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Jessica_BF95

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.03.2026

Fesselnde Gefühle

Possession
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Possession von Brynne Asher hatte mich schon beim Klappentext aber spätestens bei den Tropes "Touch her and Die", "Forced Proximity" und "Hidden Identity" überzeugt.

Die Infos aus dem Klappentext hatte ...

Possession von Brynne Asher hatte mich schon beim Klappentext aber spätestens bei den Tropes "Touch her and Die", "Forced Proximity" und "Hidden Identity" überzeugt.

Die Infos aus dem Klappentext hatte ich beim Lesen dann auch schon ausgeblendet, da mich die Geschichte so gepackt hat. Daher habe ich auch total mit Landyn mitgefühlt als sie zur Hochzeit mit einem Mitglied des Marino-Kartells gezwungen wurde aber es dann eine andere Wendung nahm.

Die einzelnen Charaktere fand ich wirklich sympathisch, sowohl Landyn, die die Fehler ihres Vaters ausbaden muss, den Undercover-Agent Braxton, der sehr loyal, besitzergreifend und beschützend ihr gegenüber war als auch die einzelnen Angestellten wie z. B. Rocco.

Mir hat besonders gefallen, dass die Charaktere Tiefe hat und man dadurch auch eine Verbindung aufbauen konnte. Dadurch war der Spice und die Tension besonders spürbar und nachvollziehbar.

Die Handlung an sich fand ich auch wirklich spannend und auch das Ende habe ich nicht kommen sehen. Für mich war es eine Geschichte um Vertrauen, Loyalität, zweiten Chancen und intensiver Gefühle.

Der Schreibstil war grundsätzlich angenehm zu lesen, stellenweise fand ich es aber nicht immer ganz klar wer gerade spricht, besonders wenn viele Personen in einer Szene beteiligt waren.
Ansonsten hätte ich mir mehr Spannung erhofft durch echte "Mafia-Arbeit" von Seiten ihres Ehemanns und weniger absitzen und abwarten.

Insgesamt hat mir Possession aber wirklich gut gefallen, die Charaktere waren sympathisch, die Emotionen waren da und auch an Tiefe hat es nicht gefehlt. Nur die Handlung hätte noch etwas mehr Spannung vertragen können.

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Starker Auftakt

Limerence
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Limerence von H. C. Dolores war für mich ein Buch, das ein ständiges Hinterfragen der eigenen Moral ausgelöst hat. Der Schreibstil war dabei sehr angenehm und passend zu den Protagonisten, es wirkte sehr ...

Limerence von H. C. Dolores war für mich ein Buch, das ein ständiges Hinterfragen der eigenen Moral ausgelöst hat. Der Schreibstil war dabei sehr angenehm und passend zu den Protagonisten, es wirkte sehr authentisch.
Für mich hatte es anfangs den Charakter eines Thrillers und war dadurch wirklich spannend und stellenweise bedrückend.

Dies löste sich im Verlauf des Buches ab und hatte auch Elemente von Dark Romance drin, allerdings nicht viel und eher auf der psychischen Ebene. Dadurch fand ich es sehr abwechslungsreich und spannend.

Zu den Protagonisten muss ich sagen, dass ich beide sympathisch fand, auch wenn ich mich da selbst oft hinterfragt habe und wobei gerade bei Adrian, die Sympathie oft ins Wanken geriet aber gegensätzliche Gefühle konnte man dann andererseits auch nicht haben, da man sich total in ihn hineinversetzen konnte.

Die Tension zwischen ihm und Poppy fand ich sehr gut, ebenso wie die tiefgründigen Gespräche. Von der Handlung her, hätte ruhig mehr passieren können, es war insgesamt eher ruhig und es ist nicht so viel passiert. Zum Ende hin fand ich manche Entscheidungen auch nicht so richtig verständlich, da hätte mehr Kommunikation stattfinden können.

Es gab für mich zudem einen Handlungsstrang, der im Verlauf des Buches gar nicht mehr aufgegriffen wurde. Ich hoffe, dass es im nächsten Band nochmal aufkommt.

Das Ende fand ich als Leser natürlich fies, aber so bleibt es auf jeden Fall noch offen für den zweiten Band wie es weitergeht.

Insgesamt fand ich die Geschichte sehr spannend, fand es aber nicht ganz klar, welches Genre hier dargestellt werden soll. Ich habe bereits einige Dark Romance Titel gelesen, daher war das für mich hier ein eher softer Einstieg und nicht so intensiv wie andere in diesem Genre. Zum Ende hin wurde es leider etwas schwächer. Würde es aber weiter empfehlen.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Gelungenes Suspense Buch

Fool Me Once
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Fool Me Once von Janina Pohl habe ich schon seit der Ankündigung kaum erwarten können zu lesen. Der Klappentext hatte mich direkt überzeugt und auch das Cover fand ich schön designed, es wirkt sehr mysteriös.

Für ...

Fool Me Once von Janina Pohl habe ich schon seit der Ankündigung kaum erwarten können zu lesen. Der Klappentext hatte mich direkt überzeugt und auch das Cover fand ich schön designed, es wirkt sehr mysteriös.

Für mich war es ein sehr gutes Suspense Buch, mit vielen Wendungen, die ich persönlich auch gar nicht vorhersehbar fand. Ich war jedes Mal überrascht. Die Charaktere fand ich zum Teil sehr sympathisch, aber auch sehr geheimnisvoll. Die Prise Spice in diesem Buch fand ich gut gewählt.
Auch die Wahl des ersten Satzes bei jedem Kapitelanfang fand ich sehr spannend, da es geradezu zum Rätseln einlädt. Das Ende kam für mich vollkommen überraschend, ich bin daher umso mehr gespannt ob es einen zweiten Teil geben wird.
Was mir allerdings gefehlt hat war mehr Tiefe, gerade bei den zwischenmenschlichen Beziehungen, dadurch fand ich es dann auch nicht so emotional packend.
Ich fand auch, dass bei den einzelnen Auswärts-Veranstaltungen zu wenig passiert ist und es da eher langweiliger war. Interessant wäre es auch gewesen Kapitel aus Sicht der anderen Charaktere lesen zu können.
Insgesamt ein gutes Suspense Buch, was nicht vorhersehbar ist und einige spannende Wendungen verspricht. Es hätte allerdings mehr Tiefe haben können, sodass man mehr mit den einzelnen Charakteren mitfühlt und auch emotional gepackt wird.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Leider etwas vorhersehbar

Tödliches Angebot
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Das Buchcover hatte mich direkt angesprochen, es ist clean, gleichzeitig mörderisch und bedrohlich und für mich passt es sehr gut zum Setting und der Handlung. Marisa Kashinos Schreibstil fand ich total ...

Das Buchcover hatte mich direkt angesprochen, es ist clean, gleichzeitig mörderisch und bedrohlich und für mich passt es sehr gut zum Setting und der Handlung. Marisa Kashinos Schreibstil fand ich total angenehm und einfach zu lesen, ich bin geradezu durch die Seiten geflogen. Margos Charakter und ihr Innerstes werden einfach perfekt rübergebracht.

Ich fand den Grundgedanken sehr spannend, es ist für Margo und ihren Mann Ian nicht einfach ein Haus zu finden und mit der Zeit wird Margo ungeduldiger und vor allem verzweifelter. Diese Verzweiflung spürt man auch.

Margos Charakter hat mir wahnsinnig gut gefallen, man findet sie tatsächlich bis sehr weit ins Buch sympathisch und wird gar nicht wirklich von ihren Taten abgeschreckt. Ich fand es spannend wie ihr Wahnsinn auch erst aufgebaut wird. Ein bisschen stalking hier, ein wenig Lügen da, es wirkte alles noch irgendwo verständlich und nicht allzu schlimm. Aber je mehr Zeit vergeht, je mehr man über ihre Vergangenheit erfährt, desto mehr zeigen sich ihre Abgründe. Ich war wirklich fasziniert davon wie leicht ihr die Lügen über die Lippen gekommen sind und was sie sich nicht alles aus den Fingern gesaugt hat. Und dennoch bleibt sie einem fast schon sympathisch.

Ihren Mann Ian hingegen fand ich weniger sympathisch, er blieb eher flach und unbeteiligt im Geschehen.

Zum Ende hin hat es für mich dann erst an Fahrt aufgenommen, leider aber nur kurz. Ich fand es teilweise auch sehr vorhersehbar und irgendwie sehr konstruiert. Es hatte für mich auch nicht so richtig den Psychothriller-Charakter, dafür war es nicht spannend genug und das erst kurz vor dem Ende.

Der Klappentext verrät hier auch einfach schon zu viel.

Insgesamt ein amüsantes und unterhaltsames Buch, man sollte aber keinen klassischen Thriller erwarten, sonst wird man enttäuscht.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Kein Highlight

A Fire in the Sky - Feuerschwur-Chroniken, Band 1
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Das Cover fand ich passend zum Genre und zur Handlung, finde es allerdings nichts besonderes.
Der Schreibstil hatte mir ganz gut gefallen, man ist direkt drin und es liest sich gut.
Ich fand es zunächst ...

Das Cover fand ich passend zum Genre und zur Handlung, finde es allerdings nichts besonderes.
Der Schreibstil hatte mir ganz gut gefallen, man ist direkt drin und es liest sich gut.
Ich fand es zunächst nicht leicht zu lesen von der Handlung her, weil mit Tamsyn nicht sonderlich gut umgegangen wird und sie es absolut nicht leicht hat.
Es wird mit der Zeit "einfacher" und angenehmer zu lesen.
Als Protagonistin hat sie mir gut gefallen, sie ist einem einfach direkt sympathisch und man würde sie am liebsten beschützen. Auch Fell schließt man ins Herz. Zu ihm hätte ich allerdings gerne mehr erfahren, mehr über seine Vergangenheit. Wobei ich glaube, dass das in Band zwei aufgegriffen wird.

Von der Handlung her fand ich es zu sehr Hauptstrang lästig. Es gibt bis auf die Kapitel von Stig keine Nebenstränge, sondern nur eine Hauptstory. Dadurch passiert dann zwar auch ständig was aber so richtig spannend ist es nicht. Es ist teilweise vorhersehbar und zu oberflächlich erzählt. Der Geschichte fehlt die Tiefe. Auch das hin und her zwischen den beiden Protagonisten ist eher nervig. Die rein körperliche Verbindung ist hier zu sehr im Mittelpunkt, ich hätte mir eine größere emotionale Verbindung gewünscht.
Außer hätte ich gerne mehr zum Magiesystem erfahren.

Für mich gibt es für diese Geschichte 3,5 Sterne. Es war eine ganz nette Erzählung, allerdings noch mit Luft nach oben. Ich bin noch unsicher ob ich den zweiten Band auch lesen werde.

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