Svea reist nach einem beruflichen Desaster zu ihrer Oma nach Greetsiel, um ihr dort in der Pension zu helfen. Unweigerlich tauchen auch Gespenster aus der Vergangenheit auf, und es zeigt sich, daß es immer ...
Svea reist nach einem beruflichen Desaster zu ihrer Oma nach Greetsiel, um ihr dort in der Pension zu helfen. Unweigerlich tauchen auch Gespenster aus der Vergangenheit auf, und es zeigt sich, daß es immer besser ist, alles aufzuarbeiten, denn irgendwann holt es einen unweigerlich ein. Da muss Svea das ein oder andere klären. Aber ihre grandios gezeichnete Großmutter ist ihr eine super Stütze.
Es sind die bezaubernd liebevollen Charaktere, gefühlvollen Gesten und der Hauch von Wehmut, von dem das Buch lebt. Die Autorin hat es verstanden, eine wundervolle Geschichte über Familie, Freundschaft und Vertrauen zu erschaffen und damit mein Herz zu berühren. Ich mag die Ausgewogenheit und Authentizität ihrer Figuren.
Ein vielversprechender Auftakt zur neuen Nordseeliebe-Reihe von Julia K. Rodeit. Alle Romane der Nordseeliebe-Reihe sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.
Was für ein großartiger Cosy Crime! Da ich mit dem letzten (10.) Band eingestiegen bin, haben mir anfangs ein paar Informationen zu den Personen gefehlt, aber nicht so, daß ich der Geschichte nicht folgen ...
Was für ein großartiger Cosy Crime! Da ich mit dem letzten (10.) Band eingestiegen bin, haben mir anfangs ein paar Informationen zu den Personen gefehlt, aber nicht so, daß ich der Geschichte nicht folgen konnte.
Diesmal kannte ich alle schrägen Figuren schon und habe es regelrecht erwartet, daß irgendwas verrücktes passiert und wurde nicht enttäuscht. Ich fand den Teil sogar noch lustiger als den letzten.
Dieses Dreiergespann aus Fortune, Gertie und Ida Belle hat mich ganz stark an eine dreifache Miss Marple erinnert, nur viel viel witziger und um Längen gerissener. Herrlich! Und die spontanen Ausreden, die sie immer gegenüber Carter, der das Gesetz repräsentiert, finden! Soooo lustig, wie die Drei sich aus haarigen Situationen herausretten.
Ich habe mich so köstlich amüsiert wie schon lange nicht mehr bei einem Cosy Crime.
Ich interessierte mich für den Museumsführer, um einen Städtetrip nach Wien zu planen und weil ich Museen mag, aber auch, weil man immer Ziele für Regentage braucht.
Bisher hatte ich zur Urlaubsvorbereitung ...
Ich interessierte mich für den Museumsführer, um einen Städtetrip nach Wien zu planen und weil ich Museen mag, aber auch, weil man immer Ziele für Regentage braucht.
Bisher hatte ich zur Urlaubsvorbereitung im Internet gesucht, was aufwändiger ist, als alle Museen in einem Band zu finden.
Ich halte ein 200-Seiten Buch in A5- Format mit attraktivem Cover in den Händen.
Die Vorstellung der 50 Museen startet direkt ohne Vorgeplänkel, was ich sehr schätze. Sie beginnt mit A für Albertina und endet mit Z für ZOOM Kindermuseum.
Der Inhalt ist kompakt und übersichtlich auf den ersten beiden Seiten mit Seitenzahl aufgeführt. Zu jedem Museum gibt es einen kleinen Infokasten mit Adresse, Internetseite und Öffnungszeiten. Am Ende findet sich eine Übersichtskarte, um den ungefähren Standort der Museen auf einer schematischen Karte zu finden, sortiert nach Bezirken, sowie eine kurze Vita der Autorin.
Hilfreich finde ich, daß der Stand der Informationen angegeben wird (08/25).
Hier kommen ein paar Beispiele, sie mich gleich gefangengenommen haben und sofort auf meine Bucket List gewandert sind.
Bestattungsmuseum: passend zur Bezeichnung Wiens als Metropole des Morbiden. Es kann mit einem Besuch des Zentralfriedhof kombiniert werden. Hier wird z.B. erkärt, was es mit einem Rettungswecker auf sich hat. Und man bekommt Tips für originelle Mitbringsel aus dem Museumsshop, die mit einem Augenzwinkern ausgesucht wurden.
Esperantomuseum: Wer kennt diese Sprache noch? Mir ist sie ein Begriff, weil meine Tante sie mal erlernt hat, aber leider hat sich die künstlich konstruierte Sprache nie als Weltsprache durchgesetzt. Umso spannender finde ich, daß ihr ein ganzes, wenn auch kleines, Museum gewidmet ist.
Fälschermuseum: eins meiner Highlights und das weltweit einzige seiner Art, das ich mir unbedingt anschauen möchte!
Josephinum mit historischen medizinischen Exponaten. Hier kann auch die klassizistische Architektur des Gebäudes bestaunt werden.
Schneekugelmuseum: Sitz des traditionsreichen Familienbetriebs des Erfinders. Gibt es etwas bezaubernderes?
Es gibt in Wien nicht nur Museen für Mozart und Sisi, auch Kaffee-und Möbelliebhaber, Fans von Illusionen, Magie und Nostalgie kommen auf ihre Kosten. Der Museumsführer zeigt auch sehr kuriose und ausgefallene Museen, versteckte, überraschende, die sicher einzigartig sind. Häufig lässt sich auch der Besuch des Museums mit wunderschöner Architektur kombinieren. All das wird hier geboten.
Das ist der zweite Band des vierteiligen Spinoffs zur "Spellbound"-Reihe rund um Tori und ihre drei Magier. Die "Demonized"-Reihe um Robin und ihren Dämon kann eigenständig oder im Wechsel mit der "Spellbound"-Reihe ...
Das ist der zweite Band des vierteiligen Spinoffs zur "Spellbound"-Reihe rund um Tori und ihre drei Magier. Die "Demonized"-Reihe um Robin und ihren Dämon kann eigenständig oder im Wechsel mit der "Spellbound"-Reihe gelesen werden. "Süsses oder Böses" reiht sich zeitlich hinter "Alchemie und ein Amaretto" ein.
Ich denke, man sollte beide Reihen in der empfohlenen Reihenfolge lesen, weil beide zwar eigenständig, aber miteinander verwoben sind.
Kommt der Anfang noch ziemlich umschuldig daher, muss man nur ein bißchen weiterlesen, um nicht mehr aufhören zu können. Die gruseligen Abschnitte konnte ich noch gut verschmerzen, aber je weiter ich gelesen habe, desto weniger Pausen konnte ich machen.
Meine Güte, war das spannend! Und es hörte einfach nicht auf, denn Robin und Zylas geraten immer wieder in ganz fiese und brenzlige Situationen. Und es geht mehrfach um Leben und Tod.
Auch in diesem Band liebe ich die Interaktion zwischen Robin und ihrem Dämon, weil sie so nachvollziehbar und gut durchdacht ist. Robin sieht ihn mit menschlichen Augen und ist über seine antisoziale Art enttäuscht, während Zylas immer nur die Schwäche und Unbrauchbarkeit in ihr sieht. Und doch gibt es ganz kleine Fortschritte, ein leises gegenseitiges Entgegenkommen und wertvolle Erkenntnisse für beide. Das ist ganz großartig gemacht.
Mir hat es auch gefallen, Amalia, Robins Cousine, näher kennenzulernen. Ich kann mir vorstellen, daß sie ihr ganzes Potenzial noch nicht ausgeschöpft hat und wir uns dadurch auf einige Überraschungen freuen können.
Der Band ist zwar abgeschlossen, endet aber trotzdem mit einem Teaser, der erahnen lässt, wie es weitergeht. Am besten, man hat den nächsten Band schon zur Hand.
Dies ist hoffentlich der Beginn einer Serie! Petra Schier hat hier in Lissenborn ein neues Universum geschaffen, in das ich gerne und intensiv abgetaucht bin.
Es geht um Familie Flower und ihren Pferdehof: ...
Dies ist hoffentlich der Beginn einer Serie! Petra Schier hat hier in Lissenborn ein neues Universum geschaffen, in das ich gerne und intensiv abgetaucht bin.
Es geht um Familie Flower und ihren Pferdehof: das Großelternpaar hat in der Vergangenheit rund um ihre Töchter und Enkelinnen einiges richtig, aber auch etliches falsch entschieden, vor allem über ihre Köpfe hinweg. Und das fliegt ihnen jetzt um die Ohren, denn alle Beteiligten sind älter, reifer und mündiger geworden.
Eigentlich sollte hier die Romanze zwischen Holly und Raik im Vordergrund stehen. Sie wird zwar auch sehr schön beschrieben, aber die Familienpolitik nimmt gefühlt einen größeren Raum ein. Mir kam die Zweisamkeit dabei ein wenig zu kurz. Aber ich verstehe, daß es der Tatsache geschuldet ist, die Figuren einzuführen und die Vergangenheit zu beleuchten.
Lissenborn wird von Petra Schier wunderschön und atmosphärisch gezeichnet. Ich konnte wirklich in dem imaginären Ort spazierengehen, und das ganz ohne KI. 😉 Ein richtig schön gestalteter Wohlfühlort mit historischen Gebäuden, netten Lädchen und einigen schrägen Gestalten. Da konnte ich oft ein Schmunzeln nicht unterdrücken.
Nachdem nun alle Figuren eingeführt sind, hoffe ich auf eine Reihe mit weiteren Bänden, denn die Nebenfiguren sind sehr vielversprechend.
Petra Schier ist für mich ein Garant für gute Unterhaltung. Deswegen gibt es hier mal wieder die volle Punktzahl und eine Leseempfehlung.