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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.04.2026

(Rezension zum Hörbuch)

Eine tödliche Partie
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Dieses Buch fand ich einerseits sehr angenehm zu hören, andererseits auch irgendwie als sei das Marketing nicht ganz richtig gewesen.
So mochte ich zwar durchaus Setting und Figuren, und fand die Romanze ...

Dieses Buch fand ich einerseits sehr angenehm zu hören, andererseits auch irgendwie als sei das Marketing nicht ganz richtig gewesen.
So mochte ich zwar durchaus Setting und Figuren, und fand die Romanze okay (hatte eindeutig seine Klischees, mit Pat, die sich ständig vorkommt, als sei sie nicht hübsch genug, und ich habe den Funken nicht ganz gefühlt, aber gleichzeitig fand ich die beiden jetzt schon ganz süß zusammen und fand das Paar jetzt nicht komplett weit hergeholt), habe aber ein Krimi mit lesbischem Paar erwartet, und nicht lesbisches Paar mit ein klein bisschen Krimi am Ende. Bis der Tote auftaucht, der im Klappentext/der Beschreibung erwähnt wird, vergehen nämlich gute zwei Drittel des Buches, in denen es nur um die Gefühle geht, die beim ersten Treffen sofort entflammen, und auch im letzten Drittel ist ein guter Anteil noch immer hauptsächlich die Romanze. Was an sich ganz cool hätte sein können, nur irgendwie kommt es mir dann eben nicht mehr wie ein Krimi vor, und eigentlich wäre mir aktuell wirklich nach Krimi zumute gewesen.
Schlecht geschrieben fand ich's aber nicht, gut gesprochen war's auch, und mit einem ein klein wenig anderen Fokus hätte ich sicherlich noch mehr Freude gehabt. So war es eher na ja. Halt okay, aber auch an keiner Stelle herausragend oder besonders überzeugend. Hätte mir ein klein wenig mehr erhofft.

Veröffentlicht am 30.04.2026

Gute Ansätze, leider nicht immer überzeugend verpackt

Ashturia
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Leider nicht total überzeugend. Ich fand den Stil ganz angenehm, und die Ideen waren auf jeden Fall auch da, leider hatte ich aber auch das Gefühl, das ganz viele Dinge sehr vorhersehbar waren, und einerseits ...

Leider nicht total überzeugend. Ich fand den Stil ganz angenehm, und die Ideen waren auf jeden Fall auch da, leider hatte ich aber auch das Gefühl, das ganz viele Dinge sehr vorhersehbar waren, und einerseits der Versuch bestand, Dinge modern zu machen, während das gleichzeitig aber getan wurde, indem weniger Moderne Dinge aufgegriffen wurden. So gab es einen Moment von Homophobie, der gefühlt aber nur dafür da war, zu zeigen, dass die Hauptfiguren nicht homophob war. Das wäre in meinen Augen viel besser gewesen, wenn die Nebenfigur einfach auch nicht homophob gewesen wäre, und alle kein Problem gehabt hätten/den Hauptfiguren die Falschannahme, sie seien ein schwules Pärchen, egal gewesen wäre; oder wenn stattdessen die Szene komplett weggelassen worden wäre. Auch hatte alles irgendwie einen sehr merkwürdigen Unterton von sexueller Belästigung, und als wäre die männliche Hauptfigur einer der wenigen Männer, die's ohne Belästigung schafft/kein Interesse daran hat, Frauen zu belästigen, bzw. als wäre die weibliche Hauptfigur eine der wenigen Frauen, die's verwerflich findet, wenn Männer Frauen belästigen, und ... da gab es einfach sehr viele Punkte, bei denen ich das Gefühl hatte, dass das anders besser hätte gelöst werden können, wenn das Ziel ja (vermeintlich) ein eher modernerer Fantasy-Roman ist. In anderen Punkten (wie einer eher kriegerischen Königin und einem eher intellektuellen Prinzen) fand ich das wieder besser gelöst, aber auch da hatte ich manchmal den Eindruck, dass das gerade bei der Königin eher vergessen wurde, wenn die Situation es gerade anders erfordert hat.
Der Drache hat mir gut gefallen als Charakter (nicht immer, aber war auf jeden Fall die Figur, die mir am meisten zugesagt hat) und an sich den Plot fand ich auch relativ spannend bzw. hätte ihn spannend finden können, durch einen ständigen Fokus auf Gefühlen und Romanze hatte ich aber leider oft das Gefühl, dass der Plot hätte präsenter sein können, sodass ich es dann doch eher langweilig fand, und die Romanze fand ich mit ihrer "Anziehung und verwirrende Emotionen auf den ersten Blick" auch eher mäßig interessant.
War jetzt alles in allem keine Katastrophe, aber ich gehe aktuell davon aus, dass ich vermutlich nicht weiterlesen werde, obwohl ich noch einen weiteren Band im Regal stehen habe. Vielleicht ändere ich meine Meinung noch mal sehen, aber aktuell konnte die Geschichte mich eher nicht mitreißen, und eigentlich ist das Ende ja nicht sonderlich offen oder mit großen Cliffhangern oder so, entsprechend gehe ich eher nicht von einer Meinungsänderung aus.

Veröffentlicht am 15.03.2026

Viel potenzial, leider nicht gaanz ausgeschöpft

Trials of Magic (Die Krone von Isandia 1)
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Ein sehr solides Buch, dass mich aber leider nicht in allen Punkten überzeugen konnte. So möchte ich zum Beispiel das Setting und den Plot wirklich gerne, auch wenn die Spiele mit ihren Begründungen wirklich ...

Ein sehr solides Buch, dass mich aber leider nicht in allen Punkten überzeugen konnte. So möchte ich zum Beispiel das Setting und den Plot wirklich gerne, auch wenn die Spiele mit ihren Begründungen wirklich extrem an Panem erinnert haben, und fand Kämpfe und Lösungsansatze für Situationen echt richtig schön spannend geschrieben.
Gar nicht gefallen allerdings hat mir leider die Romanze, die ich einfach nicht ganz nachvollziehen konnte, weil es die Figuren aber auch nicht konnten. Bzw. Weil die Figuren es nicht könnten, und darauf aber auch ständig rumgeritten wird. Immer geht's darum, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen aber keine Ahnung haben, warum, und dass die andere Person ihnen was bedeutet, und manchmal sogar echt viel bedeutet, und ich habe das Gefühl, es sind zwei Tage vergangen, mit drei flüchtigen treffen, und magische Anziehung gibt mir immer das Gefühl, dass die Autoren es nicht schaffen, Anziehung ohne habe diesen erzwungenen magischen Aspekt zu vermitteln, darum sagt man lieber "Anziehung, aber keine Ahnung warum"... Ja, ich wüsste auch sehr gerne warum, weil ich sehe nichts außer der implizieren Ansage "ist halt jetzt so". Fand ich leider sehr schade.

Alles in allem Spannung und Abenteuer und auch Twists in meinen Augen ziemlich gut, Romanze hat mir dann aber leider doch auch Recht viel Spaß genommen, was ich sehr schade fand.

Veröffentlicht am 23.09.2025

Starke Ideen mit leider mäßiger Umsetzung

Nightblood Prince
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Dieses (Hör)Buch hat wirklich unglaublich stark angefangen, mit der Zeit dann aber irgendwie immer mehr nachgelassen in meinen Augen. Das Cover springt einem mit den Farben und der Komposition der drei ...

Dieses (Hör)Buch hat wirklich unglaublich stark angefangen, mit der Zeit dann aber irgendwie immer mehr nachgelassen in meinen Augen. Das Cover springt einem mit den Farben und der Komposition der drei Figuren sofort ins Auge und ist total ansprechend, sodass ich wirklich sofort Interesse am Lesen/Hören hatte, und die Sprecherin ist echt richtig gut darin gewesen, die Gefühle und Zwiespälte der verschiedenen Figuren darzustellen. Inhaltlich fand ich auch die Ideen der Figuren echt stark, leider ist die Umsetzung dann aber doch recht häufig eher mäßig gewesen. Fei soll eigentlich nach einer Prophezeiung die Kaiserin aller Kaiserinnen werden und das Reich einen, ist als Frau in einer patriarchalen Welt allerdings eindeutig im Nachteil, weil die meisten Männer sie lediglich als Besitz ansehen, und möchte dem entsprechend entkommen, woraufhin das ganze Buch sich entfaltet. Der Anfang hat mir an der Stelle auch echt gut gefallen. Ich mochte, wie wir an alle Figuren herangeführt wurden und deren Ziele kennengelernt haben, und dass doch recht früh klar war, was die jeweiligen Parteien genau mochten. Leider verschwimmen genau diese klaren Ziele allerdings erstaunlich schnell, für riesige Probleme wie Kriege gibt es eher kindische persönliche Gründe (oder so kam es mir vor), beide Love Interests sind eher mäßig bis schlecht, was ihre Taten angeht (beim einen war ich von Anfang an überhaupt nicht überzeugt, beim anderen hatte ich zum Ende hin immer mehr das Gefühl, dass die Autorin versucht hat, ihn schlechter zu machen, damit der eine dann wieder besser dasteht), lassen Fei den Großteil der Zeit kaum eigene Entscheidungen treffen (auch wenn sie so tun, als ob), und von allen Hauptfiguren fand ich Fei tatsächlich am stärksten, aber auch sie scheint sich ständig zu widersprechen, ihre Ziele aus den Augen zu verlieren, und ändert ihre Meinungen und Ansichten gefühlt mit jedem Schritt den sie tut, abhängig davon, was Männer in ihrer Umgebung tun. Alles in allem sehe ich echt starke Ansätze in dem Buch und es gab so einige Dinge, die mir echt hätten gefallen können, die letzten Stunden des Hörbuchs habe ich aber wirklich das Ende kaum noch abwarten können, und wurde dann sogar mit der Auflösung von allem noch enttäuschter. So hübsch das Cover also auch ist, und so gut ich die auch Ideen finde (und die "Vibes" sind tatsächlich auch nicht schlecht), für mich endet an dieser Stelle die Reise mit der Reihe, denn ich hatte leider schon hier damit zu kämpfen, diesen ersten Band zu beenden.

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  • Handlung
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Veröffentlicht am 19.09.2025

Leider viel verschenktes Potenzial

Land of Stories: Das magische Land – Die Suche nach dem Wunschzauber
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Ich finde die Idee dieser Geschichte eine richtig gute, auch wenn sie nicht komplett neu ist. Die Märchen sind echt in einer anderen Welt, und die Kinder müssen jetzt ihren Weg zurück nach Hause finden. ...

Ich finde die Idee dieser Geschichte eine richtig gute, auch wenn sie nicht komplett neu ist. Die Märchen sind echt in einer anderen Welt, und die Kinder müssen jetzt ihren Weg zurück nach Hause finden. Ich liebe Märchen, ich finde Isekais tatsächlich meist auch ziemlich ansprechend, und Kinderbücher lese ich auch immer mal ganz gerne, entsprechend war das hier eigentlich ein ziemliches Erfolgsrezept, um mir zu gefallen.
Leider hat es an der Umsetzung durchaus gemangelt, und ich fürchte, dass einer der Gründe dafür tatsächlich der war, dass es um Märchen ging. Obwohl ich Märchen und deren Neuerzählungen eigentlich ja mag, aber hier wurde dadurch, dass alle Märchen schon bekannt sind, leider zu wenig Fokus auf die Märchen gelegt. Und gleichzeitig irgendwie auch zu viel. So sind Märchen in der echten Welt sogar Unterrichts-Inhalt (und das mit so starkem Fokus, das man meinen könnte, das wäre lebensnotwendiges Wissen, während aber gleichzeitig kaum ein Kind überhaupt Märchen kennt, was mir echt lächerlich vorkam (eventuell sind Märchen aber auch einfach in anderen Ländern nicht so üblich, hier gebe ich zu, dass ich keine Ahnung habe, nur ich kenne eigentlich niemanden, der ohne Märchen aufgewachsen ist, entsprechend fand ich persönlich es schräg, dass es hier eine Besonderheit war, Märchen zu kennen), und gerade am Anfang wird auch lange darüber gesprochen, was für Nachrichten denn in Märchen stecken, sobald die Kinder aber in der Märchenwelt gelandet sind, hat man praktisch nur noch Handlung ohne Ende, Gefühle werden nur genannt, nicht gezeigt, alle Probleme lösen sich sehr bequem einfach nebenbei auf, wodurch die Figuren auch noch extrem passiv wirken (gut, das ist irgendwie typisch Märchen, aber angesichts dessen, dass das hier kein Märchen ist, sondern ein Buch über Märchen, bin ich nicht wirklich bereit, dem zu vergeben), und insgesamt fehlt mir einfach der Fantasy-Aspekt des Buches. Ich hätte richtig gerne Spannung und Magie gehabt, stattdessen habe ich ein wildes zusammenwürfeln bekannter Märchen bekommen, die aber praktisch nur der Hintergrund für eine Geschichte waren, die wesentlich mehr mit diesem Hintergrund hätte interagieren sollen und stattdessen einfach durch die einzelnen Szenerien hindurchgerannt ist.
Ich sehe eindeutig Potenzial in der Welt und den Figuren, in diesem Band wurde allerdings auch viel davon verschenkt. Da sich Band 2 bereits in meinem Besitz befindet, werde ich die Reihe hier nicht abbrechen und stattdessen sehen, ob das Potenzial vielleicht mehr ausgeschöpft wird, wenn die Grundlagen der Welt nun gegeben sind und daher bedeutsamer mit ihnen interagiert werden kann, bisher bin ich aber leider eher etwas enttäuscht, auch wenn ich die guten Ideen durchaus anerkenne.