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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.03.2026

Leg dich nicht mit dem Koch an

The House Witch 1
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The House witch ist ein ganz besonderer Fantasy Roman. Es ist ein eher ruhiges Buch und wer jetzt eindrucksvolle Schlachten und große Helden erwartet ist hier nicht ganz richtig. Wer aber gerne ein witziges ...

The House witch ist ein ganz besonderer Fantasy Roman. Es ist ein eher ruhiges Buch und wer jetzt eindrucksvolle Schlachten und große Helden erwartet ist hier nicht ganz richtig. Wer aber gerne ein witziges Buch voller Magie liest der wird hier viel Freude haben.

Protagonist ist der Koch Fin der in der Küche des Königs anfängt und eigentlich nicht möchte, daß jemand erfährt das er eine Haushexe ist. Doch wie es so oft ist, klappt nichts so wie geplant...

Der Roman bewegt sich tatsächlich fast komplett im Umfeld des Schlosses. Dabei gibt es neben vielen magischen Momenten auch so manche Intriege und Missgunst geht um. Dadurch entwickelt sich eine spannende Geschichte. Aber das was mir an diesem Buch so richtig gut gefallen hat, ist der Witz des Romans. Es gibt so viele witzige Szenen, ich denke da gerne an eine Partie Pflicht oder Wahrheit, für die alleine sich eine Verfilmung schon lohnen würde.

Außerdem mag ich Fin sehr, auf der einen Seite vielleicht etwas egoistisch aber für die Menschen die ihm an Herzen liegen ist er immer da.

Ein Punkt der mir auch sehr gefällt ist, das die Charaktere ganz normale Namen haben, die man sich gut merken kann.

Eine großartige Geschichte voller Magie.

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Veröffentlicht am 05.03.2026

Sehr emotionale Familiengeschichte

Vergiss nicht zu tanzen, Hanna
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Vergiss nicht zu tanzen Hanna erzählt vom Leben während des Nationalsozialismus aus der Sicht eines Kindes.
Hannas Tochter findet nach deren Tod die Aufzeichnungen ihrer Mutter, die Beginnen als Hanna ...

Vergiss nicht zu tanzen Hanna erzählt vom Leben während des Nationalsozialismus aus der Sicht eines Kindes.
Hannas Tochter findet nach deren Tod die Aufzeichnungen ihrer Mutter, die Beginnen als Hanna in die Schule kommt. Es ist die Geschichte eines Dorfes in dem es eine Kluft zwischen Katholiken und Protestanten gibt, ei er Familie die kämpfen muss und doch zusammen hält, um die Freundschaft und vor allem darum wie sehr sich das Leben während des Nationalsozialismus verändert hat.

Dieser Roman ist komplett aus der Sicht eines Kindes geschrieben, und trotzdem oder gerade deswegen unglaublich emotional. Hanna erzählt ihre Geschichte unglaublich emotional, mit den Augen eines Kindes, das versucht die Welt der Erwachsenen zu verstehen. Der Roman spielt auf dem Lande, der Ort ist kein Kriegsschauplatz, eigentlich idyllischen und trotzdem macht das Regime auch hier nicht halt. Gerade die Einblicke in das normale Leben machen dieses Buch zu etwas ganz besonderem.

Ein beeindruckendes und noch lange nachhallendes Buch.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Wow

Der Fährmann
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Der Fuhrmann spielt vor und während des ersten Weltkrieges an einem Grenzfluß zwischen Deutschland und Österreich. Im Fokus der Geschichte stehen der Fuhrmann Hannes, die Wirtstochter Annemarie, ihre Freundin ...

Der Fuhrmann spielt vor und während des ersten Weltkrieges an einem Grenzfluß zwischen Deutschland und Österreich. Im Fokus der Geschichte stehen der Fuhrmann Hannes, die Wirtstochter Annemarie, ihre Freundin Elisabeth und der Bauerensohn Joseph. Es geht um Liebe die nicht erwidert wird oder die nicht sein darf. Es geht um Frauen die nicht über ihr Leben bestimmen dürfen und von Anferen in eine Rolle gesteckt werden, erschreckend und schonungslos erzählt Regina Denk davon wie junge Mädchen in eine Rolle gedrängt worden sind, wie sie nichts gegen die Eltern ausrichten konnten und wie dominant die Männer damals waren.
Der Roman zieht einen in seinen Bann und obwohl eigentlich kein schönes Leben beschrieben wird so ist er doch so packend das ich nicht aufhören konnte zu lesen. Ihre Figuren sind so lebensecht beschrieben das sie mich nicht losgelassen haben, niemand wird hier zum Helden gemacht, alle sind ganz normale Menschen, alle haben Fehler. Einige vielleicht zu viele.
Der Roman beschreibt vor allem das Leben der jungen Frauen mit all seinen Schwierigkeiten, man leidet mit den Beiden mit.
Aber vor allem hat der Roman eine wichtige Aussage die nicht nur für die damaligen Zeit zählt, sondern bis heute eichttig ist. Und diese ist, das man nicht weggehen darf.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Toller Mittelalterroman

Der Schrein der Könige
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Ich bin schon lange ein großer Fan der historischen Romane von Sabine Weiß. Ich mag es einfach das sie sich in jedem Buch mit einem anderen Thema beschäftigt. Unterschiedliche Länder, Epochen und Menschen ...

Ich bin schon lange ein großer Fan der historischen Romane von Sabine Weiß. Ich mag es einfach das sie sich in jedem Buch mit einem anderen Thema beschäftigt. Unterschiedliche Länder, Epochen und Menschen bereichern ihre Geschichten. Diesesmal geht es in die Stadt Köln im zwölften Jahrhundert und um nicht weniger als den Schrein für die Heiligen Drei Könige.

Im Mittelpunkt steht der Goldschmied Nicolaus der mit seinen drei Kindern aus Verdun nach Köln zieht um hier den Schrein anzufertigen. Doch bei den ansässigen Goldschmieden stößt das nicht gerade auf Begeisterung und auch Nicolaus Sohn Louis ist alles andere als Begeistert von dem Umzug.

Wie immer bei Sabine Weiß glänzt der Roman durch Elemente Recherche die sich vor allem in den Beschreibungen der Lebensumstände der Charaktere wiederspiegeln. Dazu kommt eine Geschichte die mich ab der ersten Seite mitgerissen hat und mich mitten ins zwölfte Jahrhundert hineinversetzt hat. Ob nun die Goldschmiedekunst oder die Heiligen Verehrung, ob nun der Umgang mit Fremden oder mit den ortsansässigen Juden oder auch das Familienleben alles wird detailliert erzählt und fügt sich zu einen großartigen Geschichte zusammen.
Ein Muss für Fans von historischen Romanen.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Geschichte neu interpretiert

Die Iden von Rom
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Was wäre wenn ? Ja was wäre wenn die Geschichte anders ausgegangen wäre, als wir sie kennen? Dieser Frage geht Michael Peinkofer in seinem Roman Die Identität von Rom nach.

Er erzählt eine alternative ...

Was wäre wenn ? Ja was wäre wenn die Geschichte anders ausgegangen wäre, als wir sie kennen? Dieser Frage geht Michael Peinkofer in seinem Roman Die Identität von Rom nach.

Er erzählt eine alternative Version der Ereignisse und trotzdem ist sein Buch perfekt recherchiert und stellt uns die historischen Personen beinahe ganz privat vor. Ob nun Julius Cesar oder Kleopatra. Brutos oder Markus Antonius. Sie alle stehen im Fokus dieses spannenden Romanes und wir erfahren so einih5von ihnen.

Der Roman ist einfach nur spannend und Michael Peinkofer ein grandioser Geschichten Erzähler der es versteht uns in den Bann des Geschehens zieht.

Mir hat es sehr gefallen wie real sowohl die römische Welt als auch die von Kleopatra dargestellt worden ist. Orte und Charaktere waren so bildlich dargestellt, dadurch ich mir alles ganz genau vorstellen konnte und das Gefühl hatte direkt in der Antike gelandet zu sein.
Einfach großartig.

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