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Veröffentlicht am 22.03.2026

Gute Grundidee, aber...

Die Weiße Rose
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Die Grundidee mit dem Märchen-Setting fand ich wirklich spannend und auch mal etwas anderes. Es gibt einige kreative Ansätze, bei denen man merkt, dass hier eigentlich viel Potenzial drinsteckt.
Leider ...

Die Grundidee mit dem Märchen-Setting fand ich wirklich spannend und auch mal etwas anderes. Es gibt einige kreative Ansätze, bei denen man merkt, dass hier eigentlich viel Potenzial drinsteckt.
Leider konnte mich die Umsetzung nicht wirklich überzeugen. Die Welt bleibt insgesamt etwas blass und hätte deutlich mehr Tiefe vertragen, gerade bei so einem märchenhaften Konzept. Ich hatte öfter das Gefühl, dass vieles nur angerissen wird, ohne richtig ausgearbeitet zu sein.
Mit den Charakteren bin ich ebenfalls nicht richtig warm geworden. Es hat mir an emotionaler Tiefe gefehlt, wodurch mich die Geschichte einfach nicht so mitnehmen konnte, wie ich es mir gewünscht hätte. Einige Entwicklungen wirkten zudem etwas zu schnell oder nicht ganz nachvollziehbar.
Was für mich zusätzlich ein Problem war, war der Schreibstil. Der hat es mir leider nicht leicht gemacht, in die Geschichte reinzukommen. Teilweise wirkte er recht einfach und wenig atmosphärisch, wodurch gerade die märchenhafte Stimmung nicht so richtig rüberkam.
Die Handlung war okay, aber konnte mich nicht konstant fesseln. Es gab immer wieder Längen, in denen ich das Interesse ein Stück weit verloren habe.
Fazit: Gute Idee mit Märchen-Setting, aber für mich schwach umgesetzt. Weder emotional noch stilistisch konnte es mich wirklich packen.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Unterhaltsam, aber kein Highlight

The Blackgate Invitation
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Blackgate Invitation hat mich ehrlich gesagt etwas zwiegespalten zurückgelassen. Die Grundidee ist richtig stark: ein geheimnisvolles Setting, ein exklusiver Ort, zu dem nur ausgewählte Personen eingeladen ...

Blackgate Invitation hat mich ehrlich gesagt etwas zwiegespalten zurückgelassen. Die Grundidee ist richtig stark: ein geheimnisvolles Setting, ein exklusiver Ort, zu dem nur ausgewählte Personen eingeladen werden, und diese unterschwellige Spannung, dass irgendetwas nicht stimmt.
Gerade am Anfang hat mich das Buch auch total gecatcht. Die Atmosphäre ist dicht, fast schon düster, und man spürt sofort dieses „hier passiert gleich etwas“-Gefühl. Das Setting ist definitiv das Highlight – dieses abgeschlossene, leicht unheimliche Umfeld trägt die Geschichte über weite Strecken.
Auch die Figuren sind grundsätzlich interessant angelegt, vor allem weil man ihnen nicht sofort komplett trauen kann. Es gibt viele kleine Andeutungen, Geheimnisse und Dynamiken, die neugierig machen.
Aber genau hier liegt auch mein Problem: Vieles bleibt eher an der Oberfläche. Statt die Spannung richtig auszubauen, verliert sich die Geschichte zwischendurch ein bisschen. Manche Entwicklungen kommen recht plötzlich oder werden nicht ganz so intensiv ausgearbeitet, wie ich es mir gewünscht hätte.
Die Beziehung(en) im Buch konnten mich deshalb auch nicht komplett überzeugen. Es gibt Ansätze und Spannung, aber mir hat stellenweise die Tiefe gefehlt, um wirklich mitzufühlen.
Der Schreibstil ist angenehm und sorgt dafür, dass man gut durchkommt, aber auch hier fehlt manchmal dieses gewisse Etwas, das die Geschichte noch packender gemacht hätte.
Insgesamt ist Blackgate Invitation ein solides Buch mit einer richtig starken Idee und Atmosphäre, das aber sein volles Potenzial nicht ganz ausschöpft. Für mich gut zu lesen und unterhaltsam, aber kein Highlight.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Spannender Einstieg

DARK gleam CASTLE
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Ich bin ohne große Erwartungen in Dark Gleam Castle gestartet und wurde direkt komplett in diese düstere Welt hineingezogen. Schon nach den ersten Seiten merkt man, dass hier nichts romantisch-verträumt ...

Ich bin ohne große Erwartungen in Dark Gleam Castle gestartet und wurde direkt komplett in diese düstere Welt hineingezogen. Schon nach den ersten Seiten merkt man, dass hier nichts romantisch-verträumt ist, sondern eher dunkel, intensiv und stellenweise ziemlich verstörend.

Die Atmosphäre im Schloss fand ich richtig gut gemacht. Alles wirkt geheimnisvoll, gefährlich und ein bisschen klaustrophobisch. Man spürt ständig, dass Madison in etwas hineingeraten ist, das sie eigentlich nicht kontrollieren kann. Genau das hat für mich den Reiz ausgemacht. Ich wollte unbedingt wissen, was hinter den Männern im Schloss steckt und welche Regeln dort wirklich gelten.

Manche Szenen sind definitiv nichts für zarte Nerven, aber genau das passt zur Dark-Romance-Stimmung der Geschichte. Die Dynamik zwischen Madison und den Männern ist kompliziert, düster und gleichzeitig total faszinierend.

Für mich war Band 1 vor allem ein spannender Einstieg in die Reihe. Viele Fragen bleiben offen und genau deshalb macht es neugierig auf die nächsten Teile.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Tolle Grundidee aber teilweise etwas zäh

Das Buch der verlorenen Stunden
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Das Buch der verlorenen Stunden ist ein ambitioniertes Debüt, das historische Realität, Magie und philosophische Fragen zur Erinnerung miteinander verwebt. Die Geschichte spielt teils im Jahr 1938 und ...

Das Buch der verlorenen Stunden ist ein ambitioniertes Debüt, das historische Realität, Magie und philosophische Fragen zur Erinnerung miteinander verwebt. Die Geschichte spielt teils im Jahr 1938 und führt in eine mystische Bibliothek außerhalb von Zeit und Raum, in der Erinnerungen als Bücher existieren und von sogenannten Zeithütern bewacht werden. Diese historische Komponente – etwa die Flucht vor dem Nazi‑Regime und die Verknüpfung realer Zeitgeschichte mit einer fantasievollen Idee von Zeit und Erinnerung – ist ein der stärksten Aspekte des Romans und hat mir besonders gefallen.

Die Autorin schafft es, mit atmosphärischem, oft poetischem Schreibstil eine gewisse Tiefe und Stimmung zu erzeugen. Einige Szenen sind wirklich eindrucksvoll beschrieben, und die Idee einer Bibliothek, in der Erinnerungen aufbewahrt und ausgelöscht werden, regt zum Nachdenken an: über Verlust, Identität und darüber, wer bestimmt, was erinnert wird.
Gleichzeitig hat das Buch aber auch Schwächen: Die Mischung aus historischen Elementen, Fantasie und liebevollen, fast märchenhaften Passagen wird nicht immer rund miteinander verbunden. Manche Handlungsteile fühlten sich etwas zäh oder überladen an, und die Erzählstränge flossen nicht immer gleichmäßig zusammen. Einige Figuren hätten etwas klarer ausgearbeitet sein können, was es schwerer macht, emotional richtig mit ihnen mitzugehen.

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Gute Grundidee, aber teilweise schwach

Metal Slinger – Dunkle Verheißung
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Ich bin gut in das Buch Metal Slinger reingekommen. Das Worldbuilding und die Charaktere haben mir direkt gefallen. Es war sofort spannend und ich habe mit der Hauptprotagonistin mitgefiebert. 

Im Verlauf ...

Ich bin gut in das Buch Metal Slinger reingekommen. Das Worldbuilding und die Charaktere haben mir direkt gefallen. Es war sofort spannend und ich habe mit der Hauptprotagonistin mitgefiebert. 

Im Verlauf des Buches trifft man auf viele beliebte Romantasy-Tropes. An einigen Stellen hätte ich mir mehr Erklärungen und Details gewünscht, besonders, was das Magiesystem angeht sowie zur politischen Lage der verschiedenen Königshäuser. Eine Weltkarte zur besseren Orientierung hätte sicher auch geholfen. . 

Gegen Ende wurde die Story rasant erzählt, ich kam teilweise kaum noch hinterher. Die spicy Szenen haben mir persönlich nicht so gut gefallen, aber das ist ja Geschmackssache. Das Ende fand ich richtig toll, auch, wenn hier viele Fragen offen blieben.

Generell denke ich, dass die Geschichte an sich riesengroßes Potential hat, aber leider nicht genügend Zeit in die Überarbeitung des Buches gesteckt wurde. Band 2 möchte ich trotzdem lesen, weil mich die Story an sich schon interessiert. 


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