, was ich eigentlich gern mag, aber hier hat es mich zu Beginn fast etwas erschlagen. Mit der Zeit wurde es aber deutlich besser und ich mochte ihre Art dann auch echt gern.

An sich fand ich den Plot ziemlich spannend und die Geschichte auch erfrischend und irgendwie anderes. Insgesamt mit vielen offenen Fragen versehen, es gibt einige Geheimnisse und Intrigen und dabei doch auch wirklich handfeste Gefahren und einige unerwartete Wendungen.

Leider bleibt dabei vieles extrem oberflächlich. So sind die anderen „Praktikanten“ wenig eingängig und mit wenig Tiefe versehen. Zwar haben sie alle mindestens eine hervorstechende Besonderheit, aber an sich hätte ich nicht so viele Mitspieler gebraucht und diese dafür dann gerne greifbarer gehabt. Einzig und allein die alte Erfinderin Louisiana Veda wird wirklich tiefgründig dargestellt. Ihre Geschichte fand ich echt tragisch, weshalb sie mich ziemlich berührt und überrascht hat.

Die Liebesgeschichte hingegen fand ich aus der Luft gegriffen und dadurch auch einfach unnötig.

Und Leider hatte ich auch ein Problem damit, überhaupt das Grundkonzept der besonderen Darkly-Spiele zu verstehen. Also, was die Spiele so besonders macht und auch ihre Umsetzung/ der Spielplan ist mir einfach nicht ganz klar geworden. Nichtmal von dem großen Walküre-Spiel, das im Verlauf gleich in mehreren Runden gespielt wird. Zwar konnte ich dann am Ende schon nachvollziehen, um was es geht, aber die Umsetzung selbst, hat bei mir einfach extrem viele Fragezeichen hinterlassen.

Das Ende fand ich stimmig, auch wenn ich die letzte Wendung doch ein bisschen dick aufgetragen fand. Aber insgesamt hat es gut zu dieser besonderen Geschichte gepasst.

Sprecherin Nina Reithmeier hat einen soliden Job gemacht und das Hörbuch gut vertont. Vor allem Protagonistin Dia wirkt sehr besonders und lebendig.

Fazit:
Im Kern unterhaltsam und mit vielen spannenden Fragen, aber leider auch nicht ganz ausgereift. Vieles ist mir zu oberflächlich geblieben, vor allem die anderen Praktikanten und ich habe auch das Grundkonzept hinter den Darkly-Spielen bis zum Ende leider nicht wirklich verstanden. Und auch die Liebesgeschichte fand ich total aus der Luft gegriffen und unnötig. Die Wendungen fand ich unerwartet und teils echt tragisch, die Geschichte teils ungewöhnlich und besonders und auch des Ende ist etwas speziell, aber prinzipiell zufriedenstellend. Ich finde es sehr schade, dass die Autorin ihre tollen Ideen bisher noch nicht ganz stimmig umsetzen kann, aber „Darkly“ hat mir definitiv besser gefallen als „Niemalswelt“. Ich vergebe 3,5 Sterne, die aber eher ab-, statt aufgerundet werden.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.02.2026

Solide 3,5 Sterne für einen unterhaltsamen, aber eher ruhigen Thriller

The Woman in Suite 11
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Meinung:
Ich habe von der Autorin ja schon einige gute Bücher gelesen und gehört. Der Vorgänger war auch nicht schlecht, auch wenn er für mich nicht ganz an andere Werke herangereicht hat. Da es aber ja ...

Meinung:
Ich habe von der Autorin ja schon einige gute Bücher gelesen und gehört. Der Vorgänger war auch nicht schlecht, auch wenn er für mich nicht ganz an andere Werke herangereicht hat. Da es aber ja eines der ersten Bücher der Autorin war, habe ich es gerne mit der Fortsetzung versucht. Auch in der Hoffnung, dass sie da nochmal eine Schippe drauf legt, da sie in anderen Geschichten ja schon bewiesen hat, dass sie es kann.

Zu Beginn lernt man Laura (Lo) und ihr neues Leben kennen. Kinder, Mann, neue, teure Wohngegend in New York, aber seit den Schwangerschaften kein wirklicher Job mehr. Lo möchte wieder Fuß fassen und ist auch deshalb so begeistert davon, als sie in das Luxushotel in die Schweiz eingeladen wird.

Natürlich muss man klar sagen, dass Lo extrem naiv ist. Vor allem, wenn man ihre Vorgeschichte betrachtet. Dennoch konnte ich ihre Beweggründe meist irgendwie nachvollziehen, wenn auch nicht immer gut heißen.

An sich ist mir Lo in diesem Teil näher gekommen, als es im ersten Band der Fall war, auch weil ich ihre Beweggründe eben besser nachvollziehen konnte. Dennoch war von Beginn an klar, dass dieser Plan Probleme mit sich bringen wird, was sich dann ja auch bestätigt.

Es gibt durchaus einige Bezüge zum Vorgänger, auch weil ein paar weitere Figuren auftauchen. Dennoch sind diese jeweils nur angerissen und haben für mich einige Entwicklungen nur teilweise verdeutlicht. Vorwissen zum Vorgänger ist aber trotzdem nicht unbedingt nötig.

Generell ist die Geschichte schon spannend, wenn auch wieder eher etwas ruhig und ausführlich erzählt. Da es klar war, dass es Probleme geben wird, war die Handlung teilweise etwas vorhersehbar, aber die ein oder andere Wendung hat mich dann doch auch überraschen können.

Ich fand es etwas schade, dass die meisten anderen Charaktere eher oberflächlich bleiben, vor allem, weil das Erzähltempo ja eher gemächlich ist und die Autorin doch einige Details einbaut. Aber insgesamt war es schon ok so.

Zwischen den einzelnen Abschnitten gibt es wieder einige Chats, Mails usw. von Angehörigen, aber das hat für mich im Vorgänger irgendwie besser funktioniert.

Den Showdown am Ende fand ich unterhaltsam und das Ende prinzipiell auch zufriedenstellend.

Sprecherin Juila Nachtmann liest wie immer sehr gut. Sie passt zur Geschichte und haucht ihr Authentizität und Leben ein.

Fazit:
Eine Fortsetzung, die sich ungefähr auf dem Niveau des Vorgängers einpendelt. Unterhaltsam, aber irgendwie wäre noch ein bisschen mehr möglich gewesen. Unter anderem mehr Tiefe und vielleicht auch doch noch ein paar unerwartete Wendungen mehr. So fand ich die Geschichte ok und das Ende auch wirklich zufriedenstellend und passend, aber ein unbedingtes Muss ist die Geschichte nicht. Somit vergebe ich solide 3,5 Sterne, die aber eher ab- statt aufgerundet werden.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.02.2026

Gute 3,5 Sterne für eine unterhaltsame Geschichte, die wenig Antworten liefert...

Feuerlilie. Asche spendet Leben
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Meinung:
Optisch steht diese Fortsetzung ihrem Vorgänger in nichts nach. Auch wieder extrem ansprechend gestaltet und einfach eine Augenweide.

Trotzdem hatte ich erstmal wenig Lust auf die Geschichte, ...

Meinung:
Optisch steht diese Fortsetzung ihrem Vorgänger in nichts nach. Auch wieder extrem ansprechend gestaltet und einfach eine Augenweide.

Trotzdem hatte ich erstmal wenig Lust auf die Geschichte, denn, ich hatte vorab schon erfahren, dass es sich hierbei nicht, wie groß angekündigt, um den Abschluss einer Dilogie handelt, sondern dass diese Fortsetzung erneut sehr offen und mit einem Cliffhanger endet.

Natürlich kann es immer mal passieren, dass ein Autor/eine Autorin merkt, dass eine Geschichte doch mehr zu erzählen hat und sich eine Reihe deshalb verlängert. Aber dann erwarte ich, dass die Info dazu auch zügig überall geändert/angepasst wird und das ist bei der Verlagsseite leider immer noch nicht der Fall, obwohl Teil 3 ja bereits im März erscheint.

Nachdem ich den Ärger darüber etwas habe sacken lassen, konnte ich mich doch auf die Fortsetzung einlassen. Sie geht recht nahtlos da weiter, wo der Auftakt aufgehört hat, aber trotzdem habe ich mich anfangs etwas schwer getan, alles wieder richtig zuzuordnen. Vor allem die vielen (teils farblosen) Personen aus dem Auswahlprozess waren mir nicht mehr alle präsent und leider gibt es kaum Erinnerungsstützen zum Vorgänger.

Ich fand die Entwicklung anfangs durchaus spannend, aber mit der Zeit hatte ich doch das Gefühl, dass sich alles ein bisschen im Kreis dreht und wir wieder keine wirklichen Antworten erhalten. Weder darauf, was die Masken wirklich wollen, noch darauf, wie das Ritual des Lichts genau abläuft und auch nicht, wer die Stimme aus dem Off ist, die in diesem Band aber eh kaum zu Wort kommt.

Das finde ich etwas schade und bestätigt mich eher darin, dass die Reihe als Dilogie vielleicht gar nicht so schlecht gewesen wäre. Denn, an sich finde ich das Grundthema immer noch extrem interessant, mag die Charaktere, die sich hier auch nochmal weiterentwickeln und neue Seiten von sich zeigen (müssen) und auch ungleiche Allianzen schließen. Es gibt auch durchaus einiges an Spannung und Gefahren, und es werden neue Fragen aufgeworfen, aber wie gesagt, diese eben kaum beantwortet. Und manches wiederholt sich sogar, sodass ich es z. B. ultraleichtsinnig und nicht ganz schlüssig fand, wie sich Nara am Ende verhalten hat.

Trotz dieser Kritikpunkte, hat die Autorin es aber dennoch geschafft, mich wieder an die Geschichte zu fesseln. Ihr Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen und die Seiten sind durchaus dahin geflogen. Mich würde es immer noch interessieren, wie die Geschichte nun ausgeht und welche Geheimnisse dahinter stecken, denn da gibt es einiges an Potential. Aber ich befürchte fast, dass die Reihe nun sogar auf 4 Bände ausgeweitet wird (auch wenn es dazu noch keine offiziellen Infos gibt, aber mit den 4 Elementen würde sich das nun einfach anbieten), und dann auch Teil 3 eher wenig Antworten liefert…

Fazit:
Optisch wieder eine Augenweide, an sich immer noch ein spannendes Grundthema, ein interessantes Worldbuilding und interessante Charaktere, aber leider wenig Antworten. Durch den tollen Schreibstil trotzdem unterhaltsam und schnell lesbar, und ich bin auch immer noch auf die Hintergründe gespannt, aber habe schon das Gefühl, dass sich alles etwas im Kreis dreht und die Reihe künstlich etwas in die Länge gezogen wird und finde es nicht gut, dass sie teilweise immer noch als Dilogie beschrieben wird, obwohl sie das ja definitiv nicht ist. Trotz allem vergebe ich gute 3,5 Sterne.

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