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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.01.2020

Mitreißender Krimi

Und es wurde finster
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Spannende Krimis lese ich regelmäßig und der Klappentext von „Und es wurde finster“ hat mich gleich neugierig gemacht. Die Storyline ist wahrlich nichts für schwache Gemüter, aber spannend blieb es auf ...

Spannende Krimis lese ich regelmäßig und der Klappentext von „Und es wurde finster“ hat mich gleich neugierig gemacht. Die Storyline ist wahrlich nichts für schwache Gemüter, aber spannend blieb es auf jeden Fall von Anfang bis zum Ende! Ich habe das Buch deshalb innerhalb von nur zwei Tagen regelrecht verschlungen.

Die Geschichte dreht sich um Kriminalhauptkommissar Brauner aus Ingolstadt, der einen schwierigen Fall zu lösen hat: Im Dorf Moosbach wurde auf dem heruntergekommenen Bauernhof Finsterholz ein schrecklicher Mehrfachmord verübt und eine ganze Familie ausgelöscht. Die Ermittlungen verlaufen stockend, denn die Dorfbewohner vertrauen eher Gott als der Polizei und ein landwirtschaftlicher Helfer scheint seit der Tat wie vom Erdboden verschluckt. Die einzige Zeugin ist Amelie, doch das 14-jährige Mädchen hat Trisomie 21 und kann nicht sprechen. Wenn Brauner und sein Team doch nur ihre Zeichnungen erkennen könnten.. Je weiter das Team ermittelt, desto mehr offenbart sich die Ähnlichkeit zu einem bis heute nicht aufgeklärtem Verbrechen…

In die Story habe ich sehr schnell hineingefunden. Der Schreibstil passt sehr gut zu dem Genre und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Die einzelnen Ermittler waren mir sehr sympathisch. Sie sind zwar sehr unterschiedlich, aber ich habe sie gleich in mein Herz geschlossen. Zudem fand ich es einen Pluspunkt, dass man nicht nur die Ermittlungen verfolgt, sondern auch einen Einblick in das Privatleben von Kommissar Brauner erhält.

Der Autor schreibt zudem sehr bildlich, was vor allem die grausam zugerichteten Leichen vor meinem Auge erscheinen lässt. Das ist wahrlich nichts für schwache Gemüter, aber es macht die Geschichte noch mitreißender, da man sich inmitten des Geschehens hineingezogen fühlt.

Die schwierigen Ermittlungen sind spannend geschildert, auch wenn die Lösung des Falls nicht immer leicht für das Team war. Am Ende wurde der Fall überzeugend gelöst und ich freue mich nun auf weitere Bücher mit Brauner und Co. Von mir erhält das Buch 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 15.05.2017

Eine schöne Liebesgeschichte

Der letzte erste Blick
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Nachdem ich das Buch „Der letzte erste Blick“ gelesen habe muss ich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Eine schöne, kurzweilige Geschichte – auf die Fortsetzung der Reihe freue ich mich sehr.

Die ...

Nachdem ich das Buch „Der letzte erste Blick“ gelesen habe muss ich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Eine schöne, kurzweilige Geschichte – auf die Fortsetzung der Reihe freue ich mich sehr.

Die Story dreht sich um Emery Lance, die es nicht erwarten kann, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte. Niemand weiß, was zu Hause geschehen ist. Dafür ist sie auch bereit, in Kauf zu nehmen, dass die Situation im Wohnheim alles andere als ideal ist. Nicht nur treibt ihr Mitbewohner sie regelmäßig in den Wahnsinn - sein bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen ...

Dank des lockeren, flüssigen Schreibstils flogen von Anfang an sie Seiten nur so dahin. Von der Story war ich gleich gefesselt. Die Hauptfigur Emery ist mir sehr sympathisch und ich kann ihr Denken und Handeln sehr gut nachvollziehen. Aber auch die restlichen Charaktere sind gut ausgearbeitet – vor allem Dylan mag ich recht gerne, auch wenn ich den Deal, den er eingeht, nicht gutheißen kann. Von Seite zu Seite habe ich die einzelnen Charaktere richtig in mein Herz geschlossen und konnte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen.

Das Ende war zwar etwas vorhersehbar – aber eine kleine Überraschung gab es dann doch noch. Aber mein Happy-End gab es ebenfalls – und das ist die halbe Miete für mich ? Ich bin nun richtig auf die Fortsetzung der Reihe gespannt.

Fazit:
Eine schöne Liebesgeschichte, die mir einige schöne Lesestunden beschert hat. Ich bin auf die Fortsetzung der Reihe gespannt.

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Veröffentlicht am 03.04.2017

Spannende Fortsetzung

Die flammende Welt
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Auch wenn ich die Vorbände nicht kenne, war ich auf das Buch „Die flammende Welt“ sehr neugierig, denn ich liebe Fantasy-Bücher in dieser Art sehr. Das Buch war nicht schlecht, aber ich würde auf jeden ...

Auch wenn ich die Vorbände nicht kenne, war ich auf das Buch „Die flammende Welt“ sehr neugierig, denn ich liebe Fantasy-Bücher in dieser Art sehr. Das Buch war nicht schlecht, aber ich würde auf jeden Fall sagen, dass man die Vorbände kennen sollte, bevor man diesen Teil liest, da sich dann vor allem anfangs vieles erklärt. Trotzdem habe ich mich gut zurecht gefunden.

Das Band „Die flammende Welt“ dreht sich um Irene Winters, die Agentin der unsichtbaren Bibliothek ist, in der es Zugänge zu den unterschiedlichsten Welten - und damit auch zu den seltensten Büchern - gibt. Als Bibliothekarin ist es ihr Job, diese Bücher zu beschaffen. Ihr neuester Auftrag führt sie in eine Welt, die Frankreich zu Revolutionszeiten ähnelt. Ein gefährlicher Ort, um Bücher zu stehlen. Besonders, wenn plötzlich der magische Rückweg in die Bibliothek versperrt ist. Was erst wie ein Zufall erscheint, stellt sich als heimtückischer Angriff heraus. Ein Angriff, der die ganze Bibliothek zerstören könnte…

Allein der Klappentext hört sich schon einmal nach großer Spannung an – und ich muss sagen, dass ich in dieser Hinsicht nicht enttäuscht wurde. Nur anfangs hatte ich etwas Probleme richtig in die Geschichte hinein zu finden, da ich wie gesagt die Vorbände nicht kannte. Deshalb war einiges noch etwas verwirrend. Der tolle Schreibstil hat mir aber dabei geholfen, dem Buch trotzdem ohne Weiteres zu folgen. Dieser bildliche, aber trotzdem recht lockere Schreibstil ist nämlich genau mein Fall. Man wird dadurch richtig in die andersartige Welt hineingezogen.

Die einzelnen Charaktere finde ich auch sympathisch beschrieben. Vor allem Irene finde ich klasse, da sie eine wirklich starke Persönlichkeit hat und ich mich sehr gut mit ihrem Handeln und Denken identifizieren kann. Die Handlung selbst war spannend bis zum Ende und ich habe nach meinen Anfangsschwierigkeiten richtig mitfiebern können. Ich hoffe somit, dass es noch einige weitere Bände geben wird. Auf jeden Fall werde ich nun auch die vorherigen Lesen und ich bin schon richtig gespannt darauf.

Fazit:
Eine spannende Fortsetzung einer tollen Fantasy-Reihe. Ich hoffe auf weitere Bücher!

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Interessanter Plot mit überraschenden Wendungen

Evil Elite – Der Kodex der Ehre
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Bereits der Klappentext hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht – ein Eliteinternat des organisierten Verbrechens, das ist mal ein ganz anderer Schauplatz und hört sich absolut interessant an. Deshalb ...

Bereits der Klappentext hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht – ein Eliteinternat des organisierten Verbrechens, das ist mal ein ganz anderer Schauplatz und hört sich absolut interessant an. Deshalb hatte ich hohe Erwartungen an das Buch. Doch zu 100% konnte mich die Storyline dann nicht abholen, auch wenn ich trotz allem gut unterhalten wurde.

Die Geschichte dreht sich um Frankie, die in das Eliteinternat Fort Rock geht. Doch niemand dort weiß, dass Frankie nur die Adoptivtochter des gefürchteten Mafiabosses Tommaso Sorrentino ist. Eigentlich hat sie ihr altes Leben hinter sich gelassen. Doch dann taucht Hector Olmeda auf – der Sohn des Mannes, der ihre leiblichen Eltern ermordet haben soll. Als Tommaso Frankie den Auftrag gibt, jemanden zu töten, steht sie vor einer unmöglichen Entscheidung: Verrät sie ihre Familie – oder ihr eigenes Herz?

Anfangs hatte ich große Probleme richtig in die Storyline hineinzufinden. Man wird mit zum einigen Figuren konfrontiert, die man erst einmal richtig zuordnen muss. Der Schreibstil dagegen war zwar schön flüssig und bildlich, aber manchmal auch zu ausschweifend, so dass man sich richtig konzentrieren musste, um am Ball zu bleiben.

Frankie war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich konnte mich gut mit ihr identifizieren. Auch Hector ist mir im Laufe der Geschichte richtig ans Herz gewachsen. Die weiteren Charaktere wurden ebenfalls interessant beschrieben und ich konnte mir ein gutes Bild von ihnen machen.

Die Geschichte blieb zwar die ganze Zeit mitreißend mit überraschenden Wendungen, aber es gab auch einige Längen. Somit hätte dem Buch ein paar Seiten weniger auf jeden Fall gut getan. Das Ende war mir fast ein wenig zu abrupt und ich bleibe auch noch mit der ein oder anderen Frage zurück. Aber vielleicht wird es ja eine Fortsetzung geben? Ich wurde zusammenfassend gut unterhalten und vergebe 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Solider Kriminalroman á la Agatha Christie

Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste
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Ich mag die Bücher von Agatha Christie sehr gerne und dadurch wurde ich auch auf diesen Kriminalroman aufmerksam – und ich muss sagen, dass ich gut unterhalten wurde, auch wenn es anfangs etwas schleppend ...

Ich mag die Bücher von Agatha Christie sehr gerne und dadurch wurde ich auch auf diesen Kriminalroman aufmerksam – und ich muss sagen, dass ich gut unterhalten wurde, auch wenn es anfangs etwas schleppend lief. Perfekt für die Wintermonate.

Die Geschichte dreht sich um die 76-jährige Rosemary MacLaine, die eigentlich nur noch Kreuzworträtsel lösen möchte. Keine Eile mehr, keine Umarmungen, vor allem keine Partys. Doch dann erhält sie eine Einladung, ihre reiche Nachbarin Jane veranstaltet eine kleine Feier. Anbei eine Notiz: Sollte Rosemary nicht erscheinen, wird ihr dunkelstes Geheimnis ans Licht kommen. Sie weiß, absagen ist keine Option. Und es gibt nur eine Person, die sie begleiten kann – ihre Enkelin Addie, krisenerprobt und nervenstark. Mit Rosemary haben sieben weitere Menschen eine Einladung erhalten. Sie alle hüten brisante Geheimnisse, die nicht ans Licht kommen dürfen. Und während draußen ein Schneesturm aufzieht, treffen Rosemary und Addie in Janes Herrenhaus auf diesen illustren Kreis geladener Gäste. Da klingt ein Schrei durch die Mauern. Es hat einen Mord gegeben – und die Tote ist die Gastgeberin höchstselbst…

In die Storyline habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist angenehm und es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben. Die Kapitel werden auch immer mal im Wechsel aus der Sicht von Rosemary und Addie erzählt, so dass man sich besser mit deren Denken und Handeln identifizieren kann.

Anfangs kam die Geschichte jedoch nicht wirklich in Fahrt. Es lief etwas schleppend und langatmig. Auch die Figuren blieben mir noch etwas zu blass. Aber wenn man abwartet, wird gegen Mitte die Spannungsschraube mächtig angezogen.

Hier handelt es sich um einen soliden Krimi, der für Fans von Agatha Christie und Miss Marple absolut zu empfehlen ist. Ein kurzweiliger Roman, der mich gut unterhalten hat. Ich vergebe dafür 3,5 von 5 Sternen.

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