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Veröffentlicht am 13.03.2026

Zwischen Intrigen, Tod und verbotener Anziehung

Limerence
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Limerence von H. C. Dolores ist der Auftakt der Fated-Fixation-Dilogie. Schon auf den ersten Blick hat mich das wunderschöne Cover mit den schwarz-, weiß-, rosa- und roten Akzenten und dem Blumenmuster ...

Limerence von H. C. Dolores ist der Auftakt der Fated-Fixation-Dilogie. Schon auf den ersten Blick hat mich das wunderschöne Cover mit den schwarz-, weiß-, rosa- und roten Akzenten und dem Blumenmuster sofort angesprochen. Es wirkt gleichzeitig elegant und auffällig. Der dunkle Farbschnitt setzt dem Ganzen die Krone auf. Die beiden Totenköpfe bilden einen spannenden Kontrast und verleihen dem Ganzen eine düstere und geheimnisvolle Note. Schon dadurch lässt sich erahnen, dass es nicht nur gefährlich, sondern auch ziemlich düster und tiefgründig werden könnte.

Die Geschichte hat mich relativ früh gepackt und in ihren Bann gezogen. Insgesamt hat mir die Handlung gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm locker und flüssig, sodass man förmlich durch die Seiten fliegt und sich leicht in das Geschehen hineinversetzen kann.

Kurz zum Inhalt:
Die Hauptprotagonistin Poppy ist eine toughe und sympathische Stipendiatin am elitären Internat Lionswood. Seit Jahren kämpft sie sich dort mit mittelmäßigen Leistungen durch den Schulalltag. Im Gegensatz zu ihren Mitschüler stammt sie aus sehr bescheidenen Verhältnissen und ist auf diese Förderung angewiesen, genauso wie der 2. Stipendiat Mickey. Doch dieser wird bereits in den ersten Kapiteln tot aufgefunden.
Damit beginnt das große Mysterium: War es Selbstmord, wie behauptet wird oder hat da jemand anderes seine Finger im Spiel?
Poppy war Augenzeugin eines entscheidenden Moments und verdächtigt Adrian Ellis, den beliebtesten Schüler der Schule gesehen zu haben, etwas mit Mickeys Tod zu tun zu haben. Ab diesem Zeitpunkt beginnen die Machtverhältnisse. Adrians nach außen hin perfekte Fassade beginnt zu bröckeln und Poppy spürt zunehmend sein aggressives, besitzergreifendes, aber zugleich auch auf seltsame Weise anziehendes Verhalten.
Die Geschichte ist geprägt von Dunkelheit, Intrigen und Geheimnissen und scheut sich nicht davor, auch Grenzen zu überschreiten.

Besonders gefallen hat mir, dass Poppy sich trotz dieser Situation selbst treu bleibt. Mit dem Cliffhanger am Ende habe ich überhaupt nicht gerechnet. Jetzt brauche ich unbedingt den zweiten Band und kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es weitergeht.

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Veröffentlicht am 22.12.2025

Sehr emotional und aufwühlend

Weil wir es uns versprochen haben
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Oha, das Buch ist nichts für schwache Nerven. Die empfohlenen Triggerwarnungen zu Beginn sollte man unbedingt beachten.

Brittainy Cherry gelingt es bei jeder Geschichte, mich zu fesseln. Ihr Schreibstil ...

Oha, das Buch ist nichts für schwache Nerven. Die empfohlenen Triggerwarnungen zu Beginn sollte man unbedingt beachten.

Brittainy Cherry gelingt es bei jeder Geschichte, mich zu fesseln. Ihr Schreibstil ist so gut, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Bei „Weil wir es uns versprochen haben" war ich von der ersten Seite an in der Geschichte drin.

Kierra Hugues Leben ist alles andere als perfekt. Von außen wirkt alles perfekt, doch innerlich kämpft sie mit ihren negativen Gefühlen und Verletzungen. Hinzu kommt ein narzisstischer Ehemann, der ihr Leben zur Hölle macht, sie manipuliert und sie noch kleiner zu machen versucht. Als wäre das nicht genug, trifft sie plötzlich auf ihre erste große Liebe aus der Vergangenheit, Gabriel Sinclair. Beide verbindet ein tragischer Unfall, an den Gabriel sich weder erinnern kann noch an die gemeinsame Zeit mit Kierra.

Brittany schafft es durch die Kapitel in der Vergangenheit, die Leser emotional abzuholen, sodass man stärker mit den Charakteren fühlt und sich verbunden fühlt. Auch wenn Gabriel sich nicht erinnern kann, spürt er dennoch eine gewisse Anziehungskraft. Es geht um große Gefühle, Sehnsucht, aber leider auch viel um Gewalt und Narzissmus. Die Autorin bringt von allem etwas hinein.

Zum Glück gibt es ein Happy End. Ein Ansatz zum Schluss fehlte mir: Ich hätte gerne mehr über die leibliche Mutter von Kierras Stieftochter am Ende erfahren. Im Prolog hätte ich mir ein Zusammenkommen der beiden gewünscht.

Dennoch war es eine sehr intensive und gelungene Story, die zeigt, dass Liebe über Jahrzehnte bestehen kann und dass die Protagonistin Kierra hier eine unglaublich starke Frau ist, die anderen in ähnlichen Lebenssituationen Mut macht, zu sich zu stehen und einen Schluss mit gewalttätigen Männern zu ziehen.

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Veröffentlicht am 22.12.2025

Gefühlvolle und cozy Haters-to-Lovers Story

Two steps away - London Hearts 2
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„Two Steps Away“ ist der zweite von vier Bänden der „London Hearts“-Reihe. Man kann ihn unabhängig vom ersten Band lesen, doch ich empfehle es nicht wirklich, da es sich um die Fortsetzung handelt.

In ...

„Two Steps Away“ ist der zweite von vier Bänden der „London Hearts“-Reihe. Man kann ihn unabhängig vom ersten Band lesen, doch ich empfehle es nicht wirklich, da es sich um die Fortsetzung handelt.

In „Two Steps Away“ lernen wir Pippa und Ben kennen. Die beiden kennen sich aus Kindertagen, doch Ben ist nach einem Liebesgeständnis von Pippa nach Amerika gezogen. Jahre später kehrt er nach London zurück und trifft dort auf einer Feier auf Pippa, da deren Großmütter eng befreundet sind.

Mit seiner Rückkehr und durch ein Missverständnis bei der Vergabe von Praktikumsplätzen geraten die beiden schnell aneinander, werden später von Rivalen zu Konkurrenten. Es kommt zu vielen vielen verletzenden Schlagabtauschen…

Die Spannung und der Konkurrenzkampf ziehen sich gut durch die Geschichte, wobei die Gefühle von Abneigung langsam zu einer Art Freundschaft wechseln.

Die Geschichte entwickelt sich langsam weiter und stellt beide vor einigen Herausforderungen. Besonders Pippa leidet unter dem Druck ihrer Eltern und dem Gefühl, zu versagen. Sie hätte ihr Praktikum auch im Familienunternehmen absolvieren können, will sich aber beweisen und setzt sich selbst stark unter Druck.

Ben schützt Pippa oft vor Missverständnissen und den Intrigen einer dritten Mitbewerberin. Seine Art und das Arbeiten in ihrem Lieblingscafé tragen dazu bei, dass Pippa langsam wieder auftaut - aus einer Haters-Geschichte wird langsam eine Lovers-Geschichte.

Besonders gefallen hat mir der starke Zusammenhalt der Mädels-WG. Ihre humorvolle, liebevolle und lebendige Art macht das Buch zu einem schönen Wohlfühlroman. Ich musste mehrmals lachen, wenn die WG Pippa verteidigt hat und den beiden einen Rat gab.

Die winterliche Atmosphäre Londons hat dem Ganzen extra Wärme verliehen.

Mir hat lediglich das abrupt wirkende Ende nicht so ganz gefallen: Der Anfang der Handlung war ruhig, während die letzten 15 Seiten eine Kehrtwende mit zusätzlichen Plots brachten. Meiner Ansicht nach, hätten mehr Seiten und Inhalte zum Abschluss, eventuell mit einem Prolog, dem Finale gutgetan.

Trotzdem ist der zweite Band gelungen: voller Gefühle, Zusammenhalt, toller Freundschaften und Wärme. Die Mädels-WG möchte ich nicht missen und ich freue mich darauf, mehr von den weiteren Mädels zu erfahren.

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Veröffentlicht am 27.06.2025

Heftig und spannend

Loverboy – Niemand liebt dich so wie ich
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Puhhh ich weiß nicht wo ich anfangen soll. Ich habe das Buch echt unterschätzt. Ich fand zu Beginn das Cover so schön und konnte mir unter dem Begriff nichts vorstellen. Umso wichtiger finde ich die ganze ...

Puhhh ich weiß nicht wo ich anfangen soll. Ich habe das Buch echt unterschätzt. Ich fand zu Beginn das Cover so schön und konnte mir unter dem Begriff nichts vorstellen. Umso wichtiger finde ich die ganze Thematik und Aufklärung im Buch. Das Buch ist in 2 Hauptteile gegliedert. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten in das Buch bzw. die Geschichte reinzukommen (deswegen ein Stern Abzug), da es ein zeitlicher Wechsel von dem Verschwinden Vivians gab und der Erzählerperspektive von Gloria (Lola), Vivian und Elias. Die Geschichte hat mich dann ab der Mitte richtig gepackt, sodass ich es kaum noch aus der Hand legen konnte. Der Erzählstil war flüssig und fesselnd, es war mein 1. Buch der Autorin und ich bin mehr als begeistert. Auch wie gut sie die Masche, emotionale Abhängigkeit, Manipulation und Ausbeutung in dem Buch gut verpackt hat. Die Plots haben mich an vielen Stellen einfach mit offenem Mund da gelassen. Ich konnte Elias anfangs nicht trauen und möchte nicht spoilern. Umso geschockter bin ich über das Ende und wie verzwickt alles miteinander war. Vieles war überhaupt nicht vorhersehbar. Alles in allem fand ich es ein gutes Buch, es war aber auch keine leichte Kost und das Vorwort der Autorin zu Beginn fand ich auch wichtig.

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Veröffentlicht am 19.06.2025

Verstörend und spannend zugleich

Verity
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Ich war nach dem Ende und dem Brief echt geschockt und weiß nicht, ob ich dem Manuskript oder dem Brief glauben soll. Für mich war es einer der ersten Colleen Hoover Bücher und auch wenn es für mich etwas ...

Ich war nach dem Ende und dem Brief echt geschockt und weiß nicht, ob ich dem Manuskript oder dem Brief glauben soll. Für mich war es einer der ersten Colleen Hoover Bücher und auch wenn es für mich etwas verstörend war, fand ich es von Anfang bis zum Ende hin durchgehend sehr spannend. Verity ließ sich kaum aus der Hand legen. Für mich war es von den gelesenen Hoover-Büchern ein sehr gelungenes Werk. Ich fand lediglich die intimen Szenen zwischen Lowen und Jeremy too much. Ich würde echt gern wissen, welchen Teil man glauben schenken darf. Da lassen sich die Meinungen sehr spalten.

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