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Veröffentlicht am 04.03.2026

Herrlich abgedreht und witzig!

Knallharte Tauben quaken sich um Kopf und Kragen (Band 9)
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Hast du dich jemals gefragt, warum sich die Tauben immer so merkwürdig benehmen und quasi überall sind? Ganz einfach: Sie wachen über uns und beschützen uns vor Bösewichten und Verbrechern. So wie Tümmel, ...


Hast du dich jemals gefragt, warum sich die Tauben immer so merkwürdig benehmen und quasi überall sind? Ganz einfach: Sie wachen über uns und beschützen uns vor Bösewichten und Verbrechern. So wie Tümmel, Bringer, Locka, Felsi und Master Kropf, die an der Spitze der internationalen Taubenpolizei INTAUPOL stehen. Gerade sind sie sehr zufrieden mit sich. Doch dann tauchen auf einmal drei menschliche Geheimagenten auf, die über die knallharten Tauben Bescheid wissen! Das hat es bisher noch nie gegeben. Als das Trio den fünf Tauben von einem Mutanten berichtet, der Vögel angreift, sind sie natürlich sofort bereit zu helfen. Knallhart stürzen sie sich in ihre Ermittlungen, allerdings zeigt sich sehr schnell, dass ihr neuer Fall viel mehr als nur einen rätselhaften Mutanten für sie bereithält. Ehe sie es sich versehen, stecken sie mittendrin in Schwierigkeiten. Sogar den menschlichen Geheimagenten scheint man nicht trauen zu können. Irgendetwas scheinen sie zu verbergen...

Hierbei handelt es sich bereits um den neunten Band von den knallharten Tauben, die Bände können aber problemlos unabhängig voneinander gelesen werden.
Nachdem mir die vorherigen Abenteuer der weltbesten Tauben-Gang so gut gefallen haben, war ich voller Vorfreude auf ihre nächste Mission. Schon das Cover verspricht wieder rasant-verrückte Unterhaltung vom Feinsten und genau das bekommt man hier auch.

Auch dieser Band präsentiert sich in bekannter Manier. In drei Teilen gilt es gemeinsam mit den knallharten Tauben einen ziemlich kniffligen Kriminalfall zu lösen. Zum Glück sind Tümmel, Bringer, Locka, Felsi und Master Kropf schon längst ein eingeschweißtes Team und schrecken auch vor hinterlistigen Enten, menschlichen Geheimagenten, mysteriösen Mutanten und Zombietauben nicht zurück. Mithilfe ihrer einzigartigen Kombinationsgabe und vielen coolen Stunts stürzen sie sich in ihre Ermittlungen und eins ist sicher: Langweilig wird es dabei zu keiner Zeit. Die Handlung ist eine wunderbare Mischung aus actionreicher Spannung, überraschenden Wendungen und amüsanten Gags. Vor allem der Humor ist mal wieder einsame Spitze. Ein bisschen albern vielleicht, aber unheimlich lustig. Junge Leserinnen ab 8 Jahren werden ihn garantiert lieben und aus dem Kichern nicht mehr herauskommen. Für ältere Kinder bietet diese Reihe aber ebenfalls einen großen Lesespaß. Und wie man an mir sehr gut sehen kann, lohnt sie sich auch für Erwachsene. Mein persönlicher Star: Felsi mit seinen höchst erstaunlichen Verwandlungskünsten, hihi.

Erzählt wird das Ganze in kurzen, prägnanten Sätzen, die auch Leseanfänger
innen leicht bewältigen können. Die Textmenge ist wie gewohnt recht überschaubar, dafür gibt es zahlreiche Bilder mit Comic-Elementen. Die schwarz-weiß Zeichnungen von Ben Wood sind mal wieder ein besonderes Vergnügen. Modern, humorvoll und voller ulkiger Details setzen sie das Erzählte gekonnt in Szene und machen einfach „supergurrrte“ Laune. Breite Schmunzler sind hier garantiert.

Fazit: Herrlich abgedreht, tierisch witzig und voller Taubenpower geht es mit den knallharten Tauben in die neunte Runde. Auch „Knallharte Tauben quaken sich um Kopf und Kragen“ ist ein unterhaltsamer und turbulenter Kinderkrimi zum Lachen und Mitfiebern. Die perfekte Lektüre für Lesemuffel und Wenigleser*innen ab 8 Jahren. Ich kann diese Comicroman-Reihe nur empfehlen, ich habe mich mal wieder prächtig amüsiert. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Eine schaurig-schöne Fortsetzung!

Nightmore - Das gruseligste Internat der Welt (Band 2) - Zombie gesucht
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Seit Fynn von einem Werwolf gebissen wurde, geht er auf die Nightmore Academy, ein ziemlich gruseliges Internat in Schottland, auf dem Kreaturen wie Dämonen, Vampire und Zombies unterrichtet werden. Begeistert ...

Seit Fynn von einem Werwolf gebissen wurde, geht er auf die Nightmore Academy, ein ziemlich gruseliges Internat in Schottland, auf dem Kreaturen wie Dämonen, Vampire und Zombies unterrichtet werden. Begeistert von seiner neuen Schule ist er nach wie vor nicht (um ehrlich zu sein, hält er sie für völlig irre), aber zumindest hat er endlich ein paar Freunde gefunden. Doch ausgerechnet sein neuer Kumpel Zombie Edgar wird von Feen entführt, nur sein Auge bleibt im Kerker zurück. Da Feen äußerst mächtige Wesen sind, traut sich niemand, sich mit ihnen anzulegen. Selbst die Direktorin traut sich nicht. Und zu Fynns Überraschung ist sogar seine taffe Freundin Sinista nicht bereit, ihn zu begleiten. Davon lässt sich der junge Werwolf aber nicht entmutigen. Dann zieht er eben alleine los, um seinen Freund zu befreien. Eine gefährliche Rettungsmission beginnt...

Endlich geht es mit der Nightmore Academy weiter! Nachdem mir der Reihenauftakt so gut gefallen hat, musste natürlich auch die Fortsetzung bei mir Einzug halten. Diese kann auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden, allerdings macht es vermutlich etwas mehr Freude, wenn man mit dem ersten Band startet.

Erneut entführt uns Vanessa Walder an die Nightmore Academy – ein magisches Internat in den schottischen, nebligen Hochmooren. Die Geschichte beginnt ohne langes Vorgeplänkel und man ist gleich wieder mittendrin im Geschehen. Gemeinsam mit Hauptprotagonist Fynn begibt man sich dieses Mal auf eine ziemlich abenteuerliche Rettungsmission. Vorher gilt es noch eine grausige Unterrichtsstunde im Kerker zu überstehen (und einen Besuch bei der Direktorin), aber dann geht es auch schon los und eins ist sicher: Langweilig wird es hier zu keiner Zeit. Spannende und schauerliche Fantasy-Unterhaltung wird wieder wunderbar mit einer ordentlichen Portion Humor gewürzt und auf eine herrlich lebendige Weise erzählt. Man kann wieder richtig schön beim Lesen mitfiebern und trifft auf lauter liebenswert-schräge, übernatürliche Gestalten. Auf Zombies zum Beispiel, Banshees, Dämonen, Feen und Moor-Monster. Für kleine Gruselfans ab 7 Jahren ist diese Erstleser-Reihe ein wahrer Leckerbissen und sehr gut zum Selberlesen geeignet. Die Schriftgröße und Textlänge sind entsprechend angepasst, jede Doppelseite ist reich bebildert und ganz nebenbei lernt man auch noch, wie man einige Begriffe korrekt ausspricht.
Neben jeder Menge Spaß und Spannung begeistert die Geschichte auch mit Tiefgang. Fynn wird ein weiteres Mal mutig über sich hinauswachsen und uns zeigen, was Freundschaft wirklich ausmacht. Er lässt sich so leicht nicht unterkriegen und macht Kindern damit Mut, an sich selbst und ihre Stärken zu glauben.

Die zahlreichen schwarz-weiß Illustrationen von Philipp Ach untermalen das Erzählte wieder perfekt und sorgen für eine schaurig-schöne Atmosphäre beim Lesen. Ich persönlich hätte es nur sehr schön gefunden, den Namen des Illustrators auf dem Cover zu finden, aber dies wäre auch der einzige kleine Wermutstropfen.

Fazit: Eine gelungene Fortsetzung haben uns Vanessa Walder und Philipp Ach hier gezaubert. Auch der zweite Nightmore-Band ist das perfekte Lesefutter für alle ab 7 Jahren, die sich gerne ein bisschen gruseln und es zugleich auch superwitzig mögen. Ein rasantes und unterhaltsames Grusel-Fantasyabenteuer über Freundschaft, Mut und Zusammenhalt. Ich kann diese Erstleser-Reihe nur wärmstens empfehlen, mir hat der zweite Band genauso gut gefallen wie der erste. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Wunderbar poetisch und so schön illustriert!

Frühstücken
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Müsli, Eier, Brot und Brötchen, süß oder herzhaft, Kaffee, Tee, Kakao und Saft – das sind wohl die Dinge, die einem als erstes durch den Kopf schießen, wenn man den Titel „Frühstücken“ liest. In diesem ...



Müsli, Eier, Brot und Brötchen, süß oder herzhaft, Kaffee, Tee, Kakao und Saft – das sind wohl die Dinge, die einem als erstes durch den Kopf schießen, wenn man den Titel „Frühstücken“ liest. In diesem Buch geht es jedoch um weitaus mehr als nur die erste Mahlzeit des Tages.

Voller Poesie und Wärme begleiten wir ein kleines Mädchen durch das Jahr und erleben völlig unterschiedliche Frühstücksszenarien. Mal geht es gemütlich und fröhlich zu, mal stressig und mal grummelig, mal gibt es ein sommerliches Picknick im Grünen zusammen mit der ganzen Familie, mal geht es an den runden, heimeligen Küchentisch von Oma, mal bekommt unsere Protagonistin Violeta vor lauter Kummer oder Prüfungsangst keinen Bissen herunter... Die spanische Künstlerin Alicia Bululú fängt diese verschiedenen Morgengefühle hervorragend ein. Hier wird sich garantiert jeder irgendwo wiederfinden. Denn wer kennt es nicht? Wenn man vor Klausuren und Tests nichts runter kriegt, morgens viel zu müde zum Aufstehen ist oder kaum Zeit zum Frühstücken hat.

Alicia Bululú beschreibt das Ganze so bildlich, dass man die herrlich sommerliche Süße des Obstes regelrecht schmecken kann und den Duft vom frisch gebackenen Brot in der Nase hat. Stück für Stück, wie ein Mosaik, setzen sich die kurzen Tagebuchszenen zu einer Geschichte zusammen – eine Geschichte, die Erinnerungen und Emotionen an eigene besondere Frühstücksmomente weckt. Und die uns zeigt, dass jeder Tag und jedes Frühstück anders schmeckt und so vielfältig und einzigartig wie das Leben ist. Dieses Buch ist wie ein Gedicht, könnte für vierjährige Kinder allerdings vielleicht noch etwas zu herausfordernd sein. Vielleicht irre ich mich auch, ich persönlich würde die Altersempfehlung jedenfalls ein, zwei Jahre höher ansetzen.

Neben Bululús lyrischen Texten sind auch die wunderschönen, zarten Illustrationen von Raquel Catalina ein wahrer Genuss. Ausdrucksstark, farbenfroh und mit feinem Strich erwecken sie die morgendlichen Alltagsmomente der vierköpfigen Familie zum Leben und fangen die jeweilige Stimmung perfekt ein.

Fazit: „Frühstücken“ ist ein poetisches und herzerwärmendes Bilderbuch, das dazu einlädt, das Frühstück bewusst zu genießen und die kleinen Dinge zu schätzen, die den Beginn eines Tages so einzigartig machen. Ein wundervolles Buch für Jung und Alt. Der Bohem Verlag ist einfach immer ein Garant für besondere Bilderbücher. Auch dieses Schätzchen kann ich nur wärmstens empfehlen. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 20.01.2026

Eine gelungene Comic-Adaption von Shakespeares weltberühmter Liebesgeschichte!

Romeo und Julia
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4,5 Sterne

Verona, Italien, fünfzehntes Jahrhundert. Die reichen und mächtigen Familien Montague und Capulet hassen einander – sobald sie aufeinander treffen, kommt es zu wüsten Beschimpfungen und blutigen ...

4,5 Sterne

Verona, Italien, fünfzehntes Jahrhundert. Die reichen und mächtigen Familien Montague und Capulet hassen einander – sobald sie aufeinander treffen, kommt es zu wüsten Beschimpfungen und blutigen Fechtkämpfen. Freundschaft oder gar Liebe ist zwischen den beiden Clans undenkbar. Und doch verlieben sich Romeo Montague und Julia Capulet unsterblich ineinander, als sie sich zum ersten Mal auf einem Maskenball begegnen. Aufgrund ihrer Familienfehde halten sie ihre Beziehung vor ihren Eltern geheim und wollen ohne deren Wissen heiraten. Doch dann kommt es zu einem Zwischenfall, bei dem Romeo einen Cousin von Julia ersticht und daraufhin aus Verona verbannt wird. Julia erfährt währenddessen, dass ihre Eltern sie gegen ihren Willen mit dem Grafen Paris vermählen wollen. In ihrer Verzweiflung bittet Julia einen befreundeten Pater um Hilfe und lässt sich auf einen riskanten Plan ein. Ein Plan, der tödlich endet...

Auf dieses Buch war ich richtig gespannt! „Romeo und Julia“ oder generell William Shakespeare ist zwar eigentlich nicht so ganz mein Fall, aber als großer Comic-Fan war ich dennoch sofort Feuer und Flamme. Das Cover hat mich direkt angelacht und ein Blick dahinter konnte mich ebenfalls schnell begeistern. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich wurde nicht enttäuscht. Dem Autorenduo Steve Barlow und Steve Skidmore ist es gemeinsam mit der Illustratorin Wendy Tan Shiau Wei sehr gut gelungen, das wohl bekannteste Theaterstück aller Zeiten als Graphic Novel neu zu interpretieren und für junge Leser*innen zugänglich zu machen.

In moderner Sprache (übersetzt von Katharina Hartwell) und wunderbaren Bildern erzählt das Künstlerteam die tragische Liebesgeschichte von Romeo und Julia, die auch nach Jahrhunderten nichts von ihrer Relevanz verloren hat. Verbotene Liebe, Familie, Hass, Loyalität, Schuld, Auflehnung, Schicksal und Tod – die Themen dieses Dramas sind universal und ziehen uns auch heute noch in den Bann. Man taucht ein in eine Welt voller Intrigen und Leidenschaft und obwohl das Ganze sehr vereinfacht wurde, hat man nicht das Gefühl, dass etwas fehlt. So bekommt man unter anderen die berühmtesten Zitate zu lesen wie „Oh, Romeo! Warum denn, Romeo?“ oder „Doch still, was schimmert durch das Fenster dort?“.

Ein besonderer Pluspunkt sind die Zusatzinfos, die es sowohl zu Beginn als auch im Anschluss gibt. Neben einer Einführung in die Handlung erfährt man auch eine Menge über den Aufbau des Theaterstücks und über William Shakespeares Leben und die damalige Zeit. Für den Schulunterricht ist diese Neuerzählung in meinen Augen ideal geeignet.

Auch in Sachen Innengestaltung vermag das Buch zu überzeugen, angefangen bei dem übersichtlichen Layout bis hin zu Wendy Tan Shiau Weis stimmungsvollen und ausdrucksstarken Zeichnungen, die den Text perfekt ergänzen. Die farbenfrohe und warme Kolorierung rundet das Leseerlebnis perfekt ab, sodass es einfach Spaß macht, in diesen Comic einzutauchen.

Fazit: Eine gelungene Comic-Adaption von Shakespeares weltberühmter Liebesgeschichte haben Steve Barlow, Steve Skidmore und Wendy Tan Shiau Wei hier geschaffen. Eine fesselnde, zeitlose und romantisch-tragische Graphic Novel ab 12 Jahren, die durch ihr wunderschönes Artwork und ihre interessanten Zusatzinformationen besticht. Also ich bin begeistert von dieser Neuinterpretation von „Romeo und Julia“, vor allem optisch ist sie für mich ein Highlight. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Spannend, unterhaltsam, wunderbar magisch. Eine gelungene Fortsetzung!

Die Hüter der flüsternden Schlüssel (2). Ruf des Magitoriums
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Nach unzähligen Umzügen und Schulwechseln hat Leena endlich ein Zuhause gefunden, das sich auch immer mehr wie ein Zuhause anfühlt. Das Magitorium wird mit jedem Tag mehr zu einem sicheren Wohlfühlort ...



Nach unzähligen Umzügen und Schulwechseln hat Leena endlich ein Zuhause gefunden, das sich auch immer mehr wie ein Zuhause anfühlt. Das Magitorium wird mit jedem Tag mehr zu einem sicheren Wohlfühlort für sie und in Kimie, Rudi und Pirro hat sie gute Freunde gefunden. Alles könnte perfekt sein, doch dann erhält das Magitorium einen Hilferuf von einer unbekannten Key Keeperin. Die Hüter fassen sofort den Entschluss, ihr zu helfen, doch was als eine Rettungsmission beginnt, entpuppt sich sehr schnell als eine neue, finstere Bedrohung. Irgendjemand aus der Vergangenheit möchte ein gefährliches Artefakt in seinen Besitz bringen. Ehe es sich die vier Freunde versehen, stecken sie mittendrin in einer gefährlichen Prüfung, die über ihr Schicksal als Hüter entscheidet. Neue Geheimnisse und Wahrheiten kommen ans Licht. Ob sie die Mission wohl meistern werden?

Hierbei handelt es sich im den zweiten Teil von „Die Hüter der flüsternden Schlüssel“ und es empfiehlt sich, den Vorgänger zu kennen, damit man dem Geschehen problemlos folgen kann.
Ich habe den ersten Band im vergangenen Jahr mit großer Begeisterung gelesen und konnte die Fortsetzung daraufhin kaum erwarten. Irgendwie lag das Buch dann aber viel länger ungelesen auf meinem Stapel als ursprünglich geplant – keine Ahnung warum. Über Weihnachten bin ich aber endlich dazu gekommen, es von meinem SuB zu befreien und es hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Tanja Voosen weiß einfach, wie man tolle Kinderbücher schreibt. Mit ihrem gewohnt mitreißenden und humorvollen Schreibstil entführt sie uns zurück zu den Key Keepers. Dank kleiner Rückblicke ist man schnell wieder mittendrin im Geschehen und fiebert und bangt mit den Charakteren mit. Für mich persönlich gab es hier und da ein paar kleine Längen, die mein Lesevergnügen allerdings kaum geschmälert haben. Tanja Voosen hat einfach eine fantastische Welt erschaffen, voller Geheimnisse, Überraschungen und Magie. Gemeinsam mit Hauptprotagonistin Leena und ihren Freundinnen Rudi, Kimie und Pirro tauchen wir noch tiefer in das Magitorium ein, treffen auf einige neue Gesichter und lernen alte Bekannte noch besser kennen. So erfahren wir unter anderem mehr über Kimies Vergangenheit, genauer gesagt über seinen Bruder, der seit Jahren spurlos verschwunden ist. Stellenweise gehen die Ereignisse ganz schön zu Herzen, unvorhersehbare Wendungen halten einen in Atem und wie man es von der Autorin kennt, gibt es immer mal wieder auch Futter für die Schmunzelmuskeln. Es macht einfach Spaß, die vier Kinder und ihre zwei sprechenden tierischen Gefährten zu begleiten. Die Vier sind und bleiben ein großartiges Team: Ziemlich verschieden, aber zusammen unschlagbar. Gemeinsam wachsen sie mutig über sich hinaus und zeigen uns einmal mehr, was wahre Freundschaft ausmacht.
Zum Ende hin wird es besonders aufregend, bis das Buch in einem gemeinen Cliffhanger endet. Was für ein Glück, dass mir eine lange Wartezeit auf den nächsten Band nun erspart bleibt. Das Finale ist bereits vor ein paar Monaten erscheinen und wird natürlich schnellstmöglich bei mir einziehen.

Auch optisch macht dieser Band ordentlich was her. Das Cover, das uns die Isabelle Hirtz gezaubert ist, ist der reinste Blickfang und passt einfach perfekt zur Geschichte dahinter. Die wenigen stimmungsvollen schwarz-weiß Innenillustrationen von Emma Gillette (von denen es liebend gerne noch viele mehr geben dürfte!) sind jedoch ebenfalls wieder echte Hingucker und machen das Leseerlebnis noch magischer.

Fazit: Eine spannende und unterhaltsame Fortsetzung hat Tanja Voosen mit „Die Hüter der flüsternden Schlüssel - Ruf des Magitoriums“ geschaffen. Ein wunderbar magisches Abenteuer über die Kraft der Freundschaft und den Mut, an sich selbst zu glauben. Mir hat auch dieser Band total gut gefallen, ich kann diese Fantasytrilogie ab 10 Jahren nur empfehlen. Wer fantastische Welten und starke Held
innen mag, ist hier genau richtig. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen!

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