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Veröffentlicht am 29.03.2026

Liebe unter schwierigen Voraussetzungen, mutige Themenwahl!

Heart Strings
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"Ein ganzes Wochenende mit meinem Ex? Kein Problem." Ich verziehe den Mund zu einem Lächeln.
Prolog
Vor zwei Jahren haben sich Cielo und Aidan getrennt. Er stand kurz vor seinem Durchbruch als Musiker, ...

"Ein ganzes Wochenende mit meinem Ex? Kein Problem." Ich verziehe den Mund zu einem Lächeln.
Prolog
Vor zwei Jahren haben sich Cielo und Aidan getrennt. Er stand kurz vor seinem Durchbruch als Musiker, sie mitten im Medizinstudium und wollte ihm nicht im Weg stehen. Und heute? Ihre besten Freunde Lark und Callum heiraten, und als Trauzeugen werden sie wohl oder übel zusammenarbeiten müssen, um den beiden eine schöne Hochzeit auf einem romantischen Schloss zu ermöglichen. Drei Tage!
Ich habe den ersten Band der Reihe verschlungen und geliebt! Und ich habe schon sehnsüchtig auf den zweiten Teil gewartet - hatte ich doch schon eine Ahnung, um welches Pärchen sich die Handlung drehen wird.
Doch Ivy Fairbanks hat mich wieder mal überrascht. Erst Mal haben wir einen Zeitsprung von 2 Jahren hinter uns, die Annäherung von Cielo und Aidan, die Leidenschaft, die Trennung und die Gründe dafür erfahren wir in Rückblicken nur spärlich. In diesem Buch stellt sie das Thema Krebs in den Vordergrund. Cielo ist als junge Frau daran erkrankt, ihr Vater hat alles gemacht, um die Behandlung finanziell zu ermöglichen. Aber er hat sich schwer damit getan, auch emotional für sie da zu sein. Dafür versucht ihre Mutter seither, Cielos Leben zu kontrollieren und alles Ungesunde und Gefährliche von ihr fernzuhalten. Mit dem Umzug nach Galway ist Cielo ausgebrochen, doch die emotionalen Spuren, das Gefühl, dass ein Mann sie in schweren Zeiten im Stich lassen wird, ist geblieben.
Auch Aidans Schwester war lange krank. Das ist der Hauptgrund, warum er nicht mehr als Anwalt arbeitet, sondern mit seiner Geld Musik verdient. Um seine Eltern finanziell zu unterstützen. Seine Muse ist Cielo, seine Lieder drehen sich rund um seine Liebe und seinen Verlust. Trotzdem können sie sich ihre Gefühle nur schwer eingestehen.
Die Kapitel sind abwechselnd aus Los und Aidans Perspektive geschrieben, das sorgt für Abwechslung und mehr Verständnis.
Das Buch ist von spicy Szenen durchzogen, inklusive seeeeehr ungewöhnlichen Orten und Fesseln. Ich bin ja generell kein großer Fan von expliziten Szenen. Hier kommt hinzu, dass ich mir viel mehr Information über die Bindung der Protagonisten gewünscht hätte als andere ... Bindungen. Das Emotionale ist mir bei all der Leidenschaft doch ein wenig auf der Strecke geblieben. Auch ein paar Rückblenden, wie die beiden ein Paar wurden, die Trennung ablief haben mir fürs Verständnis gefehlt.
Für die sehr mutige Themenwahl gibt es aber definitiv einen Pluspunkt, so komme ich auf 4 von 5.
Fazit:
Liebe unter schwierigen Voraussetzungen, mutige Themenwahl!

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Wunderschön gestaltete Karten mit Impulsen in englischer Sprache und hilfreichem deutschem Booklet.

Happy, Healthy and Wealthy
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Voller Freue habe ich dieses Kartenset geöffnet. Die Verpackung ist sehr hochwertig, eine wirklich stabile Schachtel. Den Karten liegt ein Booklet bei, mit einer Beschreibung, warum die Autorin dieses ...

Voller Freue habe ich dieses Kartenset geöffnet. Die Verpackung ist sehr hochwertig, eine wirklich stabile Schachtel. Den Karten liegt ein Booklet bei, mit einer Beschreibung, warum die Autorin dieses Set kreiert hat, wie man es verwenden und legen soll. Das hat mir sehr gut gefallen.
In dem Booklet ist auch ein Begleittext zu den jeweiligen Karten mit etwas mehr Input. Die Karten selbst teilen sich in folgende Themengebiete auf: Spiritualität, Money-Mindset, Liebe und Beziehungen, Selbstliebe und Selbstwert, Karriere und Bestimmung, Gesundheit, Innere Entwicklung und Limitierende Glaubenssätze sowie Innere Ausrichtung. Bei den Begleittexten sind auch immer Tipps fürs Journaling dabei und es ist viel von Engeln, etc. die Rede.
Unter dem Booklet sind die Karten. Sie sind dick und stabil, bunt und liebevoll gestaltet. Was sofort auffällt - und womit ich ehrlich gesagt nicht gerechnet habe: Der Text der Karten ist auf englisch. Für junge Menschen, die auch Filme gerne im Original ansehen, ist das kein Problem. Ich kann gut Englisch, muss aber zugeben, dass mir eine Übersetzung trotzdem lieber gewesen wäre, damit sie wirklich jeder für sich nutzen kann - auch wenn im Begleittext die Übersetzung steht.
Die Karten selbst bieten inhaltlich einen guten Impuls, Affirmationen, die bei Manifestationen helfen können.
Fazit:
Wunderschön gestaltete Karten mit Impulsen in englischer Sprache und hilfreichem deutschem Booklet.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Ein verwirrender Roman über eine zerrissene, wurzellose Protagonistin.

Alma
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"Sagt mir, wer ich bin! Welche Sprache soll ich sprechen? Gebt mir ein für alle Mal einen Ort, ehe ich verrückt werde."



Mit über 50 verliert Alma ihren Vater - den sie nie wirklich gehabt hat. Er war ...

"Sagt mir, wer ich bin! Welche Sprache soll ich sprechen? Gebt mir ein für alle Mal einen Ort, ehe ich verrückt werde."



Mit über 50 verliert Alma ihren Vater - den sie nie wirklich gehabt hat. Er war immer nur ein Gast in ihrem Leben, gekommen, um ebenso schnell unvermittelt zu verschwinden. Nun hat er ihr ein Erbe gegeben, dass sie nicht haben will. Sie muss Vili finden, um es zu erhalten. Vili, den ihr Vater eines Tages mitgebracht hat, nach Triest auf den Karst, weil er in Gefahr war. Vili, dem sie so nahe war, ohne ihm jemals wirklich nahe gekommen zu sein.

Deshalb kommt sie nach über 20 Jahren in die Stadt zurück und erinnert sich bruchstückhaft an ihre Kindheit und Jugend.

Alma ist in Triest aufgewachsen, der Grenze zwischen Ost und West. Und sie selbst war auch immer mittendrin, ohne irgendwo dazuzugehören. Ihr Großeltern gebildet, nehmen sie in schicke Lokale mit und lernen ihr, wie wichtig Geschichte ist. Auf der anderen Seite ihre Mutter, die kaum eine Rolle spielt, und ihr Vater, für den nur die Gegenwart zählt. Übergroß in ihrer Erinnerung, immer auf der Durchreise, ein ruheloser Slawe, der auch zu niemandem gehört, mit einer fragwürdigen Verbindung zu Marschall Tito. Sie war noch ein Kind, als der Jugoslawienkonflikt begann und Vili auf einmal im Haus auftauchte. Nebulös wie ihr Vater, zu keiner Seite zugehörig. Und Alma selbst weiß auch nicht, welche Wahrheiten sie glauben soll, die der Großeltern, des Vaters, der Nachrichten?

Das Buch hat es mir nicht immer leicht gemacht, die Zeiten wechseln oft, und es sind verschwommenen Erinnerungen, teilweise eines Kindes, an denen uns die Protagonistin teilhaben lässt. Erlebnisse, von denen sie sich manchmal selbst nicht sicher ist, ob sie stattgefunden haben. Und während sie erwachsen wird, tobt rund um sie der Krieg. Ein Krieg, von dem ich - ehrlich gesagt - nicht viel weiß, fand er doch zu einer Zeit statt, als ich selber jünger war als Alma damals. Das machte es für mich oft noch schwieriger, der sprunghaften Handlung zu folgen. Oft habe ich das Buch beiseite gelegt und nach den erwähnten Orten oder Begebenheiten gegoogelt, um den historischen Kontext zu begreifen.

Die Informationsfetzen sind erschreckend, erschütternd und lassen mich zutiefst betroffen zurück.

Was dafür umso präsenter war, war Almas Zerissenheit. Ihre Eltern wollten sie so frei wie möglich erziehen, dadurch gelang es ihr nie, Wurzeln zu schlagen, die ihr Halt geben könnten. Oft war sie mitten im Kriegsgeschehen, hat darüber Artikel geschrieben, und manchmal doch nicht wirklich die Zusammenhänge verstanden. Sie kann keine Nähe zulassen, vielleicht, weil sie erlebt hat, wie sehr ihre Mutter daran zerbrochen ist, dass ihr Vater ihnen nie nahestand. Auch keine Nähe zum Leser, denn auch nach der letzten Seite ist sie mir noch fern. Ihre Großeltern hatten so ganz andere Ansichten als er, welche Meinung ist richtig, welche zählt?

Vili war ab seinem Einzug im Haus auf dem Karst immer an ihrer Seite, und doch nie wirklich bei ihr. Sie kommen sich heimlich körperlich nahe, nie romantisch. Auch in ihren 20igern fanden sie wieder zueinander, doch ihr Auseinandergehen war dramatisch. Und so fällt es ihr jetzt umso schwerer, ihn zu aufzusuchen, um das letzte Erbstück ihres Vaters zu erhalten.

Warum sollte ausgerechnet ihr Vater, der nichts von der Vergangenheit hielt, ihr diese nun nach seinem Tod unterbreiten wollen? Auch Almas Mutter bleibt nebulös. Sie hat in der "Stadt der Irren" gearbeitet, angeblich, weil sie sich für das Leben der anderen interessiert. Aber irgendwie entstand der Eindruck, dass sie sich für ihre Tochter kein bisschen interessierte.

Die Sprache ist gewöhnungsbedürftig, sehr viele lange Sätze, die auch ich als versierte Leserin manchmal ein zweites Mal lesen musste, um sie zu verstehen. Vieles wird nicht beim Namen genannt, das machte es mir umso schwerer, die Geschehnisse zeitlich und räumlich einzuordnen. Es wirkt eben wie die Erinnerungen eines Kindes, es ist nur "die Stadt", "die Insel" und wenn dann ein Fetzen kam, anhand dessen ich vielleicht erfahren konnte, worum es geht, habe ich nebenbei recherchiert. Das machte die Lektüre langatmig und unterbrach den ohnehin trägen Lesefluss.

Das Ende hat mich eiskalt erwischt, der ganzen Geschichte einen neuen Kontext gegeben und mich sprachlos zurückgelassen.

Fazit:

Ein verwirrender Roman über eine zerrissene, wurzellose Protagonistin.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Zwei Frauen in zwei Zeitebenen, unterschiedlich und doch verbunden.

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel
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Kriegsende, Güstrow 1945. Die Russen vor den Toren der Stadt, versteckt sich die 14jährige Marlen in einem alten Forsthaus. Dort findet sie nicht nur ein kleines verstecktes Bild, sondern in ihrer Retterin ...

Kriegsende, Güstrow 1945. Die Russen vor den Toren der Stadt, versteckt sich die 14jährige Marlen in einem alten Forsthaus. Dort findet sie nicht nur ein kleines verstecktes Bild, sondern in ihrer Retterin Wilma eine Art Ersatzmutter. Wilma nimmt sie mit nach Hause, zieht sie auf wie ein eigenes Kind und lehrt sie, so zu malen wie sie selbst es kann.
In Berlin, 2023, bekommt Hannah einen Gruß, von Martin (Papa). Er hat sich nie um seine Tochter gekümmert, warum ist es ihm jetzt auf einmal wichtig? Irgendwie fühlt sie sich verpflichtet und besucht ihn und seine perfekte Frau Lulu, lernt ihre Geschwister kennen. Gleichzeitig zieht ihre beste Freundin Rubi aus. Rubi, die sie vor Jahren nach Güstrow begleitet hat, um ein altes Bild zu suchen, das Hannahs Großmutter gehört hat.
Alena Schröder erzählt gekonnt auf zwei Zeitebenen. Einerseits von der Nachkriegszeit, dem harten Leben, den Gefahren, den alten und neuen Ideologien. Und in der Jetzt-Zeit, von einer jungen Frau, die sich etwas verloren fühlt und ihre Wurzeln erkundet.
Während das titelgebende Bild für Marlen eine große Bedeutung entwickelt, hat es in Hannahs Geschichte eher eine Nebenrolle.
Ich habe mich in beiden Zeiten gut zurechtgefunden - wohlgefühlt wäre ein falsches Wort, angesichts der Erlebnisse der beiden Frauen. Hannah ist ebenso wie Marlen unter Frauen aufgewachsen, wurde von ihnen unterstützt und gefordert.
In Wilmas Haus erlebt Marlen eine eigenwillige Dynamik. Wilmas Mann ist im Krieg verschollen und weder sie noch ihre Haushälterin Burgel scheinen ihn zu vermissen. Nachdem Wilma für ihren Mann ihre Karriere als Malerin aufgegeben hat, kann sie sich nach seinem Verschwinden wieder ihren Bildern widmen und sie finden im neuen DDR-Regime großen Anklang. Marlen ist von Anfang an fasziniert, von den Farben, den Techniken. Sie erweist sich als gelehrige Schülerin. Doch ihr Herz schlägt vor allem für das kleine gefundene Bild, das sie immer wieder bemalt, Farbschichten abkratzt und neue aufträgt. Wut, Verzweiflung, Liebe, all das bringt sie auf die Leinwand. Marlens eigene Kunst ist ganz anders als die Wilmas, die die Zeit widerspiegelt.
Hannah dagegen treibt vor sich hin. Nach dem Auszug ihrer Freundin fühlt sie sich verloren, der wieder aufgetauchte Vater verwirrt sie. "Komm mal klar, Hannah", hört sie immer wieder die Stimme ihrer Freundin Ruby in ihrem Kopf. Doch das ist für sie nicht so leicht. Sie fragt sich, wo ihre Wurzeln liegen, wie schwer Verwandtschaft wiegt ...
Ich bin leider erst beim dritten Teil in diese Trilogie eingestiegen. Auch wenn ich an manchen Stellen das Gefühl hatte, von diesem oder jenem Part wüsste ich gerne mehr, konnte ich den Geschehnissen gut folgen.
Ich habe lange auf den Paukenschlag gewartet, der diese beiden Handlungsstränge zusammenführt. Tatsächlich war es ein kleiner, subtiler Gong - für Leser:innen der ersten beiden Bände war er sicher etwas lauter. Aber gerade das hat mir überraschend gut gefallen, auch wenn das Gefühl bleibt, das ein kleines Stückchen fehlt.
Fazit:
Zwei Frauen in zwei Zeitebenen, unterschiedlich und doch verbunden.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Ein unterhaltsamer, leichter Roman, etwas zu viel zu schnell.

Das letzte Kind hat Fell
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"Noch ehe jemand widersprechen konnte, tauchte der Ober erneut auf und stellte Fellina unaufgefordert einen Napf mit Wasser vor die Schnauze. "Seht ihr? Der Hund kommt immer zuerst", kommentierte Angelika ...

"Noch ehe jemand widersprechen konnte, tauchte der Ober erneut auf und stellte Fellina unaufgefordert einen Napf mit Wasser vor die Schnauze. "Seht ihr? Der Hund kommt immer zuerst", kommentierte Angelika zufrieden."
Kapitel 6
So hat sich Angelika das nicht vorgestellt! Das Häuschen in Portugal, in dem sie mit Gatten Hans den Ruhestand verbringen will, ist fertig, die letzten Kisten noch nicht mal ausgepackt, da vergräbt Hans sich schon wieder in seinen Büchern und der Alltag schleicht sich ein. Dann auch noch Streit mit dem Nachbarn, dessen Katzen sich in Angelikas Beeten verewigen ...
Als Angelika Hans endlich zu einem Ausflug überredet hat, läuft ihnen prompt eine streunende Hündin über den Weg. Kurzerhand adoptiert Angelika sie und die Hündin vertreibt nicht nur Nachbars Katzen, sondern auch die Langeweile. Als dann Tochter Sandra und Enkel Finn anreisen, sind auch sie ganz begeistert von der Hündin Fellina.
Sandra arbeitet seit einer gescheiterten Ehe und finanziellen Pleite als LKW-Fahrerin. Sie hat alles getan, um Finn eine solide Grundlage zu schaffen. Doch der verbringt sein Leben lieber mit Partys, anstatt seinen Master zu machen. Doch in letzter Zeit wollen ihm das und seine kurzen Tinder-Begegnungen mit Männern auch kein Vergnügen mehr zu bringen.
Ich mag Tessa Hennigs Bücher und hier haben wir einige sehr schöne Elemente. Der Ruhestand in einem warmen Land, das Kümmern um einen herrenlosen Hund, etwas Selbstfindung bei Sandra und Finn.
Durch Fellina lernen sie Alexander kennen, der nach einem schweren Schicksalsschlag ein zurückgezogenes Leben mit seinen Fellnasen in der Hunde-Auffangstation führt. Doch Sandra lockt ihn aus seinem Schneckenhaus. Dass Fellina nicht nur ein Wirbelwind ist, sondern auch auf deutsche Kommandos hört und ein feines Näschen für verbotene Substanzen hat, sorgt für Kopfzerbrechen - und einige Schwierigkeiten. Denn das weiße Pulver, das sie aus einem Haus holt, beschert der Familie ungebetene Aufmerksamkeit ...
So sehr mit diese Elemente gefallen haben, manches war mir etwas zu flach. Finns Suchen nach Fun, wie er es nennt, seine kreisenden Gedanken darüber, dass er doch nicht für die Steuer arbeiten will, andererseits sein Neid auf erfolgreiche Studienkollegen. Dann Sandra, die den Männern gänzlich abgeschworen hat und unter ihnen auf ihrem Brummi ihre Frau steht.
Am Ende überschlagen sich die Ereignisse, da passiert mir dann zu viel zu schnell. Finns Wandlung, der feindselige Nachbar, Alexander, die Aufregung um Fellina, das braucht für mich etwas mehr als eine Woche. Da hätte etwas weniger gereicht oder etwas mehr Zeit erfordert.
Dennoch ein unterhaltsamer, leichter Roman über ein neues Leben - für alle.
Fazit:
Ein unterhaltsamer, leichter Roman, etwas zu viel zu schnell.

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