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Veröffentlicht am 21.04.2022

Begin Again

Begin Again
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Worum geht es?: Noch einmal ganz von vorne beginnen - das ist Allie Harpers sehnlichster Wunsch, als sie für ihr Studium nach Woodshill zieht. Dass sie ausgerechnet in einer WG mit einem überheblichen ...

Worum geht es?: Noch einmal ganz von vorne beginnen - das ist Allie Harpers sehnlichster Wunsch, als sie für ihr Studium nach Woodshill zieht. Dass sie ausgerechnet in einer WG mit einem überheblichen Bad Boy landet, passt ihr daher gar nicht in den Plan. Kaden White ist zwar unfassbar attraktiv - mit seinen Tattoos und seiner unverschämten Art aber so ziemlich der Letzte, mit dem Allie sich eine Wohnung teilen möchte. Zumal er als allererstes eine Liste von Regeln aufstellt. Die wichtigste: Wir fangen niemals etwas miteinander an! Doch Allie merkt schnell, dass sich hinter Kadens Fassade viel mehr verbirgt als zunächst angenommen. Und je besser sie ihn kennenlernt, desto unmöglicher wird es ihr, das heftige Prickeln zwischen ihnen zu ignorieren...

Der Schreibstil: Der Schreibstil ist locker, leicht und unkompliziert. Passend für ein New-Adult-Roman. Die Geschichte wird abwechselnd aus Allies und Ryan Sicht erzählt, sodass man einen super Einblick in die Gefühlswelt der Beiden hatte. Der Anfang war etwas schleppend. Ich kam erst mit der Zeit in die Geschichte rein. Da hätte ich mir etwas mehr Pep gewünscht, aber ich bin ja zum Glück am Ball geblieben. Mir persönlich war die Kapitellänge das ein oder andere Mal etwas zu lang. So mal schnell in der Mittagspause noch mal ein Kapitel lesen, war leider nicht immer drin. Schade...

Die Hauptfiguren: Allie ist eine touphe, junge Erwachsene. Sie möchte sich von ihren Eltern lossagen und ein selbst bestimmtes Leben führen. Mit ihren Macken und Eigenarten war sie mir sofort sympathisch. Teilweise war es aber anstrengend zu lesen, dass sie wegen jeder Kleinigkeit weint.

Kaden war dagegen viel interessanter. Man wollte wissen warum er so kalt und unberechenbar ist. Sein Schicksal hat mich sehr bewegt und ich fand es super wie die Päckchen der beiden miteinander harmoniert haben. Wirklich gut gelöst.

Endfazit: Es ist ein super New-Adult Roman für Einsteiger und mal was nettes für Zwischendurch. Es ist jetzt nicht die beste Lektüre in dem Genre, aber ich kann es durchaus weiterempfehlen.

Das Buch erhält von mir 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 21.04.2022

Lovely Mistake

Lovely Mistake (Bedford-Reihe 2)
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Worum geht es?: Ein halbes Jahr ohne Dates, ohne Männer und vor allem ohne sich neu zu verlieben. Das ist Mollys Plan, denn sie hat eine schwere Zeit hinter sich und kann es sich nicht leisten, ihr Herz ...

Worum geht es?: Ein halbes Jahr ohne Dates, ohne Männer und vor allem ohne sich neu zu verlieben. Das ist Mollys Plan, denn sie hat eine schwere Zeit hinter sich und kann es sich nicht leisten, ihr Herz an den Falschen zu vergeben. Als sie jedoch von einem Wasserschaden aus ihrer Wohnung vertrieben wird, hat sie keine andere Wahl, als bei Troy einzuziehen, einem verdammt gutaussehenden Handwerker. Ungewollt entdeckt sie die Narben aus seiner Vergangenheit und fühlt sich immer mehr zu ihm hingezogen. Doch Troy gehört genau zu der Sorte Mann, von der Molly sich unbedingt fernhalten muss...


Der Schreibstil: Die Geschichte wird abwechselnd aus Molly und Troys Sicht erzählt, jedoch überwiegend von Molly. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, sodass man schnell durch die Seiten kommt. Der Schreibstil ist locker und leicht und die Atmosphäre in Bedford wird super beschrieben.


Die Hauptfiguren: Molly ist ein vorsichtiger Mensch. Sie wurde in der Vergangenheit schon zutiefst verletzt und möchte nun endlich die wahre Liebe finden. Auch wenn ich teilweise ihre Regeln etwas schräg fand, war sie mir dennoch als Charakter sympathisch.


Troy ist ein positiver und selbstsicherer Mensch. Er hat früh gelernt für sich und seine kleine Schwester zu sorgen. Wie er sich um seine Schwester Tracy kümmert, und wie innig ihr Verhältnis zueinander ist, war einfach goldig.


Endfazit: Eine gute Fortsetzung, wenn auch nicht so stark wie der erste Band. Die Plots waren für mich zu vorhersehbar. Es ist ein gutes Wohlfühlbuch und hat mir dennoch tolle Lesestunden bereitet.


Das Buch erhält von mir gute 3,5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 20.04.2022

Bridgerton - Der Duke und ich

Bridgerton – Der Duke und ich
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Worum geht es?: Als Daphne Bridgerton ihren Namen in der Kolumne von Lady Whistledown liest, kümmert es sie nicht besonders. Aber ihre Mutter drängt sie, endlich einen Ehemann zu finden, bevor ihr Ruf ...

Worum geht es?: Als Daphne Bridgerton ihren Namen in der Kolumne von Lady Whistledown liest, kümmert es sie nicht besonders. Aber ihre Mutter drängt sie, endlich einen Ehemann zu finden, bevor ihr Ruf in dieser Ballsaison völlig dahin ist. Daphne schließt einen Pakt mit Simon Basset, dem heiratsunwilligen Duke of Hastings: Indem er ihr den Hof macht, erscheint der umschwärmte Aristokrat vergeben. Sie dagegen rückt gesellschaftlich in den Mittelpunkt und entflieht den Kuppelversuchen ihrer Mutter. Ein prickelndes Spiel beginnt – bis Daphne erkennt, dass nur einem Mann ihr Herz gehört: Simon!

Der Schreibstil: Die Geschichte wird aus der Erzähler-Sicht erzählt. Der Schreibstil hat sehr gepasst und selbst die Gefühle von Daphne und Simon wurden super rübergebracht. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und man fliegt sehr schnell durch die Seiten. Leider hatte das Buch dann doch seine Längen besonders im Mittelteil. Im Gegensatz zur Serie liegt der Fokus deutlich mehr aus Simon und Daphne. Viele Nebenhandlungen die in der Serie gezeigt gibt es gar nicht im Buch. Es hat mich nicht groß gestört, aber in der Serie hat das der Geschichte noch mehr Pep verliehen.

Die Hauptfiguren: Daphne ist eine junge Dame, welche in der Londoner Ballsaison einen Mann sucht. Sie bekommt sehr viel Druck on ihre Familie, insbesondere von ihrer Mutter und ihrem ältesten Bruder Anthony. Die meisten Anwärter sehen sie jedoch als nette Freundin und nicht als eine zukünftige Frau.

Simon ist ein Herzog und wenn es nach ihm geht könnte er auf den Titel verzichtet. Er wird häufig von der Gesellschaft mit seinem verstorbenen Vater verglichen. Ich habe mit ihm mitgefühlt und konnte seine Beweggründe gegen eine Heirat durchaus verstehen (auch wenn es sehr drastisch ist).



Was ich noch erwähnen möchte: Eine Kleinigkeit ist mir beim Schreibstil immer angeeckt. Es ist häufig von "der ton" die Rede. Für all diejenigen, die auch nicht verstanden haben, was das heißen soll, ist das die Kurzform von "the town". Im Kontext ist somit meistens die Gesellschaft oder die Etikette gemeint. Ich denke in der Übersetzung hätte man das besser weglassen sollen, oder es wenigstens umschrieben, sodass man es versteht.

Endfazit: Das Buch ist ein guter Auftaktband. Leider hatte das Buch seine Längen. Die Beziehung von Daphne und Simon wurde sehr schön dargestellt und ich bin gespannt wie es mit Anthony und Kate weitergeht.

Das Buch erhält von mir gute 3,5 von 5 Sterne.



Hinweis: Ich kann jedem nur raten, die Bände nach Erscheinungsdatum zu lesen. Es geht zwar in jedem Band um ein anderes Geschwisterkind der Familie Bridgerton, aber alle Charaktere tauchen in den Folgebänden wieder auf.

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Veröffentlicht am 20.04.2022

Everything We Had

Everything We Had (Love and Trust 1)
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Worum geht es?: Offen, optimistisch, lebensfroh – das ist Kate. Bis ein zutiefst traumatisches Erlebnis sie aus der Bahn wirft. Sie bricht das College in London ab und zieht sich zurück. Nur eines hält ...

Worum geht es?: Offen, optimistisch, lebensfroh – das ist Kate. Bis ein zutiefst traumatisches Erlebnis sie aus der Bahn wirft. Sie bricht das College in London ab und zieht sich zurück. Nur eines hält sie aufrecht: ihr Traum vom eigenen Café. Als sie die Chance bekommt, einen kleinen Laden in London zu mieten, setzt sie alles auf eine Karte. Doch sie hat die Rechnung ohne Aidan gemacht. Der Neffe der Inhaberin möchte das Geschäft in einen Buchladen verwandeln. Um ihren Traum zu verwirklichen, muss Kate mit Aidan zusammenarbeiten. Dabei kommen sie einander gefährlich nahe. Doch Kate kann es sich nicht leisten, dass jemand einen Blick hinter ihre Fassade wirft und entdeckt, dass ihre Seele in Scherben liegt…

Der Schreibstil: Die Geschichte wird abwechselnd aus Kates und Aidans Sicht erzählt, wobei der Fokus mehr auf Kate liegt. Die Geschichte wird sehr ruhig erzählt. Die Spannungen zwischen Kate und Aidan waren sehr amüsant mitzuverfolgen. Ich weiß nicht, ob ich immer so ruhig reagiert hätte wie Kate. In der Geschichte steht besonders der Alltag im Cosy Corner im Vordergrund, was einerseits mal eine doch etwas andere Atmosphäre kreiert hat, andererseits hat das aber der Geschichte deutlich an Spannung genommen. Das Buch hatte besonders im Mittelteil seine Längen, was ich sehr schade finde. 100 Seiten weniger hätten der Geschichte keinen Abbruch getan. Das Ende war jedoch sehr emotional und hat schöne Botschaften vermittelt.

Die Hauptfiguren: Kate ist ein junge Frau, welche leider einen schweren Vergangen hat. Sie hat häufig Panikattacken und verschließt sich vor ihren Mitmenschen. Sie hat eine starke Entwicklung durchgemacht und ich konnte jeden Gedanken und jede Handlung von ihr verstehen.

Aidan ist Anfangs sehr unhöflich und will Kate am liebsten aus dem gemeinsamen Laden rausekeln. Mit der Zeit taut man auf und lernt auch ihn besser kennen. Besonders schön fand ich, wie langsam sich seine Gefühle für Kate entwickelt haben.

Endfazit: Das Buch hat mir gut gefallen und ist was nettes für Zwischendurch. Die Protagonisten haben mir gut gefallen. Die Charakterentwicklung ist einfach nur großartig und die tollen Botschaften in diesem Buch kann ich nur Lobens erwähnen. Dennoch hat das Buch durch ihre Längen an Spannung verloren.

Das Buch erhält von mir gute 3,5 von 5 Sterne.

Wer die Love and Trust Reihe der Autorin liebt, der sollte (am besten vorher) "The Right Kind of Wrong" gelesen haben. In dem Band wird Zoes Geschichte erzählt, welche auch in diesem Band ab uns zu thematisiert wird.

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Veröffentlicht am 04.03.2026

In the Likely Event – Bis wir uns wiedersehen

In the Likely Event – Bis wir uns wiedersehen
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Worum geht es?: Als Izzy Astor 2011 in ein Flugzeug steigt, rechnet sie höchstens mit ihrer üblichen Flugangst, aber ganz bestimmt nicht mit Nate Phelan: dunkelhaarig, mit strahlend blauen Augen, charmant ...

Worum geht es?: Als Izzy Astor 2011 in ein Flugzeug steigt, rechnet sie höchstens mit ihrer üblichen Flugangst, aber ganz bestimmt nicht mit Nate Phelan: dunkelhaarig, mit strahlend blauen Augen, charmant und irgendwie genau der Mensch, den sie nie gesucht hat. Zwischen ihnen entsteht sofort eine tiefe Verbindung. Doch kurz nach dem Start stürzt das Flugzeug in den Missouri River.

Ihre Leben verändern sich. Sie verändern sich. Nate macht Karriere beim Militär, Izzy verfolgt ihren eigenen Weg als Juristin. Trotz der Entfernung verlieren sie nie den Kontakt, aber das Timing scheint nie zu stimmen. Sind sie trotz ihrer schicksalhaften Verbindung vielleicht doch nicht füreinander bestimmt?

2021 begegnen sie sich erneut – mitten in einem Kriegsgebiet, wo Nate am allerwenigsten mit Izzy gerechnet hätte. Während Izzy in dem zerfallenden Land auf geheimer Mission unterwegs ist, soll Nate ihr Leben schützen. Am liebsten wüsste er Izzy natürlich im nächsten Flieger nach Hause, aber er wird alles tun, damit sie so sicher wie möglich ist. Gibt das Schicksal ihnen eine letzte Chance?

Das Cover: Das Cover ist ein echter Hingucker: peppige Farben, ein toller Schriftzug und insgesamt ein sehr stimmiges, modernes Design, das sofort ins Auge fällt. Es passt hervorragend zum Genre und macht direkt Lust aufs Lesen.

Der Schreibstil: Die Geschichte wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Izzy und Nathaniel erzählt. Dabei springt der Roman ständig zwischen Gegenwart und dem Flugzeugabsturz von damals hin und her. Man begleitet die beiden über viele Jahre, was grundsätzlich eine schöne Tiefe schafft. Für mich war der Schreibstil jedoch anstrengend, weil die häufigen Zeitwechsel den Lesefluss erschweren. Ich musste mich immer wieder neu orientieren, ob wir gerade in der Vergangenheit oder in der Gegenwart sind – das hat den Genuss etwas getrübt. Trotzdem gelingt es Rebecca Yarros, viel Gefühl einzubringen und alltägliche Themen wie Familie, Erwartungen, Loyalität und Selbstfindung sensibel in die dramatische Rahmenhandlung einzubetten. Das Ende empfand ich als schön und rund.

Die Hauptfiguren: Izzy ist eine junge Frau, die sich von ihren Eltern kaum ernst genommen fühlt. Sie soll funktionieren, Leistung bringen und am besten einen reichen Politiker-Sohn heiraten – Liebe spielt in den Vorstellungen ihrer Eltern keine Rolle. Ihre Schwester ist ihr Fels in der Brandung, und die beiden halten wie Pech und Schwefel zusammen. Zwischen Izzy und Nathaniel besteht von Anfang an eine starke Anziehung, doch der Zeitpunkt ist nie richtig. Die Frage bleibt: Kann Izzy sich von den Erwartungen ihrer Eltern lösen? Und finden Izzy und Nathaniel trotz aller Hindernisse zueinander?

Nathaniel ist Soldat, um seine Familie finanziell zu unterstützen. Er trägt schwer an den Folgen traumatischer Kriegseinsätze, was ihn zu einer verletzlichen, aber sehr authentischen Figur macht. Seine innere Zerrissenheit verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe.

Endfazit: "In the Likely Event – Bis wir uns wiedersehen" ist ein gutes Buch. Es hat eine tolle Grundidee, starke Protagonisten und eine emotionale Geschichte, die über Jahre hinweg wirkt. Gleichzeitig hat mich der unruhige, sprunghafte Erzählstil immer wieder aus dem Lesefluss gerissen. Dennoch gibt es eine Leseempfehlung meinerseits.

Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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