Eine komplizierte Familiengeschichte rund um Menschen, Tiere, Natur und Bücher
Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des StrandhafersDas Cover versprüht eine wild romantische Atmosphäre im sommerlichen Sonnenuntergang mit einladender Holzbank. Nicht der Star der Potcast-Reihe Bemerkenswerte Bücherfrauen Fenja Lorenzen steht im Mittelpunkt, ...
Das Cover versprüht eine wild romantische Atmosphäre im sommerlichen Sonnenuntergang mit einladender Holzbank. Nicht der Star der Potcast-Reihe Bemerkenswerte Bücherfrauen Fenja Lorenzen steht im Mittelpunkt, sondern ihre 2 Jahre ältere Halbschwester Martje Pauls, deren Lebensweg bis ins hohe Alter mit all ihren Geheimnissen ausgegraben wird. Die Journalistin Anna März betreibt ausgiebige, gut nachvollziehbare Recherchearbeiten im Sommer 2025, in Archiven und Gesprächen immer auf der Suche nach verlässlichen Informationen zu Martje, deren Lebensweg ab 1928 bis in die Gegenwart beleuchtet wird mit all ihren menschlichen Komplikationen. Durch die leichte Verzahnung mit historischen und touristischen Fakten erhalten nicht nur die weiblichen Hauptfiguren mehr authentischen Tiefgang. Das Frauenbild als beruflich erfolgreiche, allein erziehende Mutter wird vielleicht etwas überstrapaziert.
Durch die wild romantischen Naturbeschreibungen der Nordfriesischen Inseln, hier auf Amrum, Föhr und vor allem Sylt mit Listland, kommt leicht Lust auf Inselurlaub auf.
Der Schreibstil ist auch im 2. Teil der Dilogie ruhig, warmherzig, einfühlsam und bildhaft.
Ein empfehlenswerter Wohlfühlroman!