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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.06.2026

Ein dunkler Sog, dem ich nicht entkommen konnte 🌙

Anathema
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Es gibt Bücher, die man liest, und es gibt Bücher, die einen komplett verschlingen. „Anathema“ von Keri Lake gehört definitiv zur zweiten Kategorie. Diese Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt ...

Es gibt Bücher, die man liest, und es gibt Bücher, die einen komplett verschlingen. „Anathema“ von Keri Lake gehört definitiv zur zweiten Kategorie. Diese Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt und mich bis zum Ende nicht mehr losgelassen.
Keri Lake hat hier eine unglaublich düstere, atmosphärische Gothic-Dark-Fantasy-Welt erschaffen, die voller Magie, Geheimnisse, Gefahren und einer konstanten Gänsehautstimmung steckt. Besonders die Eating Woods haben mich begeistert. Dieser verfluchte Wald wirkt lebendig, bedrohlich und gleichzeitig faszinierend. Die Atmosphäre des Buches ist einfach einzigartig und hat mich vollkommen in die Geschichte gezogen.
Maeve und Zevander waren für mich großartige Hauptfiguren. Maeve ist eine starke, mutige und unglaublich sympathische Protagonistin, die trotz allem, was ihr widerfährt, niemals ihre Menschlichkeit verliert. Zevander ist düster, gefährlich und geheimnisvoll, aber hinter seiner harten Fassade steckt so viel mehr. Die Dynamik zwischen den beiden war eines meiner Highlights.
Die Slow-Burn-Romance ist genau richtig umgesetzt. Sie entwickelt sich langsam, intensiv und glaubwürdig, während die eigentliche Geschichte und das faszinierende Worldbuilding immer im Mittelpunkt bleiben.
Trotz der über 800 Seiten hatte ich nie das Gefühl, dass sich die Geschichte zieht. Ich war so sehr in dieser Welt gefangen, dass die Seiten nur so verflogen sind. Die vielen Wendungen, Geheimnisse und Enthüllungen konnten mich immer wieder überraschen und besonders das Ende hat mich sprachlos zurückgelassen.
Auch der Schreibstil von Keri Lake hat mich begeistert. Er ist gleichzeitig poetisch, düster und unglaublich bildhaft. Man fühlt die Atmosphäre dieser Welt auf jeder Seite.
Ein kleiner Hinweis: Bitte unbedingt die Content Notes beachten. „Anathema“ ist keine leichte Kost und behandelt einige sehr intensive Themen.
Für mich ist dieses Buch ein absolutes Highlight und definitiv eines meiner Jahreshighlights. Eine perfekte Mischung aus Dunkelheit, Magie, Spannung, Emotionen und einer Romance, die sich langsam entfaltet.
Ich brauche Band 2. Sofort. 🖤
⭐⭐⭐⭐⭐/5 Sterne

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  • Handlung
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  • Charaktere
  • Cover
  • Thema
Veröffentlicht am 14.06.2026

Ein Spannender Auftakt

Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain
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„The Rose Bargain“ hat mich schon optisch sofort angesprochen. Cover und Gestaltung wirken durchdacht und hochwertig, fast wie ein Versprechen auf eine märchenhafte, aber nicht ganz harmlose Geschichte. ...

„The Rose Bargain“ hat mich schon optisch sofort angesprochen. Cover und Gestaltung wirken durchdacht und hochwertig, fast wie ein Versprechen auf eine märchenhafte, aber nicht ganz harmlose Geschichte. Dieses Gefühl zieht sich tatsächlich auch durch den Inhalt.


Kurz zur Einordnung: Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die sich in einer von gesellschaftlichen Erwartungen und magischen Deals geprägten Welt behaupten muss. Dabei spielen sowohl ein Wettbewerb um eine privilegierte Position als auch politische und persönliche Konflikte eine Rolle. Mehr muss man gar nicht wissen, um gut reinzukommen.


Die Umsetzung der Geschichte ist gelungen, weil sie mehrere Elemente kombiniert, ohne überladen zu wirken. Gesellschaftssaison, Fae-Magie und gefährliche Prüfungen greifen ineinander und erzeugen eine Atmosphäre, die gleichzeitig glamourös und bedrohlich ist. Besonders die Idee der „Bargains“, also magischen Abmachungen mit Konsequenzen, sorgt für eine konstante Grundspannung.


Der Schreibstil ist angenehm flüssig und leicht zugänglich. Die Welt wird verständlich erklärt, ohne dass es zu erklärlastig wird. Gleichzeitig schafft die Autorin eine dichte, teilweise märchenhafte Stimmung, die aber auch dunklere Seiten zulässt.


Die Figuren haben mir insgesamt gut gefallen. Ivy wirkt zu Beginn noch etwas unerfahren, entwickelt sich aber glaubwürdig weiter und trifft nachvollziehbare Entscheidungen. Die männlichen Figuren sind bewusst kontrastreich angelegt: Während einer eher dem klassischen Ideal entspricht, ist der andere vielschichtiger und schwerer einzuschätzen. Gerade diese Dynamik bringt zusätzliche Spannung in die Geschichte. Auch Nebenfiguren und Beziehungen untereinander wirken stimmig.


Interessant ist das Buch vor allem durch seine Mischung aus bekannten Tropes und eigener Note. Wer Romantasy mit gesellschaftlichem Setting und einem Hauch Intrigen mag, wird hier gut abgeholt. Die Autorin schafft es, vertraute Elemente neu zu kombinieren, ohne dass es beliebig wirkt. Zur Übersetzung kann ich sagen, dass sie sich sehr rund liest und den Ton der Geschichte gut transportiert.


Kritisch anmerken könnte man, dass einige Handlungsstränge im ersten Band noch nicht vollständig ausgearbeitet sind. Vieles wird angerissen und dürfte erst im zweiten Teil seine volle Wirkung entfalten.


Fazit: Ein atmosphärisch dichter und spannender Auftakt, der vor allem durch seine Mischung aus Glamour, Magie und unterschwelliger Gefahr überzeugt. Für Leser*innen, die Romantasy mit Wettbewerbs- und Intrigen-Elementen mögen, ist „The Rose Bargain“ definitiv eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Zwischen Blut, Lügen und flackernden Gefühlen

Burning Revenge
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„Burning Revenge“ ist kein Buch, das leise anklopft. Es tritt die Tür ein und zieht einen direkt hinein in eine Welt, in der Macht mehr zählt als Moral und Vertrauen eine Währung ist, die ständig entwertet ...

„Burning Revenge“ ist kein Buch, das leise anklopft. Es tritt die Tür ein und zieht einen direkt hinein in eine Welt, in der Macht mehr zählt als Moral und Vertrauen eine Währung ist, die ständig entwertet wird.
Im Zentrum steht Eleonora, die zunächst wie jemand wirkt, der im sicheren Kokon aus Reichtum und Einfluss lebt. Doch dieser Kokon entpuppt sich schnell als Illusion. Mit dem brutalen Verlust ihrer Familie zerbricht nicht nur ihr bisheriges Leben, sondern auch ihr Blick auf die Wahrheit. Was bleibt, ist ein gefährlicher Mix aus Trauer, Wut und dem brennenden Wunsch nach Rache. Genau dieser innere Konflikt trägt die Geschichte. Man spürt, wie sie an ihren Entscheidungen wächst, aber auch, wie sie daran fast zerbricht.
Die Handlung lebt von Gegensätzen. Glanz trifft auf Grausamkeit, Loyalität auf Verrat. Der sogenannte goldene Käfig, in dem Eleonora landet, fühlt sich nie nur metaphorisch an. Er hat Gewicht. Jede Entscheidung scheint von außen gelenkt, jede Freiheit ist erkauft oder erzwungen. Und trotzdem findet sie Wege, sich nicht völlig darin zu verlieren.
Besonders spannend ist die Dynamik zwischen ihr und Dante. Nichts an ihm ist eindeutig. Mal wirkt er wie ein Verbündeter, dann wieder wie Teil des Problems. Diese Unberechenbarkeit hält die Spannung konstant hoch. Zwischen den beiden entsteht etwas, das sich nicht einfach als klassische Liebesgeschichte einordnen lässt. Es ist eher ein vorsichtiges Annähern im Schatten von Misstrauen und Gefahr.
Ein Element, das heraussticht, sind die leicht übernatürlichen Aspekte. Fähigkeiten wie das Erinnern auf besondere Weise oder das Manipulieren von Gedanken durch Drogen geben der Geschichte eine eigene Note. Das funktioniert nicht in jedem Moment gleich gut, wirkt stellenweise etwas ungewohnt, bringt aber eine interessante zusätzliche Ebene hinein.
Erzählerisch bleibt das Buch durchgehend in Bewegung. Wendungen, Geheimnisse und gebrochene Abmachungen sorgen dafür, dass man nie das Gefühl hat, sicheren Boden unter den Füßen zu haben. Genau das passt zu dieser Welt. Nichts ist stabil, alles kann kippen.
Der Schreibstil unterstützt das sehr gut. Flüssig, bildhaft, manchmal fast schon eindringlich. Besonders die kleinen Einschübe wie Nachrichten oder Tagebucheinträge geben der Geschichte mehr Tiefe und lassen sie lebendig wirken.
Was bleibt, ist ein intensiver Auftakt, der viele Fragen offen lässt und genau dadurch funktioniert. Der Cliffhanger am Ende ist nicht nur gemein, sondern auch konsequent. Man will wissen, wie es weitergeht.
Fazit:
Eine Geschichte über Rache, Kontrolle und Gefühle, die zur falschen Zeit am falschen Ort entstehen. Nicht perfekt in jedem Detail, aber stark in Atmosphäre, Figuren und Spannung. Wer Lust auf Mafia-Drama mit einem ungewöhnlichen Twist hat, wird hier definitiv hineingezogen.

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Zwischen Loyalität, Lügen und leisen Gefühlen

Evil Elite – Der Kodex der Ehre
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Evil Elite – Der Kodex der Ehre hat mich ziemlich schnell in seinen Bann gezogen. Dieses Elite-Internat für die Kinder krimineller Familien ist wie ein brodelnder Topf aus Geheimnissen, Machtspielchen ...

Evil Elite – Der Kodex der Ehre hat mich ziemlich schnell in seinen Bann gezogen. Dieses Elite-Internat für die Kinder krimineller Familien ist wie ein brodelnder Topf aus Geheimnissen, Machtspielchen und moralischen Grauzonen. Kaum ist man drin, zieht die Geschichte einen weiter, Kapitel für Kapitel, immer mit dem Gefühl, dass gleich wieder etwas Unerwartetes passiert.

Besonders gefallen hat mir Frankie als Protagonistin. Sie wirkt stark, aber nie unnahbar, sondern eher wie jemand, der permanent versucht, zwischen Pflicht, Vergangenheit und Herz einen halbwegs geraden Weg zu finden. Ihre Entwicklung und vor allem die Dynamik mit Hector gehören für mich zu den schönsten Teilen der Geschichte. Zwischen den beiden knistert es leise, manchmal vorsichtig, manchmal chaotisch, aber immer glaubwürdig.

Auch das ganze Drumherum mit Hamlet Haven, den Ermittlungen, den vielen Geheimnissen und den moralischen Konflikten sorgt dafür, dass es nie langweilig wird. Man rätselt mit, verdächtigt gefühlt jeden einmal und sitzt öfter da und denkt: Das kann jetzt nicht wirklich passiert sein.

Im letzten Teil zieht das Tempo deutlich an, fast wie ein Zug ohne Bremse. Spannend, intensiv, aber an manchen Stellen hätte ich mir ein paar ruhigere Seiten zum Durchatmen gewünscht. Das Ende kommt recht schnell, lässt einige Fragen offen und fühlt sich ein bisschen wie ein „Fortsetzung folgt im Kopfkino“ an.

Trotz kleiner Unübersichtlichkeiten ist es eine fesselnde Dark-Academia-Story mit viel Spannung, starken Figuren und einer Atmosphäre, die einen nicht so schnell loslässt. Ein Buch, das man zuklappt und danach erstmal kurz ins Leere schaut, weil man innerlich noch in Fort Rock unterwegs ist.

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Veröffentlicht am 20.03.2026

Royals, Intrigen und Herzklopfen

Dark Duty
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Ich liebe die Bücher von Jane S. Wonda und konnte es kaum erwarten, zu erfahren, wie es mit Florence, Alec und Davies weitergeht. Gleich vorneweg: Dieser Band ist wahrscheinlich mein bisheriger Liebling ...

Ich liebe die Bücher von Jane S. Wonda und konnte es kaum erwarten, zu erfahren, wie es mit Florence, Alec und Davies weitergeht. Gleich vorneweg: Dieser Band ist wahrscheinlich mein bisheriger Liebling der Reihe.
Das Cover passt perfekt zu den Vorgängern, Farbschnitt und Akzente sind einfach schön, typisch Wondaversum-Style. Inhaltlich wird es wieder heiß und spannend. Alec und Davies kämpfen getrennt ihre eigenen Schlachten, während Florence mittendrin versucht, ihre Gefühle zu sortieren. Dazu kommen Intrigen, Machtspiele und die allgegenwärtige Gefahr von Evan – Spannung pur!
Ich war sofort drin, der Schreibstil zieht einen wieder komplett in den Strudel aus Action, Emotionen und heißer Ménage. Florence wächst über sich hinaus, Alec bleibt geheimnisvoll und Davies zeigt neue Facetten. Auch die Nebenfiguren wie Ella gewinnen mehr Tiefe und runden das Bild perfekt ab.
Die Wendungen sind clever, der Cliffhanger am Ende macht unglaublich neugierig auf Band 5. Ich habe das Buch quasi inhaliert, mitgefiebert und bin immer noch gehyped. Wer Dark Romance, Royals und spannende Beziehungsdynamiken liebt, sollte sich diese Fortsetzung nicht entgehen lassen. Fünf Sterne, absolut verdient.

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