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Mima1829

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2026

Manchmal heilt die Zeit die Wunden nicht

Ostseehölle
1

Ostseehölle von Eva Almstädt ist bereits der, man glaubt es kaum..,der 21. Fall mit Pia Korittki und im Lübbe Verlag erschienen. Er hat 380 Seiten und hat wieder ein sehr schönes Cover.
Handlung:
Bei einer ...

Ostseehölle von Eva Almstädt ist bereits der, man glaubt es kaum..,der 21. Fall mit Pia Korittki und im Lübbe Verlag erschienen. Er hat 380 Seiten und hat wieder ein sehr schönes Cover.
Handlung:
Bei einer Turmführung, in der Lübecker Marienkirche, wird eine Frauenleiche entdeckt und alleine der Tatort ist ziemlich bizarr.Die Teilnehmer sind allesamt Mitglieder eines Chores und niemand kann sich diese Tat erklären.
Alle haben irgendwie Geheimnisse und verhalten sich zunehmend merkwürdig. Geht es um Eifersucht, um politische Aspekte oder findet sich das Motiv in der Vergangenheit einiger Personen?
Da es sehr viele Protagonisten*innen gibt, will ich nicht näher auf den Inhalt des Buches eingehen.
Pia hat mit einigen Differenzen zu kämpfen, beruflich mit Ihrer Kollegin Juliane und privat mit Ihrem Partner Marten, der auf eine Antwort wartet, ob Pia ja sagt.
Meinung:
Die Sprache ist bildhaft und der Erzählstil ist flüssig, hat eine gute Struktur und lässt sich durchweg gut lesen.
Es gibt viele Verdächtige und Pia gräbt in der Vergangenheit einiger Personen und beisst sich, wie meistens, wie ein Pitbull an Kleinigkeiten fest die dann zur Lösung führen.Lange Zeit ist es völlig unklar wer der Täter sein könnte und das gefiel mir wieder sehr gut.Dieses Mal gibt es im Grunde mehrere Täter und die vergangenen sind grausamer als der aktuelle Fall.
Das Ende habe ich so nicht kommen sehen und das finde ich sehr gut.
Fazit:
Ein sehr gute Krimi mit Lokalkolorit, mit Spannungen, atmosphärisch und mit tollen Charakteren.
Wer Pia Korittki einmal gelesen hat, wird wissen wollen wie es weitergeht..

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 22.03.2026

Weltallwissen für kleinere Kinder

Kleine und große Wunder des Weltalls
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"Wunder des Weltalls" ist ein Vorlesebuch von Gabby Dawnay aus dem Carlsen Verlag mit 96 Seiten.Das Cover gefällt mir gut, obwohl ich bei der Leseprobe noch skeptisch gewesen bin.Die farbigen ...

"Wunder des Weltalls" ist ein Vorlesebuch von Gabby Dawnay aus dem Carlsen Verlag mit 96 Seiten.Das Cover gefällt mir gut, obwohl ich bei der Leseprobe noch skeptisch gewesen bin.Die farbigen Illustrationen sind in echt wirklich niedlich. Die Haptik des Buches mag ich total gerne, denn es fühlt sich sehr gut an.
Meine Skepsis hat sich in das genaue Gegenteil verändert, denn meine 4 jährige Enkelin ist total begeistert von diesem Buch und obwohl ich zuerst dachte, Sie ist noch zu klein bin ich eines besseren belehrt worden.
Im Buch sind neun Vorlesegeschichten die kindgerecht Sachwissen über das Sonnensystem vermitteln.
Die Geschichten sind auf kleine Kinder zugeschnitten.Die Texte sind nicht zu lang und damit wird die Aufmerksamkeitsspanne nicht überzogen.
Mit diesem Buch wird spielerisch viel erklärt und die Kinder sind stolz, wenn sie uns dann davon erzählen können.
Fazit:
Ein tolles Buch für neugierige Kinder, um Fragen beantworten zu können,auch nur einfach zum anschauen und um ins Gespräch zu kommen.

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Veröffentlicht am 08.11.2025

Bewegende Fortsetzung

Wir dachten, das Leben kommt noch
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Zuallererst gefällt mir das Cover mit den zwei Frauen vor dem schemenhaften Hintergrund mit dem Eiffelturm sehr gut.Ihr Gesichtsausdruck ist skeptisch und Ihre Körperhaltung sieht aus als ob ...

Zuallererst gefällt mir das Cover mit den zwei Frauen vor dem schemenhaften Hintergrund mit dem Eiffelturm sehr gut.Ihr Gesichtsausdruck ist skeptisch und Ihre Körperhaltung sieht aus als ob Sie sagen wollen: wir schaffen das....
" Wir dachten, das Leben kommt noch" von Elisabeth Sandmann ist Ihr zweites und ein Nachfolgeroman des Buches: " Porträt auf grüner Wandfarbe".
Es hat 381 Seiten und ist im Piper Verlag erschienen.
Da ich das erste Buch voller Freude gelesen habe, musste ich dieses auf jeden Fall auch lesen!

Handlung:
Das Buch wird auf zwei Zeitebenen erzählt, einmal 1942 und 1998.
Gwen, die schon im vorigen Buch auf den Spuren Ihrer Großmutter Ilsabe unterwegs war, ist eine Moderatorin bei der BBC und soll über die Frauen der Special Operations Executive (SOE) berichten und Ihnen eine Stimme geben.
Dafür reist Sie mit Tochter, Freundin und Tante nach Paris.
Diese Einheit ist 1940 von W.Chuchill ins Leben gerufen worden um die Deutschen auszuspionieren.
Die Hauptperson ist Pat Conway, die getarnt als Französin, eine dieser Frauen gewesen ist.
Die Frauen werden authentisch beschrieben, Ihre Ängste, Gefühle bis in die Gegenwart hinein.
Das Thema ist so wichtig, auch wenn in diesem Buch manchmal zu viel über Gwens Leben, z. B.über Ihre Tochter, erzählt wird.

Meinung:
Das Buch ist feinfühlig geschrieben und die Situation der Agentinnen und das Leben in Paris zur Zeit der Besetzung der Deutschen lebendig.
Durch die Reportage werden die wenigen überlebenden Frauen geehrt, wahrgenommen und das ist total schön. Es gab so viele tapfere Frauen im Widerstand und Sie werden viel zu wenig beachtet.
Es ist nicht ganz verkehrt wenn man das erste Buch zuvor lesen würde. Es ist nicht inbedingt notwendig, weil am Ende des Buches eine Namensliste erstellt wurde, die sehr hilfreich ist.

Fazit:
Ein ganz tolles Buch, zwar nicht so ganz wie das erste, aber es liest sich wunderbar.
Die Sprache ist klar, präzise und hat mich abgeholt.
Es ist ein Buch für alle die sich für starke Frauen interessieren und für unsere Geschichte, die oft nur einseitig oder gar nicht erzählt wird.
Ich vergebe eine klare Leseempfehlung und 4,5 Sterne.




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Veröffentlicht am 31.07.2025

Erschütternd, berührend - der 3.Teil von "Als Großmutter im Regen tanzte"

Wir sehen uns wieder am Meer
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"Wir sehen uns wieder am Meer" ist der 3.Teil von "Als Großmutter im Regen tanzte", hat 395 Seiten und ist im Fischer Verlag erschienen.
Die Gestaltung des Covers ist in ähnlichen Farben gestaltet ...

"Wir sehen uns wieder am Meer" ist der 3.Teil von "Als Großmutter im Regen tanzte", hat 395 Seiten und ist im Fischer Verlag erschienen.
Die Gestaltung des Covers ist in ähnlichen Farben gestaltet und passt gut zu den anderen Bänden.Zu sehen sind 3 Frauen in Badeanzügen die sich an den Händen halten und entspannt lächeln.

Inhalt:
In diesem Buch erhält Theklas Enkelin Juni einen Anruf von Anna, einer Großnichte der Freundin Birgit.
Birgit ist die Hauptfigur, die anderen Freundinnen und die Großmutter selbst, sind nur am Rande in die Geschichte eingebunden.
Hier geht es um die Jahre 1944 bis 1953 und welche Wege die Freundinnen gehen.
Birgits Lebenslauf an sich ist schon sehr berührend, aber auch die anderen Protagonisten*innen haben es in sich.
Geschildert wird der Ablauf im Krankenhaus, wo Birgit arbeitet, die Situation der Zwangsarbeiterinnen, der sowjetischen Gefangenen und das Verhalten der Norweger, die den Deutschen gefallen wollen.Birgit verliebt sich in einen russischen Gefangenen, der geflohen ist und im Krankenhaus versteckt wird.
Zusätzlich versucht Sie den Frauen im Lager zu helfen und freundet sich dabei mit Nadia, einer Ukrainerin, an, die schwanger ist. All das wird sehr gut umgesetzt und so manches Mal bin ich schockiert über die Gräueltaten der Menschen, egal aus welchem Land.

Meinung:
Trude Teige erzählt schonungslos, aber auch gefühlvoll über Menschen im 2.Weltkrieg im besetzten Norwegen, aus der Perspektive von 3 Frauen.Was diese erleiden mussten ist grauenvoll! Es zeigt aber auch die Stärke, Entschlossenheit,den Mut und vor allem die Freundschaft und Menschlichkeit in all der Not. Ohne dieser Eigenschaften wäre ein Überleben kaum möglich gewesen.

Die ersten zwei Bände sollten unbedingt auch gelesen werden, denn sie sind sogar noch mal um Längen besser und meine absoluten Favoriten!

Fazit:
Zeitgeschichte, die unbedingt gelesen werden sollte, denn die Geschichtsbücher erzählen nur Fakten, nicht aber wie die Menschen diese Zeit erlebt haben, erleben mussten.
Wir alle tragen die Vergangenheit unserer Eltern und Großeltern in uns und diese Geschichte hilft sicherlich mit, sich einigem zu stellen, zu hinterfragen und auf die heutige Zeit zu schauen um es besser oder anders zu machen.
Obwohl ich diesen Band ein klein wenig anders fand, gibt es eine klare Leseempfehlung von mir! Es lohnt sich die Bücher von Trude Teige zu lesen!

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