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Veröffentlicht am 09.03.2026

Neubeginn auf der Insel

Blumenmeere
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Iris’ Welt steht Kopf als sie die wichtigsten Menschen ihres Lebens, ihren Freund Tristan und ihre beste Freundin Mia nicht mehr an ihrer Seite hat. Nach langem Hin und her reist sie nach Marthas Vinyard ...

Iris’ Welt steht Kopf als sie die wichtigsten Menschen ihres Lebens, ihren Freund Tristan und ihre beste Freundin Mia nicht mehr an ihrer Seite hat. Nach langem Hin und her reist sie nach Marthas Vinyard zu ihrer Großmutter, um neue Kraft zu tanken und wieder zu sich selbst zu finden. 
Eine Begegnung am Strand bringt Iris auf andere Gedanken.

„Blumenmeere“ von Manuela Inusa ist Band 1 ihrer „Coastlines“-Reihe. Dies ist nach der „Valerie-Lane“-Reihe und der „Kalifornische Träume“-Reihe die dritte der Autorin.

Manuela Inusa ist ein Garant für Wohlfühlbücher a la Susan Wiggs. Auch dieses Mal entführt sie ihre Leserschaft wieder in die USA, dieses Mal an die Ostküste.
Iris ist eine Künstlerin und als solche wirkt sie sehr sensibel. Vermutlich hängt dies auch mit ihrer eigenen familiären Geschichte zusammen und der Verbindung zu Schwester und Großmutter.
In diesem Roman ist der Name auch Programm und so spielen Blumen eine große Rolle. Das hat mir vor allem bei der Kreativität der Namen der weiblichen Familienangehörigen gefallen und auch die Beschreibungen von Grandma Junes neuem Haus und dem damit verbundenen Garten, taten ihr übriges.
Was ich nicht so ganz verstanden habe, sind die Beziehungen zu Mia und Tristan. Rückblickend fand ich diese doch sehr negativ und war verwundert, dass gerade die Freundschaft zu Mia so lange hielt. Aber auch die Beziehung zu Tristan wirkte sehr oberflächlich.
Obwohl Iris eine freundliche und sensible Person ist, waren wir nicht auf einer Wellenlänge. Mir war ihr Charakter auf Dauer zu trüb. Sicher war alles nicht so einfach. Ich denke jedoch, dass ab einer bestimmten Stelle professionelle Hilfe kein Tabu gewesen wäre. Vielmehr taucht diese Thematik hier leider nicht auf und Iris macht alles mit sich selber aus.
Ich hätte mir trotz allem auch noch eine Szene mit ihrer Mutter gewünscht, da ich denke, dass es ihr langfristig viel für ihr weiteres Leben und ihren Charakter gebracht hätte.

Alles in allem ein guter Roman, dem aber eine gewisse Frische fehlt und der sich trotz des ernsten Themas nicht mit der Tiefe des Themas beschäftigt. Ich bin gespannt, wie es mit den „Seesternnächten“ weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Neue Herausforderungen für Afra und Herwart

Im Auftrag der Fugger - Teufelsreigen
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Nach wie vor herrschen Machtkämpfe unter den Kaufleuten Augsburgs. Doch auch weiterhin steht Jakob Fugger im Mittelpunkt dieser Machtkämpfe. Als vermehrt seine Transporte und seine Boten überfallen werden, ...

Nach wie vor herrschen Machtkämpfe unter den Kaufleuten Augsburgs. Doch auch weiterhin steht Jakob Fugger im Mittelpunkt dieser Machtkämpfe. Als vermehrt seine Transporte und seine Boten überfallen werden, wird Fugger misstrauisch und schickt Afra und Herwart auf zur Ursachenerforschung.

„Im Auftrag der Fugger - Teufelsreigen“ ist and 2 der Reihe „Historische Abenteuer um Jakob Fugger“ des Augsburger Schriftstellers Peter Dempf.

Ich lese Peter Dempfs Romane sehr gerne, da ich die Stadt Augsburg und ihre Geschichte sehr spannend finde. Deswegen finde ich es auch in diesem Roman wieder gelungen, wie er es schafft, seine Leser in das historische Augsburg zu entführen und dabei auch immer mal interessante historische Gegebenheiten einflechtet.
Kamen mir Afra und Herwarth im ersten Teil noch etwas distanziert vor, bin ich in diesem Band umso besser mit ihnen klargekommen und mochte ihre Abenteuer und vor allem wie sie sich gegenseitig ergänzen.
Auch den Umgang, den sie mit der Familie Fugger verbinden, finde ich sehr interessant dargestellt. Hier spiegelt sich eine Mischung aus auf Augenhöhe und respektierter Distanziertheit wider.
Was ich auch in diesem Band wieder etwas anstrengend fand, war die Tatsache, dass die beiden wirklich von einer Bedrohung in die nächste stolpern. Hier hätte ein bisschen weniger der Geschichte sicher keinen Abbruch getan.
Abwechslungsreich fand ich die Figur der kleinen Sibylle. Ich gebe zu, dass ich bis zum Schluss ihre Rolle nicht so richtig identifizieren konnte, besonders auf den letzten Seiten war ich etwas verwirrt.
Auch Zenos Rolle war wirklich sehr undurchsichtig und hat mich so manches Mal zum Rätseln gebracht. Gerade die Story um ihn ist m.E. noch nicht zu Ende erzählt. Daher könnte ich mir vorstellen, dass es vielleicht noch einen weiteren Band geben kann.

Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen und Herwart und Afra bilden ein spannendes Duo, dem nicht langweilig wird. Auf jeden Fall ein interessanter historischer Roman, bei dem manchmal weniger etwas mehr wäre. Wer jedoch historische Romane und die Stadt Augsburg mag, ist hier gut aufgehoben.

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Begleiter beim Arztbesuch

Willkommen beim Kinderarzt
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Ein Besuch beim Kinderarzt ist oft mit Stress für die kleinen Patienten, aber auch für die Elten verbunden. Die Spritze tut weh, das Stethoskop macht Angst und das alles geht von Menschen aus, die nur ...

Ein Besuch beim Kinderarzt ist oft mit Stress für die kleinen Patienten, aber auch für die Elten verbunden. Die Spritze tut weh, das Stethoskop macht Angst und das alles geht von Menschen aus, die nur selten im Ablauf des Kindes vorkommen.
Dieses Buch soll spielerisch die Angst vor dem Besuch beim Kinderarzt nehmen, indem es alles erklärt, was dort passiert. Außerdem soll es den Eltern Tipps für einen stressfreien Besuch beim Kinderarzt geben.

„Willkommen beim Kinderarzt“ ist ein buntes Pappbilderbuch vom Kids.Doc, Dr. Vitor Gatinho.
Die Illustrationen sind liebevoll gestaltet. Die Texte sind so gestaltet, dass sie dem Kind erklären sollen, was alles beim Kinderarzt passiert und wie die Abläufe dort sind. Die Erklärungen sind gut und zum Teil kindgerecht. Da das Buch aber eine Altersempfehlung von 2-4 Jahren hat, gibt es hier Begriffe, die ich für dieses Alter zu schwer finde, z.B. Ophthalmoskop.
Die Tipps für die Eltern sind sicher sehr hilfreich, aber ich muss auch sagen, dass es keine neuen Erkenntnisse sind. Die meisten Tipps sind Eltern bekannt und aus unserer Erfahrung beim Kinderarzt, halten sich auch die Kinderärzte daran.
Für uns war das Highlight der kleine Theo, da unser Sohn Theo heißt und somit konnte er sich mit dem kleinen Jungen im Buch gut identifizieren.

Fazit: Für uns ist das Buch jetzt jedenfalls immer ein stetiger Begleiter bei den Kinderarztterminen, da es gut vorbereitet.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Rosies Neuanfang

Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam
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Immer Jobs, die sie nicht erfüllen und das auch noch inmitten von Leuten, die Rosie nichts bedeuten. Dazu kommt die stickige Umgebung von London und die Tatsache, dass sich ihre Welt nur noch auf ihre ...

Immer Jobs, die sie nicht erfüllen und das auch noch inmitten von Leuten, die Rosie nichts bedeuten. Dazu kommt die stickige Umgebung von London und die Tatsache, dass sich ihre Welt nur noch auf ihre Schwester und ihren Vater konzentriert. Zeit für einen Neuanfang und warum nicht als Floristin in Amsterdam. Was auf ihre Schwester als als kurzlebige Idee wirkt, könnte für Rosie einen Neubeginn bedeuten.

„Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam“ von Annabel French ist eine Art Wohlfühlbuch mit tieferer Bedeutung.
Rosie ist die geborene Optimistin. Geprägt durch einen Schicksalsschlag in ihrer Kindheit, versucht sie aus ihrem Leben und dem, was es ihr gibt, immer das Positive zu suchen. Rosie hinterfragt die Handlungen, der Menschen in ihrem Umfeld, egal, ob sie ihr wohlgesonnen sind oder nicht. Ich finde, Annabel French hat mir ihr eine beispielgebende Figur erschaffen.
Ihr Nachbar Max wiederum ist das ganze Gegenteil. Er und Rosies Standnachbar Finn geben der Geschichte die Turbulenzen. Aber auch sie sind Teil der tieferen Botschaften dieses Buches.
Die Beschreibungen Amsterdams und der kleinen, schicken Gässchen und Grachten geben der Geschichte den Wohlfühlcharakter. Mit dem Hausboot bedient die Autorin zwar auch das typische Klischee, aber für mich hat es die Geschichte abgerundet.
Ich habe während des Lesens Probleme gehabt, mir den Blumenmarkt vorzustellen. Nachdem ich dazu recherchiert hab, konnte ich es nachvollziehen. Ohne Vorwissen konnte ich das mit dem „schwimmend“ leider nicht so ganz nachvollziehen und hätte mir daher detailliertere Beschreibungen gewünscht.
Auch wenn die Geschichte toll war und sie nicht dahingeplätschert ist, hat mir trotz allem das gewisse Etwas gefällt. Die Ereignisse waren etwas zu vorhersehbar.

Mein Fazit: Eine wunderschöne Geschichte im Herzen Amsterdams mit Fokus auf die wichtigsten Dinge im Leben und die Tatsache, dass man im Team alles erreichen kann.
Für all jene, die romantische Geschichten vor traumhafter Kulisse mögen, kann ich diesen Roman empfehlen!

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Erschütterungen

Wem du traust
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Als Sophia nach dem Babysitten nicht nach Hause kommt, herrscht große Aufregung. Ihre Mutter ruft verzweifelt bei ihrer besten Freundin Eva an, bei der Sofia auf deren Sohn Linus aufgepasst hat, doch niemand ...

Als Sophia nach dem Babysitten nicht nach Hause kommt, herrscht große Aufregung. Ihre Mutter ruft verzweifelt bei ihrer besten Freundin Eva an, bei der Sofia auf deren Sohn Linus aufgepasst hat, doch niemand weiß, wohin Sophia verschwunden ist, nachdem Evas Mann Daniel, sie auf dem Parkplatz ihrer Wohnanlage abgesetzt hat. 
Bei der Suche nach Sophia kommt so manche Wahrheit ans Licht, aber auch so manches Geheimnis. Doch wer sagt dabei überhaupt noch die Wahrheit?

„Wem du traust“ ist ein Kriminalroman von Petra Johann. Das Hörbuch wird von Sarah Dorsel gesprochen.
Die Sprecherin hat eine sehr angenehme Stimme, der ich immer gern zugehört habe. Das ändert aber nichts daran, dass ich schlecht in das Buch hineingefunden habe. Zwischen spießigem Kleinstadtchick und High Level Wohnanlage bewegt sich die Handlung am Anfang recht zähflüssig vorwärts. Man lernt die Freundinnen Susanne und Eva kennen, die Sophia groß gezogen haben, aber auch deren heutige Männer. Während Daniel, Evas Mann der perfekte Mann ist, seine Frau unterstützt und zu absoluter Penibilität neigt, ist da auch noch Susannes großkotziger Lebensgefährte.
Heidi Westphal, eine geschiedene und nun alleinerziehende Mutter, ermittelt als Hauptkommissarin zwischen diesen zwei Welten und vor allem in Sophias Umgebung.
An all diese Stellen führen viele Wege und viele Wege führen auch dort weg. Doch es bleibt bis kurz vorm Schluss unklar, wo das Ganze enden wird. 
Während es sich also am Anfang zäh bewegt, wird es ab der Mitte umso spannender und der Handlungsstrang, der zu Heidis Kollegin Doro führt, bringt ein großes Maß an Spannung in die Geschichte.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wobei die von Eva, die der Protagonistin ist. Eva ist ein sehr ausgeglichener und harmonischer Mensch, der in dieser Geschichte an die Grenze der eigenen Gefühle gebracht wird.
Es sind viele Themen, die hier aufgegriffen werden und zum Teil auch „schwer im Magen liegen“.

Das Ende war dann mehr als überraschend und anfreunden konnte ich mich damit nicht. Es passte für mich nicht so ganz zusammen, vor allem was die Beschreibungen im Verlauf des Krimis betraf.

Alles in allem aber ein spannender Krimi, der wichtige Themen behandelt, aber auch Misstrauen sät, Freundschaften und Polizeiarbeit in Frage stellt, aber auch die Stimmen von Jugendlichen hört. Von mir gibts daher 4 Sterne.

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