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Veröffentlicht am 17.03.2026

Zwischen Perfektion und Abgrund – ein fesselnder Auftakt

Pure Grace Academy (Band 1) - The Final Bow
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Pure Grace Academy – The Final Bow hat mich von der ersten Seite an komplett gepackt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen.
Die Geschichte rund um Aurélie ist so viel mehr als nur eine Romance. Klar, ...

Pure Grace Academy – The Final Bow hat mich von der ersten Seite an komplett gepackt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen.
Die Geschichte rund um Aurélie ist so viel mehr als nur eine Romance. Klar, die Beziehung zwischen ihr und Lucian bringt genau die richtigen Friends-to-Haters-to-Lovers-Vibes mit – voller Spannung, unausgesprochener Gefühle und intensiver Momente. Aber gleichzeitig steckt auch ein richtig fesselnder Suspense-Plot dahinter, der mich ständig hat miträtseln lassen. Gerade die Aufarbeitung des Todes ihrer Mutter zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und wird immer komplexer und überraschender.
Das Setting der Pariser Ballettakademie ist einfach perfekt gewählt. Diese Mischung aus Eleganz, Disziplin und äußerer Perfektion – hinter der sich Intrigen, Druck und dunkle Geheimnisse verbergen – hat eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, selbst durch die Flure der Academy zu laufen oder bei den Trainings dabei zu sein.
Besonders begeistert hat mich der Schreibstil. Er ist unglaublich flüssig, bildhaft und emotional, ohne dabei überladen zu wirken. Ich konnte komplett in die Geschichte eintauchen und habe jede Szene intensiv miterlebt. Die wechselnden Perspektiven zwischen Aurélie und Lucian fand ich ebenfalls richtig gelungen, weil man so beide Figuren viel besser verstehen konnte – gerade Lucians Entwicklung hat dadurch für mich noch mehr Tiefe bekommen.
Auch die Tropes wurden super umgesetzt: Neben Friends-to-Haters-to-Lovers gibt es auch Dark Academia, Second Chance und eine gute Portion Geheimnisse und Drama. Die Mischung fühlt sich nie überladen an, sondern greift perfekt ineinander.
Für mich war das Buch eine perfekte Kombination aus Spannung, Emotionen und einer düsteren, faszinierenden Atmosphäre. Ich habe mitgefiebert, mitgerätselt und mitgefühlt – und kann den nächsten Band kaum erwarten! 💫

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Spielerisch lernen und entdecken – perfekt für das Vorschuljahr

Hallo, jetzt bin ich Vorschulkind!
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Das Bilderbuch Hallo, jetzt bin ich Vorschulkind von Johanna von Vogel, liebevoll illustriert von Yvonne Sundag, hat mich von der ersten Seite an begeistert. Es ist ein wunderbar fröhliches und gleichzeitig ...

Das Bilderbuch Hallo, jetzt bin ich Vorschulkind von Johanna von Vogel, liebevoll illustriert von Yvonne Sundag, hat mich von der ersten Seite an begeistert. Es ist ein wunderbar fröhliches und gleichzeitig lehrreiches Mitmach-Buch für Kinder im letzten Kindergartenjahr.
In der Geschichte begleiten wir Anna, die nach den Ferien zurück in den Kindergarten kommt und sich riesig freut, nun endlich zu den Vorschulkindern zu gehören. Gemeinsam mit ihrem Freund Ben erlebt sie viele kleine Abenteuer im Vorschulalltag. Beim Lesen hatte ich sofort das Gefühl, mitten dabei zu sein – beim Entdecken von Buchstaben, Zahlen und Formen oder beim Lernen über den Straßenverkehr und andere spannende Themen.
Besonders gut gefallen haben mir die vielen Mitmach-Elemente. Kinder können Dinge suchen, kleine Aufgaben lösen und aktiv in die Geschichte eintauchen. Dadurch bleibt das Buch beim Vorlesen lebendig und sorgt dafür, dass Kinder spielerisch lernen, ohne dass es sich wie Lernen anfühlt. Ich finde, genau das macht ein gutes Vorschulbuch aus.
Auch die Illustrationen sind wunderschön gestaltet. Sie sind bunt, detailreich und sehr kindgerecht, sodass es beim Anschauen immer wieder Neues zu entdecken gibt. Man merkt sofort, wie viel Liebe in den Bildern steckt.
Für mich ist dieses Buch eine tolle Begleitung durch das letzte Kindergartenjahr. Es vermittelt Vorfreude auf die Schule, ohne Druck aufzubauen, und zeigt, wie spannend und abwechslungsreich die Vorschulzeit sein kann.
Ein rundum gelungenes Mitmach-Bilderbuch, das ich sehr gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Zerbrechlich, ehrlich und unglaublich bewegend

Und alles zerbricht (Paper Hearts 1)
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Schon als ich Und alles zerbricht von Maxine Reuker das erste Mal gesehen habe, hat mich das Cover sofort angesprochen. Es ist einfach wunderschön gestaltet – irgendwie zart, ein bisschen melancholisch ...

Schon als ich Und alles zerbricht von Maxine Reuker das erste Mal gesehen habe, hat mich das Cover sofort angesprochen. Es ist einfach wunderschön gestaltet – irgendwie zart, ein bisschen melancholisch und gleichzeitig total passend zur Geschichte. Für mich transportiert es genau dieses Gefühl von Zerbrechlichkeit, das sich auch durch das ganze Buch zieht.
Der Schreibstil hat mich dann komplett abgeholt. Er liest sich sehr flüssig und leicht, ist aber gleichzeitig unglaublich emotional. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, direkt in Milas Kopf zu sein und ihre Gedanken und Gefühle mitzuerleben. Dadurch konnte ich mich total gut in sie hineinversetzen.
Besonders beeindruckt hat mich, wie sensibel das Thema Essstörung dargestellt wird. Gerade bei so einem schweren Thema habe ich manchmal Angst, dass es zu oberflächlich oder dramatisch dargestellt wird, aber hier überhaupt nicht. Die Autorin geht sehr behutsam damit um und zeigt Milas Gedanken, Unsicherheiten und inneren Kampf auf eine sehr ehrliche und respektvolle Weise. Das hat mich wirklich berührt.
Mila als Protagonistin mochte ich sehr. Ihr Umzug nach Zürich, die Trennung von ihrer besten Freundin und dieses Gefühl, plötzlich allein zu sein, werden so nachvollziehbar beschrieben. Man versteht total, warum sie sich so verloren fühlt.
Auch Nicolas bringt nochmal eine ganz besondere Spannung in die Geschichte. Zwischen ihm und Mila entsteht eine Verbindung, die mich wirklich neugierig gemacht hat. Gleichzeitig merkt man schnell, dass da noch mehr dahinter steckt und dass er ein Geheimnis mit sich herumträgt.
Für mich war Und alles zerbricht, der Auftakt der Reihe Paper Hearts, eine sehr emotionale und berührende Geschichte über Einsamkeit, Selbstfindung, Liebe und darüber, wie schwer, aber auch wichtig, es ist, auf sich selbst zu achten.

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Ein Kinderbuch, das Mut macht

Das Zauberwort heißt Nein!
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Schon beim ersten Vorlesen war ich begeistert, wie einfühlsam und zugleich kindgerecht die Geschichte von Kater Fiete erzählt wird. Fiete möchte einfach nur dazugehören und es allen recht machen – ein ...

Schon beim ersten Vorlesen war ich begeistert, wie einfühlsam und zugleich kindgerecht die Geschichte von Kater Fiete erzählt wird. Fiete möchte einfach nur dazugehören und es allen recht machen – ein Gefühl, das wohl jedes Kind (und ehrlich gesagt auch viele Erwachsene) kennt. Gerade deshalb hat mich seine Reise so berührt. Man spürt richtig mit, wie sehr er sich bemüht und wie schwer es ihm fällt, Grenzen zu setzen.
Besonders schön finde ich, wie liebevoll die Botschaft vermittelt wird. Es geht nicht um Trotz oder Ungehorsam, sondern um Selbstbestimmung und das Vertrauen in das eigene Bauchgefühl. Die kleine Maus Rosi, die Fiete das „Zauberwort“ Nein beibringt, ist eine wunderbare Figur – klug, warmherzig und stärkend. Ohne erhobenen Zeigefinger zeigt die Geschichte, wie wichtig es ist, auf sich selbst zu hören.
Die Sprache ist klar, sanft und absolut altersgerecht. Beim Vorlesen merkt man, dass hier mit viel Herz geschrieben wurde. Die Illustrationen von Lisa Hänsch sind zudem wunderschön gestaltet und unterstreichen die Emotionen der Geschichte perfekt – farbenfroh, lebendig und voller liebevoller Details.
Für mich ist „Das Zauberwort heißt Nein“ von Rebecca Mir und Ruth Rahlff ein wichtiges, zeitgemäßes Kinderbuch, das Mut macht und Kinder in ihrer Persönlichkeit stärkt.

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Veröffentlicht am 24.02.2026

Wenn aus Abschied Hoffnung wächst

Ein Küken für Frieda
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Ein Küken für Frieda von Phoebe Wahl hat mich vom ersten Moment an tief berührt. Dieses Bilderbuch erzählt auf unglaublich einfühlsame und zugleich kindgerechte Weise vom Kreislauf des Lebens – von Fürsorge, ...

Ein Küken für Frieda von Phoebe Wahl hat mich vom ersten Moment an tief berührt. Dieses Bilderbuch erzählt auf unglaublich einfühlsame und zugleich kindgerechte Weise vom Kreislauf des Lebens – von Fürsorge, Verlust, Trauer und dem zarten Hoffnungsschimmer eines Neubeginns.
Schon die warmen, detailverliebten Illustrationen haben mich begeistert. Jede Seite strahlt Geborgenheit aus und fängt die besondere Verbindung zwischen Frieda und ihren Hennen wunderbar ein. Man spürt förmlich, wie viel Liebe und Aufmerksamkeit Frieda in die Aufzucht der Küken steckt. Umso berührender ist der Moment, als eine der Hennen verschwindet. Die Erklärung des Vaters ist ehrlich und naturverbunden – nichts wird beschönigt, aber alles wird achtsam vermittelt.
Besonders beeindruckt hat mich, wie behutsam das Thema Verlust aufgegriffen wird. Das Buch traut Kindern zu, traurige Gefühle auszuhalten, ohne sie zu überfordern. Es zeigt, dass Trauer und Liebe zusammengehören – und dass nach einem schmerzhaften Abschied oft etwas Neues entsteht. Als schließlich ein kleines Küken schlüpft, fühlte ich selbst diese leise, hoffnungsvolle Wärme im Herzen.
Für mich ist dieses Bilderbuch nicht nur eine Geschichte für Kinder ab 4 Jahren, sondern auch eine wertvolle Gesprächsgrundlage für Familien. Es hilft, über Abschied zu sprechen und vermittelt gleichzeitig Trost und Zuversicht.
Ein stilles, wunderschön illustriertes Buch mit einer großen Botschaft.

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