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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.01.2024

Gut, aber für mich kein spannender Thriller

Liebste Tochter – Du lügst so gut wie ich
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Heute Nacht habe ich (endlich) den Thriller „Liebste Tochter“ von Claire Douglas beendet und ich bin ehrlich, für mich hat sich die Geschichte gezogen. Eigentlich ist der Plot ganz nach meinem Geschmack, ...

Heute Nacht habe ich (endlich) den Thriller „Liebste Tochter“ von Claire Douglas beendet und ich bin ehrlich, für mich hat sich die Geschichte gezogen. Eigentlich ist der Plot ganz nach meinem Geschmack, die Geschichte spielt im ländlichen England 🇬🇧, bei Gartenarbeiten werden die Leichen zweier Menschen entdeckt und die Hinweise häufen sich, dass vor vielen Jahren ein Doppelmord geschehen ist. Das Anwesen bewohnt ein junges Paar, die schwangere Saffy und ihr Mann Tom. Das Anwesen gehört Saffys Mutter Lorna, sie lebt in Spanien 🇪🇸 und hat das Haus ihrer Tochter und dem Schwiegersohn zum Wohnen überlassen. Das Verhältnis zwischen Saffy und Lorna ist schwierig, die Mutter von Lorna und frühere Eigentümerin Rose ist demenzkrank und lebt in einem Pflegeheim. Wer sind die Opfer, was ist 1980 geschehen? Lorna kommt aus Spanien und unterstützt ihre Tochter in der schwierigen Zeit. Und was hat der Koch Theo und sein Vater mit der Geschichte zu tun? Für mein Empfinden hat sich die gesamte Geschichte zu lange hingezogen, die Protagonistin Saffy empfand ich mit ihrer aufgeregten Art fast schon als nervig, ihr Mann Tom bleibt die gesamte Geschichte über blass. Bei mir kam keine Spannung auf, ich hatte niemals das Gefühl das Buch nicht aus der Hand legen zu können. Im letzten Drittel wurde es dann zum Glück etwas interessanter, aber ich war wirklich froh, als die Mordfälle aufgeklärt waren. Ein Thriller im klassischen Sinn ist dieses Buch für mich nicht, dafür war es zu langweilig. Zumindest war die Auflösung der Morde am Ende ein guter Abschluss für das Buch - und für mich.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Zu wenig Alltagsküche für mich

Airfryer vegetarisch - Die besten Rezepte für die Heißluftfritteuse
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Ich hatte mir von dem Buch ehrlich gesagt etwas mehr versprochen. Die Idee, vegetarische Gerichte im Airfryer zuzubereiten, finde ich super praktisch für den Alltag. Es sind auch ein paar schöne und einfache ...

Ich hatte mir von dem Buch ehrlich gesagt etwas mehr versprochen. Die Idee, vegetarische Gerichte im Airfryer zuzubereiten, finde ich super praktisch für den Alltag. Es sind auch ein paar schöne und einfache Rezeptideen dabei, die man schnell umsetzen kann. Die Erklärungen sind verständlich und die Bilder machen auf jeden Fall Lust aufs Ausprobieren. Trotzdem hat mich das Buch insgesamt nicht so richtig abgeholt, weil viele Rezepte einfach nicht meinen Geschmack getroffen haben.
Was mich außerdem etwas gestört hat, ist die Auswahl der Gerichte. Für mich hätte der Fokus viel mehr auf schnellen und gesunden Gemüsegerichten liegen können, die man wirklich regelmäßig kocht. Stattdessen sind auch Sachen wie Muffins oder Schokoküchlein dabei, die ich in so einem Buch nicht unbedingt brauche. Dazu kommen teilweise Zutaten, die ich nicht immer im Haus habe, was es im Alltag etwas unpraktisch macht. Am Ende nehme ich ein paar nette Ideen mit, aber insgesamt hat das Buch meine Erwartungen leider nicht erfüllt.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Eine ungewöhnliche Mörderin im Seniorenheim

Betreutes Morden
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Als ich das Buch angefangen habe, wusste ich nicht so recht, was mich erwartet. Die Idee mit einer ehemaligen Serienmörderin im Seniorenheim fand ich aber sofort spannend und irgendwie auch herrlich schräg. ...

Als ich das Buch angefangen habe, wusste ich nicht so recht, was mich erwartet. Die Idee mit einer ehemaligen Serienmörderin im Seniorenheim fand ich aber sofort spannend und irgendwie auch herrlich schräg. Carol als Figur mochte ich wirklich gern, weil sie auf ihre eigene Art sympathisch ist, obwohl sie so eine ungewöhnliche Vergangenheit hat. Die Geschichte lässt sich sehr leicht lesen und ich war schnell mittendrin. Viele Situationen sind total absurd und genau das hat mir beim Lesen Spaß gemacht.
Trotzdem hat mich das Buch nicht komplett überzeugt. Mir hat ein bisschen die Tiefe gefehlt und auch die Spannung war eher zurückhaltend. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, aber wirklich mitgerissen hat mich die Geschichte nicht. Es war für mich ein Buch, das man entspannt nebenbei lesen kann, ohne viel nachdenken zu müssen. Insgesamt war es nett für zwischendurch, aber nichts, was mir lange im Kopf bleiben wird.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Gute Grundidee, hat mich leider nicht gepackt

Das Böse nebenan
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Ich bin mit etwas Vorbehalt an „Das Böse nebenan“ herangegangen, da die Meinungen sehr gemischt waren. Da ich Krimis und Thriller mit englischem Setting aber sehr mag, wollte ich dem Buch trotzdem eine ...

Ich bin mit etwas Vorbehalt an „Das Böse nebenan“ herangegangen, da die Meinungen sehr gemischt waren. Da ich Krimis und Thriller mit englischem Setting aber sehr mag, wollte ich dem Buch trotzdem eine Chance geben. Leider hat mich die Geschichte weder emotional noch inhaltlich wirklich erreicht. Die Grundidee und die Atmosphäre waren stellenweise interessant, doch insgesamt kam für mich kaum Spannung auf. Auch zu den Figuren konnte ich keine richtige Verbindung aufbauen, was das Mitfiebern zusätzlich erschwert hat. Am Ende blieb bei mir eher Ernüchterung zurück. Schade, denn aus der Idee hätte man meiner Meinung nach mehr machen können.

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Veröffentlicht am 14.10.2025

Kurzweiliger Tierarztkrimi

Der Doktor und der liebe Mord
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„Der Doktor und der liebe Mord“ von René Anour ist ein unterhaltsamer Krimi mit einer wirklich ungewöhnlichen Idee: Ein schüchterner Tierarzt wird versehentlich zum Mörder und gerät dadurch in immer absurdere ...

„Der Doktor und der liebe Mord“ von René Anour ist ein unterhaltsamer Krimi mit einer wirklich ungewöhnlichen Idee: Ein schüchterner Tierarzt wird versehentlich zum Mörder und gerät dadurch in immer absurdere Situationen. Die Mischung aus schwarzem Humor, tierischen Nebenfiguren und Krimielementen ist grundsätzlich gelungen, allerdings hat mich die Geschichte nicht ganz überzeugt.
Der Schreibstil ist locker und flüssig, die Hauptfigur sympathisch und leicht chaotisch. Die Geschichte liest sich angenehm weg. Dennoch fand ich manche Szenen zu überdreht und einige Charaktere recht klischeehaft. Auch das Ende war mir etwas zu skurril und unglaubwürdig. Die Beteiligung der Tiere ist zwar witzig, hätte für meinen Geschmack aber nicht so stark im Vordergrund stehen müssen.
Insgesamt ein netter, humorvoller Krimi für zwischendurch, der mich jedoch nicht so richtig begeistern konnte.

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