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Veröffentlicht am 04.03.2026

Können Elli und Maris Stormi retten?

Mein Seepferdchenhof 1. Wilde Flosse, großes Herz
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Zum Inhalt:
Das Meermädchen Elli spielt für ihr Leben gern Wasserball und ist sogar in einer Wasserballmannschaft. Doch durch eine Armverletzung ist sie gezwungen, ein paar Spiele auszusetzen. Als dann ...

Zum Inhalt:
Das Meermädchen Elli spielt für ihr Leben gern Wasserball und ist sogar in einer Wasserballmannschaft. Doch durch eine Armverletzung ist sie gezwungen, ein paar Spiele auszusetzen. Als dann die Wasserballmannschaft ohne sie ins Halbfinale einzieht und ihre Freundin sich lieber mit einer anderen Spielerin trifft, fühlt Elli sich ausgeschlossen. Doch dann entschließt sie sich, die Einladung ihres Klassenkameraden Maris anzunehmen, und besucht ihn auf dem Seepferdchenhof. Dort trifft sie auf das Rennseepferdchen Stormi, das von seinem Besitzer schlecht behandelt wurde und kein Vertrauen mehr in Meermenschen hat. Doch Elli gibt Stormi nicht auf und das Seepferdchen beginnt langsam, ihr zu vertrauen. Dann kommt jedoch sein Besitzer zurück und will Stormi unbedingt mitnehmen. Können Elli und Maris das verhindern?

Meine Meinung:
In dieser Geschichte über Freundschaft, Missverständnisse, Tierliebe und den Mut, sich auf etwas Neues einzulassen, begleiten wir das Meermädchen Elli auf den Seepferdchenhof der Familie ihres Klassenkameraden Maris. Ich konnte Ellis Gefühle wegen der verpassten Wasserballspiele und des Verhaltens ihrer besten Freundin nachvollziehen. Sie ist wütend, traurig, fühlt sich ersetzbar und weiß einfach nicht, wohin mit all diesen Gefühlen. Dennoch steckt sie den Kopf nicht lange in den Sand und probiert auf dem Seepferdchenhof neue Dinge aus und erfährt, dass es auch andere Beschäftigungen als Wasserball gibt, die ihr Freude bereiten. Das hat mir sehr gut gefallen. Denn es zeigt, dass auch die negativen Gefühle vollkommen berechtigt sind, man sich in ihnen aber dennoch nicht vergraben sollte und den Mut aufbringen sollte, sich auf andere, neue Dinge einzulassen.

Ellis Liebe zu den Tieren, in dem Fall besonders zu den Seepferdchen, hat mir gefallen, ebenso wie ihre Rücksichtnahme und das langsame Herantasten an Stormi, in dem sie in ihrer Traurigkeit eine verwandte Seele findet. Ich konnte ihre Freude über jeden kleinen Fortschritt spüren und fand es schön, wie sie Stormi gegenüber seinem Besitzer und den unmöglichen Jungen verteidigt. Da immer im Raum steht, was passiert, wenn Stormis Besitzer wiederkommt, um ihn zu holen, war eine Prise Spannung vorhanden. Ich war jedenfalls gespannt, ob Stormi wirklich wieder zu diesem unmöglichen Meermann zurückmusste.

Neben den anschaulichen und altersgerechten Beschreibungen der Autorin gibt es viele wunderschöne und aussagekräftige Illustrationen, die die Handlung auflockern und durch die man sich alle Beteiligten noch mal besser vorstellen kann.

Fazit:
Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Missverständnisse, Tierliebe und den Mut, sich auf etwas Neues einzulassen, in der wir das Meermädchen Elli nach ihrer Handverletzung auf den Seepferdchenhof der Familie ihres Klassenkameraden Maris begleiten. Ich konnte Ellis unterschiedliche Gefühle wegen ihres Ausfalls beim Wasserball und des Verhaltens ihrer besten Freundin voll und ganz verstehen. Gerade deswegen hat mir gefallen, dass Elli den Mut findet, sich auf neue Dinge einzulassen, ebenso wie ihren Einsatz für das Rennseepferdchen Stormi, das von seinem Besitzer schlecht behandelt wird. Gerade weil unklar ist, ob Stormi dennoch wieder zu seinem Besitzer muss, war für eine Prise Spannung gesorgt.

Veröffentlicht am 01.03.2026

Wer hat Sven Valerius auf dem Gewissen?

Am Tatort frühstückt man nicht
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Zum Inhalt:
Hauptkommissar Pius Bogumil möchte eigentlich nur noch seine Ruhe. Doch dann wird im Hotel Matilda, das kurz vor dem Abriss steht, die Leiche eines Studenten gefunden. Zusammen mit seinem ...

Zum Inhalt:
Hauptkommissar Pius Bogumil möchte eigentlich nur noch seine Ruhe. Doch dann wird im Hotel Matilda, das kurz vor dem Abriss steht, die Leiche eines Studenten gefunden. Zusammen mit seinem neuen Kollegen Hauptkommissar Gonne Hansen macht er sich an die Ermittlungen, die beide vor einige Herausforderungen stellen. Denn es gibt zwar Verdächtige, die scheinen es aber alle nicht gewesen zu sein und auch alle Spuren, die im Hotel gefunden werden, laufen ins Leere. Zudem tut sich Hauptkommissar Pius Bogumil mit den Methoden seines neuen Kollegen schwer. Nicht nur, dass er alles haarklein notiert und das von Pius ebenfalls erwartet, müssen sie jeden Schritt besprechen. Schaffen es die beiden dennoch, den Fall zu lösen, um dem Opfer Gerechtigkeit zu verschaffen?

Meine Meinung:
Hauptkommissar Pius Bogumil ermittelt gern alleine, ist brummig und ziemlich direkt, was nicht bei jeder Person gut ankommt. Sein neuer Kollege, Hauptkommissar Gonne Hansen, ist dagegen freundlich, empathisch und mag es, wenn alles aufgeschrieben wird. Auf den ersten Blick wirkt Gonne wie ein toller Kerl, doch mit der Zeit wurde er mir ehrlich gesagt immer unsympathischer. Er ist ziemlich von sich und seinen Ermittlungsmethoden eingenommen, schiebt Dienst nach Vorschrift und rügt Pius, wenn er die Verdächtigen nicht mit Samthandschuhen anfasst oder sonst irgendwas macht, was nicht seiner Meinung entspricht. Pius wurde mir mit der Zeit hingegen immer sympathischer. Man merkt ihm seine langjährige Erfahrung an, er hört auch mal auf sein Bauchgefühl und schafft es, über den Tellerrand hinauszuschauen. Zudem merkt man ihm an, wie nahe ihm der Fall geht und wie wichtig es ihm ist, diesen aufzuklären.

Die Ermittlungen von Pius und Gonne waren spannend und sehr verzwickt. Zwar gibt es nicht übermäßig viele Verdächtige, doch diese machen es den beiden Ermittlern ziemlich schwer. Nicht nur, dass sie alle scheinbar ein Alibi haben, scheiden einige von ihnen auch noch aus anderen Gründen als Täter aus. Zudem erfährt man nach und nach mehr über einige der Verdächtigen und wie sie zum Opfer standen, was ein neues Licht auf den Fall wirft. So kommen die beiden Ermittler zwar an einer Stelle voran, um dann wieder zurückgeworfen zu werden oder zwischendurch sogar gar nicht mehr weiterzukommen. Das sorgt nicht nur die ganze Zeit für Spannung, sondern auch dafür, selbst seine grauen Zellen anzustrengen, um der Täterin oder dem Täter auf die Spur zu kommen. So habe ich Puis und Gonne gerne während ihrer Ermittlungen begleitet und war vor allem gespannt, was Puis durch seine ganz eigenen Methoden herausfinden würde.

Fazit:
Ein spannender Krimi, in dem wir Hauptkommissar Pius Bogumil und seinen neuen Kollegen Hauptkommissar Gonne Hansen bei ihrem ersten gemeinsamen Fall begleiten. Da dieser ganz schön verzwickt ist, denn alle Verdächtigen scheinbar ein Alibi zu haben oder den Mord noch zusätzlich aus anderen Gründen nicht begangen haben können, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Ich habe Puis und Gonne gerne während ihrer Ermittlungen begleitet und war vor allem gespannt, was Puis durch seine ganz eigenen Methoden herausfinden würde.

Veröffentlicht am 28.02.2026

Ein neuer Fall für den Strickzirkel

Tod zur Teetied
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Zum Inhalt:
In seiner Teepause, bei der ihn niemand stören darf, bricht der Norder Immobilienunternehmer Joachim Büsing an seinem Schreibtisch zusammen. Da er bereits im Vorfeld Herzprobleme hatte, geht ...

Zum Inhalt:
In seiner Teepause, bei der ihn niemand stören darf, bricht der Norder Immobilienunternehmer Joachim Büsing an seinem Schreibtisch zusammen. Da er bereits im Vorfeld Herzprobleme hatte, geht man erst einmal von einem Herzinfarkt aus. Doch später stellt sich heraus, dass Joachim Büsing vergiftet wurde. Da das neueste Mitglied des Strickzirkels in der Firma arbeitet, stürzt sich dieser gleich in die Ermittlungen. Allen voran die Seniorin Josefa Pannkok und der pensionierte Kriminalkommissar Derk Frerichs. Schnell wird klar, dass es in der Firma einige Personen gibt, die ihren Chef auf dem Gewissen haben könnten. Doch zwischen Strickzeug, Gebäck und Tee werden die Mitglieder des Strickzirkels den Fall schon lösen.

Meine Meinung:
Wir begleiten die Mitglieder des Strickzirkels, bestehend aus Josefa, Rita, Gunda, Edith, dem pensionierten Kriminalkommissar Derk und dem neusten Mitglied Ines, auf die Suche nach dem Mörder von Ines Chef. Denn dieser wurde nach seiner Teepause tot in seinem Büro aufgefunden. Da die Mitglieder des Strickzirkels durch Ines einen guten Einblick darin bekommen, was die Polizei während ihrer Ermittlungen macht, stürzen sie sich alle gleich begeistert in die Ermittlungen. Ich fand ihre Spurensuche durchweg spannend. Zumal wir nicht nur miterleben, wie der Strickzirkel auf Spurensuche geht, sondern auch, was Derks Tochter während der Ermittlungen herausfindet. So sind wir immer auf dem neuesten Stand und bekommen ein Gefühl, Teil der Teams zu sein. Da das Opfer milde gesagt kein netter Kerl war, gibt es einige Personen, die für seinen Tod verantwortlich sein könnten und die man alle bis zum Schluss nicht wirklich ausschließen kann. So habe ich fleißig mit dem Strickzirkel ermittelt und versucht, dem Täter oder der Täterin auf die Spur zu kommen. Lustig dabei fand ich noch, dass die Mitglieder des Strickzirkels den Profis immer wieder eine Nasenlänge voraus waren und ihnen sogar Tipps gegeben haben.

Die Mitglieder des Strickzirkels sind alles Marken für sich, die alle ihre individuellen Charaktereigenschaften haben und die ein oder andere kleine Macke. Derk tat mir zwischendrin schon leid, weil er gegen die überschäumende Art der Frauen kaum ankommt und immer wieder befürchtet, Ärger von seiner Tochter zu bekommen. Deswegen versucht er, sich zwar aus den Spekulationen der Frauen herauszuhalten. Man merkt aber dennoch, wie es ihn in den Fingern juckt und er dann doch mitmacht. Zudem erleben wir mit, wie Derk versucht, Josefa für sich zu gewinnen, die zwar heimlich das Gleiche wie er fühlt, Derk aber aufgrund von Schuldgefühlen wegen ihres verstorbenen Mannes lieber auf Abstand hält. Ich fand Derks Frust, nicht weiterzukommen, und Josefas Zerrissenheit wegen ihrer Schuldgefühle gut und nachvollziehbar dargestellt.

Fazit:
Ein spannender und unterhaltsamer Krimi, in dem wir die Mitglieder des Strickzirkels auf ihrer nächsten Spurensuche begleiten, als der Immobilienunternehmer Joachim Büsing tot an seinem Schreibtisch aufgefunden wird. Ich habe die Mitglieder des Strickzirkels ebenso wie die professionellen Ermittler rund um Derks Tochter gerne bei ihren Ermittlungen begleitet. Da das Opfer, milde ausgedrückt, kein netter Kerl war und sich dadurch einige Feinde gemacht hat, war die Handlung durchweg spannend. Da man immer so viel weiß wie die Mitglieder des Strickzirkels und die professionellen Ermittler, habe ich mich als Teil ihrer Teams gefühlt und versucht, meine eigenen Schlüsse zu ziehen, um der Täterin oder dem Täter auf die Schliche zu kommen. Zudem hat es mir gefallen, zu erfahren, ob sich die Beziehung zwischen Josefa und Derk verändert oder nicht.

Veröffentlicht am 25.02.2026

Welche Mächte schlummern in Fabiana?

Venom and Vengeance (Venom-Dilogie 1)
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Zum Inhalt:
Nach dem Tod ihrer Mutter setzt Fabiana Alves alles auf eine Karte und reist nach Lenda City. Dort möchte sie Kontakt zu der Familie ihres Vaters aufnehmen, die diesen eigentlich vor Jahren ...

Zum Inhalt:
Nach dem Tod ihrer Mutter setzt Fabiana Alves alles auf eine Karte und reist nach Lenda City. Dort möchte sie Kontakt zu der Familie ihres Vaters aufnehmen, die diesen eigentlich vor Jahren abgebrochen hat. Dort trifft sie nicht nur auf den rätselhaften Lucas Silva, sondern spürt auch eine mysteriöse Veränderung in sich. Denn als sie in Gefahr gerät, scheint sich ihre Zunge zu spalten. Im ersten Moment denkt Fabiana jedoch, sie hätte sich das bloß eingebildet. Doch als sich immer mehr mysteriöse Ereignisse häufen und auch ihre Großeltern und ihre Tante sich immer merkwürdiger verhalten, muss Fabiana den Tatsachen ins Auge sehen. Sie ist in eine Welt voller tödlicher Magie, Hexen und Schlangenwesen geraten. Zu allem Übel erfährt sie auch noch, dass sie selbst eine Cuca ist, eine uralte Hexe, und wird fortan gejagt.

Meine Meinung:
Die Handlung war von der ersten bis zur letzten Seite unheimlich spannend. Man wird regelrecht in eine Welt katapultiert, von der man ebenso wie Fabiana keinerlei Ahnung hat. Die Autorin weiß es geschickt, immer nur so viele Informationen herauszurücken, wie man braucht, um der Handlung gut zu folgen, aber neugierig zu bleiben. So erhält man zwar einige Antworten auf seine Fragen, woraus sich dann gleich ein neuer Haufen Fragen ergibt. Zudem wusste ich nie, wem Fabiana vertrauen kann oder wer nur ein böses Spiel mit ihr spielt. Denn nicht nur, dass niemand sie über die Geschehnisse in Lenda City aufklären möchte, scheint jede der Personen ihre Geheimnisse zu haben. Außerdem gerät Fabiana durch ihr Unwissen, aber auch durch ihre Sturheit immer wieder in brenzlige Situationen, steht vor einem Rätsel und einem Problem nach dem anderen, was neben vielen unvorhersehbaren Wendungen für Spannung gesorgt hat.

Fabiana Alves ist eine sympathische junge Frau, die nach dem Verlust ihrer Mutter den Halt im Leben verloren hat. Ich habe vom ersten Moment an mit ihr mitgefühlt und deswegen umso mehr mit ihr mitgefiebert und war gespannt, was sie alles in Lenda City erwartet. An Fabiana haben mir besonders ihr Durchhaltevermögen, ihre offene Art und ihr übergroßes Herz gefallen. Denn selbst den Menschen, die nicht unbedingt ehrlich zu ihr sind und ihr zum Teil sogar Übles angetan haben, versucht sie dennoch zu helfen und sich in ihre Situation zu versetzen. Zudem fand ich es immer wieder amüsant und gleichzeitig beeindruckend, dass sie selbst dem größten Schurken die Stirn bietet und ihm vor den Kopf schmeißt, was sie denkt.

Alles rund um die brasilianische Mythologie fand ich richtig interessant. Zumal es mal etwas wirklich Neues war. Da man erst nach und nach immer mehr über diese erfährt und darin eintaucht, wird man damit nicht überfordert, was mir sehr gut gefallen hat. Zudem hat die Autorin einen wirklich fesselnden und bildreichen Schreibstil, wodurch man sofort in die Geschichte eintaucht und sich fühlt, als ob man selbst in Lenda City wäre.

Fazit:
Eine unheimlich spannende Geschichte, in der wir Fabiana Alves zu ihren Wurzeln nach Lenda City begleiten. Da wir genau wie Fabiana regelrecht ins kalte Wasser gestoßen werden, die Autorin es weiß, nur so viele Informationen zu geben, dass man der Handlung gut folgen kann, und gefühlt jede Person einen Haufen Geheimnisse hat, war von Anfang bis Ende für Spannung gesorgt. Zudem war ich mir nie ganz sicher, wem Fabiana wirklich vertrauen kann, was neben vielen unvorhersehbaren Wendungen ebenso zum Erhalt der Spannung beigetragen hat. Alles rund um die brasilianische Mythologie fand ich richtig interessant. Außerdem hat es mir gefallen, dass man alles darüber erst nach und nach erfährt, wodurch man sich nicht von den ganzen Informationen erschlagen fühlte. Nach dem Ende bin ich gespannt, wie es für Fabiana weitergehen wird.

Veröffentlicht am 25.02.2026

Muh und Wolfi besuchen eine ganz normale Schule

Willkommen bei den Grauses 3: Der normale Schulwahnsinn
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Zum Inhalt:
Für Muh und Wolfi wird es ernst. Sie müssen auf eine ganz normale Schule gehen. Dabei stellen sie fest, dass es gar nicht so einfach ist, sich dort zurechtzufinden. Zum Glück haben sie ihre ...

Zum Inhalt:
Für Muh und Wolfi wird es ernst. Sie müssen auf eine ganz normale Schule gehen. Dabei stellen sie fest, dass es gar nicht so einfach ist, sich dort zurechtzufinden. Zum Glück haben sie ihre Freundin Ottilie, die ihnen zur Seite steht. Schließlich besuchen sie alle die gleiche Klasse. Doch so sehr Ottilie ihnen auch hilft, geraten Muh und Wolfi immer wieder in die ein oder andere unglückliche Lage. Dabei müssen sie es schaffen, ganze sieben Wochen ihre 77 Punkte zu behalten. Wäre das noch nicht genug, hat Ottilie ihre eigenen Probleme. Denn sie schafft es einfach nicht, vor den anderen Schülerinnen und Schülern zu sprechen, ohne, dass sich die Wörter in ihrem Mund verdrehen. Da fehlt es ihr auch noch, dass sie von Mona-Lisa zum Talentwettbewerb angemeldet wird. Ob Muh, Wofli und Husch ihr helfen können?

Meine Meinung:
Die Familie Grause bekommt neue Aufgaben vom Institut für andersartige Wesen, kurz IFAW. Nicht nur, dass Muh und Wolfi auf eine ganz normale Schule gehen sollen, muss die ganze Familie zusammen einen Ausflug hinter sich bringen und zwar ohne ihre 77 Punkte in den nächsten sieben Wochen zu verlieren. Wieder einmal zeigt sich, dass die Grauses trotz allem, was sie gelernt haben, eine andere Vorstellung davon haben, was in Ordnung ist und was nicht. Deswegen treten sie viele Male in ein Fettnäpfchen, wodurch viele lustige Situationen entstehen, über die ich gelacht und geschmunzelt habe.

Ottilie ist ein tolles Mädchen, das sich wirklich sehr bemüht, der Familie Grause zu helfen. Diesmal hat sie aber auch ihre eigenen Probleme. Denn sie hat ein Problem damit, vor der ganzen Klasse zu sprechen. Mir hat die Entwicklung, die Ottilie im Laufe der Handlung durchläuft, richtig gut gefallen. Denn sie gewinnt nicht nur ein wenig mehr Selbstvertrauen, sondern erfährt, was wirkliche Freunde ausmacht und dass Anderssein in Ordnung ist. Ich fand es schön, wie sehr Muh und Wolfi Ottilie helfen wollen. Man merkt einfach, dass sie alle drei und natürlich auch Husch richtige Freunde sind, die immer zueinanderhalten.

Gut gefallen hat mir, dass Opa Schrat sich inzwischen ein wenig mehr an die anderen Familienmitglieder gewöhnt hat und sie sogar zu mögen scheint. Denn er macht sich Sorgen, dass sie durch ihn die letzten Punkte verlieren und sie deswegen wieder abgeholt werden. Zudem haben mir die ganzen Weisheiten von Frau Bissgurke gefallen. Denn in vielen von ihnen steckt ein Fünkchen Wahrheit.

Die Figuren und Schauplätze wurden von der Autorin anschaulich beschrieben, sodass ich sie mir alle gut vorstellen konnte. Außerdem gibt es auch in diesem Band wieder viele wunderschöne Illustrationen, durch die die Beschreibungen der Autorin noch mal unterstrichen wurden.

Fazit:
Eine Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, Selbstvertrauen und Toleranz, in der wir Muh und Wolfi in die ganz normale Schule begleiten und miterleben, wie es für Ottilie ist, vor der ganzen Klasse zu sprechen. Da die Mitglieder der Familie Grause einige Male in ein Fettnäpfchen treten, war wieder für viele lustige Momente gesorgt. Zudem hat mir die Entwicklung von Ottilie gefallen. Denn sie gewinnt nicht nur ein bisschen mehr Selbstvertrauen, sondern lernt, was wahre Freunde sind und dass Anderssein gar nicht so schlimm ist. Zudem haben mir die Weisheiten von Frau Bissgurke gefallen und dass Opa Schrat sich den anderen Familienmitgliedern mehr öffnet. Er scheint inzwischen mehr in der Familie Grause und der Sackgasse angekommen zu sein.