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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.03.2026

Perfekter schottischer Cozy-Crime

Mord & Breakfast
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Melody Moss, eine junge und frisch entlassene Journalistin, erbt völlig überraschend von ihrer verunglückten Tante Mabel ein kleines Bed & Breakfast in Schottland. Als Melody das Erbe antritt stellt sie ...

Melody Moss, eine junge und frisch entlassene Journalistin, erbt völlig überraschend von ihrer verunglückten Tante Mabel ein kleines Bed & Breakfast in Schottland. Als Melody das Erbe antritt stellt sie irritiert fest, dass keiner ihrer Tante nachtrauert und sie bei den Dorfbewohnern auch nicht besonders beliebt war. War der tödliche Unfall ihrer Tante doch kein Unfall? Melodys Neugier ist geweckt und sie beginnt auf eigene Faust zu recherchieren.

Der Sprach-/Schreibstil ist angenehm und locker. Die Protagonisten sind alle gut getroffen und sehr bildhaft dargestellt. Anne Gordons Krimi ist weit entfernt von düsterer Brutalität sondern passt perfekt in das Cozy-Crime-Genre. Sie setzt auf Atmosphäre, liebenswerte, nahbare, authentische Figuren, flotte Dialoge und geschickten kleinen Hinweisen.

Das liebevoll gestaltete Cover mit seinen kräftigen Farben und schottischen Details passt perfekt zur Geschichte.

„Mord & Breakfast“ von Anne Gordon ist für mich eine perfekte Wohlfühllektüre für entspannte Lesestunden - spannend genug, um dranzubleiben, und gemütlich genug, um sich dabei rundum gut aufgehoben zu fühlen. Eine klare Kaufempfehlung für Fans von Cozy-Crimes.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.10.2025

Gelungene Fortsetzung

Entführung im Himmelreich
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In „Entführung im Himmelreich“ zeigt Andreas Winkelmann erneut sein Gespür für einen spannenden, aber zugleich charmanten Campingplatz-Krimi. Der zweite Band rund um Hobbyermittler Björn Kupernikus spielt ...

In „Entführung im Himmelreich“ zeigt Andreas Winkelmann erneut sein Gespür für einen spannenden, aber zugleich charmanten Campingplatz-Krimi. Der zweite Band rund um Hobbyermittler Björn Kupernikus spielt wieder auf dem idyllischen Campingplatz „Himmelreich“. Als der Bäcker des Ortes spurlos verschwindet, wittert Dauercamper, Ex-Schauspieler und Hobbyermittler Björn Kupernikus mehr als nur einen Unfall. Gemeinsam mit seiner Freundin Annabelle und Hundedame Pinguin beginnt Kupernikus zu ermitteln und stößt bald auf dunkle Geheimnisse hinter der friedlichen Fassade des Campingidylls.

Winkelmann verbindet humorvolle Dialoge, liebevoll gezeichnete Figuren und eine durchweg spannende Handlung zu einem unterhaltsamen Cozy-Crime. Der Roman überzeugt mit Atmosphäre, Leichtigkeit und cleverem Aufbau – ein spannender, warmherziger Krimi, der beweist, dass Nervenkitzel auch ohne Blutvergießen funktioniert.

Für mich ist dem Autor eine stimmige Fortsetzung der Reihe gelungen. Man muss nicht zwingend den 1. Band gelesen haben aber es erklärt doch den ein oder anderen Zusammenhang.

Das Buchcover passt hervorragend zum Buch und spiegelt den Inhalt perfekt.


Fazit:
„Entführung im Himmelreich“ ist eine klare Empfehlung für alle, die einen leicht lesbaren Cozy-Crime mit Campingplatz-Feeling für gemütliche Stunden suchen. Ich vergebe dafür die volle Punktzahl.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Moderner Cosy-Whodunnit-Krimi

Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste
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Die 77-jährige Rosemary „Mimi“ Mac Laine, führt ein ruhiges und etwas zurückgezogenes Leben. Die meiste Zeit verbringt sie mit Kreuzworträtseln. Völlig unerwartet erhält sie eines Tages eine Einladung ...

Die 77-jährige Rosemary „Mimi“ Mac Laine, führt ein ruhiges und etwas zurückgezogenes Leben. Die meiste Zeit verbringt sie mit Kreuzworträtseln. Völlig unerwartet erhält sie eines Tages eine Einladung ihrer reichen Nachbarin Jane, zu einer kleinen Feier. In der Einladung steht, dass wenn der oder die Eingeladene nicht kommt, ihr dunkelstes Geheimnis an die Öffentlichkeit gelangen wird. Es ist also völlig klar, dass sie zu der Party gehen muss. Zusammen mit ihrer cleveren Enkelin Addie, die aktuell in einer tiefen persönlichen Krise steckt – ihr ehemaliger Freund und Geschäftspartner Brian hat sie hintergangen - begibt sich Mimi auf den Weg. Dort angekommen treffen sie auf sechs weitere Gäste, die alle ebenfalls ein Geheimnis hüten. Als ein heftiger Schneesturm hereinbricht, ist das Herrenhaus von der Außenwelt abgeschnitten. Just in dem Moment wird die Gastgeberin Jane ermordet. Mimi und Addie übernehmen zwangsweise die Ermittlungen, nachdem bei Mimi die „Tatwaffe“ gefunden wurde. Denn eins ist klar, einer der Anwesenden ist der Mörder und sie sitzen mit ihm oder ihr fest.

Kelly Mullen´s „Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste“ ist ein klassischer Whodunnit-Krimi mit leichtem Cosy-Crime-Charme. Der Autorin ist es gut gelungen die winterliche Atmosphäre, das eingeschlossene Herrenhaus sowie die einzelnen Charaktere lebhaft darzustellen. Besonders gut gefallen hat mir das ungleiche Ermittlerduo aus Oma und Enkelin. Im Großen und Ganzen ist es ihr auch gut gelungen, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. Der Erzählstil ist leicht und angenehm, auch dank der teilweise etwas kürzeren Kapitel.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut und passt perfekt zur Geschichte. Sehr gut gefallen haben mir vor allem die im Einband dargestellten Zeichnungen aller einzelner Charaktere.



Fazit

„Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste“ ist ein charmanter Cosy‑Whodunnit-Krimi, der klassische Krimi‑Elemente mit Humor und familiäre Spannungen verbindet. Ideal für Leser, die gerne miträtseln und alte klassische Kriminalromane mögen. Wer einen actiongeladenen Thriller sucht ist hier vollkommen falsch. Für meinen Geschmack ist es ein unterhaltsamer, angenehmer und stimmungsvoller Winter‑Krimi für gemütliche Abendstunden.
Ich vergebe die volle Punktzahl.

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Veröffentlicht am 10.11.2024

Unterhaltsamer Cosy Crime

Mord im Himmelreich
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Björn Kupernikus ist ein ehemaliger Schauspieler, der seinen Ruhestand auf dem Campingplatz Himmelreich genießen möchte. Allerdings ist es mit Idylle und Ruhe recht schnell vorbei, als er eines Morgens ...

Björn Kupernikus ist ein ehemaliger Schauspieler, der seinen Ruhestand auf dem Campingplatz Himmelreich genießen möchte. Allerdings ist es mit Idylle und Ruhe recht schnell vorbei, als er eines Morgens dem Hilferuf von Annabelle, einer ehemaligen Lehrerin und Künstlerin, folgt. Ein kleiner Hund treibt auf einem Stand-Up-Paddelboard im See. Etwas widerwillig schwimmt Kupernikus hinaus auf den See, um den Hund zu retten. Er rettet aber nicht nur den kleinen Hund, sondern auch eine unter dem Bord festgeschnallte Leiche. Die Polizei geht zunächst von einem Unfall aus, was Björn aber überhaupt nicht einleuchten will. Kurzerhand beginnt er zusammen mit Annabelle mit den Ermittlungen, denn er wollte schon immer mal den Tatort-Kommissar spielen. Wem gehört der kleine Hund? Wer hat den Toten unter das SUB geschnallt? Wird es den Zwei gelingen die Fragen zu klären und das Rätsel des festgeschnallten Toten zu lösen?

„Mord im Himmelreich“ war mein erstes Buch von Andreas Winkelmann. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und durchweg gut zu lesen. Ihm ist es wunderbar gelungen die bunt zusammengewürfelten Menschen mit ihren unterschiedlichen teilweise etwas schrägen Charaktere und das Leben auf einem Campingplatz sehr anschaulich darzustellen. Man muss Kupernikus, Annabelle und Pinguin, das Findelkind vom SUB einfach gerne haben.

Das farbenfrohe Buchcover passt hervorragend zur Story und dürfte in der Buchhandlung ein kleiner Eyecatcher sein. Ansprechend fand ich, dass die Kapitel immer mit den auf dem SUB sitzende kleine Hund beginnen. Gefallen hat mir auch die hinten im Einband befindliche Karte, dadurch gewinnt man eine bessere Übersicht.

Mein Fazit: „Mord im Himmelreich“ von Andreas Winkelmann ist ein gelungener, unterhaltsamer Cosy-Crime mit einem unkonventionellen aber liebenswürdigen Ermittler-„Trio“. Wer einen netten Camping-Krimi sucht wird sich hier sicher wohlfühlen. Ich gebe dem Buch die volle Punktzahl.

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Veröffentlicht am 11.09.2024

Toller 3. Fall für Mrs Potts´ Mordclub

Mrs Potts’ Mordclub und der tote Bürgermeister
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Suzie Harris, Mitglied von Mrs. Potts´ Mordclub, nimmt als Zuschauerin an einer Sitzung des Stadrats teil. Dadurch wird sie Augenzeugin, als der allseits beliebte Bürgermeister Geoffrey Lushington plötzlich ...

Suzie Harris, Mitglied von Mrs. Potts´ Mordclub, nimmt als Zuschauerin an einer Sitzung des Stadrats teil. Dadurch wird sie Augenzeugin, als der allseits beliebte Bürgermeister Geoffrey Lushington plötzlich tot zusammenbricht. Da ihr die sehr Sache verdächtig vorkommt, ruft sie sofort ihre Freudinnen Judith und Becks an. Rasch stellt sich heraus, dass der Bürgermeister vergiftet wurde. Die Drei beginnen, diesmal sogar mit Zustimmung der Polizei, wie gewöhnlich mit ihren etwas unkonventionellen Ermittlungen. Ihr Ziel - den Mörder und dessen Beweggründe zu finden. Der Kreis der Verdächtigen ist sehr überschaubar, aber so einfach wie es am Anfang erscheint ist es dann doch nicht.

Mrs Potts´Mordclub und der tote Bürgermeister ist bereits der 3. Band dieser Cozy-Crime-Reihe. Dem Autor ist es wieder gelungen, eine sehr unterhaltsame und kurzweilige Fortsetzung zu schreiben. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Ein wenig erinnert mich dieser Band an die alten klassischen britischen Krimis, da jeder einzelne Tatverdächtige der Reihe nach durchleuchtet und dessen Geheimnisse aufgedeckt werden. Die Damen des Mordclubs sind alle drei auf ihre Art einzigartig und liebenswürdig. Schön finde ich auch, dass man immer wieder etwas aus dem Privatleben der Drei erfährt. Diesmal hat Becks ihre Schwiegermutter am Hals und Judith erhält Post von einem alten Schulkameraden.

Das Buchcover fügt sich wunderbare zu den Vorgängern und passt zur Story.

Mein Fazit: Der 3. Band ist wieder ein sehr gelungener und unterhaltsamer Krimi mit einem unkonventionellen aber sehr liebenswertigen Ermittler-Trio. Ich hoffe es wird bald einen 4. Band geben, auf den wir nicht all zu lange warten müssen. Für mich ist das Buch eine klare Kaufempfehlung.

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