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Veröffentlicht am 04.03.2026

Mitmach-Spaß zum Osterfest

Kunterbunter Eierspaß mit Familie Osterhas'
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Familie Osterhase bereitet sich auf das Osterfest vor. Als schließlich alle versammelt sind, kann es losgehen: Die Eier müssen aus dem Hühnerstall geholt und bemalt, ein Osterzopf gebacken und am Ende ...

Familie Osterhase bereitet sich auf das Osterfest vor. Als schließlich alle versammelt sind, kann es losgehen: Die Eier müssen aus dem Hühnerstall geholt und bemalt, ein Osterzopf gebacken und am Ende natürlich die Ostereier versteckt werden. Doch all das gelingt nur mit tatkräftiger Unterstützung der kleinen Leserinnen und Leser.

Mitmachbücher folgen zwar meist einem bekannten Prinzip, doch langweilig werden sie deshalb keineswegs. Kinder haben großen Spaß daran, aktiv in die Handlung einbezogen zu werden und die Geschichte mitzugestalten. In diesem Buch sind die bewährten Mitmach-Elemente stimmig in die Oster-Vorbereitungen der Hasenfamilie eingebunden. Einige Aufgaben bieten zudem altersgerechte kleine Herausforderungen.

Die Illustrationen sind niedlich, farbenfroh und detailreich gestaltet und unterstreichen die Geschichte auf gelungene Weise. Besonders schön ist die farbliche Hervorhebung der Mitmach-Aufforderungen, die sich klar vom übrigen Erzähltext abheben.

Insgesamt ist dies ein rundum gelungenes Mitmachbuch für die Osterzeit, das uns viel Freude bereitet hat.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Kleine Schätze mit großer Fantasie

Stock & Stein
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Was passiert wohl, wenn am Waschtag die Kindertaschen von all den gesammelten Schätzen geleert werden?

In „Stock & Stein“ erleben eben diese genau das: Eine erwachsene Hand holt sie aus der gemütlichen ...

Was passiert wohl, wenn am Waschtag die Kindertaschen von all den gesammelten Schätzen geleert werden?

In „Stock & Stein“ erleben eben diese genau das: Eine erwachsene Hand holt sie aus der gemütlichen Tasche einer Kinderjacke und bringt sie vor die Tür. Stock und Stein fragen sich, wie es nun weitergehen wird, und stellen fest, dass jetzt alles möglich ist.
Sie malen sich aus, was man aus ihnen alles machen könnte, inklusive Wortspielen wie Steinhorn oder Stockente. Sie träumen davon, in einem Museum für außergewöhnlich schöne Steine und Stöcke ausgestellt zu werden, und stellen sich vor, wie sie am Meer liegen, zum Schreiben im Sand oder zum Hüpfen übers Wasser benutzt werden.
Doch dann schlagen die Gedanken plötzlich ins Negative um. Sie befürchten, getrennt zu werden und als Feuerholz zu enden, mit ihnen Fenster einzuwerfen oder dass der Stock verbuddelt oder zum Säubern von Schuhen nach Hundehäufchen benutzt wird.

Traurig wünschen sie sich zurück nach Hause und genau in diesem Moment findet das Kind sie wieder. Stock und Stein landen erneut in der gemütlichen Jackentasche, ihrem Zuhause.
Anne-Kathrin Behl hat mit „Stock & Stein“ eine wunderschöne Geschichte über die Schätze unserer Kinder geschrieben, in der auch wir Eltern entdecken können, was Kinder in einem dünnen Stock oder einem kleinen Stein sehen. Mit viel Humor werden die Themen Freundschaft, Fantasie und die Sehnsucht nach Zuhause aufgegriffen.
Stock und Stein sind auf Anhieb sympathisch: Man fühlt mit ihnen, macht gerne Quatsch mit ihnen und freut sich am Ende, dass sie wieder zu Hause sind.

Die Illustrationen sind liebevoll, detailreich und witzig, insbesondere die Seite, auf der sich Stock und Stein vorstellen, was alles aus ihnen werden könnte. Auch ich musste beim Vorlesen immer wieder schmunzeln. Diese Seite regt darüber hinaus die Fantasie der Kinder an, was man noch alles aus diesen Materialien machen könnte.
Unterstützt wird dies durch einen QR-Code am Ende des Buches, der zu einer Bastelanleitung für ein Stock-&-Stein-Bild im Bilderrahmen führt.

Insgesamt ein tolles Kinderbuch, das bestimmt zu einem Lieblingsbuch werden kann, nicht nur für meine Kinder, sondern auch für mich. Als Mama werde ich mir in Zukunft auf jeden Fall zweimal überlegen, was ich aus den Taschen meiner Kinder vor die Tür werfe

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Ein einfühlsames Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren

Sagst du mir, was Freundschaft ist?
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Vierjährige Kinder entdecken in diesem Alter zunehmend das Thema Freundschaft für sich. Dabei bleibt es nicht aus, dass sie sich Gedanken darüber machen, was ein Freund ist, oder dass es zu Streit mit ...

Vierjährige Kinder entdecken in diesem Alter zunehmend das Thema Freundschaft für sich. Dabei bleibt es nicht aus, dass sie sich Gedanken darüber machen, was ein Freund ist, oder dass es zu Streit mit Freundinnen und Freunden kommt.

Genau hier setzt „Sagst du mir, was Freundschaft ist?“ an: Der Hase und der Igel sind beste Freunde. Eines Tages wird der Hase nachdenklich und grübelt so lange, bis in seinem Kopf ein riesengroßes Durcheinander entsteht. Schließlich stellt er sogar seine Freundschaft zum Igel infrage, weil er nicht mehr weiß, was einen Freund eigentlich ausmacht.
Der Igel reagiert traurig, und gemeinsam fragen sie die anderen Tiere, was Freundschaft bedeutet. Antwort für Antwort erinnert sich der Hase, dass all diese Aussagen auf den Igel und ihn selbst zutreffen. Am Ende versöhnen sich die beiden.

Michael Englers Geschichte liefert Kindern wertvolle Antworten auf die Frage, was Freundschaft ausmacht. Die Texte sind altersgerecht und eignen sich sehr gut zum Vorlesen. Die Situation des Freund-Seins beziehungsweise Nicht-mehr-Freund-Seins ist Kindern vertraut, sodass sie sich gut in die Lage von Hase und Igel hineinversetzen können. Umso wichtiger ist das Ende, in dem sich der Hase beim Igel dafür entschuldigt, so viel Verwirrung gestiftet zu haben.

Joëlle Tourlonias ist bekannt für ihre zuckersüßen Illustrationen, und auch dieses Buch bildet da keine Ausnahme. Die Bilder unterstützen die Geschichte hervorragend, insbesondere die Annäherung von Hase und Igel wird dadurch liebevoll verdeutlicht.

Insgesamt ist es ein gelungenes Kinderbuch, das einfühlsam Antworten auf die Frage nach Freundschaft gibt.

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Veröffentlicht am 24.02.2026

Ein drachenstarkes Abenteuer für Leseanfänger

Spekulatius, der Weihnachtsdrache. Spekulatius und Plusminus, der Mathedrache
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Der beliebte Weihnachtsdrache Spekulatius erlebt in diesem tollen Erstlesebuch ein spannendes Abenteuer in der Schule. Dort trifft er auf den Mathedrachen Plusminus, eine Handpuppe, wie sie vielen Grundschülerinnen ...

Der beliebte Weihnachtsdrache Spekulatius erlebt in diesem tollen Erstlesebuch ein spannendes Abenteuer in der Schule. Dort trifft er auf den Mathedrachen Plusminus, eine Handpuppe, wie sie vielen Grundschülerinnen und Grundschülern vertraut sein dürfte. Plusminus unterstützt die Kinder beim Rechnen, doch nach der Pause ist er plötzlich verschwunden. Natürlich macht sich Spekulatius sofort auf die Suche nach ihm.

Die Geschichte ist in sechs angenehm kurze Kapitel gegliedert, die sich gut für erste selbstständige Leseerfolge eignen. Die Sätze sind überwiegend kurz und leicht verständlich formuliert und damit dem Lernniveau angepasst. Ganz nebenbei vermittelt die Geschichte rund um den Mathedrachen auch spielerisch erstes Mathewissen.
Eine besondere und sehr charmante Herausforderung für Erstleser ist Spekulatius’ lustige Sprechweise. Er liebt nämlich die „Speckistaben“ ä, ö und ü und ersetzt damit gerne die entsprechenden Vokale. So werden gerade die Umlaute, die vielen Leseanfängern noch Schwierigkeiten bereiten, mit einem Augenzwinkern zusätzlich geübt.
Die farbenfrohen Illustrationen ganz im Stil der Bilderbücher rund um Spekulatius greifen viele Situationen aus dem Schulalltag auf und unterstützen das Textverständnis auf ansprechende Weise.

Ein rundum gelungenes Erstleserbuch, das mit einer spannenden Geschichte, liebevollen Illustrationen und einem spielerischen Lerneffekt begeistert.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Ein liebevolles Kinderbuch über Anderssein und Selbstfindung

Die kleine Schildkröte, die vom Fliegen träumte
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Die kleine Schildkröte, die vom Fliegen träumte ist ein liebevoll gestaltetes und geschriebenes Kinderbuch, das kleinen Leserinnen und Lesern gleich mehrere wertvolle Lektionen vermittelt.

Die kleine ...

Die kleine Schildkröte, die vom Fliegen träumte ist ein liebevoll gestaltetes und geschriebenes Kinderbuch, das kleinen Leserinnen und Lesern gleich mehrere wertvolle Lektionen vermittelt.

Die kleine Landschildkröte Jacques ist ganz anders als ihre Artgenossen: Er ist langsamer, tollpatschiger, kleiner und weniger gesellig. Dennoch kann er mit den anderen Schildkröten mithalten, weil er sein Köpfchen, seine Kreativität und seinen Mut nutzt.

Eines Tages beobachtet er Möwen dabei, wie sie durch den Himmel fliegen, und beschließt, dass auch er fliegen möchte. Einfallsreich baut er sich einen Flugapparat, der jedoch nicht funktioniert. Der Flugversuch endet in einer Bruchlandung, bei der Jacques sich zudem verletzt.

Traurig darüber, dass er nun noch langsamer ist, begegnet er zwei Freunden, die im Wasser planschen und ihn einladen, mit ihnen tauchen zu gehen. Es kostet Jacques zunächst Überwindung, doch dann eröffnet sich ihm im Wasser eine völlig neue Welt: Nicht nur kann er viel Neues entdecken, nein, das Tauchen fühlt sich an wie Schweben, also wie Fliegen. Er war eben nie eine Land-, sondern schon immer eine Meeresschildkröte.

Alina Winopal erzählt in kurzen, altersgerechten Texten eine wundervoll einfache Geschichte, die dennoch wichtige Erfahrungen vermittelt: dass Anderssein in Ordnung ist, man nach Rückschlägen nicht aufgeben sollte, sowie von Mut und der Suche nach sich selbst.
Die Illustrationen sind zwar in Motivwahl und Farbgebung oft gleichbleibend, aber dennoch wunderschön. Besonders Jacques mit seiner roten Glücksmütze ist ausgesprochen goldig. Seine Gefühle lassen sich immer gut an der Mimik ablesen – ein wichtiger Aspekt für Kinder in dieser Altersklasse.

Zusätzlich zur Geschichte erläutert die Autorin, was sie zu dieser Erzählung inspiriert hat, und gibt Kindern sowie Eltern Tipps, wie der Lebensraum Meer geschützt und erhalten werden kann.

Ein Buch, das man immer wieder aus dem Regal ziehen kann, weil es Mut macht, berührt und Kinder darin bestärkt, ihren eigenen Weg zu finden.

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