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Veröffentlicht am 01.03.2026

Magische Pferdemomente für kleine Entdecker

WAS IST WAS Kids Pferde und Ponys. Wild, stark und einfach toll!
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Zwischen duftendem Heu, weichen Nüstern und fröhlichem Hufgetrappel öffnet dieses liebevoll gestaltete Sachbuch eine Tür in die wunderbare Welt der Pferde. WAS IST WAS Kids Pferde und Ponys. Wild, stark ...

Zwischen duftendem Heu, weichen Nüstern und fröhlichem Hufgetrappel öffnet dieses liebevoll gestaltete Sachbuch eine Tür in die wunderbare Welt der Pferde. WAS IST WAS Kids Pferde und Ponys. Wild, stark und einfach toll! von Dela Kienle, mit den warmherzigen Illustrationen von Betty van Bonn aus dem Tessloff Verlag, hat uns vom ersten Umblättern an verzaubert.

Gemeinsam mit meiner Nichte habe ich jede Seite gelesen, gestaunt und immer wieder innegehalten. Die großen, detailreichen Bilder laden kleine Kinderaugen zum Entdecken ein, während die kurzen, klar formulierten Texte genau die richtige Portion Wissen vermitteln. Fragen wie „Haben Kaltblüter kaltes Blut?“ oder „Ist ein Zebra ein Pferd?“ werden kindgerecht, verständlich und mit einem Augenzwinkern erklärt.

Besonders schön fand ich, wie anschaulich Fakten eingebunden sind: das Herz so groß wie eine Wassermelone, das Alter in den Zähnen lesbar, Schimmel, die erst mit den Jahren weiß werden. Meine Nichte war begeistert – und ich ehrlich gesagt auch.

Im Vergleich zu anderen Bewertungen bewegt sich das Buch verdient im oberen Bereich, weil es Wissen und Begeisterung perfekt verbindet. Es ist altersgerecht, liebevoll umgesetzt und macht Lust, selbst einmal einen Reiterhof zu besuchen. Für kleine Pferdefans ab 4 Jahren eine absolute Herzensempfehlung.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Wenn Island ruft, sollte man antworten

Roadtrips Island
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Wind im Gesicht, der Geruch von Schwefel in der Nase und dieses Gefühl von „Okay, hier endet die Welt“ – genau so liest sich Roadtrips Island von Martin Wein aus dem Bruckmann Verlag.

Acht Routen, die ...

Wind im Gesicht, der Geruch von Schwefel in der Nase und dieses Gefühl von „Okay, hier endet die Welt“ – genau so liest sich Roadtrips Island von Martin Wein aus dem Bruckmann Verlag.

Acht Routen, die nicht einfach nur von A nach B führen, sondern mitten rein ins isländische Herz. Geysire, die plötzlich losschießen wie schlecht gelaunte Kaffeemaschinen. Wasserfälle, die so laut sind, dass man automatisch leiser spricht. Schwarze Strände, bei denen man sich fragt, ob Photoshop hier erfunden wurde. Und dazwischen: Lavafelder, Einsamkeit und dieses Kribbeln von Abenteuer.

Was richtig stark ist: Die Mischung aus Emotion und Struktur. Karten, Highlights, Campingplätze, Restaurants alles da. Kein nerviges Suchen, kein „Mist, das hätten wir vorher wissen müssen“. Das Buch fühlt sich an wie dieser Kumpel, der schon dreimal in Island war und dir beim Bier genau sagt, wo du halten musst, um den besten Blick zu bekommen.

Klar, manche Infos sind kompakt gehalten, da hätte ich mir hier und da noch ein bisschen mehr Story gewünscht. Aber ganz ehrlich? Für einen Roadtrip-Guide trifft das Ding ziemlich genau die goldene Mitte zwischen Inspiration und Planbarkeit.

Beim Lesen hatte ich ständig dieses „Wann buchen wir?“ im Kopf. Und das passiert nicht oft bei Reiseführern. Roadtrips Island ist kein trockenes Nachschlagewerk, sondern ein verdammt guter Startschuss für großes Fernweh auf vier Rädern.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Wenn wir gemeinsam durch Irpas Dunkel reisen

Lightfall 1: Das verlorene Licht
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Ein flackerndes Licht in einer bröckelnden Welt genau dieses Gefühl hat uns von der ersten Seite an begleitet. Irpa wirkt rau, geheimnisvoll und gleichzeitig voller zarter Hoffnungsschimmer. Zwischen Kräutern, ...

Ein flackerndes Licht in einer bröckelnden Welt genau dieses Gefühl hat uns von der ersten Seite an begleitet. Irpa wirkt rau, geheimnisvoll und gleichzeitig voller zarter Hoffnungsschimmer. Zwischen Kräutern, Zaubertränken und der Ewigen Flamme entsteht eine Atmosphäre, die sich wie warmer Nebel um uns gelegt hat, während draußen längst alles ins Dunkel kippt.

„Lies du weiter, das wird gerade spannend!“, kam es neben mir, als Bea die rätselhafte Notiz ihres Großvaters entdeckt. Also habe ich vorgelesen mit klopfendem Herzen. Bea ist keine laute Heldin, sondern eine, die über sich hinauswächst, obwohl sie Angst hat. Genau das hat uns beide gepackt. „Sie rennt trotzdem los“, wurde leise gesagt, fast bewundernd. Und ja sie tut es.

Cad hat uns immer wieder innehalten lassen. Seine Unsicherheit, sein Hoffen auf sein verschwundenes Volk das ging uns nah. Wir haben Panels gemeinsam abgesucht, kleine Details entdeckt, über die Prophezeiung spekuliert. „Meinst du, das hat damit zu tun?“ – „Warte, blätter mal zurück!“ Dieses Hin- und Herblättern, dieses gemeinsame Theorienbauen das war echtes Buddyread-Feeling.

Die Illustrationen sind gewaltig, voller Tiefe und Magie. Manche Szenen haben wir einfach nur betrachtet, ohne zu lesen. Die Geschichte nimmt sich stellenweise Zeit, aber genau das lässt Gefühle wachsen. Fünf Sterne, weil Herz, Welt und Figuren uns gemeinsam haben leuchten lassen.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Mehl in den Haaren und Glück im Herzen

Ich will mitkochen!
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Zwischen Mehlstaub in der Luft und lachendem Gemurmel am Küchentisch hat dieses Buch unser Zuhause in eine kleine Kochschule verwandelt. „Ich will mitkochen!“ von Susanne Dorner aus dem Riva Verlag fühlt ...

Zwischen Mehlstaub in der Luft und lachendem Gemurmel am Küchentisch hat dieses Buch unser Zuhause in eine kleine Kochschule verwandelt. „Ich will mitkochen!“ von Susanne Dorner aus dem Riva Verlag fühlt sich nicht wie ein klassisches Kochbuch an, sondern wie eine Einladung, gemeinsam Zeit zu verbringen – mit schmutzigen Fingern, roten Backen und großem Stolz auf dem Teller.

Schon beim ersten Durchblättern blieben wir an den farbigen Markierungen hängen. „Das darf ich alleine!“, kam es begeistert neben mir, während ich noch die Zutaten sortierte. Die klar gekennzeichneten Kinderschritte geben Sicherheit, ohne die Kreativität auszubremsen. Bei der bunten Veggie-Pizza wurde geschnippelt, diskutiert („Paprika in Herzform!“) und am Ende mit breitem Grinsen probiert. Nicht jedes Rezept ist ein neues Geschmackserlebnis, manches kennt man in ähnlicher Form – aber genau das macht es familientauglich und alltagstauglich.

Besonders schön finde ich die Mischung aus einfachen Klassikern wie Grießbrei und moderneren Ideen wie Smoothie-Bowls. Die Erklärungen zu Schnitttechniken und Küchensicherheit sind praxisnah, ohne belehrend zu wirken. Während wir lasen, planten wir schon das nächste Gericht, stritten liebevoll über Toppings und lachten über kleine Küchenpannen.

Dieses Buch schenkt keine Sterne-Momente, weil es perfekt sein will – sondern weil es Nähe schafft. Und genau deshalb vergebe ich aus voller Überzeugung fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Zuhause im Dazwischen

Trotzdem zuhause
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Zwischen zwei Welten aufzuwachsen klingt nach Abenteuer. In „Trotzdem zuhause“ von Tupoka Ogette aus dem Penguin Verlag fühlt es sich allerdings erst mal nach Dauerregen an – mit kurzen Sonnenstrahlen, ...

Zwischen zwei Welten aufzuwachsen klingt nach Abenteuer. In „Trotzdem zuhause“ von Tupoka Ogette aus dem Penguin Verlag fühlt es sich allerdings erst mal nach Dauerregen an – mit kurzen Sonnenstrahlen, die umso heller brennen.

Hier steht kein glattgebügelter Lebenslauf, sondern ein echtes Leben. Tochter einer weißen Mutter und eines Schwarzen Vaters. Südtansania und Thüringen. Koloniale Geschichte und DDR. Schon beim Lesen saß ich da, Kaffee in der Hand, und dachte: Wie viel kann ein Mensch eigentlich gleichzeitig tragen? Und warum reden wir so wenig darüber?

Ogette schreibt offen, klar, ohne Pathos und genau das trifft. Rassismus, Gewalt, Sexismus, Flucht, Verlust. Keine Schock-Show, sondern ehrliches Erinnern. Und trotzdem, oder gerade deshalb, steckt so viel Kraft zwischen den Zeilen. Mutterschaft, Freundschaften, Neuanfang, diese leise, trotzige Resilienz. Dieses „Ich bin noch hier“. Und zwar ganz.

Besonders hängen geblieben ist dieses Dazwischen. Nie ganz hier, nie ganz dort und trotzdem zuhause. Dieser Widerspruch fühlt sich beim Lesen plötzlich erschreckend logisch an. Mehr als einmal habe ich das Buch kurz sinken lassen, tief durchgeatmet und gemerkt, wie viel eigene Bequemlichkeit da gerade wackelt.

Kein leichtes Buch. Aber ein verdammt wichtiges. Für alle, die verstehen wollen, wie sich deutsche Geschichte nicht nur im Schulbuch, sondern im Körper anfühlt. Fünf Sterne, weil es weh tut, weil es wärmt und weil es bleibt.

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