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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2026

nicht so abwechslungsreich wie sonst

Gärten des Jahres 2026
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Seit Jahren erfreuen mich die „Gärten des Jahres“; das Buch wurde, wie man es von Callwey gewohnt ist, sehr hochwertig erstellt und wundervoll illustriert.

Gezeigt werden 50 Gärten; der kleinste von ihnen ...

Seit Jahren erfreuen mich die „Gärten des Jahres“; das Buch wurde, wie man es von Callwey gewohnt ist, sehr hochwertig erstellt und wundervoll illustriert.

Gezeigt werden 50 Gärten; der kleinste von ihnen weist eine Größe von 200qm auf, der größte Garten bemisst sich auf 4.150qm; zudem gibt es auch eine Dachterrasse 55qm sowie einen Vorgarten von 38qmzu betrachten. Viele der vorgestellten Gärten gehen scheinbar nahtlos in Wald, Küste, Gebirge oder Wiesenlandschaft über. Fast ausnahmslos finden sich Pools, Schwimmteiche, manchmal Seerosenbecken oder andere Wasserbereiche, häufig auch Kiesflächen und -wege, Bruchsteinmaueren in den vorgestellten Lösungen. Die Gartenvorstellungen wurden durch Angaben zu Besonderheiten des jeweiligen Grundstückes, den Wünschen und Vorstellungen des Auftraggebers, des Konzepts, der verwendeten Materialien sowie einem Grundriss abgerundet. Besonders die Schwimmteiche machen die meisten der vorgestellten Gärten zu uncharmanten Einheitslösungen mit kleinen abweichenden Details, aber nichts, was mich jetzt wirklich begeistern könnte oder die Realität eines Gartens der überwiegenden Bevölkerung ausmachen könnte. Einzelne ansprechende Gärten wren die Dachterrasse, der „Waldgarten en miniature“ mit 260qm, der gesteltete Garten einer ehemaligen Schauspielschule/Villa, ein Cottagegarten sowie „Umgeben von Lieglingspflanzen. Am wenigsten gefiel mir ein Betonbunker mit umlaufenden Schaufenstern, durch die eine Verbindung zum Rasen und einzelnen Pflanzen geschaffen worden sein soll.
Die Darstellungen und Beschreibungen, ob in Fotos oder Texten fallen insgesamt beeindruckend aus. Die Gartengestaltungen werden im Kapitel der beworbenen Produkte und unterstützender Firmen besonders in der Kategorie Pool nochmals deutlich aufgezeigt, auch wenn vordergrundig ein Sonnenschirm oder Pflanzkübel gezeigt werden soll.

Von der Ausgabe dieses Jahres bin ich ein wenig enttäuscht; kar, man hat jedes Jahr ein wenig den Eindruck, dass die ausführenden Firmen hier ein gemeinsames Buch zur Eigenwerbung herausgeben; dieses Jahr fällt der Eindruck aber doch deutlich stärker aus. Mir fehlen eindeutig mehr charmante, bodenständige Gestaltungen, etwas Liebreiz und Charme und, selbstverständlich auch Inspiration für einen durchschnittlichen Garten.

Veröffentlicht am 04.03.2026

Garteneinstieg für Anfänger

Blütenpracht und Ernteglück – Dein Weg zum Traumgarten
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Svenja Breuer vermittelt zunächst Grundlagenwissen für Gartenanfänger, was einfach dazugehört. Mich hatte angesprochen, dass sie Eßbares zusammen mit Blühendem anbaut; ich mache das auch, allerdings eher ...

Svenja Breuer vermittelt zunächst Grundlagenwissen für Gartenanfänger, was einfach dazugehört. Mich hatte angesprochen, dass sie Eßbares zusammen mit Blühendem anbaut; ich mache das auch, allerdings eher spontan und bislang noch nicht wirklich mit einem Pflanzplan. Diese Lücke wollte ich schließen, es etwas geordneter angehen. Hierbei helfen mir die aufgezeigten Beetpläne, für Obst und Gemüse sowie für Blumen oder andere Zierpflanzen. Sehr gut gefällt mir dazu die Jahresplanung, der ich die jeweils anstehenden Arbeiten wie Aussäen/Vorziehen im Haus oder Dirkektaussaat u.s.w. nach Monaten aufgeteilt entnehmen kann. Sehr hilfreich sind auch die Pflanzenportraits samt Betrachtung ihrer Bedürfnis u.a. in Bezug auf Licht/Schatten oder Düngung. Von den Gartenfotos hätte ich gerne mehr, denn davon sind eher weniger enthalten als von denen der in die Kamara lächelnden oder etwas festhaltenden Autorin, die wohl eher ins private Fotoalbum passen. Da wäre einiges mehr möglich gewesen…; nichtsdestotrotz bietet dieses Buch, besonders Gartenanfängern, gute Anleitungen und Pflanzpläne, eine Jahresübersicht der Arbeiten sowie Pflanzenportraits.

Veröffentlicht am 01.03.2026

abwechslungsreiche, auch vegane, Rezepte

Zucchini
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Nach einer kleinen Warenkunde und Anbautipps verrät Sarah Tischer 70 Rezepte unter Verwendung von Zucchini, darunter Salate, Beilagen, Suppen, Hauptgerichte aus Topf, Pfanne und Backofen sowie Brot und ...

Nach einer kleinen Warenkunde und Anbautipps verrät Sarah Tischer 70 Rezepte unter Verwendung von Zucchini, darunter Salate, Beilagen, Suppen, Hauptgerichte aus Topf, Pfanne und Backofen sowie Brot und süße Backrezepte. Die Rezepte finde ich recht vielfältig, manchmal auch überraschend, wie den Salat mit Minze, die verschiedenen Aufstriche, den Zucchini-Reis-Gratin, Zucchini-Falafel mit Gurken-Dattel-Dip oder den Zucchini-Zitronen Gugelhupf mit Mohn. Gallette aus Quark-Öl-Teig stellen für mich eher ein Sakrileg dar; sicherlich kann man das Rezept aber auch mit Buchweizenmehl herstellen, wenn man eine Galtte möchte. Beim Durchsehen der Rezepte fällt mir auf, dass versucht wurde, die Rezepte etwas international zu kreieren, ob als asiatische Suppe, marrokanischem Salat oder Eintopf oder amerikanisches Bread, was mir insgesamt gut gefällt und auch mal eine ungewohnte Würzung oder Zusammenstellung mit sich bringen kann und neue Geschmackserlebnisse verspricht.

Die Rezepte wurden allesamt gut erklärt, durch Tipps und ein ganzseitiges Foto der fertigen Speise ergänzt, so dass ein Nachbereiten gut gelingen wird.

Veröffentlicht am 16.12.2025

guter Einstieg in Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Erkannen und Umgang damit

GENial abnehmen
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Dr. med. Stephan Wöhrer erklärt in diesem Buch, welche genbedingten Unverträglichkeiten, auf die er auch kurz eingeht, sich auf die Ernährung und das Wohlbefinden nach dem Verzehr auswirken und, wie sie ...

Dr. med. Stephan Wöhrer erklärt in diesem Buch, welche genbedingten Unverträglichkeiten, auf die er auch kurz eingeht, sich auf die Ernährung und das Wohlbefinden nach dem Verzehr auswirken und, wie sie eine Abnahme erschweren. Hierfür gibt es einen Selbsttest sowie Erläuterungen zur Abklärung bei einem Arzt und auch ein Ernährungstagebuch kann geführt werden. Diesem theoretischen Teil folgen Rezepte, die zum größten Teil auch bebildert wurden. Alle Rezepte sind gut erklärt, sehr einfach und somit leicht nacharbeitbar, aber leider auch nicht so wirklich neu. Unter den Rezepten finden sich beispielsweise Caesar-Salat, Veggie-Burger auf einem fertig gekauften Vollkornbrötchen, gebratener Thunfisch mit Wasabi-Mayonaise, Risotto mit Champions und Spargel und Süßkartoffel-Grünkohl-Salat.

Ich muss gestehen, dass dieses Buch besonders für jene geeignet ist, die sich noch nie mit dem Thema der Ernährung auseinander gesetzt haben und denen nicht bewusst ist, dass ihr Körper ihnen durchaus mitteilt, welche Nahrungsmittel ihm nicht guttun oder eben besser bekommen. Das kann Eiweiss sein oder Kohlenhydrate…Selber hatte ich da doch weitaus mehr erwartet, als in diesem Buch zu finden war, sowohl im theoretischen Teil als auch bei den Rezepten, konnte aber auch praktische Infoboxen für mich finden, die einiges an Wissen gut auf den Punkt bringen, beispielsweise zur Proteinkombination um den Proteinwert zu optimieren. Auch die einzelnen Unverträglichkeiten wurden besprochen und Hilfen zum Selberekennen gegeben. Als Einstieg in diese Thema finde ich dieses ungefähr 150 Seiten umfassende Buch gut geeignet.

Veröffentlicht am 31.10.2025

temporeich und ungewöhnlich erzählt

HEN NA IE - Das seltsame Haus
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Bei „HEN NA IE – Das seltsame Haus“ handelt es sich um den zweiten bei uns erschienenen Kriminalroman der besonderen Art von UKETSU. Tatsächlich handelt es sich aber um sein Debüt, das Japan vorher erschienen ...

Bei „HEN NA IE – Das seltsame Haus“ handelt es sich um den zweiten bei uns erschienenen Kriminalroman der besonderen Art von UKETSU. Tatsächlich handelt es sich aber um sein Debüt, das Japan vorher erschienen und nun, Nach „HEN NA E – seltsame Bilder“, Uketsus zweitem Roman, bei uns erschienen ist.

Den Schreibstil Uketsus finde ich außergewöhnlich: Temporeich erzählt er im Dialog, schlußfolgert, ergänzt durch Zeichnungen, entwickelt die Geschichte, dass man als Leser zwischendurch seine eigenen Gedanken dazu vergisst und ihm einfach folgen muss. „Das seltsame Haus“ hat das Kaufinteresse eines Bekannten des Ich-Erzählers geweckt, der eben jenen bittet, sich doch mal den Grundriss genauer anzusehen. Tatsächlich finden sich dort Seltsamkeiten, die auch schnell erklärt werden, und so entwickelt sich der Krimi schnell weiter. Der Ich-Erzähler, ein auf Okkultismus spezialisierter Autor, recherchiert weiter; es existierte bereits ein Haus, das ähnliche Grundrisseigenheiten aufwies und es steht der Verdacht, dass ein Kind darin Morde begangen habe. Ich mag diesbezüglich gar nicht zu viel Inhalt erzählen, denn dieser besondere Krimi vermag, nicht nur auf Grund seines Erzähltempos mehrfach zu überraschen und vielleicht ändert sich ja auch einiges im Verlauf des Buches, das ich jetzt noch nicht mal andeuten möchte.

Ich hatte zuerst den Roman der seltsamen Bilder gelesen und war beeindruckt, nun vollkommen gespannt auf „Das seltsame Haus“, bei dem es sich, wie oben schon erwähnt, tatsächlich um den ersten Krimi UKETSUS handelt, den ich während des Lesens eher nicht ganz so raffiniert fand, wie die „seltsamen Bilder“. Mir fehlte etwas die Zeit, mir eigene Gedanken zu machen; die temporeiche Erzählung zieht den Leser einfach mit. Für mich waren einige Zusammenhänge etwas zu spekulativ, was, jetzt aber im Nachhinein betrachtet, zum Großteil daran liegen kann, dass ich mit der japanischen Mystik kaum vertraut bin. Gerade beim ersten Roman gehe ich davon aus, dass er nicht umbedingt dafür gedacht war, in andere Sprachen übersetzt zu werden und in seinem Heimatland vollstes Verständnis sowie Hintergrundwissen fand, so dass er genau auf den Punkt gekommen ist. Für mich persönlich waren einige Punkte schwer vorstellbar, aber jetzt, mit etwas Abstand, Erläuterungen, auch im Nachwort, das dann letztendlich viele neue Fragen und vielleicht für den einen oder anderen Leser ganz neue Erkenntnisse und Sichtweisen birgt, doch einiges hinterfragt, anders erscheinen lässt und damit auch nachwirkt. Genau dieser retardierende Moment zum Schluss verändert meine Sicht auf dieses Buch und die Gedanken, die noch nachhallen, denn der Autor mag doch zu verwundern, zu überraschen, auch wenn ich zu dem Schluss gekommen, dass ich „meine“ Ungereimtheiten nicht auflösen kann. Mir fehlt dazu einfach zuviel Hintergrundwissen bzgl. kultureller u.a. Aspekte, die den Lesern in Japan von Klein auf vertraut sein werden. Um da im Buch als Einstimmung oder Fußnoten eben dieses Hintergrundwissen zu vermitteln, scheint es mir zu komplex. Man sollte ja auch bedenken, dass diesen Debüt wohl eher nicht geschrieben wurde mit dem Hintergedanken, dass es in Ländern erscheinen wird, in denen die japanische Kultuer samt Mythen und aktuellen Zeitungsberichten als bekannt vorausgestzt werden kann.

Für mich war das Lesen dieses Buches ein insgesamt spannendes Erlebnis, das ich als bereichernd ansehe, wobei ich aber noch erwähnen muss, dass mir „seltsame Bilder“ besser gefallen hat und auch für mich besser nachvollziehbar war.

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