Svenja Breuer vermittelt zunächst Grundlagenwissen für Gartenanfänger, was einfach dazugehört. Mich hatte angesprochen, dass sie Eßbares zusammen mit Blühendem anbaut; ich mache das auch, allerdings eher ...
Svenja Breuer vermittelt zunächst Grundlagenwissen für Gartenanfänger, was einfach dazugehört. Mich hatte angesprochen, dass sie Eßbares zusammen mit Blühendem anbaut; ich mache das auch, allerdings eher spontan und bislang noch nicht wirklich mit einem Pflanzplan. Diese Lücke wollte ich schließen, es etwas geordneter angehen. Hierbei helfen mir die aufgezeigten Beetpläne, für Obst und Gemüse sowie für Blumen oder andere Zierpflanzen. Sehr gut gefällt mir dazu die Jahresplanung, der ich die jeweils anstehenden Arbeiten wie Aussäen/Vorziehen im Haus oder Dirkektaussaat u.s.w. nach Monaten aufgeteilt entnehmen kann. Sehr hilfreich sind auch die Pflanzenportraits samt Betrachtung ihrer Bedürfnis u.a. in Bezug auf Licht/Schatten oder Düngung. Von den Gartenfotos hätte ich gerne mehr, denn davon sind eher weniger enthalten als von denen der in die Kamara lächelnden oder etwas festhaltenden Autorin, die wohl eher ins private Fotoalbum passen. Da wäre einiges mehr möglich gewesen…; nichtsdestotrotz bietet dieses Buch, besonders Gartenanfängern, gute Anleitungen und Pflanzpläne, eine Jahresübersicht der Arbeiten sowie Pflanzenportraits.
Nach einer kleinen Warenkunde und Anbautipps verrät Sarah Tischer 70 Rezepte unter Verwendung von Zucchini, darunter Salate, Beilagen, Suppen, Hauptgerichte aus Topf, Pfanne und Backofen sowie Brot und ...
Nach einer kleinen Warenkunde und Anbautipps verrät Sarah Tischer 70 Rezepte unter Verwendung von Zucchini, darunter Salate, Beilagen, Suppen, Hauptgerichte aus Topf, Pfanne und Backofen sowie Brot und süße Backrezepte. Die Rezepte finde ich recht vielfältig, manchmal auch überraschend, wie den Salat mit Minze, die verschiedenen Aufstriche, den Zucchini-Reis-Gratin, Zucchini-Falafel mit Gurken-Dattel-Dip oder den Zucchini-Zitronen Gugelhupf mit Mohn. Gallette aus Quark-Öl-Teig stellen für mich eher ein Sakrileg dar; sicherlich kann man das Rezept aber auch mit Buchweizenmehl herstellen, wenn man eine Galtte möchte. Beim Durchsehen der Rezepte fällt mir auf, dass versucht wurde, die Rezepte etwas international zu kreieren, ob als asiatische Suppe, marrokanischem Salat oder Eintopf oder amerikanisches Bread, was mir insgesamt gut gefällt und auch mal eine ungewohnte Würzung oder Zusammenstellung mit sich bringen kann und neue Geschmackserlebnisse verspricht.
Die Rezepte wurden allesamt gut erklärt, durch Tipps und ein ganzseitiges Foto der fertigen Speise ergänzt, so dass ein Nachbereiten gut gelingen wird.
Dr. med. Stephan Wöhrer erklärt in diesem Buch, welche genbedingten Unverträglichkeiten, auf die er auch kurz eingeht, sich auf die Ernährung und das Wohlbefinden nach dem Verzehr auswirken und, wie sie ...
Dr. med. Stephan Wöhrer erklärt in diesem Buch, welche genbedingten Unverträglichkeiten, auf die er auch kurz eingeht, sich auf die Ernährung und das Wohlbefinden nach dem Verzehr auswirken und, wie sie eine Abnahme erschweren. Hierfür gibt es einen Selbsttest sowie Erläuterungen zur Abklärung bei einem Arzt und auch ein Ernährungstagebuch kann geführt werden. Diesem theoretischen Teil folgen Rezepte, die zum größten Teil auch bebildert wurden. Alle Rezepte sind gut erklärt, sehr einfach und somit leicht nacharbeitbar, aber leider auch nicht so wirklich neu. Unter den Rezepten finden sich beispielsweise Caesar-Salat, Veggie-Burger auf einem fertig gekauften Vollkornbrötchen, gebratener Thunfisch mit Wasabi-Mayonaise, Risotto mit Champions und Spargel und Süßkartoffel-Grünkohl-Salat.
Ich muss gestehen, dass dieses Buch besonders für jene geeignet ist, die sich noch nie mit dem Thema der Ernährung auseinander gesetzt haben und denen nicht bewusst ist, dass ihr Körper ihnen durchaus mitteilt, welche Nahrungsmittel ihm nicht guttun oder eben besser bekommen. Das kann Eiweiss sein oder Kohlenhydrate…Selber hatte ich da doch weitaus mehr erwartet, als in diesem Buch zu finden war, sowohl im theoretischen Teil als auch bei den Rezepten, konnte aber auch praktische Infoboxen für mich finden, die einiges an Wissen gut auf den Punkt bringen, beispielsweise zur Proteinkombination um den Proteinwert zu optimieren. Auch die einzelnen Unverträglichkeiten wurden besprochen und Hilfen zum Selberekennen gegeben. Als Einstieg in diese Thema finde ich dieses ungefähr 150 Seiten umfassende Buch gut geeignet.
Bei „HEN NA IE – Das seltsame Haus“ handelt es sich um den zweiten bei uns erschienenen Kriminalroman der besonderen Art von UKETSU. Tatsächlich handelt es sich aber um sein Debüt, das Japan vorher erschienen ...
Bei „HEN NA IE – Das seltsame Haus“ handelt es sich um den zweiten bei uns erschienenen Kriminalroman der besonderen Art von UKETSU. Tatsächlich handelt es sich aber um sein Debüt, das Japan vorher erschienen und nun, Nach „HEN NA E – seltsame Bilder“, Uketsus zweitem Roman, bei uns erschienen ist.
Den Schreibstil Uketsus finde ich außergewöhnlich: Temporeich erzählt er im Dialog, schlußfolgert, ergänzt durch Zeichnungen, entwickelt die Geschichte, dass man als Leser zwischendurch seine eigenen Gedanken dazu vergisst und ihm einfach folgen muss. „Das seltsame Haus“ hat das Kaufinteresse eines Bekannten des Ich-Erzählers geweckt, der eben jenen bittet, sich doch mal den Grundriss genauer anzusehen. Tatsächlich finden sich dort Seltsamkeiten, die auch schnell erklärt werden, und so entwickelt sich der Krimi schnell weiter. Der Ich-Erzähler, ein auf Okkultismus spezialisierter Autor, recherchiert weiter; es existierte bereits ein Haus, das ähnliche Grundrisseigenheiten aufwies und es steht der Verdacht, dass ein Kind darin Morde begangen habe. Ich mag diesbezüglich gar nicht zu viel Inhalt erzählen, denn dieser besondere Krimi vermag, nicht nur auf Grund seines Erzähltempos mehrfach zu überraschen und vielleicht ändert sich ja auch einiges im Verlauf des Buches, das ich jetzt noch nicht mal andeuten möchte.
Ich hatte zuerst den Roman der seltsamen Bilder gelesen und war beeindruckt, nun vollkommen gespannt auf „Das seltsame Haus“, bei dem es sich, wie oben schon erwähnt, tatsächlich um den ersten Krimi UKETSUS handelt, den ich während des Lesens eher nicht ganz so raffiniert fand, wie die „seltsamen Bilder“. Mir fehlte etwas die Zeit, mir eigene Gedanken zu machen; die temporeiche Erzählung zieht den Leser einfach mit. Für mich waren einige Zusammenhänge etwas zu spekulativ, was, jetzt aber im Nachhinein betrachtet, zum Großteil daran liegen kann, dass ich mit der japanischen Mystik kaum vertraut bin. Gerade beim ersten Roman gehe ich davon aus, dass er nicht umbedingt dafür gedacht war, in andere Sprachen übersetzt zu werden und in seinem Heimatland vollstes Verständnis sowie Hintergrundwissen fand, so dass er genau auf den Punkt gekommen ist. Für mich persönlich waren einige Punkte schwer vorstellbar, aber jetzt, mit etwas Abstand, Erläuterungen, auch im Nachwort, das dann letztendlich viele neue Fragen und vielleicht für den einen oder anderen Leser ganz neue Erkenntnisse und Sichtweisen birgt, doch einiges hinterfragt, anders erscheinen lässt und damit auch nachwirkt. Genau dieser retardierende Moment zum Schluss verändert meine Sicht auf dieses Buch und die Gedanken, die noch nachhallen, denn der Autor mag doch zu verwundern, zu überraschen, auch wenn ich zu dem Schluss gekommen, dass ich „meine“ Ungereimtheiten nicht auflösen kann. Mir fehlt dazu einfach zuviel Hintergrundwissen bzgl. kultureller u.a. Aspekte, die den Lesern in Japan von Klein auf vertraut sein werden. Um da im Buch als Einstimmung oder Fußnoten eben dieses Hintergrundwissen zu vermitteln, scheint es mir zu komplex. Man sollte ja auch bedenken, dass diesen Debüt wohl eher nicht geschrieben wurde mit dem Hintergedanken, dass es in Ländern erscheinen wird, in denen die japanische Kultuer samt Mythen und aktuellen Zeitungsberichten als bekannt vorausgestzt werden kann.
Für mich war das Lesen dieses Buches ein insgesamt spannendes Erlebnis, das ich als bereichernd ansehe, wobei ich aber noch erwähnen muss, dass mir „seltsame Bilder“ besser gefallen hat und auch für mich besser nachvollziehbar war.
Poppy O’Toole, Köchin und, wie ich dem Cover und Buch entnehme, TikTok-Star, stellt in diesem Buch über 100 Rezepte für den Airfryer vor. Ihre Rezepte hat sie sehr gut erklärt, durch Empfehlungen und ein ...
Poppy O’Toole, Köchin und, wie ich dem Cover und Buch entnehme, TikTok-Star, stellt in diesem Buch über 100 Rezepte für den Airfryer vor. Ihre Rezepte hat sie sehr gut erklärt, durch Empfehlungen und ein ganzseitiges Foto der fertigen Speise ergänzt. Erfreulich finde ich, dass sie alles aus frischen Zutaten zubereitet; ich konnte keine Fertigprodukte finden. Gut, das dauert vielleicht ein wenig länger, hat dann aber auch eine ganz andere Qualität. Die Rezepte lassen sich gut nacharbeiten; sie wurden unterteilt in die Kapitel: Fleisch, Fisch, Kartoffeln & Beilagen sowie Süßes. Ein weiters Kapitel enthält 10 Tipps für die Heißluftfriteuse, was auch für unerfahrene Airfryernutzer sehr hilfreich ist. Unter diesen Tipps befindet sich auch der, Öl sparsam, aus einer Sprühflasche zu nutzen. Das macht Sinn, so mache ich das auch, denn ich nutze den Airfryer ja genau dehalb, weil ich Fett einsparen möchte. Da komme ich jetzt auch direkt zu einem meiner Kritikpunkte zu diesem Buch: Poppy O’Toole schwenkt regelmäßig das Frittiergut in einer Schüssel mit Öl: das ist mir eindeutig zuviel, so dass ich Pinsel oder Sprühflasche nutze. Der andere Kritikpunkt ist, dass etliche Rezepte ohne Fotos daherkommen; ich suche zur Zubereitung vorrangig nach Fotos aus, die ohne Foto haben da fast keine Chance, entdeckt zu werden.
Die Rezepte finde ich ausgesprochen abwechslungsreich und manchesmal auch überraschend. Das Frittierte wird mit Beilagen gezeigt, die man in den Empfehlungen auch nachlesen kann. Etliche Zubereitungen haben mich überrascht; die Kuchen haben mich sehr erfreut. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass die Heißluftfriteuse vielleicht nicht unbedingt die beste Möglichkeit zur Zubereitung ist, beispielsweise bei den Reibekuchen, bei denen jeweils 2 Stück 15 Minuten in der vorgeheizten Fritteuse gebacken werde. Ich denke, solche Rezepte sind eher für diejenigen, die ausschließlich mit einem Airfryer kochen und backen.
Insgesamt gefällt mir das Buch sehr gut; die Rezepte fallen vielfältig, abwechslungsreich und ansprechend aus, besonders, wenn ein Foto sie ergänzt. Es macht Sinn, die Rezepte manchmal nach eigenem Geschmack zu variieren; ich selber mag beispielsweise an einigen der vorgestellten Gerichten die Minzwürzung nicht. Ich denke, jeder wird hier seine neuen Lieblingsrezepte für den Airfryer finden.