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Veröffentlicht am 27.03.2026

Journalistin X Popstar💫

One song apart - London Hearts 1
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„One Song Apart“ war für mich ein tolles Buch für Zwischendurch.
Mir hat die Idee und Umsetzung vom Buch sehr gut gefallen, es hatte mit dem Journalismus in der Gossip-Branche irgendwie schon „Der Teufel ...

„One Song Apart“ war für mich ein tolles Buch für Zwischendurch.
Mir hat die Idee und Umsetzung vom Buch sehr gut gefallen, es hatte mit dem Journalismus in der Gossip-Branche irgendwie schon „Der Teufel trägt Prada“- Vibes und das fand ich am Buch auch schon mal sehr gut! Ich fand auch das Leben von Milo als berühmten Popstar interessant, da hätte ich mir tatsächlich mehr realistische Einblicke gewünscht.
Die Lovestory war einfach so süß, trotz des „Miscommunication“-Trope, von dem ich ja ehrlicherweise nicht so mag, weswegen ich bestimmte Konflikte etwas unnötig und aufbauschend für die Geschichte empfunden habe. Doch trotzdem verfügte das Buch an großer Tiefe und beide Hauptprotagonisten hatten so ihre Päckchen zu tragen!
Ich wäre am liebsten mit London als Setting ins Buch eingetaucht und fand es so cool, was Milo und Quinn dort auch zusammen unternommen hatten! Ich hab mich auch sehr mit den Nebencharakteren angefreundet. Besonders die Hauptprotagonisten waren für mich, außer bezüglich auf einen Konflikt, sehr nachvollziehbar und ich konnte sehr mitfühlen und sehen, wie die beiden sich immer näher und näher kommen.
Es war für mich persönlich nicht wirklich festhaltend oder spannend und schon ziemlich hervorsehbar, deswegen nur 4 Sterne von mir , was anderes habe ich aber auch gar nicht erwartet.
Ein gutes Buch mit tollem Schreibstil, einer wunderbaren Atmosphäre im berühmten London und Charakteren, die man einfach nur lieben kann, einfach perfekt für Leser*innen ab 14 Jahren! Das Autorinnen-Duo ergänzt sich einfach perfekt und ich freue mich schon, mehr von ihnen zu lesen!

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Liars all around me - traue am besten niemanden!

Liars all around me
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„Liars all around me“ - was soll ich sagen, in diesem Buch sollte man wirklich am besten niemanden trauen!

Die Idee finde ich zwar etwas basic, jedoch wurde sie sehr spannend umgesetzt. Ich habe es, ...

„Liars all around me“ - was soll ich sagen, in diesem Buch sollte man wirklich am besten niemanden trauen!

Die Idee finde ich zwar etwas basic, jedoch wurde sie sehr spannend umgesetzt. Ich habe es, obwohl es ein Buch war, schon recht schockierend.🫠 Ich hab natürlich sofort auch meine eigenen Theorien aufgestellt!

Mit den Charakteren musste ich persönlich erstmal warm werden, doch als es mal dann so war, konnte ich sehr mit ihnen mitfühlen. Avery und Ryle haben beide ihre Hürden, und es war sehr mitnehmend darüber zu lesen. Die beiden sind ein tolles Paar, eigentlich aus zwei völlig verschiedenen Welten, doch sie ergänzen sich gegenseitig perfekt und stehen sich bei.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, perfekt für einen Thriller und die Handlungen sind auch unterhaltend. Ich persönlich mochte auch die Romance-Anteile zwischendurch sehr gerne, und die Dialoge waren sehr festhaltend geschrieben.

Den Vibe hat die Autorin gut hinbekommen, alles war so geheimnisvoll und hatte anhand des Mordes eine bedrückende Atmosphäre. Es war auch sehr spannend. Ich habe leider die schuldige Person schon Mitte des Buches erraten, man muss aber auch sagen, dass ich viele Thriller lese und so schon einigermaßen ein Gefühl dafür habe. Das Ende aber!? Puh, das kam unvorhergesehen und hat mich mit offenstehendem Mund zurückgelassen - wow!!

Was mir persönlich gefehlt hat, waren die Hintergründe… War Sheila doch nicht so perfekt, sondern hat auch dunkle und böse Geheimnisse und was war das Motiv des Mörders? Klar, es gab schon ein Motiv, dieses erschien mir jedoch etwas langweilig.. An sich, der rote Faden, dem sie folgen und am Ende kommt es auf, hat mir etwas gefehlt!

Trotzdem muss ich sagen, ich habe das Lesen des Buches genossen, es war spannend, ich mochte das „Finale“ und konnte super miträtseln. An sich ist es ein ganz guter Thriller, mit einer gut gelungenen Atmosphäre und einem tollem Duo.

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Veröffentlicht am 14.02.2026

Absolutes Suchtbuch, hat jedoch auch seine Schwächen

Love Goes Viral
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Irgendwann als Berühmtheit aufsteigen war denke ich von jeder Person schon mal irgendwann ein kleiner Traum.. Doch dies passiert geradezu leicht der Protagonistin in diesem Buch.

Ich hatte einen sehr ...

Irgendwann als Berühmtheit aufsteigen war denke ich von jeder Person schon mal irgendwann ein kleiner Traum.. Doch dies passiert geradezu leicht der Protagonistin in diesem Buch.

Ich hatte einen sehr leichten Einstieg in das Buch. Die Hauptperson hatte einen sehr schnellen Aufstieg zur Berühmtheit -, für mich als Leserin fast schon zu schnell. Ich fand es jedoch interessant, wie die Autoren Einblick in das Leben von Love geben, und es erschien jetzt nicht irgendwie unrealistisch verherrlicht, sondern sehr menschlich betrachtet. Ich fand es geradzu spannend Einblicke in ein solches Leben zu bekommen, und finde, das wurde wirklich sehr anschaulich und gut geschrieben. Was ich etwas übertrieben fand, waren all die falschen Inszenierungen - das erschien mir dann auf Dauer schon zu viel, ich denke, Berühmtheiten machen das, auch wenn ich glaube, dass sie es natürlich tun, nicht in diesem großen unprofessionellen Maß. Das alles hat ja Love auch nicht gerade authentisch für mich gemacht.
Love, die Hauptprotagonistin, empfand ich für ihr Alter persönlich als sehr unreif, impulsiv und unselbstständig, und sie handelte in ihrem Leben demnach relativ selbstorientiert, was mich oft sehr geärgert hat. Man konnte sie zwar zu einem gewissen Grad verstehen und mitfühlen, aber irgendwann hat es nicht mehr so zu meinem Leseerlebnis beigetragen. Trotzdem finde ich es sehr toll wie sie in diesem Buch gewachsen ist und sich positiv geändert hat, sie ist nun sehr viel loyaler und symathischer. Loves Umfeld ist nun mal einfach sehr liebevoll und treu, und sie sind mir alle sehr ans Herz gewachsen. Sie haben einfach ein unglauliches Verständnis füreinander. Hier auch besonders Austin, einfach eine absolute Green-Flag! Ich finde den Namen Love jedenfalls auch sehr kreativ, ich wusste gar nicht, dass es ihn gibt, finde ihn aber irgendwie sehr schön. Was mir aufgefallen ist, ist, dass das Thema Tod, besonders auch bei Familienmitgliedern, stark thematisiert wurde, was besonders bei einem Jugendbuch, welches viele junge Personen lesen, triggern kann, und vielleicht wenigstens nochmal im Klappentext näher erwähnt werden sollte.
Der Schreibstil war sehr flüssig, ich konnte richtig durch die Seiten fliegen ohne bewusst zu merken, wie viel ich gerade tatsächlich lese.
LA, Chicago,.. Es gab in diesem Buch sehr viele verschiedene Settings, was in eine richtige Frische reingebracht hat. Ich hätte mich sehr über genauere Beschreibungen der Orte gefreut.
Die ganze Idee und ihre (vielleicht nicht ganz so perfekte) Umsetzung hat mich so einfach so sehr mitgerissen, auch da ich ständig wissen wollte, wie es mit den ganzen Beziehungen weitergeht und die Welt, das Setting, sehr spannend und abwechslungsreich war, man konnte irgendwie seinen Teenie-Traum als Berühmtheit im Buch ausleben, was besonders in einem Jugendbuch sehr gut und packend ist. Der Abschluss war sehr romantisch und alles wurde glücklich abgeschlossen - vielleicht etwas schnell und turbulent, doch ein längeres Ende hätte es nicht gebraucht.
Hat so seine kleinen Dinge, die einem beim Lesen etwas stören, war schlussendlich aber ein rührendes, spannendes und interessantes Buch, mit viel Abwechslung und einer herzerwärmenden Liebesgeschichte, perfekt für Jugendliche!

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Veröffentlicht am 13.02.2026

Auf seine eigene Weise wunderschön

Momo
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Das Buch Momo war für mich auf seine eigene Weise wunderschön und irgendwie auch magisch.
Der Einstieg in die Geschichte für mich war etwas langsam, doch sofort hat mich der Schreibstil von Michael Ende ...

Das Buch Momo war für mich auf seine eigene Weise wunderschön und irgendwie auch magisch.
Der Einstieg in die Geschichte für mich war etwas langsam, doch sofort hat mich der Schreibstil von Michael Ende ergriffen. Der Stil, die Atmosphäre, die Michael Ende aufs Papier bringt ist ruhig, stilllebend und einzigartig. Alles wird so elegant und detailliert auf eine besondere Art geschrieben, und besonders darauf, finde ich, wird das Buch besonders ausgemacht.
Die Hauptperson, und zwar Momo, ist ein stilles Mädchen, das gut zuhören kann, so jedoch irgendwie außergewöhnlich weise für ihr Alter erscheint. Doch in dem Buch werden viele Geschichten von vielen Personen erzählt, was das Buch umso vielfältiger gemacht hat. Einzelne Personen sind mir sehr vertraut geworden durch das Buch. Doch nicht nur Geschichten einzelner Personen wurden erzählt. Es gibt in diesem Buch viele Weisheiten und besondere Botschaften, über die ich gerne nachgedacht habe und die ich lange im Kopf behalten werde. Zentral steht die Zeit, die graue Männer von Menschen stehlen, was symbolisch auch z.B. Bildschirme, die uns ständig von unserem Leben ablenken, sein könnten. Doch um das zu verstehen, sollte man das Buch eher selbst lesen. Die Idee an sich ist jedenfalls sehr toll und wirklich einzigartig und wurde auch, von der Botschaft her, sehr gut umgesetzt. Ich persönlich habe das Buch jedoch ein wenig langsam empfunden, und glaube, da spreche ich nicht nur für mich. Aber das hat für mich in diesem Buch nicht wirklich groß gezählt. Das Ende ist etwas schnell und rauschend gewesen, doch trotzdem schlussendlich ein guter Abschluss für das Buch.

Ein wirklich schönes Buch, mit tollen Lebensweisheiten für Jung und Alt!

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Veröffentlicht am 17.01.2026

Tolle queere Liebesgeschichte mit Abwechslung

Unplayed Love (Unwritten, Bd. 2)
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Ein ganz schönes Buch. Ich habe sofort das Setting, eine Convention, geliebt, und man bekam tolle und interessante Einblicke in den E-Sport, aber auch ein klein wenig in Animes, Schauspielerei etc.! Hier ...

Ein ganz schönes Buch. Ich habe sofort das Setting, eine Convention, geliebt, und man bekam tolle und interessante Einblicke in den E-Sport, aber auch ein klein wenig in Animes, Schauspielerei etc.! Hier in diesem Buch gibt es eine sehr herzerwärmende queere Liebesgeschichte, über zwei absolut sympathische Powerfrauen, die Hürden meistern und ihnen trotzen. Ich hab die beiden, aber auch viele andere Nebencharaktere, vollkommen ins Herz geschlossen. Die Lovestory war tatsächlich total süß! Die beiden sind miteinander gewachsen und haben sich weiterentwickelt. Besonders schön sind die ganzen wunderschönen Dinge, die die Protagonistinnen unternommen haben. Es wird besonders auf die Umstände einer Frau im E-Sport hingewiesen, und das wird einem super und überhaupt nicht aufgezwungen beigebracht. Spannung gibt’s hier auch ein wenig, jedoch nur in Maßen, wobei das Buch an sich schon auch nervenaufreibend sein kann. Am Ende wurde für mich alles gut aufgelöst, jedoch ging mir alles dort, die Problemlösung, zu schnell und das Endspiel war hingegen wieder länger.. Der Aufbau der Geschichte ist mir aber positiv aufgefallen, da es immer einen festhaltenden Handlungsstrang, der zum Weiterlesen bringt. Der Schreibstil war auch relativ angenehm zu Lesen und ich mochte die Kapitelanfänge, besonders ganz am Anfang vom Buch, sehr gerne. Ein ganz gut gelungenes Buch, schlussendlich hatte es nur nichts besonderes an sich, was es für mich zum Highlight machte.

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