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Veröffentlicht am 25.04.2026

Ein Herzensbuch

Schattenlicht
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Was für ein Leseerlebnis! Mit einer unvergleichlichen Mischung aus Gefühl und Humor hat sich „Schattenlicht“ von Yasmin Shakarami auf meine Highlight-Liste katapultiert.

Die 17-jährige Billie darf ihr ...

Was für ein Leseerlebnis! Mit einer unvergleichlichen Mischung aus Gefühl und Humor hat sich „Schattenlicht“ von Yasmin Shakarami auf meine Highlight-Liste katapultiert.

Die 17-jährige Billie darf ihr letztes Schuljahr bei ihrer großen Liebe Jamie in Kanada verbringen. Die beiden kennen sich erst seit knapp 8 Monaten, aber immerhin sind sie schon verlobt - was soll da nur schiefgehen? Schon bald merkt Billie allerdings, dass nicht alles so ist, wie es scheint: Ist der Nachbarsjunge Tristan doch nichts so gruselig und warum schweigen so viele über das Verschwinden eines Mädchens?

Yasmins Schreibstil konnte mich vom ersten Satz an begeistern. Für mich war es eine perfekte Mischung aus Poesie, Feinfühligkeit und überraschendem Humor. Ich habe die Dialoge und nerdigen Andeutungen geliebt!

Was ich in der Geschichte am meisten mochte? Ich kann mich nicht entscheiden, denn zur Auswahl stehen: eine respektvolle Mutter-Tochter-Beziehung, eine witzige Freundschaft, eine außergewöhnliche Tante mit einem perfekten (lustigen) Gegenpol als Partnerin, ein kanadisches Zuhause mit Schafen und einem Lama (!), eine atemberaubende Natur und ein Mensch, mit einem so reinen Charakter, dass es für ihn nur aufrichtige Zuneigung und Fürsorge gibt.

Und damit das Ganze nicht zu soft und romantisch wird, gibt es als Gegensatz den Red-Flag-Typen, hinterhältige und egoistische Menschen, Schicksalsschläge und die raue Seite der Natur.

Billie ist mit ihren 17 Jahren natürlich noch sehr jung und hat andere Ideale - das hat mich beim Lesen allerdings überhaupt nicht gestört. Vielmehr hab ich ihre Erlebnisse und Gedanken aus der Sicht einer Frau gelesen, die weiß, wie es sich anfühlt frisch verliebt zu sein und welche Zweifel einen befallen, wenn man glaubt, nicht gut genug sein zu können. Insgesamt fand ich die Billies Entwicklung großartig und wünsche mir, dass viele Jugendliche ihren Wert erkennen, so wie sie es tat.

„Schattenlicht" ist genau der richtige Roman für dich, wenn du Lust auf einen Ausflug nach Kanada hast und du es kaum erwarten kannst, dich auf eine Achterbahn der Gefühle und abgefahren lustige Dialoge einzulassen.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Magisch, mystisch und mitreißend

Das White Octopus Hotel
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„Das White Octopus Hotel“ ist ein außergewöhnlicher Roman, der eine tragische Realität mit magischen Elementen verbindet – und mich dabei total in seinen Bann gezogen hat!

Eve ist unglücklich. Was hat ...

„Das White Octopus Hotel“ ist ein außergewöhnlicher Roman, der eine tragische Realität mit magischen Elementen verbindet – und mich dabei total in seinen Bann gezogen hat!

Eve ist unglücklich. Was hat sie schon zu verlieren, wenn sie sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen „White Octopus Hotel“ macht, in dem man angeblich magische Objekte finden kann? Niemals hätte sie gedacht, dass die Begegnungen dort ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen würden.

Alexandra Bells Schreibstil hat mich regelrecht in die Geschichte hineingezogen: Ich habe mit den Protagonisten Eve und Max gesucht, gelitten und gelacht. Warum gesucht? Weil Eve etwas Besonderes finden will, um einen Fehler aus ihrer Vergangenheit rückgängig zu machen. Und auch Max ist auf der Suche nach etwas, das ihm in seinem Leben fehlt – und doch so greifbar scheint. Übrigens ist Max ein Komponist – und Alexandra Bell hat seine Musik so faszinierend und emotional aufgeladen beschrieben, dass ich nun wünschte, ich könnte eins seiner Stücke hören!

Zeitreisen spielen in diesem Roman eine bedeutende Rolle, sodass wir Geschehnisse aus verschiedenen Jahrzehnten hautnah miterleben. Und es wird emotional, denn es geht um Schuldbewusstsein, Wut und Trauer. Die Frage „Was wäre, wenn?“ ist dabei allgegenwärtig und ich konnte die Verzweiflung und Hoffnung der Hauptfiguren regelrecht spüren. Eine Triggerwarnung für das Thema Krieg wäre hier wahrscheinlich angebracht, auch wenn es keine großen Anteil einnimmt.

Das Ende hat mich komplett überrascht, war für mich aufgrund der Zeitreise-Thematik aber auch etwas verwirrend. Hier habe ich auf jeden Fall noch Redebedarf!

„Das White Octopus Hotel“ war für mich ein ungewöhnliches Leseerlebnis zum Wegträumen und Miträtseln. Die Geschichte steckt voller magischer Details, mystischer Figuren und herzergreifender Momente. Wenn du bereit bist für ein unvergessliches Abenteuer, solltest du schon bald im Hotel einchecken!

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Spannung auf jeder Seite

Liars all around me
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Im Mittelpunkt stehen Teenager, doch begeistern wird das Buch garantiert jede Altersgruppe: „Liars All Around Me“ von Clara Blais nimmt uns mit auf eine Achterbahn der Gefühle. 

Avery und Ryle könnten ...

Im Mittelpunkt stehen Teenager, doch begeistern wird das Buch garantiert jede Altersgruppe: „Liars All Around Me“ von Clara Blais nimmt uns mit auf eine Achterbahn der Gefühle. 

Avery und Ryle könnten unterschiedlicher kaum sein – und doch versuchen sie gemeinsam herauszufinden, wer ihre Mitschülerin Sheila ermordet hat. Dabei offenbart sich mehr, als die beiden jemals hätten ahnen können. 

Ich liebe Claras Schreibstil einfach! Ihre Geschichten werden in einem flotten Tempo erzählt, ohne dabei zu sehr zu hasten oder Gefühle und zwischenmenschliche Erlebnisse außer Acht zu lassen. Vielmehr beweist Clara mit diesem Thriller ein Gespür für fesselnde Spannung und berührende Feinfühligkeit – ich hätte beispielsweise niemals gedacht, dass mir allein bei der Beschreibung einer Umarmung so warm ums Herz werden kann.

Avery und Ryle sind quasi Grumpy vs. Grumpy: Sie kommen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten, scheinen unglücklich zu sein, und doch verbindet sie die Sehnsucht nach etwas, das in ihrem Leben fehlt. Die Entwicklung der beiden im Laufe der Geschichte fand ich unglaublich schön, und ich war ständig hin- und hergerissen zwischen “Bitte lass es nicht enden” und “Ich möchte endlich wissen, was passiert ist”. 

Besonders mochte ich, wie jeder Verdächtige nacheinander ins Visier genommen wurde, sodass man mit den Namen nicht durcheinanderkommt. Und die Auflösung war genial! Ich hatte eine Vermutung, habe aber nicht mit diesem Ausmaß gerechnet. Und ganz wichtig: Wenn ihr (wie ich) manchmal die Angewohnheit habt, in einem Buch den letzten Satz zu lesen – solltet ihr das hier auf gar keinen Fall tun! 

Ich kann diesen All-Age-Thriller jedem empfehlen, der Lust auf Nervenkitzel und sanftes Bauchkribbeln hat. Macht euch bereit für einen Ausflug an die Highschool, der euch bestens unterhält und verblüfft zurücklassen wird. 


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Veröffentlicht am 17.02.2026

Dramatisch, düster, Dorn

Dorn. Hotel der Angst
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„Dorn. Hotel der Angst“ von Jan Beck hat mich auf vielen Ebenen überrascht: Es wird komplex, faszinierend und tragisch.

Der Kriminalpsychologe Simon Dorn lebt allein in einem verlassenen Hotel. Als seine ...

„Dorn. Hotel der Angst“ von Jan Beck hat mich auf vielen Ebenen überrascht: Es wird komplex, faszinierend und tragisch.

Der Kriminalpsychologe Simon Dorn lebt allein in einem verlassenen Hotel. Als seine einzige Kontaktperson zur Außenwelt ermordet wird, ermittelt er widerwillig mit der jungen Polizistin Lea Wagner gegen einen grenzüberschreitenden Serientäter. 

Jan Becks Stil hat mir von Beginn an gefallen: schnörkellose, präzise Sätze und angenehm kurze Kapitel sorgen für einen regelrechten Lesesog. Dieses Buch ist ein Paradebeispiel für „Ach, ein Kapitel geht noch“ – und plötzlich ist eine Stunde vergangen. 

Im Mittelpunkt steht Simon Dorn mit seiner tragischen Vergangenheit und seinem noch ungewöhnlicheren jetzigen Leben. Ich hab ein Faible für grummelige und eigenwillige Ermittler – und Dorn ist genau so einer. Beck gelingt hier eine spannende und ausgewogene Mischung aus Mordermittlung und der Geschichte eines renommierten Kriminalpsychologen.

Die Geschehnisse werden aus verschiedenen Perspektiven und an unterschiedlichen Schauplätzen erzählt. Trotzdem bin ich nie durcheinandergekommen, denn jede Perspektive ist deutlich erkennbar. Besonders spannend war es zu beobachten, wie nach und nach alles zusammenläuft und sich offenbart, wie alles miteinander verbunden ist – eine meisterhafte Konstruktion!

Puh, das Ende: einer dieser Plottwists, den man erst einmal sacken lassen muss und bei dem man plötzlich alles bisher Gelesene infrage stellt. Ich war kurzzeitig verloren und dann umso froher, dass auf den letzten Seiten noch weitere Details zur Auflösung geliefert wurden.  

Aufgrund des Klappentexts erwartete ich mehr Einblicke in die anderen Zimmer und deren Fälle – das passiert allerdings nicht. Vielleicht gibt’s ja mehr dazu in der Fortsetzung.

Der Auftakt der Dorn-Reihe ist eine klare Empfehlung für Thriller-Liebhaber, die ungewöhnliche Ermittlungsmethoden mögen, schockierende Plottwists lieben und nicht vor Komplexität zurückschrecken – das Durchhalten lohnt sich!  

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Spannend, rasant und überraschend.

Firewatch
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Mit „Firewatch" habe ich schon im Januar mein erstes Highlight des Jahres gefunden. Mal gucken, ob ich auch bei dir Interesse für das Buch entfachen kann …

Robins Freund Aaron ist spurlos verschwunden, ...

Mit „Firewatch" habe ich schon im Januar mein erstes Highlight des Jahres gefunden. Mal gucken, ob ich auch bei dir Interesse für das Buch entfachen kann …

Robins Freund Aaron ist spurlos verschwunden, und man geht davon aus, dass er ermordet wurde. Robin plant, sich dem Verdächtigen zu nähern, um ihn überführen zu können. Doch dabei riskiert Robin viel mehr, als ihm bewusst ist.

Dass ich das Buch innerhalb weniger Tage beendet habe, spricht bei mir eigentlich für sich. Colin schreibt modern, prägnant und flüssig – und er weiß genau, wie man die Spannung permanent aufrechterhält.
Ich habe jede Seite regelrecht inhaliert, bin die ganze Zeit sämtliche Verdachtsmomente und Theorien durchgegangen und war mir nie sicher, wem ich überhaupt trauen kann. Auch vom Ende wurde ich zum Glück nicht enttäuscht: Es war überraschend, schockierend und schlüssig. Genau so sollte ein richtig guter Thriller sein!

Tatsächlich gibt es bei „Firewatch" nicht nur Nervenkitzel, sondern auch prickelnde Momente, denn es handelt sich um eine Mischung aus Thriller und Romantic Suspense. Ein paar wenige explizite Szenen sind ebenfalls enthalten. Und was ich besonders herausragend finde: Mittendrin gibt es im wahrsten Sinne des Wortes immer mal wieder dunkle Seiten, in denen ein verstörendes Innenleben preisgegeben wird – und ich tappte ziemlich lange im Dunkeln. (Die schwarzen Seiten im Buch eignen sich einfach ideal für Wortspiele, sorry!)

Kurz und knapp: Lies das Buch, wenn du einen kurzweiligen, modernen Thriller suchst, der dich mit Plottwists überrascht und dich nicht mehr loslässt.

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