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Veröffentlicht am 01.03.2026

Spannend und fesselnd

Trügerisches La Rochelle
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"Trügerisches La Rochelle" ist der vierte Fall für Commissaire Chevalier. In diesem Fall geht es um einen Mord auf hoher See. Der Kommissar wird zu einem Installationsschiff für Windkraftwerke gerufen. ...

"Trügerisches La Rochelle" ist der vierte Fall für Commissaire Chevalier. In diesem Fall geht es um einen Mord auf hoher See. Der Kommissar wird zu einem Installationsschiff für Windkraftwerke gerufen. Dort gab es einen Unfall mit einem Toten. Wirklich ein Unfall? Nein, ganz und gar nicht. Schneller als allen lieb ist, wird klar, dass der Mann brutal ermordet und entsorgt wurde. Die möglichen Täter eingegrenzt, weil niemand das Schiff verlassen konnte. Doch alle schweigen, niemand möchte zu viel sagen. Als klar wird, dass der Tote überhaupt nicht beliebt war, ist die Eingrenzung plötzlich noch schwerer und der Kommissar wird vor eine große Aufgabe gestellt.

"Trügerisches La Rochelle" war mein erster Fall mit dem Kommissar Chevalier. Das heißt, die Vorgänger waren mir nicht bekannt. Und ich muss sagen, das habe ich am Anfang auch sehr gemerkt. Ich kam nicht so gut in das Buch rein. Natürlich sind die Fälle in sich abgeschlossen, aber die Personen kennt man viel besser, wenn man auch die Vorgänger gelesen hat. Und so wurde ich von jetzt auf gleich mit vielen Charakteren, die die unterschiedlichsten Funktionen und Verbindungen haben, konfrontiert. Da ist der Kommissar und die ermittelnden Beamten, da ist die Gerichtsmedizinerin und da sind die Partner der verschiedenen Charaktere. Teilweise privat befreundet. Um hinter diese Zusammenhänge zu kommen, habe ich eine ganze Weile gebraucht. Auch die Namen habe ich immer wieder durcheinander geworfen, bis ich mich dann irgendwann dran gewöhnt hatte.

Tatsächlich fiel mir der Einstieg aber nicht nur wegen der vielen Charaktere schwer, sondern weil die Beschreibungen des Schiffes und die Aufbauten der Windkrafträder einfach wahnsinnig detailliert und ausschweifend waren. Aber tatsächlich nicht so, dass ich es mir wirklich vorstellen konnte, wie genau es dort aussieht. Ich mag es, wenn beim Lesen Bilder vor meinem inneren Auge entstehen. Aber hier hat das leider gar nicht geklappt und ich hatte nicht nur eine Stelle, die ich zum Verständnis mehrfach gelesen habe. Mit der Zeit kam ich mit den technischen Beschreibungen immer besser zurecht, aber stellenweise fand ich sie trotzdem zu ausführlich.

Richtig spannend wurde es dann für mich auch erst, als der Kriminalfall in Schwung kommt. Nachdem die Spuren gesichert sind und klar wird, dass es sich um einen Mord handelt. Als durch Befragungen der verschiedensten Personen, immer mehr ans Licht kommt, was ich hier natürlich nicht weiter ausführen kann. Von Anfang an, habe ich spekuliert, wer der Täter sein könnte und das wird natürlich mehr, je mehr Informationen man hat. Krimis bei denen man direkt bei der Ermittlung dabei ist, mag ich daher sehr gerne.

Was ich ebenfalls richtig gerne mochte, ist die Art des Settings. Ich finde es immer spannend, wenn ein Kriminalfall quasi in einem abgeschlossenen Raum stattfindet. In einem Raum, aus dem der Täter nicht entkommen kann und man genau weiß, dass sich dieser noch in Reichweite befindet, man aber keine Ahnung hat, wer genau der Täter ist. Ob das ein eingeschneites Hotel ist, oder so wie hier ein Schiff von dem es kein Entkommen gibt. Das hat einfach immer einen ganz speziellen Flair und irgendwie auch einen Gruselfaktor, was ich sehr gerne mag.

Und natürlich ist die Umgebung trotz des Mordfalles sehr schön beschrieben und erzählt. Sodass man da auch fast Urlaub machen möchte. Natürlich nicht direkt bei den Windkraftanlagen. Aber so einen Wein am Strand, wie es der Kommissar mit seiner Frau macht, könnte ich mir durchaus auch vorstellen. Die Brandung, die Wellen, der Geruch nach Meer. Das wird wirklich schön beschrieben.

Tatsächlich kann ich als Fazit sagen, dass ich den Krimi wirklich sehr gerne gelesen habe. Er hat gut ausgearbeitete Protagonisten, die man eben erst kennenlernen muss, wenn einem die Vorgänger noch nicht bekannt sind, einen spannenden Handlungsort und natürlich einen spannenden Fall. Lediglich der für mich etwas schwierige Einstieg, sowie die Ausführungen, die mir manchmal einfach zu ausschweifenden waren, führen dazu, dass ich ein Stern abziehen muss. Ansonsten, aber ein toller Kriminalfall, dessen Vorgänger ich mir auf jeden Fall auch mal anschauen und auf die Wunschliste packen werde.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Superschöne Geschichte übers Eislaufen

Der Eispalast - Entscheidung aus Liebe
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Bei "Der Eispalast - Entscheidung aus Liebe" handelt es sich um den dritten Teil einer Buchreihe. Deshalb könnte sowohl die Inhaltsangabe, als auch die Rezension Spoiler enthalten. Für mich war es tatsächlich ...

Bei "Der Eispalast - Entscheidung aus Liebe" handelt es sich um den dritten Teil einer Buchreihe. Deshalb könnte sowohl die Inhaltsangabe, als auch die Rezension Spoiler enthalten. Für mich war es tatsächlich das erste Buch der Eislaufreihe. Die Geschichte erzählt von Julianna, die nach langer Abwesenheit zu ihrem Verlobten nach Hause kommt, der gerade dabei ist eine Eiskunstlaufhalle zu bauen. Doch leider läuft nichts wie geplant und Leo kämpft mit großen Existenzsorgen. Dazu kommen noch erste Unstimmigkeiten mit Julianna. Und dann geschieht etwas, das ihre komplette Welt ins Wanken bringt und ihre Liebe für immer zerstören könnte.


Da das Buch für mich der erste Band der Reihe war, brauchte ich zu Beginn kurz, um in das Geschehen einzutauchen. Anders als den Lesern, die Band 1 & 2 gelesen haben, waren mir die Protagonisten noch nicht bekannt. Ebenso war das Setting mir fremd und so brauchte ich kurz, um mich daran zu gewöhnen. Ich muss aber sagen, dass es mir die Autorin extrem leicht gemacht hat. Ich kam super schnell in die Geschichte rein und die anfängliche Kennenlernphase dauerte wirklich nicht lange.


Schnell wurde klar, wer die Hauptpersonen sind und welche Pärchen es in der Geschichte gibt. Alle haben gemein, dass sie Standesunterschiede aufbrechen und ihren eigenen Weg gehen. Was sie für mich zu sehr starken Protagonisten macht. Schön fand ich es auch, dass die Frauen hier im Vordergrund stehen. Sie geben den Ton an und setzen das durch, was sie gerne möchten. Was im ersten Ansatz vielleicht negativ klingt, soll es aber gar nicht sein. Starke Frauen waren Anfang des 20. Jahrhunderts nicht erwünscht und die Protagonisten in dieser Geschichte beweisen das Gegenteil. Und das finde ich einfach wahnsinnig schön.


Ich fand die Protagonisten auch recht überschaubar und habe mich schnell zurechtgefunden. Dadurch, dass sich die Geschichte auf ein paar wenige Personen konzentriert, hatte ich hier keinerlei Schwierigkeiten dem Geschehen zu folgen. Natürlich fehlen mir ein paar Hintergrundinformationen, die es vermutlich in den ersten beiden Büchern gab. Aber auch dies hat nicht groß gestört.


Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir die Thematik rund ums Eislaufen. Ich habe noch nicht viele Bücher gelesen, die dieses Thema hatten und gar keines, welches die Anfänge des Eislaufens beleuchtet. Denn in dieser Geschichte wird die erste Eiskunstlaufhalle gebaut. Vor welche Schwierigkeiten Leo damit gestellt wird und was es damals alles zu beachten gab, sowie die Skepsis der Menschen, wird hier in dieser Geschichte ganz wunderbar thematisiert. Die Geschehnisse haben mich wirklich mitgenommen und sehr gut unterhalten.


Neben der Eislaufthematik nimmt eine große Ziegelfabrik noch einen Teil der Geschichte ein. Die Arbeitsbedingungen, die Bezahlung und ein Streik werden hier deutlich geschildert und beruhen stellenweise auf wahren Begebenheiten. Denn ganz zum Ende des Buches gibt die Autorin in einem kleinen Glossar Auskunft, welche Teile der Geschichte einen echten historischen Hintergrund haben und welche ihrer Fantasie entsprungen sind. Sowas finde ich bei historischen Büchern, ganz gleich in welcher Zeit sie spielen, immer sehr gut und hilfreich.


Schon zu Beginn ist natürlich relativ klar, wie die Geschichte ausgehen wird. Und genau das erwartet und möchte man als Leser ja auch so. Alles andere als ein Happy End, hätte mich sehr enttäuscht. Allerdings schafft das Buch trotzdem an der ein oder anderen Stelle zu überraschen. Auch wenn einige Dinge doch vorhersehbar waren, so sind die Geschehnisse in sich schlüssig und auch zum Ende hin gut auserzählt.


Ein rundum gelungenes Buch, das gerade jetzt in den Wintertagen super schön zum Abtauchen, mitfiebern und mitfühlen ist und das ich wirklich sehr gerne gelesen habe. Die anderen beiden Teile wandern auf die Wunschliste und werden dann im Nachgang noch irgendwann gelesen.

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Veröffentlicht am 21.02.2026

Gaming, Selbstfindung und die ganz große Liebe

Unplayed Love (Unwritten, Bd. 2)
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"Unplayed Love" ist der zweite Teil einer Buchreihe von Teresa Sporrer. Den ersten Band habe ich tatsächlich nicht gelesen, was aber vielleicht empfehlenswert gewesen wäre.

Das Buch erzählt die Geschichte ...

"Unplayed Love" ist der zweite Teil einer Buchreihe von Teresa Sporrer. Den ersten Band habe ich tatsächlich nicht gelesen, was aber vielleicht empfehlenswert gewesen wäre.

Das Buch erzählt die Geschichte von Heidi und Serenity. Heidi ist Schauspielerin und hat mit Gaming nicht viel am Hut. Als sie eine Synchronrolle bei der Verfilmung eines Online-Games bekommt, sucht sie sich professionelle Hilfe bei der Gamerin Serenity. Doch schnell wird klar, dass zwischen den beiden Frauen mehr ist, als eine rein professionelle Beziehung. Beide bringen jedoch ihre Päckchen mit und müssen ihre eigenen Unsicherheiten überwinden, um ihr Glück im Leben zu finden.

Zunächst einmal möchte ich sagen, dass Buch eine wunderschöne Optik hat. Sowohl die Blumen auf dem Cover, als auch der Farbschnitt, sehen ganz toll aus. Sie ergänzen sich ganz hervorragend. Im Nachwort erklärt die Autorin sogar, was sie sich bei dem Cover gedacht hat. Aber das lest ihr am besten selbst.

Ich muss zugeben, dass ich mit Gaming absolut gar nichts am Hut habe. Klar habe ich auch einige Jahre Sims und ein paar andere Computerspiele gespielt, aber Konsolen und so weiter waren nie mein Ding. Ich habe also auch gar keine Ahnung von der Gamersprache. Und dies hat es mir am Anfang tatsächlich echt schwer gemacht, in das Buch hineinzufinden. Der „Nerdanteil“ ist schon relativ hoch. Gerade die relativ langen Kapitelüberschriften habe ich stellenweise eher überflogen, weil ich nicht wirklich verstanden habe, um was es dabei geht. Ehrlicherweise muss man aber auch sagen, dass die nicht so eine große Relevanz haben und es auch nicht so schlimm ist, wenn man nicht alles versteht. Für Menschen, die sich in dem Segment gut auskennen, ist das sicherlich nochmal etwas anderes. Nach und nach kam ich aber immer besser mit der Thematik klar. Ich habe zwar auch nach dem Ende des Buches immer noch nicht alles verstanden, aber je mehr das Buch voranschritt, desto irrelevanter wurde es für mich auch.

Je mehr ich in der Geschichte drin war, desto besser kam ich voran. Zunächst hatte ich - auch aufgrund des ungewohnten Gaming-Themas - etwas Schwierigkeiten in der Geschichte anzukommen. Vielleicht lag das auch daran, dass ich den Vorgängerband nicht kenne und die Protagonisten so relativ fremd für mich waren. Auf jeden Fall habe ich mich am Anfang etwas schwer getan. Doch nach und nach wurde das besser und die Seiten begannen immer schneller dahinzufliegen. Den Schreibstil fand ich wirklich angenehm locker leicht und sehr gut lesbar.

Die Charaktere fand ich auch alle interessant, auch wenn ich nicht zu allen eine wirkliche Sympathie aufbringen konnte. Ich denke auch diese hätte ich noch besser verstanden, wenn mir der erste Band der Reihe bekannt gewesen wäre. Ansonsten sind die Charaktere sehr vielschichtig und man lernt sie im Verlauf des Buches immer besser kennen. Sowohl Heidi als auch Serenity sind starke Persönlichkeiten.

Die Liebesgeschichte in diesem Buch baut sich eigentlich gar nicht so langsam auf. Man merkt sofort, dass die beiden etwas füreinander übrig haben. Ich muss sagen, dass ich mich an die Anziehung zwischen zwei Frauen erst gewöhnen musste, da es mein erstes Buch mit einer F/F Liebesgeschichte war. Nachdem das aber überwunden war, konnte ich mich immer mehr auf die Geschichte einlassen und fand die Liebesgeschichte wirklich schön erzählt. Stellenweise ging es mir sogar etwas schnell, vor allem im Hinblick darauf, dass Heidi vorher gar keine Erfahrungen mit Frauen hatte. Aber man merkt direkt, dass es zwischen den beiden nicht nur um körperliche Anziehung geht, sondern sich die beiden auch als Menschen sehr schätzen und mögen und das war wirklich sehr schön und glaubwürdig erzählt.

Auch das Ende hat mir dann wirklich gut gefallen. Es gibt sogar noch einen dramatischen Höhepunkt, der sich aber schnell aufklärt und wir dann auch endlich ein ganz wunderbar passendes Ende bekommen. Die Geschichte wird damit perfekt abgerundet und endet so schön, dass ich das Buch zufrieden zugemacht habe.

Zu Beginn hätte ich wirklich nicht gedacht, dass mich das Buch noch so in seinen Bann ziehen und fesseln wird. Ich hatte nicht erwartet, dass ich so schnell durch die Seiten fliege und die Geschichte dann doch so mögen werde. Umso mehr freut es mich, dass es dann eben genauso war. Ich werde mir auf jeden Fall mal noch den ersten Band und auch den dritten Band, den die Autorin in diesem Buch ankündigt anschauen. Denn den Schreibstil mag ich wirklich sehr gerne. Ich wurde hier bestens unterhalten und wünsche dem Buch noch ganz viele Leser, ob aus dem Gamingbereich oder auch fachfremd, so wie ich.

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Veröffentlicht am 20.02.2026

Informativ und unterhaltsam

Guinness World Records Fußball Edition
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"Guinness World Records Fußball Edition" listet die 100 größten Fußballrekorde aller Zeiten auf - ausgewählt von einem Expertenteam. Ob Einzelleistungen als Fußballer oder Mannschaftsleistungen ...

"Guinness World Records Fußball Edition" listet die 100 größten Fußballrekorde aller Zeiten auf - ausgewählt von einem Expertenteam. Ob Einzelleistungen als Fußballer oder Mannschaftsleistungen in den verschiedensten Ligen der Welt oder auf internationaler Bühne. Hier ist ein bunter Mix entstanden, in dem jeder der sich für Fußball interessiert, sicher etwas das findet, das ihn interessiert.

Ich selbst bin sehr fußballinteressiert, sowohl auf Vereins- als auch auf Nationalmannschaftsebene. Ich würde sagen, dass ich mir mittlerweile ein echt gutes und umfangreiches Fußballwissen aufgebaut habe. Natürlich kenne ich nicht alle Fußballer, aber das meiste, was in dem Buch vorkommt, ist mir tatsächlich ein Begriff.

Ich fand es extrem spannend zu schauen, wer auf welcher Platzierung gelandet ist. Zugegeben, ich war etwas enttäuscht, dass so wenige deutsche Fußballer und Vereine, Erwähnung in dem Buch gefunden haben, aber das spiegelt halt auch ein bisschen die fehlende Superlative der Bundesliga wider. Außerdem ist Guinness World Records glaube ich keine deutsche Herstellung, von daher ist das durchaus nachvollziehbar.

Was ich ebenfalls sehr schön finde, ist dass auch der Frauenfußball in diesem Buch einen Platz hat. Ich muss zugeben, dass ich mich damit nicht wirklich auskenne und so auch einiges im Buch mir nicht wirklich etwas gesagt hat, bzw. ich es auch überblättert habe, weil es mich nicht so arg interessiert. Aber die Mischung finde ich trotzdem sehr gelungen.

Jede Platzierung bekommt eine einzelne oder eine Doppelseite. Diese enthalten dann immer noch weiterführende Infos und Statistiken zum jeweiligen Team oder Fußballer und viele Bilder, die dazu passen. Dadurch ist das Buch wirklich kurzweilig. Durch die Inhaltsangabe vorne im Buch, kann man immer zu dem Thema blättern, was einen wirklich interessiert.

Nach den 100 Platzierungen gibt es noch einige Seiten zum Thema Freestyle-Fußball und Fun Facts. Außerdem ganz zum Schluss ein Quiz. Das rundet das Buch super gut ab.

Ich finde das Thema Fußball ist hier super gut und kompakt aufgearbeitet worden. Meine Tochter interessiert sich auch so ein bisschen für Fußball und hat auch schon einige Male in dem Buch geblättert und gelesen. Das mag ich so gerne an Sachbüchern. Man kann immer wieder reinschauen, entdeckt immer wieder neue Dinge und kann noch etwas lernen.

Leider gibt es von meiner Seite auch Kritikpunkte. Zum einen gibt es recht viele Rechtschreibfehler. Es sind immer wieder Kleinigkeiten, wie vergessene Buchstaben oder ähnliches. Aber das ist mir in seiner Häufigkeit schon aufgefallen und hat mich echt gestört. Ich finde das macht immer keinen guten Eindruck, was die Qualität angeht.

Außerdem habe ich auf jeden Fall auch einen echt großen faktischen Fehler entdeckt. Ein Fußballer der bereits 2024 den Verein gewechselt hat, wird noch seinem Exverein zugeordnet (in der Gegenwart). Mir ist schon klar, dass eine Weile vergeht, bis ein Buch in den Druck gehen kann. Aber dass es wirklich so lange gedauert hat, kann ich mir nicht vorstellen und dann finde ich es schon sehr schade, dass es solche Fehler in einem eigentlich wirklich tollen Buch gibt.

Alles in allem ist das Buch aber wirklich gelungen. Reich bebildert, gut strukturiert, spannend und informativ geschrieben. Ich hatte wirklich Spaß in dem Buch noch Dinge über den Fußball zu lernen, die ich vielleicht noch nicht wusste. Und ich werde sicherlich immer wieder darin blättern und mich darüber freuen, wenn ich etwas neues entdecke. Auch meine Tochter wird es sicherlich immer wieder in die Hand nehmen und hat sogar schon gefragt, ob sie es mit in die Schule nehmen und ihren Klassenkameraden zeigen darf.

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Veröffentlicht am 09.05.2026

Leider nicht so spannend wie erhofft

Home Before Dark
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Marsis Schwester verschwand vor Zehn Jahren. Bis heute gibt Marsi sich die Schuld an Kristins Verschwinden. Denn Marsi hatte einen Brieffreund. Bei diesem hat sie sich als ihre Schwester ausgegeben. Zu ...

Marsis Schwester verschwand vor Zehn Jahren. Bis heute gibt Marsi sich die Schuld an Kristins Verschwinden. Denn Marsi hatte einen Brieffreund. Bei diesem hat sie sich als ihre Schwester ausgegeben. Zu einem Treffen mit ihm erscheint sie nicht, dafür verschwindet ihre Schwester. Alles scheint zusammenzuhängen und ein Brief, der sie in der Gegenwart erreicht, reißt alte Wunden auf und weckt die dunkle Vergangenheit. Ob Marsi jemals herausfinden wird, was mit Kristin wirklich passiert ist?

Ich habe mich so auf diesen Thriller gefreut, denn mit nordischen Autoren habe ich eigentlich bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Das Düstere, das speziell diese Krimis und Thriller mit sich bringen ist einmalig und hat einen ganz besonderen Charme für mich.

Und tatsächlich hat dieses Buch auch diese Düsternis. Doch die Spannung bleibt leider sehr lange auf der Strecke. Obwohl ich es eigentlich mag, wenn die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird - was hier der Fall ist - plätschert sie lange Zeit nur so vor sich hin. Der Geschichte fehlt in weiten Teilen die Sogwirkung, was es mir wirklich schwer machte, dran zu bleiben. Ich liebe es, wenn mich eine Geschichte so fesselt, dass ich gar nicht mehr mit lesen aufhören möchte. Aber das war hier leider nicht der Fall.

Grundsätzlich war der Schreibstil gut zu lesen. Was mich aber immer wieder zum Stolpern gebracht hat, waren die vielen isländischen Wörter. Hier sind es vor allem Namen und Orte, aber die waren so schwer auszusprechen bzw. zu lesen, dass ich sie einfach irgendwann überlesen habe. Natürlich gehört das irgendwie auch dazu, da das Buch nun mal von einer Isländerin geschrieben ist. Aber wenn ein Satz zu mehr als der Hälfte aus isländischen Wörtern besteht, ist er für mich einfach nicht mehr flüssig zu lesen.

Schwierig waren für mich auch die vielen Protagonisten, die ich gar nicht so leicht auseinander halten konnte. Die Freundeskreise mit den verschiedenen Personen - und den für mich nicht so leicht zu merkenden Namen - forderten meine vollste Konzentration. Natürlich sorgt das auch für viele mögliche Täter und gerade hier wurden die Mutmaßungen stellenweise echt spannend. Selbst die eigene Familie scheint verdächtig. Das mag ich ja wirklich sehr gerne, wenn ich absolut keinen Durchblick mehr habe. Trotzdem hätte ich mir über die komplette Zeit einfach mehr Spannung und packende Momente gewünscht.

Spannend fand ich wirklich die unterschiedlichen Zeitebenen. Die Gegenwart des Buches spielt 1977. Die Vergangenheit, also die Zeit, in der Kristin verschwand, 10 Jahre vorher, was die Polizeiarbeit natürlich echt spannend machte, weil sie ganz anders abgelaufen ist, als heutzutage. Die technischen Mittel waren einfach viel eingeschränkter und so ist der Fall schneller im Sand verlaufen, als das in der heutigen Zeit passiert wäre.

Ein Thriller, der mich sehr zwiegespalten zurücklässt. Der angenehme Schreibstil und die düstere Atmosphäre fand ich wirklich gut. Die Rückblenden, die jeden verdächtig erscheinen lassen, auch. Aber die belanglosen Dialoge, die vor sich hinplätschernde Geschichte und die für mich fehlende packende Spannung, haben mich leider nicht ganz überzeugt.

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