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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.03.2026

Mörderisch witzig

Mord & Breakfast
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„Mord & Breakfast“ geschrieben von Anne Gordon ist auf jeden Fall richtig humorvolle cosy Crime mit einer überraschend wendungsreichen Geschichte. Die verdächtigen Personen stapeln sich dabei fast schon ...

„Mord & Breakfast“ geschrieben von Anne Gordon ist auf jeden Fall richtig humorvolle cosy Crime mit einer überraschend wendungsreichen Geschichte. Die verdächtigen Personen stapeln sich dabei fast schon und wirklich alle haben ein passendes Motiv. So unsympathisch wie Tante Mabel, war mir ein Mordopfer allerdings auch noch nie und viele der möglichen Motive kann man fast schon verstehen. Auch Protagonistin Melody trifft hin und wieder fragwürdige moralische Entscheidungen, letztlich überwiegt bei ihr aber finde ich das Gute. Auf jeden Fall wirft sie sich mehr als enthusiastisch in die Ermittlungen und es macht durchaus Spaß sie dabei zu begleiten. Der Schreibstil liest sich zudem sehr angenehm und zahlreiche witzige Situationen lockern die Handlung auf. Für Fans des Genres ist „Mord & Breakfast“ auf jeden Fall zu empfehlen. Ich persönlich bin mit dem Leseerlebnis voll zufrieden und verfolge diese unterhaltsame Reihe gerne weiter!

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Absolut faszinierend

Der Stoff, aus dem die Dinge sind
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Ich bin absolut schock-verliebt! „Der Stoff, aus dem die Dinge sind“ von Jonathan Drori ist wohl das schönste Sachbuch, welches ich je in den Händen halten durfte. Aber natürlich überzeugt das Buch nicht ...

Ich bin absolut schock-verliebt! „Der Stoff, aus dem die Dinge sind“ von Jonathan Drori ist wohl das schönste Sachbuch, welches ich je in den Händen halten durfte. Aber natürlich überzeugt das Buch nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich. Detailreiche Illustrationen ergänzen stimmig die kurzen Informationstexte zu den einzelnen Pflanzen. Das lockere Layout lädt zum stöbern und entdecken ein und auch über vermeintlich bekannte Pflanzen, wie etwa den Löwenzahn, lernen Groß und Klein hier noch Neues. Sowohl die Pflanzenporträts, als auch die verschiedenen Verwendungszwecke lesen sich total spannend und interessant. Gut gefällt mir außerdem, dass auch oft der historische Kontext, etwa durch Kolonisation, Beachtung findet. „Der Stoff, aus dem die Dinge sind“ ist ein rundum gelungenes Sachbuch welches spielend leicht eine Faszination für die Pflanzenwelt weckt. Sehr gerne vergebe ich für dieses einmalige Leseerlebnis 5 Sterne und eine große Empfehlung.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Psychologie und wie sie uns im Alltag helfen

Was dein Leben leichter macht
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Was die Themen und Lebensbereiche betrifft, deckt das Buch „Was dein Leben leichter macht“ von Sina Haghiri wirklich viel ab. Aufgrund dieser Vielfalt findet denke ich Jede:r etwas, was für das eigene ...

Was die Themen und Lebensbereiche betrifft, deckt das Buch „Was dein Leben leichter macht“ von Sina Haghiri wirklich viel ab. Aufgrund dieser Vielfalt findet denke ich Jede:r etwas, was für das eigene Leben nützlich sein kann. Klar sprach mich nicht jedes Kapitel gleich stark an, interessiert habe ich aber alles gelesen. Dem Autor und erfahrenen Psychotherapeuten ist auch stilistisch eine gute Mischung gelungen. Wissenschaftliche Forschung wird durch konkrete Fallbeispiele und persönliche Erfahrungen des Autors aufgelockert. Die Sprache ist dabei immer leicht verständlich, auch wenn es mal etwas komplexer wird. Das Sachbuch lässt sich am Stück, oder querbeet lesen und kann auch als Nachschlagewerk immer wieder zur Hand genommen werden. Auch wenn das Werk keine allgemein gültigen Lösungen bereit hält, liefert es doch wertvolle Impulse und neue Denkanstöße. Auch über die Verhaltenstherapie und ihre historische Entwicklung kann man einiges lernen. Aufgrund der Vielzahl gehen die einzelnen Kapiteln natürlich nicht stark in die Tiefe, es empfiehlt sich deshalb bei Bedarf selbst weiter zu recherchieren. Letztlich hält „Was dein Leben leichter macht“ aber genau was Titel und Klappentext versprechen. Auch deshalb vergebe ich gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Geht unter die Haut

Letzter Akt
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Ich kann gar nicht genau sagen warum, aber „Letzter Akt“ des Autoren Andreas Schäfer hat mich auf seine ganz eigene Art total gefangen genommen. Die Erzählung ist finde ich sehr intensiv und fängt besonders ...

Ich kann gar nicht genau sagen warum, aber „Letzter Akt“ des Autoren Andreas Schäfer hat mich auf seine ganz eigene Art total gefangen genommen. Die Erzählung ist finde ich sehr intensiv und fängt besonders gut "das menschliche" Wesen ein. Auf nur wenigen Seiten wird fast eine ganze Lebensgeschichte erzählt und der Aufbau der Handlung ist dabei besonders interessant. Verankert in der Gegenwart gibt es immer nur kurze Rückblicke in die Vergangenheit. Zudem verbirgt sich zwischen den Seiten eine berührende und überaus authentische Liebesgeschichte, welche mich voll in ihren Bann zog. Der Schreibstil ist durchaus gewählt, feinsinnig aber trotzdem absolut flüssig lesbar. Wer also Romane mit nicht mehr ganz jungen Charakteren mag und auch an biografisch umwobenen Liebesgeschichten interessiert ist, ist hier genau richtig. Ich persönlich bin wirklich begeistert und vergebe deshalb gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Weniger Bewertung, mehr Fokus auf den eigenen Teller

Essen und essen lassen
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Warum meinen wir eigentlich andere Körper und das was Menschen essen ständig kommentieren und bewerten zu müssen? Diese und noch mehr spannende Fragen tauchen im Buch „Essen und essen lassen“ der Autorinnen ...

Warum meinen wir eigentlich andere Körper und das was Menschen essen ständig kommentieren und bewerten zu müssen? Diese und noch mehr spannende Fragen tauchen im Buch „Essen und essen lassen“ der Autorinnen Marlene Borchardt und Nora Burgard-Arp auf. Das Sachbuch beschäftigt sich auf eine wirklich interessante Weise mit dem Thema Ernährung und behält dabei hauptsächlich psychologische Effekte im Blick. Die einzelnen Kapiteln, drehen sich zwar um unterschiedliche Bereiche, letztlich geht es aber darum ein Bewusstsein für eigene Glaubenssätze und Bewertungen zu schaffen. Aber auch darum aufzuzeigen wie sich Diskriminierungen gegenseitig verstärken können. Durch Social Media, Fitnesswahn und ständig neuer Trends, ist es sicher nicht einfach ganz bei sich selbst zu bleiben. Nicht für jedes Problem, bieten die Autorinnen dabei eine Lösung. Aber allein durch mehr Selbstreflexion können wir uns und auch unseren Mitmenschen, das Leben deutlich leichter machen. Und auch politisch und gesamtgesellschaftlich sollte sich einiges ändern. Der Schreibstil ist durch die zwei verschiedenen Autorinnen, stellenweise etwas ungewöhnlich, gerade wenn in der Wir-Form geschrieben wird. Insgesamt liest sich der Text aber gut verständlich, keine Selbstverständlichkeit bei diesem komplexen Thema. Ich bin in die Lektüre ehrlich gesagt, ohne besondere Erwartungen gestartet und schließe das Buch nun informierter und durchaus zufrieden ab. Da mich die Umsetzung voll überzeugt hat vergebe ich gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung!

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