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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2026

Solider Thriller

Wenn sie wüsste
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Ja, das Buch hat überraschende Wendungen und durch die Perspektivwechsel ist es auch fesselnd. Ich persönlich habe es jedoch nicht als originell empfunden. Der Film soll durchaus spannend und gut sein, ...

Ja, das Buch hat überraschende Wendungen und durch die Perspektivwechsel ist es auch fesselnd. Ich persönlich habe es jedoch nicht als originell empfunden. Der Film soll durchaus spannend und gut sein, für das Buch kann ich es jedoch nicht bestätigen. Das Buch unterteilt sich in 3 Abschnitte, die aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt werden. Nach dem Prolog und Teil 1 war ich in der Hoffnung, dass es ein wirklich gutes Buch sein kann. Warum stand es nur so lange ungelesen in meinem Bücherregal? Teil 2 war für mich eher langatmig und unspektakulär. Teil 3 entwickelte sich dann eher durchschnittlich spannend. In vielen Punkten war das Geschehen für mich vorhersehbar, sehr schade. Ich denke, dass die Autorin insgesamt viel aus der Story hätte rausholen können. Dieses Potential bleibt leider ungenutzt.

Mein Fazit: Ein solider Thriller, der im weiteren Verlauf den Schwung verliert. Insgesamt wäre auf jeden Fall mehr drin gewesen, vielleicht mit etwas mehr Psycho. Das Ende lässt eine Fortsetzung vermuten.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

authentische Erzählweise aus Hannas kindlicher Perspektive

Vergiss nicht zu tanzen, Hanna
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Im Rahmen einer Leserunde durfte ich dieses Buch lesen und äußere hier meine persönliche Meinung.

Wir erleben die nationalsozialistische Zeit aus der Perspektive von Hannah. Der Leser erlebt eine Kindheit ...

Im Rahmen einer Leserunde durfte ich dieses Buch lesen und äußere hier meine persönliche Meinung.

Wir erleben die nationalsozialistische Zeit aus der Perspektive von Hannah. Der Leser erlebt eine Kindheit in Kriegszeiten. Wir lernen Hannah als 6-jähriges Mädchen kennen und beenden das Buch als sie 13 Jahre alt ist.

Hannah wächst in einem kleinen idyllischen Dorf in Westpommern auf. Die Familie, mit Großvater, ist fleißig und erarbeitet sich einen bescheidenen Wohlstand auf ihrem Bauernhof. Kein Leben im Luxus, sondern harter ehrlicher Arbeit. Dieser Teil des Buches liest unglaublich harmonisch. Als Hannah dann in die Schule kommt, beginnt der zweite Weltkrieg. In der Schule hat sie Lehrer, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die kleine Hanna, entspricht nicht nationalsozialistischen Normen und wird drangsaliert sowie misshandelt. Die Persönlichkeit von Hannah habe ich zunächst als naiv und unwissend empfunden. Man darf jedoch nicht ihr Alter vergessen. Hannah stellt Fragen und erscheint mir durchaus als wissbegierig, sie möchte die Welt begreifen und verstehen. Ich verstehe nur nicht, warum sie viele Dinge nicht weiß, während ihre Mitschüler gut informiert sind. Wahrscheinlich wollten ihre Eltern wollten vor den Schrecken des Krieges und den menschenverachtenden Taten der Nationalsozialisten schützen. Ich bin hin und hergerissen, sie ist doch noch ein Kind: Aufklärung oder Schutz?

Es gab Phasen im Buch, die ich als unglaublich intensiv empfunden habe. So die Geburt und Entwicklung ihrer Schwester Rosa. Sie wird mit einer Hasenscharte geboren und muss etliche ärztliche Untersuchungen über sich ergehen lassen. Die Sorgen und Ängste der Familie um die verzögerte Entwicklung von Rosa und das späte Sprechen bzw. gar-nicht-Sprechen ist zu spüren. Schade fand ich, dass zwischenzeitlich Rosa kaum noch Thema war. Ich hatte schon mit Euthanasie und furchtbaren Ereignissen auf dem Hof gerechnet. Es kam dann doch anders. Hannas heile Welt gerät aus den Fugen, als ihr bester Freund Martin fort ist und später ihr geliebter Großvater stirb und zeitgleich die Russen in ihr Dorf vorrücken und sie fliehen müssen. Unterwegs geschieht das Unglaubliche, die kleine Schwester Rosa verschwindet. Die vorherrschenden Ängste und Gefühle kann ich mir kaum vorstellen.

Zusammenfassend habe ich das Buch jedoch als eher nüchtern empfunden, es wird nichts beschönigt oder aufgebauscht. Die Ängste, Sorgen und Nöte die es in diesem Krieg gibt, werden eher beiläufig erwähnt. Vielleicht auch, weil der Krieg im Dorf anders erlebt wird als in den zerbombten Großstädten und auch, weil der Leser die Geschehnisse aus der Perspektive von Hannah erlebt. Die letzten Tage des Krieges, die Vertreibung aus dem Dorf wurde auf wenigen Seiten erzählt, das fand ich überraschend, hatte der Leser zuvor doch eine Detailtreue und sehr bildhafte Beschreibungen über weite Teile des Buches erlebt. Auch sehr schade fand ich die kurzweilige Suche nach der inzwischen 60-jährigen Rosa.

Die kurze Rahmenhandlung, in die die Geschichte eingebettet ist, ist meiner Meinung nach „nice to have“, aber nicht zwingend nötig. Alternativ hätte man zwischendurch einen Perspektivwechsel einbringen können.

Ich tue mich schwer mit dem Buchtitel und dem Cover. Lange habe ich mich gefragt was der Titel und die bildliche Darstellung mit dem Inhalt zu tun haben. In den Beschreibungen sieht Hannah anders aus und es suggeriert, dass sie allein auf der Flucht ist. Irgendwie passt das für mich nicht zusammen. Auch der Titel wird relativ weit am Ende des Buches einmal kurz erwähnt.

Mein Fazit: Interessant war die Erzählperspektive, das war mal etwas anderes. Die Kindheit von Hannah wird ausführlich dargestellt. Der Schreibstil ist der Perspektive des Kindes bzw. der heranwachsenden Hannah angepasst. Schade, dass die Vertreibung so wenig Platz im Roman gefunden hat und dann viele Fragen offen bleiben. Das plötzliche Ende ist stark verdichtet und passt daher nicht zu der Detailtreue des Romans, sehr schade.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Außergewöhnlich

Das sternenlose Meer
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Ich habe vielfältige Meinungen zu diesem Buch gelesen. Einige beschreiben das Buch als kreativ, schräg, außergewöhnlich und magisch. Sie finden es ein Meisterwerk und ihr neues Lieblingsbuch. Auch bezüglich ...

Ich habe vielfältige Meinungen zu diesem Buch gelesen. Einige beschreiben das Buch als kreativ, schräg, außergewöhnlich und magisch. Sie finden es ein Meisterwerk und ihr neues Lieblingsbuch. Auch bezüglich der Lesbarkeit gibt es gemischte Meinungen. Einige finden es angenehm, während andere es als anstrengend und langweilig empfinden. Die Meinungen zur Handlung sind ebenfalls geteilt. Manche finden sie sprachlich und erzählerisch brillant, andere empfinden sie als verschachtelt und nicht wirklich in die Geschichte gefunden.
Ich gehöre zur anderen Gruppe der Leser. In das Buch konnte ich mich überhaupt nicht einfinden und fallen lassen. Ich habe es als anstrengend und langatmig empfunden. Schade, insbesondere weil ich mich nach "der Nachtzirkus" auf ein weiteres Buch dieser Autorin gefreut habe.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Der Klappentext verspricht ein geheimnisvolles, spannendes Buch.

Träume aus Salz
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Das Buch beinhaltet wunderbare Beschreibungen der Landschaft. Zeitweise fühlte ich mich mit Flo und Matty im gemeinsamen Urlaub. Es sind auch schöne Textpassagen mit Tiefe enthalten, die auf mehr hoffen ...

Das Buch beinhaltet wunderbare Beschreibungen der Landschaft. Zeitweise fühlte ich mich mit Flo und Matty im gemeinsamen Urlaub. Es sind auch schöne Textpassagen mit Tiefe enthalten, die auf mehr hoffen ließen. Die Handlung kam mir langatmig vor. Mir persönlich fehlte Spannung und Dramatik. Schade, das Buch wird leider nicht zu meinen Lieblingen gehören.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Schade, ich bin enttäuscht

Schiffe aus Papier
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Nachdem ich "Aschebrüder" regelrecht verschlungen habe, wollte ich nun auch unbedingt "Schiffe aus Papier" lesen. Leider wurde ich enttäuscht. Es war ganz nett zu lesen, aber richtig fesseln konnte es ...

Nachdem ich "Aschebrüder" regelrecht verschlungen habe, wollte ich nun auch unbedingt "Schiffe aus Papier" lesen. Leider wurde ich enttäuscht. Es war ganz nett zu lesen, aber richtig fesseln konnte es mich überhaupt nicht. Mir fehlte der Spannungsbogen und eine detailliertere Darstellung des Zeitgeschehens in der gesamten Geschichte und nicht erst am Ende. Ich hatte Schwierigkeiten, die Zeitsprünge im Buch auseinander zu halten. Es wäre schöner gewesen, wenn die Kapitel mit Jahreszahlen versehen gewesen wären. Wenn ich die vielen positiven Bewertungen lese, frage ich mich, ob wir das gleiche Buch gelesen haben.

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