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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.03.2026

Cozy Vibes und paranormale Unterhaltung

The Girls Ghostbusting Agency – Crazy Spooky Love
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Ich bin jetzt nicht ganz so die absolute Romantasy Leserin, aber der Klappentext klang gut und ich war neugierig auf Melody und ihre Ghostbusting Agentur undicht muss sagen, dass Buch hat mich wirklich ...

Ich bin jetzt nicht ganz so die absolute Romantasy Leserin, aber der Klappentext klang gut und ich war neugierig auf Melody und ihre Ghostbusting Agentur undicht muss sagen, dass Buch hat mich wirklich sehr gut unterhalten.

Melody kann Geister sehen, ihre Mutter und ihre Großmutter übermitteln Botschaften von den Geistern an die Lebenden. Melody hat eine andere Geschäftsidee: sie will dafür sorgen, dass Geister gehen können und nicht in der Gegenwart gefangen sind. Ihr erster Auftrag wirft sie mitten in eine Mordermittlung von vor über 100 Jahren. Zusammen mit ihrer besten Freundin und ihrem Assistenten versucht sie ein Haus von 3 Geisterbrüdern zu befreien…

Die Story ist wirklich skurril und glänzt durch ganz viel Situationskomik, Sarkasmus und sehr eigene Charaktere, die echt zum Schiessen sind. Melody‘s Großmutter ist einfach herrlich und für mich echt ein Highlight.
Ein bisschen Liebe gibt’s auch noch, aber das steht hier nicht so im Vordergrund.
Ich mochte Melody und auch ihre beste Freundin. Die beiden zusammen sind schon echt witzig. Art hat das Trio super ergänzt und war mit seiner trockenen und teils auch unbedarften Art sehr witzig.
Die Aufklärung von dem Mord fand ich interessant, allerdings bin ich manchmal mit den Namen den Brüder durcheinander gekommen.

Und dann ist mir beim Lesen folgendes passiert: die Familie der das Haus gehört heißt Scarborough. Ich habe immer Sourdough gelesen. Glaubt mir ich hatte konstant Appetit auf Brot 🥖🤣

Eine witzige unterhaltsame Geschichte, ich freu mich auf Band 2.

4⭐️

Veröffentlicht am 02.03.2026

Kann man machen

The Defender
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Eigentlich hauen mich die Bücher von Ana Huang immer vom Hocker, aber bei der Reihe fehlt mir irgendwas. Ich will nicht sagen, dass das Buch schlecht ist, aber es hat für mich nicht den gleichen Suchtfaktor ...

Eigentlich hauen mich die Bücher von Ana Huang immer vom Hocker, aber bei der Reihe fehlt mir irgendwas. Ich will nicht sagen, dass das Buch schlecht ist, aber es hat für mich nicht den gleichen Suchtfaktor bzw. diese Sogwirkung wie andere Reihen von ihr.
Eigentlich schreibt Ana Huang moralisch sehr graue (meist männliche) Charaktere und genau die machen den Reiz für mich aus.
In der Reihe sind mir die Charaktere zu glatt, die Story zu „hell“ und der gewisse Kick, wenn ein nicht ganz der Norm entsprechende, dunklerer Charakter die Liebe findet, fehlt.

Die Story ist relativ flott erzählt: Vincent ist Kapitän des Fußballclubs „Blackcastle“ und streitet sich leidenschaftlich mit der Tochter (Brooklyn) des Trainers, die gleichzeitig noch die Ernährungsberaterin ist. Da er von einem Stalker bedroht wird zieht er Brooklyn. Der Trainer darf es nicht wissen und eigentlich haben sie nichts miteinander, nur wissen wir alle: Streit und Wortgefechte sind meist nur das Vorspiel…

Mir haben Vincent und Brooklyn gefallen, ich mochte die Tension, die Wortgefechte und vor allem die von Nähe die beide zueinander aufbauen. Man merkt beiden an, dass sie in der Vergangenheit enttäuscht wurden und wie sie beieinander einen sicheren Ort finden, fand ich sehr schön. Die gegenseitige Wertschätzung und das aufeinander Achtgeben hat beiden sehr gut getan.
Als Paar mochte ich sie sehr. Die Dynamik mit den Freunden hat mir zugesagt.

Das war wirklich sehr stimmig, an der ein oder anderen Stelle mir persönlich zu langatmig, aber schön zu lesen.
Mir aber zu poliert und glatt. Das passt insgesamt zu den Charakteren und für jeden der so seine moralischen Probleme mit den anderen Stories (z.B. „twisted Dreams“) hat, der ist hier richtig.
Der gewohnt sehr tolle Schreibstil mit mehr Herzchen in den Augen.

Ich werde definitiv Band 3 lesen, gehe aber dann gleich mit einer anderen Erwartungshaltung ran.

4⭐️

Veröffentlicht am 27.02.2026

Zwischen Glück und Pflicht

Turnover
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Mir hatte schon der erste Teil der Reihe sehr gut gefallen und ich muss sagen, der Zweite steht dem in nichts nach.
Diesmal war zwar das Rugby-Thema da, aber nicht so präsent.

Bex will es alleine in Auckland ...

Mir hatte schon der erste Teil der Reihe sehr gut gefallen und ich muss sagen, der Zweite steht dem in nichts nach.
Diesmal war zwar das Rugby-Thema da, aber nicht so präsent.

Bex will es alleine in Auckland mit ihrem kleinen Café schaffen, Hunter hat eine eigentlich alles und doch nicht glücklich. So gegensätzlich sie auch sind, gehen sie einen Deal ein, nur wird aus unverbindlich bald mehr.

Bex ist unabhängig, nach außen stark und gibt nicht auf. Zumindest scheint es so. In ihr drin sieht es teils ganz anders aus. Nur niemand soll das sehen. Ich mochte ihre zielstrebige Art und auch, dass ihr Geld und Status nicht wichtig sind, sondern das eigene Glück, auch wenn der Weg steinig ist. Mich hat ihre Vergangenheit sehr berührt und ich konnte dann ihre Mauern besser nachvollziehen.
Ja, theoretisch und praktisch ist Hunter ein Rich Kid, aber die Erwartungen seiner Familie und vor allem seines Vaters waren schon enorm. Bei diesem Vater braucht man keine Feinde. Ich mochte wie Hunter bei Bex und auch bei seinen Freunden ist. Mehr geerdet und er selbst. Für mich hat sein Vater und auch sein Bruder nur das Schlechte in ihm hervorgebracht.
Seine Entwicklung hat mir gut gefallen und ich bin mir sicher, wäre Bex ein schwächerer Charakter gewesen, dann hätte er diese Entwicklung nicht gemacht. Sie tat ihm so gut und er hat ihr gut getan.

Der Schreibstil war sehr flüssig und die Gut 300 Seiten haben sich flott weglesen lassen.

4⭐️

Veröffentlicht am 21.02.2026

Gute Unterhaltung

The Love-Life-List: (Un)Wahrheiten über das Leben und die Liebe
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Ich mochte schon „Note to yourself“ und fand es sehr schön, dass auch hier zu Beginn jedes Kapitels immer ein Spruch/ eine Weisheit war.

Rose hat mir als Charakter gefallen und ihre Geschichte hat mich ...

Ich mochte schon „Note to yourself“ und fand es sehr schön, dass auch hier zu Beginn jedes Kapitels immer ein Spruch/ eine Weisheit war.

Rose hat mir als Charakter gefallen und ihre Geschichte hat mich gut unterhalten.
Zane war mir einen ticken sympathischer.
Rose war schon sehr durch ihre Schwester verunsichert. Meiner Meinung nach hätte da ein Gespräch geholfen.

Die Sprecherin hat mir sehr gefallen und hat die Stimmung sehr gut vermittelt.

Eine Sache zu Kira Mohn: ich ziehe vor ihr den Hut. Ihre Geschichten sind so unterschiedlich und doch immer so gut.
Ich freu mich auf alles was noch von ihr kommt!

4⭐️

Veröffentlicht am 18.02.2026

Re-Read

Whitestone Hospital - Drowning Souls
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Ah Mitchell & Sierra haben es mir ein bisschen schwer gemacht zwischendurch. Das war mir teils zu langatmig und beide kamen nur bedingt voran.

Konnte ich die Ängste und Zweifel verstehen? Definitiv ja, ...

Ah Mitchell & Sierra haben es mir ein bisschen schwer gemacht zwischendurch. Das war mir teils zu langatmig und beide kamen nur bedingt voran.

Konnte ich die Ängste und Zweifel verstehen? Definitiv ja, aber Mitch musste schon einen ganz schön langen Atem haben.

Der Schreibstil war wieder sehr flüssig und das Buch ließ sich sehr flott lesen.

Der Cliffhanger ist wieder der Hass, also weiter mit Band 3 🤭